Angehörige von NS-Diensten im BND

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Zahlreiche Angehörige von NS-Diensten (SS, SD, GFP) im deutschen Geheimdienst (OG, BND) nach 1945 konnten in den 1950er-Jahren wieder eine Tätigkeit in der Organisation Gehlen (CIA Deckname: ZIPPER) und danach im Bundesnachrichtendienst aufnehmen. Ihre vorherige dienstliche Verwendung im NS-Regime war teilweise oder vollständig bei der Einstellung in dem neuen deutschen Geheimdienst bekannt.

Vorgeschichte zur Wiedereinstellung alter NS-Dienstgrade[Bearbeiten]

Im Jahre 1954 erhielt der Chef des Geheimdienstes der US Army Arthur G. Trudeau eine Kopie eines Berichts des im Ruhestand befindlichen deutschen Oberst Hermann Baun. In diesem Bericht listete Baun auf, welche Personen aus NS-Diensten bei Reinhard Gehlen (CIA-Deckname: UTILITY) inzwischen wieder für den deutschen Geheimdienst (Organisation Gehlen - OG) im aktiven Dienst standen.[1][2] Als Konrad Adenauer im gleichen Jahr zu Besuch in die USA kam, zeigte Trudeau ihm den Bericht. Adenauer war über den Bericht aufgebracht, da etwas über den Bericht in die Presse gelangte. Dabei hatte er Adenauer geraten, dass vor dem NATO-Beitritt Deutschlands diese Angelegenheit bereinigt werden sollte.[3] Der Bericht hatte allerdings nur Konsequenzen für Trudeau, der Ende August 1955 sein Kommando verlor. Angeblich hatten die Brüder Allen Dulles und John Foster Dulles sich über die eigenmächtige Handlung von Trudeau gegenüber Adenauer erregt. Das Pentagon dementierte jedoch diesen Zusammenhang mit der Ablösung von Trudeau vom Kommando des Geheimdienstes.[4]

Der US-Offizier James Hardesty Crichtfield hatte nach dem Kriegsende im Jahre 1948 den Auftrag, den Aufbau des deutschen Geheimdienstes in Pullach zu beaufsichtigen. In seinen Memoiren nahm er zu der Rolle der ehemaligen SD-Angehörigen in der OG Stellung. Darin schilderte er, dass im Jahre 1950 viele SD-Angehörige durch Gerichtsbeschlüsse und insgeheime Handlungen rehabilitiert wurden, nachdem schon 1949 die Entnazifizierung abgeschlossen wurde. Unter den SD-Angehörigen wären auch gut ausgebildete Polizeibeamte gewesen. So hätten die meisten der ehemaligen Beamten des SD ohne großes öffentliches Aufsehen wieder im Polizeidienst oder bei den Sicherheitsbehörden eine Anstellung gefunden. Und für die OG stellte er fest:

Sie schienen auf den Namenslisten der auslaufenden "Organisation Gehlen" und des noch jungen Bundesnachrichtendienstes aufgetaucht und wieder verschwunden sein, ohne einen erkennbaren Schaden angerichtet zu haben.

Nur in zwei Fällen gestand Crichtfield einen Schaden ein: durch die Fälle von Heinz Felfe und Johannes Clemens.[5]

Schon gegen Ende 1946 hatte der englische und amerikanische US-Geheimdienst zusammen in der Operation Applepie sich eine personelle Übersicht über das Amt VI des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) verschafft, welche Personen über Kenntnisse der inneren Verhältnisse der Sowjetunion hatten.[6] Ob diese Kenntnisse in die Überprüfungen der Alliierten über die Angehörigen und Mitarbeiter der OG eingeflossen sind, bleibt ungeklärt.

Die Dienststelle des CIC in Augsburg, die 1949 von Major George B. Riggin geleitet wurde, zeigte jedenfalls in einem Aktionsplan Project Happiness ein intensives Interesse an allen Gestapo- und SS-Informanten. Besonderes Interesse galt den Agenten, deren Auftrag in der Infiltration der KPD bestand, wie ein Schreiben vom 19. Februar 1949 zeigte.[7][8] Schon ab 1946 zeigte der US-Dienst der US-Army Counter Intelligence Corps (CIC) steigendes Interesse an ehemaligen Angehörigen von NS-Diensten und stellte sie in ihre Dienste. Heinz Höhne beschreibt, wie sich zwischen dem CIC und der wachsenden OG geradezu ein Wettstreit um ehemalige SS-, SD- und Gestapoleute entwickelte.[9] Der Höhepunkt dieses "Wettstreits" kam dann, als die OG vom CIC die ehemaligen Angehörigen von NS-Diensten zum Übertritt in die OG drängte. Man kann es nach Heinz Höhne als Antwort auf diese Entwicklungen ansehen, dass die CIC Gehlen bis zum Jahre 1949 als gesucht in den Fahndungslisten ausschrieb.

Einen ganz anderen Eindruck von der Tätigkeit von Mitarbeitern der OG hatte der damalige Bundesanwalt beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe Max Güde gewonnen. In der Aktion Vulkan waren 44[10] westdeutsche Kaufleute im Jahre 1953 verhaftet worden, die im Verdacht standen, im Rahmen ihrer Handelstätigkeit im Interzonenhandel für den Geheimdienst der DDR gearbeitet zu haben. Diese Vorwürfe erwiesen sich jedoch bald als unhaltbar, so dass fast alle Verhafteten nach kurzer Zeit wieder aus der Untersuchungshaft entlassen worden sind. Güde urteilte dazu: Ich habe denen vom Amt Gehlen und auch denen vom kleinen Amt Blank gesagt, sie sollen sich lieber mit weniger guten Leuten zusammentun als mit vielen Lumpen. Aber sie meinten, sie hätten es bisher mit Lumpen ganz gut gemacht.[11][12]

Gehlen berichtete über NS-Angehörige im Parlamentsausschuss 1953[Bearbeiten]

Im Zuge der Freigabe von Dokumenten in den USA bezüglich des Nazi War Crimes Disclosure Act[13][14][15] wurde auch ein Dokument im Jahre 2003 freigegeben bzw. anschließend veröffentlicht, woraus hervorgeht, dass Gehlen am 11. Dezember 1953 vor dem Parlamentsausschuss für die Europäische Verteidigungsgemeinschaft (EVG)[16] Angaben über ehemalige Angehörige aus NS-Diensten in der OG vortrug.

Zu diesem Zeitpunkt des Berichtes (also gegen Ende 1953) hatte die OG demnach 1102 Angehörige in 9 Referaten. Von diesen waren früher in der

  • Waffen-SS: 21
  • Allgemeine SS und SD: 30
  • ehemalige Angehörige der Polizei, zum SD überstellt: 14

Gehlen gab damit 65 Angehörige aus früheren NS-Diensten an, wobei er den Bezug zum Thema Gestapo offensichtlich vermied. In dem Dokument wird auch eine Äußerung Gehlens erwähnt, dass mit dieser Bilanz bezüglich von ehemaligen NS-Diensten die OG besser dastehen würde als die meisten deutschen Ministerien. In einem weiteren in der Gehlen-Datei veröffentlichten Dokument, offensichtlich aus dem Jahr 1954, werden die Angaben von Gehlen mit US-Ermittlungen überprüft. Während ein allgemeiner Vergleich zu keinen besonderen Abweichungen zu den Angaben Gehlens kommt, hebt sich eine spezielle Untersuchung einer US-Dienststelle aber heraus.

Danach wurden 600 Angehörige der OG unter Verwendung verschiedener Quellen bezüglich der früheren Zugehörigkeit zur SS, SD, SA, NSDAP und/oder Beschuldigten von Kriegsverbrechen überprüft. Die Untersuchung ergab, dass 76 OG-Angehörige zu den Gruppen der NS-Dienste zugehörig waren. In dem Dokument wird dazu vermerkt, dass damit mehr als doppelt so viele frühere NS-Angehörige ermittelt wurden als es Gehlen angab.

Weitere Stellungnahmen und Untersuchungen ohne entsprechende Aufklärung[Bearbeiten]

Der SPD-Abgeordnete im Bundestag Heinrich Ritzel richtete mit dem Datum vom 17. September 1963 eine Anfrage an Günter Bachmann im Bundeskanzleramt als Folge der Nachwirkungen der Affäre um Heinz Felfe. Darin wollte er wissen, ob bei der Übernahme von Personal von der Organisation Gehlen zum Bundesnachrichtendienst eine nochmalige Überprüfung des übernommenen Pesonals stattgefunden habe. Weiterhin verlangte er Auskunft über das Ergebnis einer solchen Überprüfung. Weiterhin wollte er wissen, ob nicht das Bundeskanzleramt Bedenken bei der Übernahme von ehemaligen Angehörigen des RSHA in den BND gehabt habe.

Gehlen erhielt eine Mitteilung dieses Briefes von Ritzel und antwortete ihm, dass er es nicht für zweckmäßig halte, solche Fragen im Plenum des Bundestages zu beantworten, weil Zusatzfragen kommen könnten. Gehlen soll darauf hingewiesen haben, dass die Übernahmen des Personals in den BND nach geltenden Bestimmungen erfolgt seien. Das habe sehr viel Zeit gekostet. Weiterhin wies er darauf hin, dass ein erheblicher Prozentsatz der ehemaligen Angehörigen des NS-Dienstes nicht übernommen wurde.[17]

Als Folge der Anfrage von Ritzel wandte sich Reinhard Gehlen an den SPD-Abgeordenten des Bundestages Fritz Erler mit dem Datum vom 18. (oder 19.) September 1963 in einem Brief zur Frage von ehemaligen Anghörigen des RSHA im BND. Darin bezog sich Gehlen auf die Forderung, dass sich das Bundeskanzleramt und der BND mit der Frage befassen sollten, welche berufliche Zukunft dieser Personenkreis haben sollte. Für eine bestimmte Anzahl sollte es als Ergebnis dieser Beratungen nach einer gründlichen Einzelfallprüfung möglich sein, dass diese Angehörigen des BND in ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis des BND übernommen werden konnten. Dabei merkte Gehlen in dem Brief an, dass diese übernommenen Personen für die Besetzung von einflussreichen Führungsstellen nicht in Frage kämen.[18]

Weitere Nachfrage zu diesem Thema der ehemaligen Angehörigen der NS-Dienste im BND fanden nach Untersuchungen von Stefanie Waske in diesem Zeitraum nicht statt, weil solche Anfragen nicht gewünscht waren. Sie stellte auch fest, dass die Akten im Zusammenhang mit der Affäre Felfe im Bundesarchiv immer noch als Geheimregistratur gesondert eingeordnet sind und damit der Forschung wohl allgemein nicht zugänglich sind.[19] Der FDP-Abgeordnete Wolfgang Döring hatte in einer Mitteilung an den SPD-Politiker Fritz Sänger behauptet, dass im Jahre 1963 noch mehr als 10 Prozent der BND-Mitarbeiter mit der NS-Vergangeheit belastet sind.[20] Dagegen nahm der Wehrbeauftragte des Bundestages Hellmuth Heye im September 1963 eine abwehrende Haltung zu solchen Nachfragen zur Personalzusammensetzung des BND ein. Diese Aufgabe hätten die US-Amerikaner bis 1955 maßgeblich wahrgenommen.[21]

Kritik des Bundesrechnungshofes[Bearbeiten]

Im Jahre 1962 kam es zu einer Visite des Präsidenten des Bundesrechnungshofes Guido Hertel mit einigen seiner Mitarbeiter beim BND. Wie eine Notiz der SPD-Bundestagsfraktion vom 9. Juli 1962 auswies, war der Hauptpunkt der Visite der Leute des Bundesrechnungshofes die Kritik an den Ausgaben bezüglich des Personals beim BND.[22] Diese Kritik betraf die Ausgaben bei Studienreisen, Art der Auslandsaufträge und den Gehaltseinstufungen für die sogenannte Gruppe des Y-Personals. Als X-Personal wurde dagegen das Personal beim BND bezeichnet, welches nicht durch frühere Zugehörigkeit zu NS-Diensten als belastet gelten konnte und somit als das reguläre Personal bezeichnet und bezahlt wurde.[23]

Unter den Begriff des Y-Personals fielen alle Personen, die durch die Angehörigkeit zu NS-Diensten belastet waren und mittels von Sonderfonds bezahlt wurden. Dieser Personenkreis konnte die Kriterien für die Prüfungen für das Beamten- oder Angestelltenverhältnis wegen der Zugehörigkeit zur Gestapo, SS, SD oder Allgemeinen SS nicht erfüllen.[24] Somit konnte also der BND durch die Bezahlung durch Sonderfonds Leute aus diesem Personenkreis, die die Bedingungen nach Art. 131 GG nicht erfüllten, weiterhin für seine Dienste einspannen.

Zu diesem Zweck konnte der BND eine Scheinfirma[25] gründen, deren Personal nicht auf den Gehaltslisten des BND stand, sondern nur teilweise oder vollständig durch finanzielle Unterstützung des BND arbeiten konnte (wobei man zwischen einer Scheinfirma und einer Tarnfirma des BND unterscheiden muss).[26] Die Einrichtung einer Tarnfima bezeichnete schon bei der OG eine Einrichtung, um eine Dienststelle der OG bzw. später des BND vor der Öffentlichkeit zu verbergen.[27] In Einzelfällen konnten auch Personen, die unter die Kategoerie Y-Personal fielen, als sogenannte freie Mitarbeiter für den BND Aufträge ausführen.

Eine ähnliche Praxis wurde bis zum Jahre 1955 beim Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) ausgeübt. In dieser Behörde stellte man belastete ehemalige Angehörige von NS-Diensten teilweise unter falschen Namen ein. Auch beschäftigte man diese als sogenannte "freie Mitarbeiter", die somit nicht als Angehörige des BfV galten. Das konnte zu grotesken Ereignissen führen. Bei einer Dienststelle wurde ein regelrechter "Alarmzustand" ausgerufen, wenn ein alliierter Kontrolloffizier sich bei der Dienststelle ankündigte. Dann konnten diese belasteten Mitarbeiter entweder früher ihre Dienstzeit an dem Tage beenden oder sie gingen in eine benachbarte Gaststätte.[28]

Der ehemalige BND-Präsident Hans-Georg Wieck stellte den Ruf von BND-Mitarbeitern in einem anderen Zusammenhang - wenn ein BND-Mitarbeiter die Absicht verfolgt hätte, in einen anderen Dienst zu wechseln - wie folgt dar:

"Wer nahm jemanden vom BND? Niemand, denn; BND war damals gleich NSDAP. Heute mag das anders sein, bis zum Ende des Kalten Krieges leider nicht..."[29]

BND-Angehörige in einer Bundestagsanfrage[Bearbeiten]

Die Bundesregierung gab in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage (Bundestagsdrucksache 16/7379 vom 3. Dezember 2007)[30] die Zugehörigkeit von BND-Angehörigen zu folgenden NS-Formationen bekannt[31]:

  • SS: 69
  • Gestapo: 3
  • SD: 8
  • Sicherheitspolizei (SiPO): 7
  • Reichssicherheitshauptamt: 10

Für die Gruppe der Geheimen Feldpolizei gab die Bundesregierung keine Anzahl der Personen an. Offensichtlich wurden auch keine Personen überprüft, die der Abwehr der Wehrmacht angehört hatten.

Noch 1954 hatte Gehlen vor einem Ausschuss des Bundestages mitgeteilt, dass gut 40 Mitarbeiter der OG früher bei der SS oder dem SD gearbeitet hätten[32].

Bei einer internen Untersuchung des BND - der Organisationseinheit 85[33]- ergab sich im Untersuchungszeitraum von 1963 bis 1968, dass 71 Personen im BND mit Taten aus der NS-Zeit so stark belastet waren, dass diese aus dem Dienst entlassen wurden.

Die Publizistin Marion Dönhoff[34]zitierte 1963 eine Aussage des Staatssekretärs im Bundeskanzleramt, dass weniger als ein Prozent aller Bediensteten im BND einen SS/SD-Dienstgrad gehabt habe. Damit kam sie bei einer Anzahl von 4000 Bediensteten auf weniger als 40 mit ehemaligen SS-Rang. Außerdem wären die Beamten und Angestellten der OG vom Bundeskanzleramt eingestellt worden, nicht aber von Gehlen selbst.[35]Im Jahre 2004 gab Hans-Georg Wieck (Präsident des BND von 1985 bis 1990) die Anzahl der ehemaligen SS-Angehörigen in der OG bzw. BND mit etwa 100 an, die in Kriegsverbrechen verwickelt waren.[36]

Als es Mitte der fünfziger Jahre zu Diskussionen über die Zukunft der OG kam, lehnte das Amt Blank eine Übernahme der OG ab. Als Begründung wurde angegeben, dass die OG zu stark mit ehemaligen SD-Leuten durchsetzt sei.[37]Helmut R. Hammerich fand dagegen in einer Veröffentlichung aus dem Jahre 2006 ein mildes Verständnis für die Anwerbung von Angehörigen aus NS-Diensten:Der notgedrungene Rückgriff auf Angehörige des Reichssicherheitshauptamtes und des Sicherheitsdienstes der SS (SD) war nicht ganz unproblematisch.[38]Ende November 2011 wurde bekannt, dass der BND im Jahre 2007 die Personalakten von 250 Angehörigen der OG bzw. des BND vernichtet hat, die früher der SS und/oder der Gestapo angehörten.[39]

Ludwig Albert als Doppelagent des CIC gegen die Organisation Gehlen[Bearbeiten]

Das CIC wurde in den westdeutschen Gebieten von dem Zivilisten Thomas Wesley Dale geleitet[40]. Obwohl die CIA bei der OG die Aufsicht übernommen hatte, arbeitete das CIC in Angelegenheiten der OG weiter. Denn die CIC-Leute hatten keine gute Meinung über die CIA wegen ihrer angeblichen naiven politischen Einstellung über die Folgen des sich entwickelnden Ost-West-Konfliktes. Entscheidend war aber, dass das CIC über die OG ein vernichtendes Urteil gefällt hatte. Ein leitender Mitarbeiter des CIC berichtete wie folgt[41]:

Einer der größten Fehler, die die Vereinigten Staaten jemals auf dem Gebiet der Geheimdienstarbeit begangen haben, war es, Gehlen zu nehmen. Schon im Krieg war sein Laden nicht gerade effektiv, und er hat im Laufe der Zeit auch nichts dazugelernt. Seine Methodik war antiquiert, sein Kommunikationswesen primitiv und seine Sicherheit gleich null. Er war vom ersten Tag an der Infiltration ausgesetzt.

Das CIC ging somit der gezielten Vermutung nach, dass sich in die OG östliche Agenten befanden. Zu diesem Zweck starteten sie eine Operation CAMPUS, die sie strikt gegenüber allen US-Diensten, auch der US Army, geheim hielten. Die Operation begann im Jahre 1950 und endete 1955[42]. Diese Operation wurde erst im Jahre 1990 in der Öffentlichkeit durch die Freigabe von Dokumenten an Mary Ellen Reese in ihrer Publikation über die OG bekannt.

Ziel der Operation war es, in der OG östliche Agenten aufzuspüren. Dieses Ziel wurde auch teilweise erreicht. Vollkommen unverständlich für Reese war, dass sie in den Dokumenten lesen konnte, dass die Agenten vom CIC enttarnt, aber nicht dem CIA weitergegeben wurden. Erst 1955 erstellte General Trudeau dann eine Liste von verdächtigen Agenten, die an Konrad Adenauer weitergegeben wurde, ohne aber große Wirkungen zu zeigen.

Am 29. September 1954 wurde der OG-Agent Ludwig Albert von der CIC-Quelle X-899-HQ angeworben[43]. Albert lieferte denn auch bald eine Liste von östlichen Agenten an das CIC. Albert soll so gut beurteilt worden sein, dass sich Dale mehrmals mit ihm getroffen hat. Was Dale aber und seine CIC-Leute in ihrer Selbstüberschätzung nicht ahnten, dass Albert schon vorher eine Verpflichtung gegenüber dem Staatssicherheitsdienst der DDR eingegangen war[44].

Agenten mit NS-Belastung aus der Tschechoslowakei[Bearbeiten]

Wie andere Geheimdienste in den Ländern unter sowjetischer Herrschaft suchte auch der tschechoslowakische Geheimdienst StB nach Angehörigen von NS-Diensten, die sie sie als Agenten in die Bundesrepublik Deutschland der OG bzw. dem BND andienen konnten[45]. Dabei suchten sie sich besonders NS-Leute aus den Gefängnissen aus, die sie unter Druck setzen konnten, weil sie Kriegsverbrechen begangen hatten. Teilweise wurden diese zur Zusammenarbeit gedrängt mit dem Versprechen, sie vorzeitig aus der Haft zu entlassen.

Der Dienst StB ging dabei mit einer doppelten Taktik vor. Ein Teil der Agenten sollten sich sofort nach Überquerung der Grenze bei den OG- bzw. BND-Dienststellen melden. Der andere Teil der Agenten, die sich nicht den westdeutschen Dienststellen meldeten, sollten als "echte" Agenten für den StB arbeiten. Die erste Gruppe der Agenten sollte die OG bzw. den BND so beschäftigen mit der Aufklärung der Angaben dieser Agenten, um so die deutschen Dienststellen so intensiv zu beschäftigen, dass keine hinreichenden Kapazitäten für die Aufklärung der anderen Agentengruppe übrig bleiben solte.

Nach Angaben der tschechischen Autoren sind die Akten über diese Gruppe der nach Deutschland geschickten Agenten noch immer nicht offengelegt, wie es ebenfalls die entsprechenden BND-Akten bis heute (2012) nicht sind. Es steht aber fest, dass mindestens 20 Agenten, die mit Kriegsverbrechen belastet waren, sich bei der OG bzw. beim BND melden sollten. Bekannt wurde als StB-Agent Dr. Wernfried Pfaff (1917-1979), der den SD in Böhmen mit aufgebaut hatte[46].

Alte Dienstgrade des NS-Regimes im Dienste der OG und des BND[Bearbeiten]

Unter den Personen in NS-Diensten (Gestapo, SD, SS, SA-Offiziere, Geheime Feldpolizei) waren Angehörige oder Mitarbeiter der OG bzw. des BND:

  • Ludwig Albert - ab 1940 Angehöriger der Geheimen Feldpolizei, im Jahre 1941 bei einer Einsatzgruppe in der besetzten Sowjetunion tätig, nach 1945: als Doppelagent V-2600 (Deckname: Anders oder Hermann) bei der OG im Jahre 1952 in Darmstadt, danach in der Generalvertretung L (GV-L) in Karlsruhe, wurde 1955 verhaftet und beging in der JVA Bruchsal Selbstmord.[47][48][49]
  • Wilhelm Albert (* 8. September 1898) - SS-Brigadeführer, 1935 Leiter der SD-Oberabschnitt West in Frankfurt/Main, 1937 bis 1939 im SD-Hauptamt, nach 1945 bei der OG[50][51][52]
  • Karl I. Albrecht (1897-1969) - SS-Hauptsturmführer, deutsch-sowjetischer Doppelagent, nach 1945 Informant der OG, wobei er in Vorträgen über die Sowjetunion referierte.[53]
  • Heinz Anders (* 16. August 1916) - 1938 zum SS-Untersturmführer (SS-Nr. 147138) befördert, Angehöriger der Ordnungspolizei (1938), nach 1945 bei der OG (Decknamen: Heinz Schaut, Peter Anders, Peter Kirchner)[54][55]
  • Josef Anetzberger - als SS-Rottenführer Angehöriger der Wachmannschaft des SS-Totenkopfwachbataillons im KZ Sachsenhausen, nach 1945 im BND tätig[56]
  • Fritz Arlt (* 12. April 1912 – 2004) - SS-Obersturmbannführer (SS-Nr. 367768), im November 1939 im Generalgouvernement Leiter der Abteilung Bevölkerungswesen und Fürsorge u.a. mit Angelegenheiten der Juden in der Regierung beauftragt, nach 1945 bei der OG als V-2881 unter dem Decknamen "Werner" tätig.[57]
  • Kurt Arlt (* 26. September 1908 in Breslau) - 1938 SS-Untersturmführer (SS-Nr. 290380) im SD-Hauptamt, Angehöriger der Gestapo Breslau, von 1939 bis 1941 Leiter einer GFP-Gruppe in Polen und Südfrankreich, von 1941 bis 1944 als Feldpolizeidirektor bei der 213. Sicherungsdivision u.a. in Südrussland, nahm bei GFP-Gruppen (z.B. GFP 725) nationalsozialistische Politik-Lehrkurse vor, von 1944 bis 1945 Verbindungsoffizier der GFP zum Oberkommando des Heeres (OKH), nach 1945 bei der OG bzw. beim BND[58][59]
  • Emil Augsburg (* 1. Mai 1904) - SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 307925), Kommando für Spezialaufgaben in der Sowjetunion, Angehöriger des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA), nach 1945 in der OG (Deckname: Dr. Krauss) als V-2907, im BND (BND-Deckname: Althaus oder Alberti) bis 1966, als deutsch-sowjetischer Doppelagent gab er dem sowjetischen Dienst GRU den Hinweis, wo das Archiv des Wannsee-Instituts vergraben war.[60][61]
  • Kurt Auner - Referent im RSHA für Amt VI E für Rumänien, nach 1945 für die OG tätig.[62]
  • Dr. med. Fritz Baader - SS-Obersturmbannführer (SS-Nr. 278278), bis 1944 Chef des SS-Lazarettabteilung Nürnberg, ab 1944 zum Befehlshaber der SS nach Ungarn abkommandiert, nach 1945 bei der OG tätig.[63][64]
  • Stefan von Balthasar (* 26. September 1889) - SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 356767), Angehöriger des SD in der Abteilung I A 4 im RSHA, nach 1945 in der OG, deutsch-sowjetischer Doppelagent.[65]
  • Fritz Baltrusch - SS-Untersturmführer (SS-Nr. 290365), Vertreter des Kommandanten des KZ Theresienstadt, nach 1945 bis 1955 bei der OG als V-2665.5 Anwerber für Agenten tätig. Verdacht auf sowjetische Kontakte.[66]
  • Klaus Barbie - SS-Hauptsturmführer, Leiter der Gestapo in Lyon, ab Frühjahr 1966 bis Dezember 1966 als Informant beim BND mit der Registriernummer V-43118. Sein Deckname ware "Adler". [67]
  • Otto Barnewald (* 10. Janauar 1896 - 1973) - SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 6469), ab 1938 Führer der Verwaltung im KZ Mauthausen, ab 1940 im KZ Neuengamme, ab 1942 im KZ Buchenwald, nach 1954 bei der OG tätig.[68][69]
  • Helmut Baumert (1909–1980) - eigentlich: Reinhardt Willmar Helmut Baumert - SA-Standartenführer und SS-Obersturmführer d. R. (SS-Nr. 458079 (V)), seit 1938 Reichstagsabgeordneter der NSDAP, seit 1943 bei der SS-Kriegsberichterabteilung, November 1944 bei der SS-Standarte "Kurt Eggers", nach 1945 Verbindungskontakt (Deckname: Helmuth Bachmann) zur OG[70][71][55][72][73]
  • René Bayer (* 18. November 1904 in Trier - 1988[74]) - ab 1934 bei der Gestapo, nach 1945 bei der OG und beim BND tätig[75]
  • Hans Becher (* 22. August 1911), von 1938 bis 1944 Angehöriger der Gestapo Wien im Judenreferat, von 1940 bis 1944 zur Gestapo in Belgrad kommandiert im dortigen Judenreferat, nach 1945 floh er aus der US-Haft am 2. Juli 1947, danach bei der OG, als Instrukteur für Armee- und Polizeieinheiten nach Ägypten in den fünfziger Jahren entsandt.[76][77]
  • Wilhelm Beisner (* 18. August 1911) - SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 65698), seit 1932 in der SS, 1938 im Stab des SD-Hauptamt, promovierter Referent der Arbeitsgruppe VI C3 im RSHA, ab Oktober 1957 V-Mann beim BND (Deckname: Bertram)[78][79][80]
  • Alfred Bentzinger - Angehöriger der Geheimen Feldpolizei in Frankreich, nach 1945 Mitarbeiter der CIC, danach ab 1946 Leiter der Generalvertretung L der OG in Karlsruhe[81]
  • Hans Günter Bernau (30. März 1917 in Goldberg - Anfang September 1996) - SS-Hauptsturmführer (SS-Nr. 275023)[82], seit 20. April 1939 Mitglied der SS, seit 15. April 1940 Angehöriger der 2./SS-Nachrichten-Abteilung im SS - Artillerie-Regiment/VT (SS-Art.Rgt./VT) (D)[83], nach sowjetischer Kriegsgefangenschaft im CIC, ab 1949 bei der 7827. Military Intelligence Company als Nachrichtenverbindung speziell für Rumänien, danach über Vermittlung von Rudolf Achenauer als V-3399 zur OG (Decknamen: Bär, Bracht oder Berger) bei der Generalvertretung H (GV-H) in Darmstadt, Leiter der Untervertretung 131 (UV 131) der OG in West-Berlin, am 3. Dezember 1971 im BND als leitender Regierungsdirektor ernannt[84][55]
  • Ernst Biberstein (1899–1986) bis 1941: Emil Heinrich Szymanowski - SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 272 962), seit 1936 Angehöriger des SD, vom 01. Juni 1941 bis Juni 1942 Chef der Gestapo in Oppeln, von September 1942 bis Juni 1943 Chef des Einsatzkommandos 6 der Einsatzgruppe C in der Ukraine, 1948 im Einsatzgruppenprozess in Nürnberg zum Tode verurteilt, 1951: US-Hochkommissar verändert das Urteil zu lebenslanger Haft, 1958 aus der Haft entlassen. Informant des BND[85][86]
  • Herman Bickler (1904–1984), SS-Standartenführer (SS-Nr. 367776), seit 10. September 1940 Mitglied der SS, ab Mai 1943 als Nachfolger von SS-Sturmbannführer Herbert Hagen Leiter des Amtes VI beim BdS des SD Frankreich mit Sitz in Paris bis August 1944[87][88], danach Chef des SD für den Elsaß (Leiter der Leitstelle Südwest des SD), nach 1945 Verbindungskontakt zur OG (Decknamen: Schmidt, Winkler, Mair)[89][55]
  • Andreas Biederbick (* 1909 in Neuß/Rhein) - SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 97094, NSDAP-Mitglied Nr. 695447), ab 1936 bis 1939 im SD-Hauptamt, danach von 1939 bis Juni 1940 im RSHA Amt VII, danach SD-Funktionen beim BdS in Paris, dann von Dezember 1943 bis September 1944 beim BdS in Brüssel, danach beim SD-Abschnitt Salzburg, am 3. Mai 1945 in US-Gefangenschaft, nach 1945 bei der OG unter dem Decknamen "Andre Bach" geführt, ab 1954 beim Verlag C.W. Leske, wo er mit Franz Six einen alten Bekannten aus dem RSHA zusammentraf, ab 1956 im BND und ab 1962 bei der Hauptstelle für Befragungswesen (HBW) in Hamburg[90][91][92][58][93][94]
  • Carl Boemelburg (* 1885) auch: Carl Beumelburg oder Karl Bömelburg - SS-Obersturmbannführer (SS-Nr. 35898), 1938 beim SD-Hauptamt, 1939-1940 bei der Gestapo in Prag, von August 1940 bis 1943 beim BdS Frankreich in Paris, Arbeitsgruppe IV, dann KdS in Vichy von Juni 1944 bis August 1944, nach 1945 bei der OG in West-Berlin unter neuem Namen tätig[95][96][97]
  • Herbert Böhrsch (1913–1997) - SS-Hauptsturmführer, im RSHA 1942, seit Sommer 1943 Referent der Abt. III B des SD-Leitabschnitt Wien 1944[98], November 1944 Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD in der Slowakei, nach 1945 bei der OG in der Generalvertretung L in Karlsruhe registriet als V-2713[55][99][100]
  • Ludwig Böhne (* 21. August 1898) auch: Ludwig Böhme in Dokumenten - SS-Sturmbannführer der Allgemeinen SS (SS-Nr. 249802), ab 1944 im KZ Auschwitz als Angehöriger des Stabes der Lagerführung, nach 1945 bei der OG[101][102]
  • Otto Albrecht Alfred von Bolschwing (1909-1982) - SS-Hauptsturmführer (SS-Nr. 353 603), Mitarbeiter von Adolf Eichmann, Chef des SD in Rumänien, ab 1949 für die OG tätig[103]
  • Hans Brachmüller (1912–2005) - SS-Rottenführer, Angehöriger der Gestapo, verübte schwerste Gewalttaten gegen Mitglieder der Roten Kapelle in deren Haftzeit[104]nach 1945 in der OG, erhielt die Beurteilung: Politisch ist er vollkommen einwandfrei[105]
  • Gertrud Breiter - Angestellte beim RSHA IV A 2, nach 1945 beim BND[106][107]
  • Alarich Alfons Johann Bross - SS-Sturmbannführer (* 1904), SD-Aufklärer in Finnland, Helsinki, wo er ein Aufklärungsnetz der Gestapo aufbaute. Nach dem Ausscheiden Finnlands aus dem Krieg gegen die Sowjetunion setzte sich Bross nach Heringsdorf auf der Insel Usedom ab, wo er die Organisation Jagd Verband aufstellte. Von dieser Basis wurden Operationen gestartet, die Einsatzkommandos zu den baltischen Küsten brachte ins Hinterland der Roten Armee.[108][109]Nach 1945 bei der OG. Eine Beurteilung innerhalb der OG beschrieb ihn als politisch absolut zuverlässig.[110][111]Bross beteiligte sich am CIA-Projekt LCPROWL [112], wobei Mitglieder des Bundes der deutschen Jugend (BDJ) im militärischen Untergrundkampf geschult wurden.[113][114]
  • Alois Brunner (* 1912) - SS-Hauptsturmführer, Mitarbeiter von Adolf Eichmann, nach 1945 Flucht als Dr. Georg Fischer nach Ägypten und Syrien, wo wer Informant der OG war.[115]
  • Heinrich Bürger (* 1910) - vor 1945 ehrenamtlicher Mitarbeiter beim RSHA, nach 1945 Angehöriger des BND und Leiter der BND-Geschäftsstelle "Tempel" in Westberlin bis etwa 1973[116]
  • Otto Bury (* 18. Januar 1900 in Freiberg), SS-Untersturmführer, ab 1934 bei der Staatspolizeistelle Chemnitz, ab 1938 bei der Staatspolizeistelle Karlsbad, vom 1. Juli 1955 bis zum 28. Februar 1964 in der OG (Deckname Schreiter) bzw. beim BND tätig als V-Nr. 223532.[117]
  • Caspar - SS-Hauptsturmführer, nach 1945 Leiter der Untervertretung 1600 der OG[122]
  • Johannes Clemens (* 9. Februar 1902 in Dresden) - SS-Hauptsturmführer (SS-Nr. 134212), Angehöriger des Sicherheitsdienstes der SS (SD), 1938 im SD-Hauptamt tätig, ab November 1951 Angehöriger der Organisation Gehlen (OG) als V-2665 (Decknamen: Hans Cramer, Hoffmann)[55], des Bundesnachrichtendienstes (BND) und Mitarbeiter im sowjetischen Nachrichtendienst (ND), dem späteren KGB[123]
  • Erich Deppner (8. August 1910) - SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 177571), Chef des SD in Den Haag, leitete vom 1. Juli 1942 bis zum 1. September 1942 das Judendurchgangslager Westerbork, wobei er den ersten Transport ins KZ Auschwitz organisierte. Im August/September 1944 verantwortete er im SD-Lager die Exekution von 450 Widerstandskämpfern des niederländischen Widerstandes.[124] Ab 1950 in der OG als V-616 (Decknamen: Ernst Borchert, Egon Dietrich)[55], dann bis 1966 im BND
  • Joachim Deumling (* 25. Januar 1910 in Bürgerhof), SS- Obersturmbannführer (SS-Nr. 187708), ab 1936 bei der Gestapo in Hannover, ab 1937 bei der Gestapo Oppeln stellvertretender Leiter und später von 1940 bis 1941, Juli 1941 im RSHA IV D2, leitete ab Frühjahr 1943 das Einsatzkommando 10b in Kroatien, ab 1954 für die OG in Ägypten bis 1956 tätig[125][126]
  • Josef Didinger (* 8. März 1914) - SS-Untersturmführer, NSDAP-Mitglied Nr. 3589104, SS-Nr. 385568, Angehöriger von Amt IV des BdS Italien, nach 1945 bei der OG als V-13600, Decknamen: Josef Deichmann, Josef Dorer, Hans During[55]
  • Christoph Diehm (1892–1960) - SS-Brigadeführer (SS-Nr. 28 461) - ab 1939 SS- und Polizeiführer (SSPF) in Lemberg, ab September 1943 SSPF in Shitomir, ab Februar 1944 SSPF in Galizien, vom 28. August - 27. September 1944 Führer der sogenannten Kaminski-Brigade beim Warschauer Aufstand, nach 1945 bei der OG Tätig[127][128]
  • Heinrich Dietrich (* 18. Juli 1906 in Brunnen), SS-Untersturmführer, Angehöriger der Gestapo in München und Prag, seit 1941 Mitglied in der SS, ab 1962 im BND (Deckname Lechner) bis zum 30. August 1965 als V-Nr. 019106.[129]
  • Karl Döring (* 5. Februar 1903) - SS-Hauptsturmführer d.R. (SS-Nr. 67310), im SS-Lazarett Dachau, in der Abteilung VII im RSHA bei Franz Alfred Six, NS-Tätigkeit in Griechenland, nach 1945 für den BND Informant als Botschafter in Argentinien, Kamerun, Neuseeland und Zaire.[130]
  • Alexander Dolezalek (* 1914) - SS-Hauptsturmführer (SS-Nr. 216 983), seit 1933 Mitglied der SS, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Rasse- und Siedlungshauptamts von Oktober 1940 bis Mai 1945, 1941 Planungschef im SS-Ansiedlungsstab im Warthegau in Posen und Litzmannstadt[131][132], ab 1944 im SS-Hauptamt, nach 1945 Angehöriger der OG in der Dienststelle 62, Angehöriger im BND bis mindestens 1957[133]
  • Walter Domes (* 21. November 1900 in Prerau) - SS-Obersturmbannführer, Angehöriger der 31. SS-Freiwilligen Grenadier-Division. Nach 1945 bei der OG als V-12024, Decknamen : Walter Draha, Daniel Wildorf[55][134]
  • Emil Duplitzer (* 12. April 1917) - SS-Obersturmführer (SS-Nr. 287805), Angehöriger des Amt VI im RSHA, 1943 Referent des SD- Nachrichtendienstes im Generalkonsulat von Istanbul, nach 1945 als V-11718 für die OG tätig[135][55][136]
  • Hans Ehlich (1901–1991) - SS-Standartenführer (SS-Nr. 172416), Leiter der Abteilung III B im RSHA, Angehöriger der Einsatzgruppe V in Polen, nach 1945 Mitarbeiter der OG[137][138]
  • Adolf Ehrt (1902–1975), Leiter einer Tarneinrichtung als Nachrichtensammelstelle (Antikomintern) über ausländische Mächte, finanziert vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, von 1933 bis Anfang 1937. Nach 1945 beim britischen Geheimdienst, danach bei der OG und ab 1956 beim BND bis etwa 1967.[139]
  • Heinz Felfe - SS-Obersturmführer im RSHA und nach 1945 Angehöriger der OG und des BND(Deckname: Hans Friesen oder Beck oder Sanders).[140]
  • Konrad Fiebig - Sonderrichter, dann im Einsatzkommando 9 der Einsatzgruppe B in Witebsk, Mitwirkung am Massaker von 11 000 Juden, ab 1948 Angehöriger der OG (Deckname: Konrad Fiedler) in der Generalvertretung H, nach einem Prozess im Jahre 1962 aus dem BND entlassen.[141][142]
  • Werner Finsterer (* 3. August 1906) - SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 132 717), 1938 Angehöriger der SS-Nachrichteneinheit 9, 1944 beim Stab SS-Oberabschnitt Elbe, nach 1945 bei der OG als V-2354 und ab 1956 beim BND als V-Nr. 231368 (Decknamen: Fritz Weigand, Werner Winterstein, Fritz Kämmer)[143][55][144]
  • Peter Fischer (OG-Deckname: Paul Fiedler) - SA-Obersturmführer, seit 1928 Mitglied der NSDAP, beim SD in den Niederlanden tätig unter SS-Sturmbannführer Joseph Schreieder (Deckname: Major Fiedler), nach 1945 Angehöriger der OG, Leiter der Filiale K der Untervertretung 1600 in West-Berlin, Anfang der fünfziger Jahre wohnhaft in Berlin-Neukölln, Ringbahnstraße 24, Verbindungsmann der OG zum Sender "Radio Free Europe"[145][146][147]
  • Heinz Fröhlich (SS-Mitglied), vor 1945 Mitarbeiter beim SD, Mitarbeiter im Amt VI des RSHA, nach 1945 im BND[150]
  • Rudolf Fumy (* 25. März 1900 in München – 3. Juni 1978) - SS-Obersturmbannführer (SS-Nr. 290815), seit 1937 Mitglied der SS und ab 1934 bis 1945 Angehöriger der Gestapo, ab 1941 in der Abteilung IV A 1 m RSHA, danach zur Abteilung D5 und ab 1942 in der Abteilung VI F, leitende Tätigkeit im Kommandostab für die besetzten Ostgebiete mit Verantwortung zur Zusammenstellung der Ereignismeldungen der Einsatzkommandos zu den Verfolgungen von Juden und Partisanen, ab 15. Dezember 1952 in der OG (Deckname: Rudolf Funk) und bis 31. März 1965 im BND als V-Nr. 041415[151][152][153]
  • Ewald Geppert - SS-Obersturmbannführer, tätig als Leiter von 1939 bis 1941 im Amt VI B4 des RSHA, nach 1945 bei der OG tätig[154]
  • Franz Göring (* 13. Januar 1908 in Schneidemühl) - SS-Obersturmbannführer (SS-Nr. 308171), Abteilungsleiter im RSHA, nach 1945 : OG und BND (Decknamen: Wilhelm Tobias, Claus Thomas, Dr. Walther, Ernst Walter, Wilhelm Thorwald) [155][156][157]
  • Georg Grimm (* 21. August 1905 in Mommenheim) - SS-Hauptsturmführer (SS-Nr. 9203), von 1934 bis 1941 beim SD, Hauptabteilungsleiter beim SD-Oberabschnitt Südost, ab 1941 bis 1944 im RSHA Amt VI, Einsätze in Straßburg und Mühlhausen[158], bei der OG vom 1. April 1951 bis 30. September 1964 bzw. dem BND, zuerst in der Generalvertretung L (GV-L) in Karlsruhe in Konstanz tätig, dann ab 1953 Leiter der Filiale der GV-L in Mainz (V-Nr. 028590)[58]
  • Franz Groschek - vor 1945 Polizeipräsidium Berlin, 1939 bei der Geheimen Feldpolizei (GFP) - Leitender Feldpolizeidirektor bei der Heeresgruppe A, 1944 Kriminalrat, nach 1945 Mitarbeiter eines US-Geheimdienstes, 1948 Mitarbeiter der OG in Coburg, später Chef der Kriminalpolizei in Karlsruhe[159][59]
  • Gerhard Güttler (* 17. Juni 1906) - SS-Hauptsturmführer (SS-Nr. 87080), 1938 im SD-Hauptamt, nach 1945 in der OG in Westberlin tätig.[160][161]
  • Karl Guse - SS-Obersturmbannführer, vor 1943 Chef der Gestapo in Rom, nach 1945 zur OG in der "Generalvertretung G"[162][163]
  • Andreas Haderlein (* 1908 in Röthenbach), Angehöriger der Gestapo Nürnberg und Gestapo Augsburg als Kriminalkommissar von 1938 bis 1945, SS-Untersturmführer (SS-Nr. 326489),nach 1945 für die OG (Deckname: Albert Halbach, Arthur Hesse oder Albert Richter) als V-9112 tätig[55][58][164]
  • Wilhelm Hahn (1905–1966) - SS-Hauptsturmführer (SS-Nr. 306644) - seit 1934 Angehöriger der Gestapo, von 1934 bis 1939 Leiter der Abteilung II B bei der Gestapo Karlsruhe, leitete die Außenstelle Lörrach von Juli 1939 bis August 1943, von 1940 bis 1941 bei einem Einsatzkommando in Mühlhausen im Elsass, von 1943 bis 1945 bei der Gestapo Karlsruhe, nach 1945 zu zehn Jahren Zwangsarbeit in Metz verurteilt, ab 1. Januar 1958 bis 31. März 1965 beim BND[165] unter der V-15809 mit Deckname: Kreutzer[166][58][76]
  • Leonhard Halmanseger (1892–1990) - SS-Hauptsturmführer (SS-Nr. 310167), seit April 1934 Angehöriger der Gestapo, spätestens ab 1940 Leiter der Nachrichtensammelstelle im RSHA IV N (danach IV C 4), ab spätestens 1957 Informant im BND.[167]Nach Ansicht von Alexander Ilhan (SIS) war Halmanseger ein deutsch-sowjetischer Doppelagent.[168]
  • Hans Handrack (* 1905 in Riga bis 1983) - SS-Hauptsturmführer, von 1936 bis 1939 im Rahmen des Wannsee-Instituts beim SD-Hauptamt mit Studien beschäftigt, von 1939 bis 1942 Abteilungsleiter beim Reichskommissariat zur Festigung des deutschen Volkstums in Danzig, von 1944 bis 1945 im RSHA Amt VI tätig, nach 1945 bei der OG tätig (V-Nr. 015809)[169][58]
  • Karl Martin Harms (* 30. April 1905 in Tweelbäke) - SS-Untersturmführer, seit 1937 Angehöriger der Gestapo, vom 22. November 1956 bis zum 31. Oktober 1966 beim BND als V-Nr. 181360[170]
  • Wilhelm Harster (1904–1991) - SS-Gruppenführer (SS-Nr. 225932), ab 1935 beim SD, ab 1937 als Leiter der Gestapo in Innsbruck, 1939 BdS in Krakau und danach IdS in Kassel, von 1940 bis Spätsommer 1943 leitet er als BdS in den Niederlanden die Deportation der Juden in die Vernichtungslager, danach bis Mai 1945 BdS in Italien, nach 1945 als Sonderverbindung bei der OG tätig[171][172][173][174]
  • Cornelius Hausleiter († 1998) - SS-Hauptgefreiter, nach 1945 bei der OG, 1969 Verbindungsführer des BND (Arbeitsname im BND: Bernhard Fischer, Decknamen: Carl Hagemann, Curt Hausmann und Carl Hartmann) beim Referat I F1 (Nah-, Mittel-Ost), auch als Referat 16 A bekannt[176], Referatsleiter bei Referat I F1 in den siebziger Jahren, Anfang der achtziger Jahre Referatsleiter beim Sachgebiet 56 AA (Führen von Journalisten als Informationsquelle), Ende der achtziger Jahre Leiter des Referats 16 C (Nah- und Mittelost), 1991 Ruhestand als Regierungsdirektor[177][178]1976 Agentenführer für Wolfgang Knabe, Geschäftsführer der Firma TELEMIT in München[179][180]
  • Heinrich Hedderich (* 1902 in Lenderscheid), Angehöriger der Gestapo in Trier von 1936 bis 1945. Im Gefängnis Wittlich verhörte polnische Armeeangehörige, die im Widerstand standen. Nach 1945 Angehöriger der OG.[76][58][181]
  • Jürgen von Hehn (1912–1983) - SS-Untersturmführer, Angehöriger im Sonderkommando Künsberg" von 1941 - 1943, danach im SD im Amt VI des RSHA, nach 1945 Mitarbeiter in der OG als V-18526 und im BND[182][183]
  • Helmut Heisig (1902–1954) - SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 353254), im 2. Weltkrieg bei der Gestapo in den Staatspolizeistellen Hohensalza, Karlsbad, Nürnberg und Klagenfurt tätig, nach 1945 bei der OG[184]
  • Walter Helfsgott (* 11. Januar 1911 in Barschdorf / Kreis Liegnitz; † 23. Juli 1980 in Düsseldorf) -SS-Hauptsturmführer, 1941 bei der Sicherheitspolizei in Breslau, ab August 1942 bei der Einsatzgruppe C, dann Führer eines Teilkommandos vom Ek 6, 1944 Führer des Enterdungskommandos Sk 1005b, von Anfang November 1950 bis 30. November 1954 (1953, s, S. 255 bei Ullrich) bei der OG im Raum Hamburg als V-7041[55]tätig (Decknamen: Werner Heller, Willi Hellmann, Werner Hassel)[185][186]
  • Walter Hirschfeld (* 1917) - SS-Untersturmführer[187], nach 1945 bei der OG unter dem Kommando von Franz Six[188], als deutsch-US-amerikanischer Doppelagent im CIC lieferte er Six und andere SS-Leute den US-Behörden aus.[189][190]
  • Herbert Hösselbarth (* 2. April 1907 in Chemnitz), SS-Hauptsturmführer (SS-Nr. 11139), seit dem 25. Mai 1931 Mitglied der SS, 1938 im SD-Hauptamt, im SD-Leitabschnitt Dresden von Oktober 1941 bis April 1942, danach beim SD Athen, ab Dezember 1944 Leiter des SD in Chemnitz, in sowjetischer Gefangenschaft am 6. Januar 1946 verurteilt, vom 2. Februar 1959 bis 30. September 1964 beim BND (Deckname Hunger) als V-Nr.029181[191]
  • Wilhelm Höttl (1915–1999) - SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 309510), Leiter des Nachrichtendiensts Amt VI im RSHA, 1944 in Budapest Berater von Edmund Veesemayer, nach 1945 Informant des CIC, des KGB und der OG[192][193][194]
  • Franz Hollweck - ab 1936 als Kriminalinspektor bei der Staatspolizeileitselle München der Gestapo. nach 1945 bei der OG
  • Cornelius van der Horst (* 1. Mai 1906) - SS-Obersturmführer (458 085 (V)) der Reserve, nach 1945 Angehöriger der OG als V-2951, Deckname: Conny.[195][55]
  • Johannes Hoßbach (* 1914 in Berlin) - SS-Obersturmführer - von 1937 bis 1944 bei der Kriminalpolizei in Berlin, von November bis Dezember 1944 Angehöriger des Einsatzkommandos 14 in der Slowakei als Teil der Einsatzgruppe H, nach 1945 Referent beim Bundeskriminalamt, danach beim BND (Deckname: Händler) in München.[196][58][197][76][55]
  • Hermann Hubig (* 12. März 1912 in Völklingen) - SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 290303) - seit 1. Oktober 1936 in der SS, 1939 im SD-Hauptamt und im gleichen Jahr im SD-Leitabschnitt Prag, vom 15. September 1941 bis 5. Dezember 1941 beim Stab der Einsatzgruppe A, ab 1942 bis Oktober 1942 bei der Einsatzgruppe A - Leiter des EK 1b, 1944 im RSHA VI B, nach 1945 unter dem Namen Helmut Haller untergetaucht, durch Vermittlung von Oskar Reile in der OG tätig, nach Enttarnung von Heinz Felfe als leitender Mitarbeiter im BND abgelöst[198][199][200]
  • Walter Jagusch - SS-Hauptscharführer, Angehöriger der Abteilung IV D im RSHA, nach 1945 in der OG, deutsch-sowjetischer Doppelagent.[201]
  • Robert Jansa (* 1903; † 14. Juni 1975 in Köln)- Kriminalkommissar von 1940 bis 1942 bei der Gestapo in Breslau, von 1942 bis 1944 bei der Gestapo in Hirschberg, danach bei der Kriminalpolizei in Wuppertal, nach 1945 beim BND[58][202]
  • Heinz Jost (1904–1964) - SS-Brigadeführer (SS-Nr. 36243), ab Juli 1934 hauptamtlich beim SD, von 1939 bis 1942 Amtschef III im RSHA, von März bis September 1942 Leiter der Einsatzgruppe A und BdS Ostland in Riga, ab Ende 1942 im Ostministerium, 1948 zu lebenslanger Haft im Einsatzgruppenprozess verurteilt, nach vorzeitiger Haftentlassung Tätigkeit als Jurist bei einer Immobilienfirma in Düsseldorf, diese Tätigkeit war eine Tarnung, da er spätestens 1961 für den BND tätig war.[203][204][205]
  • Joachim Kaintzik (13. Dezember 1905 – 6. Mai 1961) - ab 1931 bei der Kriminalpolizei in Aachen, im Dezember 1933 Kommissar in Frankfurt/Main, ab 1937 im Gestapa Berlin, Leiter des Sachgebiets II S1, 1940 Ernennung zum Kriminalrat und Tätigkeit im Reichskriminalpolizeiamt (RKPA), ab 1942 bei der Geheimen Feldpolizei (GFP) in der GFP-Gruppe 603, ab 1. Mai 1942 bei der GFP Ost, ab 1.März 1943 Leitender Feldpolizeidirektor bei der Heeresgruppe Süd, von 1946 bis 31. Dezember 1950[206] Angehöriger der OG[207][208][209][210]
  • Johannes Kalich - vor 1945 Leiter der Außenstelle Görlitz der Gestapo, nach 1945 bei der OG[211]
  • Laurenc Karbus - SD-Agent in der Slowakei, nach 1945 für die OG tätig[212][213]
  • Bruno Kauschen (* 17. Dezember 1903 in Riga) - SS-Untersturmführer, ab 1942 Mitarbeiter im RSHA in der Abteilung C2 im Amt VI, Mitarbeiter im Wannsee-Institut, Zusammenarbeit mit Otto Skorzeny, Innitiator vom Unternehmen Zeppelin, ab 1946 Mitarbeiter bei der OG (Deckname: Berthold Kastner)[214], ab 1948 Aufbau der OG-Außenstelle in Österreich, bis zum 31. Dezember 1964 beim BND[215][216][217]
  • Ulrich Kayse-Eichberg (1903–1984)- SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 452414), von 1942 beim Rasse- und Siedlungshauptamt (RuSHA) tätig, zuerst beim Höheren SS- und Polizeiführer (HSSPF) Alpenland, von 1944 bis 1945 Landesstellenleiter im Reichsgau Sudetenland in Reichenberg für das Rasse- und Siedlungswesen beim HSSPF für Böhmen und Mähren, seit 1947 für die OG (Deckname: Ulrich Kiel) tätig, ab 1956 bis 1968 im BND[183][218][219][220]
  • Michael Kedia - als Mitarbeiter des SD im RSHA im Amt VI[221], Angehöriger des Unternehmens Zeppelin, ab Anfang der 1950er-Jahre bei der OG als V-11881 tätig.[222] Im Rahmen der Dienststelle 11 der OG in West-Berlin in der Kurfürstenstr. 11 war er für eine von ihm erstellte Zentrale eines Funknetzwerkes zuständig. Als Tarnung wirkte diese Stelle unter einem religiösen Namen.[223]
  • Friedrich Klumm (* 15. Mai 1895) - SS-Standartenführer der Reserve (SS-Nr. 79520), 1938/1939 im Stab des Rasse- und Siedlungshauptamtes (RuSHA)[224], nach 1945 bei der OG als Vernehmer von Überläufern aus den Ostblockstaaten.[225]
  • Manfred Körber - Angehöriger im RSHA, danach Sicherheitsdienst in der Industrie, lieferte 60 bis 70 Personen an die Gestapo aus, nach 1945 Anwerber für Agenten der OG[226]
  • Heinz Konrad - SS-Standartenführer - nach 1945 Informant der OG in Salzburg[227][228]
  • Horst Kopkow (* 29. November 1910 in Ortelsburg – 13. Oktober 1996 in Gelsenkirchen) - SS-Hauptsturmführer (SS-Nr. 46034), Leiter der Abteilung IV A 2 im RSHA, wirkte aktiv an der Verfolgung der Widerstandskämpfer der Roten Kapelle[229],nach 1945 für den britischen Geheimdienst SIS tätig, danach für die OG und den BND[230][231]
  • Wilfried Krallert (1912–1969) - SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 310323), Mitglied der SS seit 1934, seit 1939 im RSHA Amt VI tätig, Angehöriger des Sonderkommandos Künsberg, Gruppenleiter der Abteilung VI G im RSHA. Mit seinem Bruder SS-Untersturmführer Reinhold Krallert organisierte er im Mai 1944 die Plünderung von 150 jüdischen Buchhandlungen und Antiquariaten in Budapest, nach 1945 für den britischen Geheimdienst tätig, spätestens ab 1952 arbeitete er für die OG. Nach Angaben der CIA war er deutsch-französicher Doppelagent.[232][233][234][235]
  • Werner Krassowski (auch: Werner Krassowsky) (* 23. Juni 1920) - SS-Hauptsturmführer (SS-Nr. 382503), von 1939 bis 1941 in Polen mit einem Regiment der SS-Totenkopfverbände, Wachdienst in einem KZ und in den baltischen Ländern mit einer SS-Einheit, nach 1945 in der OG als V-10721, Deckname: Werner Miller[236][55][237][238][239][240]
  • Wilhelm Krichbaum (1896-1957) - SS-Oberführer mit SS-Nr. 107 039, 1922 Mitglied der NSDAP, 1935 im SD-Hauptamt, 1941 Generalgrenzinspekteur, 1940 bis 1945 Chef der Geheimen Feldpolizei, ab 1948 bei der OG als V-8838, Deckname: Walter Krug[241], 1946 Chef der Personalangelegenheiten der OG, 1951 Leiter der Bezirksvertretung Bad Reichenhall der OG, 1956 Übernahme in den BND, [242][55]
  • Otto Kuckuck (* 28. Juli 1898 in Succase), Angehöriger der SS bei der Polizei in Saßnitz, ab März 1933 bei der Gestapo in Berlin, ab 1935 im Außendienst beim Geheimen Staatspolizeiamt in der Hauptabteilung III in Berlin, [243]die Witwe des Polikers Hermann Bebert (SPD) beschuldigte ihn des Mordes am 3. Mai 1945 an ihrem Ehemann, vom 1. März 1963 bis 31. Dezember 1966 beim BND (Verwaltungsnummer 309611)[244]
  • Walter Kurreck (* 25. Juni 1911 in Salzburg) - SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 36178), 1939 Amt VI im RSHA, 1943 Referatsleiter vom Unternehmen Zeppelin bis 1945, nach 1945 bei der OG als V-7630. Decknamen: Kurt Wagner, Holgers[245][246][55]
  • Dietmar Lauterbach (* 1911 in Saarbrücken), Kriminalsekretär der Gestapo, Angehöriger der Gestapo in Trier von 1935 bis 1938, Einsatz im Sudetenland bei der Sicherheitspolizei 1938 bis 1939, Einsatz bei der Sicherheitspolizei in Polen von 1939 bis 1940, Angehöriger der Gestapo in Trier und Innsbruck von 1940 bis 1945, nach 1945 tätig bei der OG[58][247]
  • Hartmann Lauterbacher (1909–1988), 1940 Gauleiter der NSDAP für Südhannover-Braunschweig, wobei er für Einrichtungen der Judenverfolgung ("Judenhäuser") verantwortlich war, 1944 SS-Obergruppenführer (SS-Nr. 382406), 1944 SA-Obergruppenführer, Reichstagsabgeordneter der NSDAP, ab 1950 bis 1963 Mitarbeiter der OG unter dem Decknamen "Leonhard" als V-6300[248] und des BND in Nordafrika, wo er Kontakte zu ehemaligen SS-Leuten für die OG und den BND herstellte[249][250], ab 1958 Tätigkeiten in Tunesien, wo er unter Beobachtung des BND-Residenten Richard Christmann stand[251], führte seit 1959 die Tarnfirma LABORA in München für den BND zusammen mit dem ehemaligen SS-Hauptsturmführer (SS-Nr. 312231) Günther Schwägermann (* 24. Juli 1915 in Uelzen) - ehemaliger Adjudant des NS-Propagandaministers Joseph Goebbels - und seinem Bruder Hans Lauterbacher (* 1918) - ehemaliger Gebietsführer der HJ im Gau Wien -, im Jahre 1963 führten Ermittlungen des BND-Mitarbeiters Dr. Erwin Hauschildt (BND-Deckname: Dr. Hermsdorff) zur Aufdeckung, dass Lauterbacher als deutsch-deutscher Doppelagent tätig war, was im November 1964 von dem BND-Abteilungsleiter Volker Foertsch dem CIA mitgeteilt wurde[252][253]
  • Heinrich Heinz Lienhard (* 10. Juli 1903 in Osnabrück) - SS-Hauptsturmführer, seit 1941 Angehöriger der SS, ab 1940 bis 1941 in Oppeln bei der SS-Polizei-Division stationiert, danach beim Befehlshaber der Ordnungspolizei in den Niederlanden, wo er die funktechnische Leitung eines Täuschungsmanövers gegen den britischen Geheimdienst (sogenanntes "Englandspiel") übernahm, ab 1. Oktober 1951 bis 31. Dezember 1970 bei der OG (Deckname Heinz Dernburg) bzw. beim BND (Decknahme Böhmer mit der Verwaltungsnummer 020269)[254]
  • Erich Madsack - vor 1945 im RSHA Amt IV A2, nach 1945 im BND bei der Operation Panoptikum als scheinbarer Überläufer eingesetzt[255]
  • Horst Mahnke (1913–1985) - SS-Hauptsturmführer, ab 1. Oktober 1936 beim SD des Reichsführer SS in hauptamtlicher Tätigkeit, ab 1. Mai 1937 Mitglied Nr. 5 286 024 der NSDAP, am 15. Dezember 1937 Eintritt in die SS, ab 1. Juni 1939 im SD-Hauptamt, im Oktober 1939 Promotionsarbeit mit dem Titel Freimaurer-Presse in Deutschland, 1941 hauptamtlicher Referent Abteilung VII im RSHA nach dem Geschäftsverteilungsplan, ab Sommer 1941 Angehöriger des Vorkommandos Moskau der Einsatzgruppe B - Sicherheitspolizei und SD - dort gehörte er nach Christian Ingrao einem mobilen Vernichtungskommando an[256] - ab 1948 für die OG (Deckname: Klostermann) tätig[257], ab Sommer 1950 Auftragsarbeit beim Magazin "Der SPIEGEL (OG-Deckname: Rotweiss)[258], im März 1952 feste Anstellung als Ressortleiter für Internationales/Panorama beim SPIEGEL-Magazin[259]
  • Ernst Makowski (richtig: Hans Makowski) (* 30. Mai 1909) - SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 68125), 1933 Mitglied der SS, 1936 Angehöriger des SD, 1938 SD-Hauptamt, 1942 beim Befehlshaber der Sicherheitspolizei in Paris, 1944 SD-Stelle in Frankfurt/Main, ab Oktober 1944 im RSHA, nach 1945 in der OG als Chef der Dienststelle 12[260][261]
  • R. Mandel - SS-Hauptsturmführer, vor 1945 im Amt VI F des RSHA, nach 1945 Mitarbeiter im BND[262]
  • Mannel -SS-Hauptsturmführer, vor 1945 im RSHA, nach 1945 im OG als Leiter der Dienststelle U/M in Bad Reichenhall.[263] Die Dienststelle U/M wurde später in Dienststelle 2 und danach in Handelskontor umbenannt.[264]
  • Arthur Moritz (* 12. März 1905 in Alt-Schöneberg), von 1935 bis 1939 bei der Staatspolizeistelle Allenstein, bei der GFP von 1939 bis 1945 (GFP 171, GFP 721), vom 1. Juli 1966 bis 31. März 1970 im BND als V-026191[265][266]
  • Kurt Moritz (* 6. Mai 1902) - SS-Sturmbannführer(SS-Nr. 353582), im RSHA V C2 tätig, nach 1945 in der OG in Westberlin als V-3080 und in der Generalvertretung L in Karlsruhe.[267][268]
  • Heinz Gustav Hermann Müller (*1909) - SS-Unterscharführer und SD-Mitglied bei der Geheimen Staatspolizei (Gestapo). Seit 1950 in der OG und im BND.
  • Siegfried Nemitz (* 8. März 1909 in Stolp/Pommern) war Kriminalsekretär und SS-Hauptscharführer bei der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) von 1937 bis 1945. Ab 1957 Mitarbeiter beim Bundesnachrichtendienst (BND).[269]
  • Ludwig Friedrich Neubourg (* 29. Juni 1903 in Potsdam), 1938 SS-Obersturmführer (SS-Nr. 13837), ab 1934 im Geheimen Staatspolizeiamt Abteilung IV, Kommissariat 5[270], von 1935 bis 1939 im RSHA, von 1939 bis 1942 bei der Geheimen Feldpolizei beim AOK I, von 1942 bis 1943 bei der Gestapo Berlin, von 1943 bis 1945 im RSHA Amt VI, nach 1945 bei der OG[58]
  • Karl Ney - eigentlich: Karoly Ney - (1906–1989) - SS-Obersturmbannführer, beging zahlreiche Kriegsverbrechen in Budapest, baute ein Agentennetz in Ungarn und Jugoslawien auf, unter Vermittlung von Wilhelm Höttl für die OG tätig, der er das Agentennetz übergab.[271]
  • Rudolf Oebsger-Röder (1912–1992) war im nationalsozialistischen Deutschen Reich SS-Obersturmbannführer (SS-Nr. 267293), 1938 im SD-Hauptamt, 1939 Führer des Einsatzkommandos 16 Bromberg, 1940 Leiter der Amtsgruppe A (Grundlagenforschung) im Amt II (SD-Inland) des Reichssicherheitshauptamtes, Führer des Einsatzkommandos Cluj in Ungarn 1944 und nach 1945 Mitarbeiter der OG als V-11728 und Ausbilder von Agenten für den Einsatz in den sozialistischen Staaten aus.[272], Decknamen: Ranke, Ropp[55] und des Bundesnachrichtendienstes sowie Zeitungskorrespondent in Jakarta.
  • Emmerich Ofczarek (* 1914) - ab 1934 beim SD in Österreich. ab 1945 Leiter der Gegenspionage bei der auf deutschen Seite kämpfenden Wlassow-Armee, ab 1946 Leiter der Generalvertretung A der OG (Deckname: Dr. Schäfer oder Dr. Schreiter) als V-7500[55]in Salzburg, ab 1956 im BND übernommen[273][274][275]
  • Erich Olbrück (* 20. Januar 1911) - SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 466218), 1944 im SS-Führungshauptamt, nach 1945 für die OG (Deckname: Heinrich Allmann) tätig[55][276]
  • Paul Opitz (* 17. September 1897 in Bad Schmiedeberg im Kreis Wittenberg; † nach Januar 1968) war als Kriminalrat und SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 332024) stellvertretender Referatsleiter im Reichssicherheitshauptamt (RSHA). Nach 1945 für US-Geheimdienste und bei der OG in der GV-L Karlsruhe tätig, ab 1951 beim Verfassungsschutz.
  • Walter Otten (* 5. Februar 1906 in Bochum) - SS-Brigadeführer und Kriminalrat, seit 1933 bei der Gestapo, 1944 im RSHA, nach 1945 in der OG als V-2837[55], Angehöriger der Generalvertretung L (GV-L) der OG (Deckname Günther Holm) in Karlsruhe, in den 1950er-Jahren leitender Mitarbeiter der OG[277][278]
  • Friedrich Panzinger (* 1. Februar 1903 - 8. August 1959 durch Suizid) - SS-Oberführer (SS-Nr. 322118), Gruppenleiter IV A im RSHA, Führer der Einsatzgruppe A, Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD Ostland in Riga, Leiter des Reichskriminalpolizeiamtes (RKPA), nach 1945 durch Fürsprache von Heinz Felfe Angehöriger der OG als V-1150, Deckname: Heinz Paulsen. In der Operation Panoptikum im Jahre 1958 sollte er einen Anwerber für Agenten vortäuschen. Da er jedoch in der Kriegsgefangenschaft eine Verpflichtung als Informant gegenüber dem KGB abgegeben und dies dem BND offenbart hatte, konnte über Heinz Felfe die Tätigkeit von Panzinger dem KGB mitgeteilt werden.[55] [283][284][285]
  • Michael Peters (* 23. Febraur 1899 in Elmnpt) - SS-Oberscharführer, Referent für die Polizei in Erkelenz, stand unter der Beschuldigung, an der Zerstörung der Synagoge in Erkelenz in der Reichsprogromnacht am 9. November 1938 beteiligt zu sein, ab 1948 bei der OG und bis 1963 im BND (Verwaltungs-Nr. 234523)[286][287]
  • Alfred Pfisterer (* 1. Januar 1911 in Pforzheim)- SS-Hauptsturmführer, SD-Mitglied, Agentenführer in Madrid, nach 1945 Mitarbeiter bei der OG, dann Mitarbeiter beim US-Geheimdienst CIC bis 1954.
  • Oswald Poche (1908-1962) - SS-Obersturmbannführer (SS-Nr. 267316), ab 1939 Inspekteur der SiPo und des SD bei der Gestapo Stettin, ab 1941 Leiter der Gestapo in Frankfurt/Main, ab September 1941 Kommandeur des Einsatzkommandos 2 der Einsatzgruppe A in der Sowjetunion, ab Mai 1944 KdS in Tromsö (Norwegen), an April 1945 im RSHA, nach 1945 tätig für die OG[288]
  • Adolf Puchta (* 25. Februar 1908) - SS-Obersturmbannführer (SS-Nr. 107193), 1931 auf der Reichsführerschule der SA, Mitarbeiter im SD-Hauptamt und RSHA, NSDAP-Mitglied Nr. 3469510, in der Tschechoslowakei bei der Gestapo, beim Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD in Bergen von 1940-1941, Angehöriger des Einsatzkommandos 5 in der Sowjetunion, nach 1945 in der OG als V-3015 (Deckname: Alfred Bauer) Filialleiter in München, tätig für die OG Gegenspionage in Bayern und Hessen wie auch zuständig für die britische Zone, nach Verdacht auf sowjetische Kontakte ab 20. Oktober 1953 aus der OG ausgeschieden, danach Referent für den Bundesverfassungsschutz (BfV) in einer Außenstelle von München, ab 1960 als Oberregierungsrat beim Landesverfassungsschutz in Niedersachsen.[289][290]
  • Franz Rademacher (* 20, Februar 1906 in Neustrelitz; † 17. März 1973 in Bonn) - SS-Obersturmführer, Referatsleiter im Auswärtigen Amt für Judenangelegenheiten, koordinierte Judendeportationen mit dem RSHA, 1961/1962 vergüteter Informant des BND[291][292]
  • Sebastian Ranner (* 1905 in München) - ab 1933 bei der Gestapo in München, von 1941 bis 1942 bei der Gestapo in Luxemburg beim Einsatzkommando der SiPo und des SD in Luxemburg (EKL) - wo er im Rahmen des SD-Luxemburg an der Organisation der Judenverfolgung beteiligt war[293] - ab März 1942 Chef der Gestapo in Regensburg als Nachfolger von SS-Obersturmführer Luitpuld Kuhn[294]. Ranner war stets anwesend, wenn in Regensburg die Gestapo ihre Häftlinge exekutierte[295] ab 1959 beim BND[76][296]
  • Albert Rapp (* 1908) - SS-Obersturmbannführer (SS-Nr. 280341), seit 1936 hauptamtlicher Angehöriger des SD-Unterabschnitt Baden, ab 1937 Angehöriger der Gestapo, 1939 Angehöriger einer Einsatzgruppe in Polen, leitete ab November 1939 den Stab für die Evakuierung und Abtransport der Polen und Juden in das Generalgouvernement - auch Dienststelle Rapp genannt -, bis Dezember 1939 veranlasste er die "Umsiedlung" von 87.883 Polen und Juden, ab 1940 Leiter des SD-Abschnitts München, in den Jahren 1942/1943 Angehöriger der Einsatzgruppe B und Führer des Sonderkommandos 7a von Februar 1942 bis 28. Januar 1943 bei Aktionen auf dem Gebiet der Sowjetunion beteiligt, ab 1943 Inspekteur der SiPo und des SD in Braunschweig, 1944 Leiter der Gruppe VI C im RSHA, nach 1945 für die OG tätig, vom Landgericht Essen am 29. März 1965 wegen gemeinschaftlichen Mordes aus niedrigen Beweggründen an mindestens 1180 Menschen zu lebenslanger Haft verurteilt.[297][298][299]
  • Walter Rauff (auch: Walther Rauff) (* 19. Juni 1906 - 14. Mai 1984) - SS-Standartenführer (SS-Nr. 290947), 1938 im SD-Hauptamt, Gruppenleiter im Amt II D im RSHA, zuständig für den Bau von Lastwagen als mobile Gaskammern zur Massentötung von Juden. Ab Dezember 1943 Leiter des SD in Norditalien. Ab 1958 bis 1962 für den BND in Chile tätig.[300]
  • Werner Rehder (* 14. Februar 1906) - SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 10424), 1938 Angehöriger der SS-Standarte "Der Führer", 1944 im SS-Hauptamt, von 1957 bis 1971 beim BND als V-Nr. 071352[301][302]
  • Josef Heinrich Reiser (* 17. Oktober 1899 in Ehingen) - SS-Obersturmbannführer (SS-Nr. 21844), ab September 1933 bei der Gestapo in Stuttgart, ab März 1939 bei der Gestapo in Karlsruhe als Stellvertreter des Judenreferats, 1939 beim Einsatzkommando Stossberg in Tabor und Leiter der Gestapo-Außenstelle Tabor, von 1940 bis 1942 Leiter der Kommunismusabteilung beim BdS in Paris, nach Karl Giering zeitweiliger Chef der Sonderkommission Rote Kapelle von November 1942 bis Juli 1943, danach bis 1945 Leiter des Sonderkommissariats Reiser bei der Gestapo Karlsruhe, ab Juli 1950 Angehöriger der OG als V-2629[55] im Stab der Generalvertretung L in Karlsruhe[303][304]. Reiser leitete auch die Operation Feuerzange, die den Zweck hatte, Spuren der Organisation Rote Kappelle nachzugehen.[305]
  • Hellmuth C. Riepka (* 29. März 1902 in Berlin-Charlottenburg) - vor 1945: Abwehrbeauftragter der Gestapo in der Steatit-Magnesia A. G. (Stemag-Konzern), nach 1945 Filialleiter im BND [306]
  • Rudolf Roeder - SS-Standartenführer, Ausbildungsleiter im RSHA für Agenten, nach 1945 bildete er Agenten der die OG für den Einsatz in den sozialistischen Staaten aus.[307]
  • Joachim Rohleder (1892-1973) - Oberst des Heeres und nach 1938 Leiter der Abteilung III-F der Abwehr, ab etwa 1944 im RSHA Amt IV E (Zuständigkeit: Fälle des Hoch- und Landesverrats[308])unter SS-Standartenführer Walter Huppenkothen tätig. Nach 1945 stellvertretender Leiter der Generalvertretung München der OG[309]
  • Kilian Ruprecht (* 14. Dezember 1914) - Angehöriger der Gestapo der Außenstelle der Staatspolizei in Klattau (Böhmen) und Pisek seit 1938, Stellvertreter des Amtsleiters IV 1 in Klattau, wurde wegen Gewalttaten an etwa 300 Personen vom tschechischen Außenminister Lubomir Strougal beschuldigt, von 1952 bis Mai 1963 bei der OG bzw. dem BND (Decknamen: Klein, Kramer)[310][311][312][313]
  • Adolf Sauter (* 27. Februar 1901 in Weingarten/Württemberg; † 2. August 1990)- seit 15. Mai 1935 V-Mann der Gestapo, nach 1945 bei der OG in West-Berlin
  • Ernst Schlandt - SD-Agent im Bereich Rumänien tätig, nach 1945 für die OG in der Generalvertretung A (Salzburg) tätig.[314]
  • Albert Schmidt (* 8. Mai 1899 in Zeppenfeld / Kreis Siegen) - SS-Hauptsturmführer (SS-Nr. 353277) und Kriminalrat (1944), von 1937 bis 1945 bei der Gestapo Trier, im Jahr 1942 bei einem Einsatz in Luxemburg, als Beisitzer beim Standgericht in Esch und Luxemburg-Stadt bei der Abfassung von 20 Todesurteilen beteiligt, im Februar 1951 in Luxemburg zum Tode verurteilt (Urteil wurde nicht vollstreckt), nach 1945 bei der OG[315][58][316]
  • Fritz Schmidt (* 6. Dezember 1908) - SS-Obersturmbannführer (SS-Nr. 290023), 1938 im SD-Hauptamt, im RSHA Abteilung I D 2, Leiter der Staatspolizeileitstelle Breslau und der Staatspolizeistelle Kiel, Führer des Sonderkommandos 4a, nach 1945 Mitarbeiter bei der OG und im BND (Deckname: Friedrich Schütte)[317][318]
  • Paul Karl Schmidt (1911-1985) - auch: Paul Karell und später Paul Carell - SS-Obersturmbannführer (SS-Nr.308263), 1943 Führer beim Stab des SS-Hauptamtes, in der Beurteilung der SS-Nachrichtenabteilung 501 vom 1. November 1944 als Führer des Nachrichten-Sonderkommandos benannt[319], mehrere nachrichtendienstliche Einsätze im Ausland[320], nach 1945 Journalist bei bekannten deutschen Presseorganen, Sicherheitsberater von Axel Springer, beim BND (Deckname: Schaper) als Pressesonderverbindung V-56227 geführt[321]
  • Hans Schmitz (* 30. Januar 1903 in Köln als Johannes Schmitz) - Kriminaldirektor, tätig ab 1933 bei der Gestapo Köln (1935), Düsseldorf und Saarbrücken bis 1945. In der Staatspolizeistelle Düsseldorf leitete er 1938 die Abteilung III (Abwehrpolizei). Nach 1945 bei der OG (Deckname: Dr. Schneiderhan) und dem BND tätig.[58][322] [323][55][324][325]
  • Wilhelm-Heinrich Schmitz (* 4. November 1903 in Oberhausen), SS-Obersturmbannführer (SS-Nr. 167994), von 1933 bis 1936 bei der Gestapo in Schneidemühl und Duisburg, von 1937 bis 1937 Leiter der Geheimen Feldpolizei bei der Legion Condor (Deckname: Dr. Schmieder)[326], von 1939 bis 1940 bei der Gestapo Düsseldorf, Leiter der Abteilung im RSHA IV E 6 von 1940 bis 1942, ab 1942 bis 1945 im Amt RSHA VI tätig, nach dem Attentat auf Heydrich in Prag 1942 leitete er u.a. die Vergeltungsmaßnahmen gegen die tschechische Bevölkerung, nach 1945 Doppelagent für den CIC und die OG, ab 1951 Vertreter der OG in Prag.[327][58][76]
  • Schnuppe - SS-Untersturmführer, Gruppenleiter und V-Mannführer in einer Westberliner Dienststelle der OG[328]
  • Joseph Schreieder - auch Josef Schreieder -(* 15. August 1904 in München) - SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 107184), Leiter der Grenzstelle Bregenz, 1938 im SD-Hauptamt, tätig bei der Sicherheitspolizei (SiPo) in den Niederlanden in Den Haag von 1940 bis 1945 als Leiter der Gegenspionage der Gestapo, 1945 britische Gefangenschaft in Fort Blauwkapel bei Utrecht, nach 1945 bei der OG als V-7627 tätig (Decknamen: Dr. Mabuse, Heinz Bauer).[329][55][330]
  • Carl-Theodor Schütz (1907-1985) - auch: Karl-Theodor Schütz - seit 1931 Mitglied der SS, seit 1934 bei der Gestapo, 1939-1940 Angehöriger eines Einsatzkommandos in Polen, 1943 Abteilungsleiter der Sicherheitspolizei und des SD in Rom, ab 1952 bei der OG als V-2978 (Decknamen: Schuster, Scherhag), ab 1956 Leiter einer Untervertretung der OG in Düsseldorf und bis zum 24. März 1964 Abteilungsleiter im BND[331][55][332]
  • Robert Schulz (1900–1974) - SS-Brigadeführer (SS-Nr. 392), 1933 - 1934 SD-Führer in Pommern, 1939 Gauhauptmann in Posen, nach 1945 bei der OG tätig[333]
  • Hans Schumacher (* 12. Juni 1907) - SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 306629), Chef der Gestapo in Kiew und Stalino, ab 1946 Mitarbeiter der OG bis 1956[334][335]
  • Ernst-Jochen Schwarzwäller (* 1905) - SS-Standartenführer, ab 1939 Leiter der SD-Außenstelle in Schneidemühl, ab 1953 V-Mann Leiter in der Untervertretung Hamburg der OG als V-2952[55][336]
  • Fritz Seibold (* 8. September 1909) - SS-Obersturmbannführer (SS-Nr. 290304) im RSHA, nach 1945 in der OG (Deckname: Seitz) als V-2730[337][55][338]
  • Karl Josef Silberbauer (1911-1972) - SS-Oberscharführer, ab 1943 Mitglied der SS, Spezialist für Verhöre bei der Gestapo in Wien, verhaftete 1944 in den Niederlanden die Familie mit Anne Frank, nach 1945 Vermittler in einer Sonderverbindung mit der OG für Adressen alter NS-Dienstgrade[339]
  • Horia Sima - Führer der Eisernen Garde und SD-Agent in Rumänien, nach 1945 für die OG tätig[340][341][342]
  • Franz Six (1909–1975) - SS-Brigadeführer (SS-Nr. 107480), ab 1939 Chef des Amtes II im RSHA, ab September 1942 im Auswärtigen Amt, nach 1945 untergetaucht, ab Mitte der fünfziger Jahre bei der OG als Leiter der "Generalvertretung H" (Darmstadt)[343]deutsch-sowjetischer Doppelagent[344][345][346]
  • Otto Skorzeny (1908–1975) - SS-Obersturmbannführer - Leiter der Gruppe VI S im RSHA, nach 1945 für die OG in Ägypten tätig[347][348][349][350]
  • Otto Somann (24. Oktober 1899), SS-Oberführer (SS-Nr. 25638)[351], Chef des SD-Unterabschnitts Liegnitz, danach Chef des SD-Oberabschnitts Südost in Breslau, als SS-Standartenführer 1935-1937 Stabsführer des SD-Oberabschnitts Nord/Stettin, 1944 Inspekteur der Sicherheitspolizei und des SD in Wiesbaden, danach Inspekteur des Zollgrenzschutzes für das gesamte Deutsche Reich und der besetzten Gebiete, Mitglied des Standgerichts gegen den Widerstandskämpfer Hans von Dohnannyi, am 21. März 1947 als Kriegsverbrecher im Dachauer Prozess zu vier Jahren Haft verurteilt, Hans Sommer (SS-Mitglied) warb ihn für die OG als V-2950, Decknamen: Otmar Lange, Otmar Seidemann[352]an, ab 1953 leitender Mitarbeiter bei der Generalvertretung N (Nord) in Bremen[353][354][355]
  • Hans Sommer, SS-Obersturmführer, ab etwa 1950 bis 1953 Angehöriger der OG als V-2857 mit den Decknamen: Heinrich Sänger, Herbert Sauer und Heinrich Senner[55]
  • Walter Specht (* 5. März 1907 in Erfurt - 6. April 1977), SS-Sturmbannführer (1942), als Gerichtsmediziner von NS-Dienststellen zur Untersuchung der Leichen des Massakers von Katyn berufen, beim SD tätig, von 1943 bis 1945 im technischen Amt der Waffen-SS und der Forschungsgruppe der Stabsabteilung des SS-Führungs-Hauptamts, nach 1945 bei der OG und dem BND als Laborleiter[356][58][357][358][359]
  • Walter Sprenglewski (* 22. Dezember 1908 in Spyck), SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 382369), von 1934 bis 1936 bei den SA-Feldjägern, von 1943 bis 1944 im III. Bataillon SS-Polizeiregiment 19 bei der Verfolgung von Partisanen und der "Entjudung" in Russland beteiligt, von 1944 bis 1945 Kommandeur des I. Bataillons im Freiwilligen-Regiment Serbien 3 in Kraljevo beim BdO Belgrad,[360]ab 1. August 1952 für die OG bei der Dienststelle 570 tätig, danach bei der Diensteinheit 33 KU in München und anschließend ab 1956 in den BND übernommen [58][361]
  • Max Staudinger (* 1906), SS-Standartenführer, vor 1945 : Kriminalrat bei der Gestapo in der Abteilung IV D3 im RSHA, nach 1945 : Gruppenleiter bei der OG (Deckname: Max Preußer) und im BND in der Zentrale in Pullach, wohnhaft in München-Pasing, Lichtinger Straße 24[362][363]
  • Eugen Steimle (1909–1987) - SS-Standartenführer (SS-Nr. 272 575), ab 1936 SD-Führer in Baden-Württemberg, Führer des Sonderkommandos 7a der Einsatzgruppe B im September bis Dezember 1941, Leiter des Sonderkommandos 4a der Einsatzgruppe B von August 1942 bis Januar 1943, Leiter der Arbeitsgruppe VI B Im RSHA, 1948 im Einsatzgruppenprozess zum Tode verurteilt, 1954 aus der Haft entlassen, dann u.a. bei der OG tätig[364][365][366]
  • Wolfgang Steinbichler (* 1912) - SS-Obersturmführer, Sendeleiter des Kampfsenders WANDA[367] bei der SS-Standarte "Kurt Eggers" im Rahmen der psychologischen Kriegführung, nach 1945 Tätigkeit für die CIA, bis 1970 BND-Vertreter in Bonn[368][369][370]
  • Herbert Steinborn - SS-Sturmführer, vor dem 2. Weltkrieg Führer in der Hitler-Jugend, danach Angehöriger der SS-Leibstandarte Adolf Hitler, nach 1945 bedeutender V-Mann-Führer in der OG, der in Westberlin Agenten für die OG warb[371]
  • Paul Swaty war Kriminalassistent und SS-Oberscharführer bei der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) von 1939 bis 1945. Ab 1959 Mitarbeiter beim Bundesnachrichtendienst.
  • Walter Teschner war Kriminalkommissar und SS-Hauptsturmführer (SS-Nr. 91413) der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) ab 1936. Ab 1956 wurde er Mitarbeiter beim Bundesnachrichtendienst (BND).
  • Erwin Tiebel (* 1903 in Dresden) - SS-Oberscharführer und seit 1937 Angehöriger V-Mann des SD, ab 1943 bis 1945 im RSHA Amt VI Refereat B3, nach 1945 Kurier für Johannes Clemens im BND[372][373]
  • Josef Adolf Urban - SS-Obersturmbannführer, vor 1945 Angehöriger des SD in Wien, Chef der SD-Leitstelle Budapest, nach 1945 Leitungsfunktion für die OG als V-13690 in Österreich und im BND [374]
  • Joachim Vacarescu - SD-Agent in Rumänien, nach 1945 für die OG tätig.[375]
  • Walter Vollmer (* 1. Oktober 1909) - SS-Obersturmbannführer (SS-Nr. 21889), im Jahre 1938 im SD-Hauptamt, bis 1945 im SD tätig, nach 1945 in der OG in Stuttgart als V-14011.[376]Vollmer stand unter dem Verdacht, ein deutsch-sowjetischer Doppelagent zu sein.[377][378]
  • Friedrich Wilhelm Voss - auch: Wilhelm Voß - (* 1. Juli 1896) - SS-Standartenführer (SS-Nr. 107241) - 1934 Dienstgrad in der SS, 1938 im Stab Reichsführer SS, Mitglied des Freundeskreises Reichsführer SS, Wehrwirtschaftsführer, Führungspositionen in mehreren industriellen Projekten im NS-Regime, promovierte nach 1945 zum Dr. jur., in den fünfziger Jahren Leiter der inoffiziellen Militärmission auf dem Gebiet des militärischen Flugzeugbaus In Kairo, V-Mann des BND (Deckname: Viersen), arbeitete eng mit dem RSHA Referenten von Arbeitsgruppe VI C 13 - SS-Sturmbannführer Wilhelm Beisner (* 18. August 1911) (SS-Nr. 65698) und späteren BND-Informanten zusammen. [379][380][381][382][383]
  • Ernst Weimann (* 5. August 1905) - SS-Obersturmbannführer (SS-Nr. 263985), promovierter Jurist ab 1930 in Erlangen[386], ab 1935 in der Abteilung III im Geheimen Staatspolizeiamt Berlin[387], 1938 bei Ernst Kaltenbrunner im Ministerium für innere und kulturelle Angelegenheiten beim Reichsstatthalter in Österreich, ab August 1938 Leiter der Gestapo in Klagenfurt, 1941 vorübergehende Kommandierung nach Belgrad als Beauftragter für das Umsiedlungswesen beim Militärbefehlshaber Serbien, ab August 1943 Befehlshaber der SiPo und des SD in der Operationszone Adriatisches Küstenland in Triest[388], dort und in Belgrad an Juden-Aktionen maßgeblich beteiligt[389][390], ab Juli 1944 bis Mai 1945 KdS in Bergen, Weimann wurde am 13. September 1946 vom Schwurgericht Bergen wegen Kriegsverbrechen zum Tode verurteilt, aber vom Obersten Gericht in Norwegen wurde dieses Urteil am 30. August 1947 in lebenslange Zwangsarbeit umgewandelt, später wurde er begnadigt und am 16. Oktober 1953 nach Deutschland abgeschoben[391]danach bei der CIA und der OG tätig[392]
  • Wilhelm Wiebens (1906–1990) - SS-Obersturmbannführer (SS-Nr. 16617), Mitglied der SS seit 1931, seit 1934 Mitglied des SD, Leiter des SD-Abschnitts XXIII in Potsdam, 1938 im SD-Hauptamt, von 1941-1942 Abschnittsleiter des SD in Kiel, von Februar 1942 bis Januar 1943 Führer des Einsatzkommandos 9 der Einsatzgruppe B in Teilen der besetzten Sowjetunion, danach Leiter des SD-Abschnitts Koblenz, dann als Inspekteur der SiPo und des SD in Wiesbaden, nach 1945 von einem britischen Gericht wegen Mordes an zwei Piloten verurteilt und bis 1955 in Haft, danach bei der OG tätig, am 6. Mai 1966 wegen mehrfachen Mordes vom Landgericht Berlin zu lebenslanger Haft verurteilt[393][394][395][396]
  • Erich Wiegand (* 8. Mai 1913 bei Warburg) - SS-Obersturmführer und Kriminalkommissar, Leiter des Referats II E bei der Gestapo Kassel, ab 1954 bei der OG und ab 1956 im BND
  • Georg Wilimzig (* 20. März 1912 in Freist (Kr. Lauenburg/Pommern) - SS-Obersturmführer, seit November 1933 Mitglied der SS, ab 1. Februar 1936 Angehöriger der Gestapo in Köslin, seit August 1939 bei dem Einsatzkommando 2 der Einsatzgruppe IV in Polen[397] - auch in Warschau - bei Massenerschießungen anwesend, ab Oktober 1940 bei der Staatspolizeistelle Kassel, dort später Leiter des Referats II bis Kriegsende, nach 1945 beim BND[32][398][399]
  • Franz Wimmer-Lamquet (* 1919[400]) - SS-Standartenführer, SD-Verbindungsoffizier zwischen Gehlen und Walter Schellenberg, ab November 1961 Leiter des Sektors Nordafrika im BND[401][402]
  • Giselher Wirsing (1907–1975) - Geburtsname: Max Emanuel Wirsing[403] - SS-Sturmbannführer (SS-Nr. 310062), persönliche Bekanntschaft mit Reinhard Heydrich, ab spätestens 1937 Mitarbeiter des SD bei einer Reise nach Palästina (Reisebericht 1938[404]), 1938 Mitarbeiter im SD-Hauptamt[405], Mitarbeiter des SD[406], Ausbildungstätigkeit in der SS-Standarte Kurt Eggers, von 1954 bis 1970 Redaktionsleiter der Zeitung Christ und Welt, Informant des BND (Deckname: WIPPEL)[407]
  • Eugen Wörner - SS-Hauptsturmführer, SD-Mitglied, Leiter der Stapo Watenstedt, Abteilungsleiter der Stapo Braunschweig, ab 1951 bei der OG, ab 1956 bis 1976 im BND.
  • Gerhard Wolfrum (* 1911) - SS-Obersturmführer, Angehöriger vom Sonderkommando R in der Sowjetunion, von 1951 bis 1953 in der OG als Leiter der Wirtschaftsabteilung in einer Generalvertretung[408]. Durch die Fürsprache des OG-Agenten Peter-Heinz Seraphim (1902-1979) kam Wolfrum zu einer Tätigkeit in der OG.[409]
  • Karl Zenger (* 1904), SS-Unterscharführer, Träger des Blutordens der NSDAP, Dienstleiter in der Schutzzode am Obersalzberg als Angehöriger des Reichssicherheitsdienstes (RSD), Mirtarbeiter am Geheimen Staatspolizeiamt Berlin, ab 1952 in der OG, von 1956 bis 1964 im BND.
  • Fritz Zietlow (1902–1972) - ein deutscher Jurist, Journalist und SS-Hauptsturmführer (SS-Nr. 6126), seit 1930 Mitglied der SS, im Jahre 1938 beim SD-Hauptamt, Teilkommandoführer bei der Einsatzgruppe H und bei der Sonderaktion 1005. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er von 1961 bis 1968 als Angestellter beim Bundesnachrichtendienst (BND) tätig.[411][412]
  • Gerhard Zinecker - SS-Sturmbannführer, Angehöriger des SD-Leitabschnitts Prag, nach 1945 Angehöriger des BND, Stellvertreter von Fritz Scholz auf der BND-Schule Schloss Weidenkam. Am 24. Januar 1957 stürzte er unter ungeklärten Umständen bei Donauwörth aus dem Zug. Der BND-Präsident Reinhard Gehlen verbot eine Obduktion der Leiche. Der Sicherheitschef des BND, Walrab Rudolf von Buttlar untersagte der Witwe, irgendwelche Angaben über die Tätigkeit ihres toten Mannes anzugeben. Die polizeiliche Ermittlungsakte über den Fall wurde vom Mitarbeiter der BND-Sicherheitsabteilung Hans Gert Meyer eingezogen. Gehlen beschuldigte Scholz als Täter. Der hatte jedoch ein eindeutiges Alibi vorzuweisen, so dass es zu keiner Anklage gegen Scholz kam.[413]
  • Ebrulf Zuber (* 28. März 1920 - 2005) - SS-Obersturmführer (SS-Nr. 376 935), Angehöriger der SS-Leibstandarte Adolf Hitler, tätig in der Amtsgruppe D im SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt (zuständig: Konzentrationslager), ab 1947 nach Angaben des CIC Angehöriger der OG als V-3595, Deckname: Ackermann[55], 1968 Leiter der Unterabteilung I A (Nachrichtendienstliche Führung) im BND, Juli 1971 stellvertretender Leiter der Abteilung Beschaffung im BND, deutsch-sowjetischer Doppelagent, im Jahre 1987 ehrenvolle Entlassung durch BND-Präsident Hans-Georg Wieck.[414][415][416][417][418]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Glen Yeadon, John Hawkins: The Nazi Hydra in America: Suppressed History of a Century. Progressive Press, Joshua Tree (Kalifornien) 2008, ISBN 978-0-930852-43-6, S. 524 (englisch).
  2. Mary Ellen Reese gibt für die Unterlagen von Trudeau, die er Adenauer zeigte, als "Karteikarten" an. Adenauer habe diese mitgenommen und Hans Globke in Bonn übergeben. Globke wiederum habe die Karteikarten an James H. Critchfield weitergegeben. Critchfield sah sich die Unterlagen kritisch an, da sie auch verleumderische Informationen enthielten. Er schrieb einen Bericht darüber und sandte ihn nach Washington. siehe: Mary Ellen Reese: Organisation Gehlen. Der kalte Krieg und der Aufbau des deutschen Geheimdienstes. Rowohlt Verlag, Berlin 1992, ISBN 3-87134-033-2, S. 208–209 (englisch: General Reinhard Gehlen: The CIA Connection. Übersetzt von Walle Bengs).
  3. Christopher Simpson: Der amerikanische Bumerang: NS-Kriegsverbrecher im Sold der USA. Verlag Carl Ueberreuter, Wien 1988, ISBN 3-8000-3277-5, S. 310 (456 S., amerikanisches Englisch: Blowback. Übersetzt von Hilde Linner).
  4. Meldung über die Ablösung von Arthur Trudeau vom Geheimdienst der US Army
  5. James H. Critchfield: Auftrag Pullach: die Organisation Gehlen 1948 - 1956. Mittler, Hamburg 2005, ISBN 3-8132-0848-6, S. 199 (englisch: Partners at the Creation: The Men Behind Postwar Germany's Defense and Intelligence Establishments. Übersetzt von Peter Krüger).
  6. Stephen Dorril: MI6: Inside the Covert World of Her Masjesty's Secret Intellegence Service. Free Press, New York 2000, S. 208 und 209.
  7. Heinz Höhne: Der Schlächter von Lyon - Klaus Barbie und die französische Kollaboration (IV). In: Der Spiegel. Nr. 22, 1987 (online25. Mai 1987).
  8. Mary Ellen Reese: Organisation Gehlen. Der kalte Krieg und der Aufbau des deutschen Geheimdienstes. Rowohlt Verlag, Berlin 1992, ISBN 3-87134-033-2, S. 293, FN 12 (englisch: General Reinhard Gehlen: The CIA Connection. Übersetzt von Walle Bengs).
  9. Hein Höhne, Der Krieg im Dunkeln, München 1985, S. 459-516
  10. Alexander Hirsch, Die Kontrolle der Nachrichtendienste, Berlin 1996, S. 46 FN 36
  11. Der Hauptverbandsplatz - Aktion Vulkan. In: Der Spiegel. Nr. 4, 1954, S. 7–8 (online20. Januar 1954).
  12. Reinhard Gehlen legte von Max Güde eine Personalakte zur besonderen Beobachtung an, womit gezeigt wurde, dass die OG sich auch im Inland betätigte. siehe: Heinz Felfe: Im Dienst des Gegners. 1. Auflage. Verlag der Nation, Berlin 1988, ISBN 3-373-00273-7, S. 292. und Stefanie Waske: Mehr Liaison als Kontrolle. Die Kontrolle des BND durch Parlament und Regierung 1955-1978. 1. Auflage. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-16347-5, S. 228–229. - Weitere Personenakten durch die OG waren nach Waske (alphabetische Reihenfolge): Prof. Dr. Wolfgang Abendroth, Dr. Viktor Agartz, Conrad Ahlers, Dr. Adolf Arndt, Fritz Baier, Franz Barsig, Dr. Rainer Barzel, Helmut Bazille, Arno Behrisch, Berthold Beitz, Ernst Benda, Willy Brandt, Günter Bachmann, Sigismund von Braun, Magarethe Buber-Neumann, Dr. Gerd Bucerius, Prof. Dr. Ludwig Erhard, Fritz Erler, Dr. Helmut Grolman, Dr. Eugen Gerstenmaier, Kai-Uwe von Hassel, Dr. Dr. Gustav Heinemann, Adolf Heusinger, Hellmuth Heye, Dr. Karl Hohmann, Dr. Hans-Edgar Jahn, Dr. Kurt Kiesinger, Hans Kilb, Ernst Lemmer, Dr. Heinrich Lübke, Ernst Majonica, Dr. Erich Mende, Dr. Theodor Oberländer, Erich Ollenhauer, Herich Ritzel, Philip Rosenthal, Prof. Carlo Schmidt, Dr. Gerhard Schröder, Dr. Hans-Christoph Seebohm, Dr. Hans Speidel, Dr. Gerhard Stoltenberg, Dr. Franz-Josef Strauß, Heinz Trettner, Friedrich-Karl Vialon, Dr. Hans-Jochen Vogel, Herbert Wehner, Herbert Weichmann, Ludger Westrik, Dr. Günther Wetzel, Simon Wiesenthal, Hans-Jürgen Wischnewski, Dr. Friedrich Zimmermann, Siegfried Zogelmann (Stand: 9. Dezember 1969). Günter Bohnsack berichtet ebenfalls die Anzahl von 54 Dossiers über Politiker aller Bundestagsparteien, deren Namen im Jahre 1974 veröffentlicht wurden, siehe:Günter Bohnsack: Auftrag: Irreführung. Wie die Stasi Politik im Westen machte. Carlsen, Hamburg 1992, ISBN 3-551-85003-8, S. 89.
  13. Hinweis auf die freigegebene Personalakte von Reinhard Gehlen in den USA
  14. Freigegebene Personalakte von Reinhard Gehlen
  15. Personalakte von Reinhard Gehlen als PDF-Datei
  16. Im Dokument wird der Ausschuss als EDC Parliamentary Committee bezeichnet, wobei EDC für European Defense Community (Europäische Verteidigungsgemeinschaft) steht.
  17. Stefanie Waske: Mehr Liaison als Kontrolle. Die Kontrolle des BND durch Parlament und Regierung 1955-1978. 1. Auflage. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-16347-5, S. 78–79.
  18. Stefanie Waske: Mehr Liaison als Kontrolle. Die Kontrolle des BND durch Parlament und Regierung 1955-1978. 1. Auflage. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-16347-5, S. 49.
  19. Stefanie Waske: Mehr Liaison als Kontrolle. Die Kontrolle des BND durch Parlament und Regierung 1955-1978. 1. Auflage. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-16347-5, S. 63 FN 240.
  20. Stefanie Waske: Mehr Liaison als Kontrolle. Die Kontrolle des BND durch Parlament und Regierung 1955-1978. 1. Auflage. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-16347-5, S. 86.
  21. Stefanie Waske: Mehr Liaison als Kontrolle. Die Kontrolle des BND durch Parlament und Regierung 1955-1978. 1. Auflage. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-16347-5, S. 89.
  22. Stefanie Waske: Mehr Liaison als Kontrolle. Die Kontrolle des BND durch Parlament und Regierung 1955-1978. 1. Auflage. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-16347-5, S. 93–94.
  23. Stefanie Waske: Mehr Liaison als Kontrolle. Die Kontrolle des BND durch Parlament und Regierung 1955-1978. 1. Auflage. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-16347-5, S. 94.
  24. Nach Art. 131 Grundgesetz (GG) konnten ehemalige Angehörige der Gestapo, SS, SD, Sicherheitspolizei (SiPo) in das Beamten- oder Angestelltenverhältnis übernommen werden, wenn sie zwar eine formelle, nicht aber eine persönliche Schuld bei der Ausführung von NS-Verbrechen betraf. Damit wurde jeweils eine individuelle Prüfung als Voraussetzung für den Verbleib von ehemaligen Angehörigen in NS-Diensten im BND vorausgesetzt. siehe: Stefanie Waske: Mehr Liaison als Kontrolle. Die Kontrolle des BND durch Parlament und Regierung 1955-1978. 1. Auflage. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-16347-5, S. 93.
  25. eine Scheinfirma des BND konnte eine juristisch selbstständige Firma in Deutschland sein, die keine gesellschaftsrechtliche Bindung an den BND auswies
  26. Eckart Spoo, Verfassungsschutz I: Schutz der herrschenden Meinung, in: Ekkehardt Jürgens, Eckart Spoo (Hrsg.), Unheimlich zu Diensten - Medienmißbrauch durch Geheimdienste, Göttingen 1987, S. 73-102, hier: S. 82
  27. Bei der OG wurden z.B. Generalvertretungen (GV) durch eine Tarnfirma abgedeckt. Die GV München: Süddeutsche Indsutrievertretungs GmbH in der Emil-Geis-Straße 50; die GV Nord in Bremen: Altölverwertungs GmbH, siehe: Albrecht Charisius, Julius Mader, Nicht länger geheim - Entwicklung, System und Arbeitsweise des imperialistischen deutschen Geheimdienstes, 4. überarbeitete und ergänzte Auflage, Berlin 1980, S. 257
  28. Patrick Wagner, Ehemalige SS-Männer am "Schilderhäuschen der Demokratie"? - Die Alläre um das Bundesamt für Verfassungsschutz 1963/64, in: Gerhard Fürmerz et al., Nachkriegspolizei - Sicherheit und Ordnung in Ost- und Westdeutschland 1945 - 1969, Hamburg 2001, S. 171-172
  29. Nicole Glocke, Peter Jochen Winters, Im geheimen Krieg der Spionage, Halle (Saale), 2014, S. 189
  30. Aufarbeitung der Gründungsgeschichte der Nachrichtendienste unter besonderer Berücksichtigung möglicher Nachwirkungen des Nationalsozialismus BT-Drs. 16/7379 vom 3. Dezember 2007 als pdf-Datei]
  31. Die Angaben sollen aus Personalakten stammen, wobei eine Mehrfachzählung einzelner Personen möglich sei
  32. 32,0 32,1 Klaus Wiegrefe: Braune Wurzeln. In: Der Spiegel. Nr. 7, 2011 (online14. Februar 2011).
  33. Organisationseinheit 85
  34. Im März 1970 mit dem Decknamen Dorothea beim BND registriert, wurde in den Unterlagen des BND als erstrangige BND-Pressesonderverbindung geführt, siehe: Erich Schmidt-Eenboom, Geheimdienst - Politik und Medien, Berlin 2004, S. 51
  35. Marion Gräfin Dönhoff, Gehlens Geheimdienst - Der Mann im Zwielicht und die Männer im Dunkeln, in: Die Zeit, 26. Juli 1963
  36. Hans-Georg Wieck, The Greater Good, in: Foreign Affairs, November/December 2004, S. 138-139
  37. Thomas Walde, ND-Report - Die Rolle der Geheimen Nachrichtendienste im Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland, München 1971, S. 66
  38. Helmut R. Hammerich, Das Heer 1950 bis 1970: Konzeption, Organisation, Aufstellung, München 2006, S. 65
  39. Klaus Wiegrefe: Historikerkommission: BND vernichtete Personalakten früherer SS-Leute. In: Spiegel Online. 29. November 2011, abgerufen am 8. Juni 2014.
  40. Mary Ellen Reese: Organisation Gehlen. Der kalte Krieg und der Aufbau des deutschen Geheimdienstes. Rowohlt Verlag, Berlin 1992, ISBN 3-87134-033-2, S. 198 (englisch: General Reinhard Gehlen: The CIA Connection. Übersetzt von Walle Bengs).
  41. Mary Ellen Reese: Organisation Gehlen. Der kalte Krieg und der Aufbau des deutschen Geheimdienstes. Rowohlt Verlag, Berlin 1992, ISBN 3-87134-033-2, S. 200 (englisch: General Reinhard Gehlen: The CIA Connection. Übersetzt von Walle Bengs)., wobei sie die Quelle dieses Zitats nicht preisgab
  42. James H. Critchfield, Auftrag Pullach, Berlin 2005, S. 191
  43. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 416, FN 150 (englisch, FN 150#v=onepage eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  44. Mary Ellen Reese: Organisation Gehlen. Der kalte Krieg und der Aufbau des deutschen Geheimdienstes. Rowohlt Verlag, Berlin 1992, ISBN 3-87134-033-2, S. 187 (englisch: General Reinhard Gehlen: The CIA Connection. Übersetzt von Walle Bengs). - In anderen Quellen wird angegeben, Albert habe für den sowjetischen Geheimdienst gearbeitet. Das aber führt zu einem Widerspruch, denn dann hätte Albert z.B. aus der GV-L in Karlsruhe dem CIC in seiner Liste sowjetische Agenten wie z.B. Felfe alias Friese enttarnt. Das fand aber nicht statt genau wie bei Wolfgang Höher, der über die GV-L in einem veröffentlichten Bericht den Agenten Friese nicht preisgab
  45. Pavel Zazeck et al. (Hrsg.), Die Tschecoslowakei 1945/48 bis 1989, Leipzig 2008
  46. Dr. Wernfried Pfaff
  47. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 401–402 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  48. Georg Bönisch, Axel Frohn: Schweinehunde willkommen. In: Der Spiegel. Nr. 13, 2006 (online27. März 2006).
  49. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 132 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  50. Katrin Paehler, Ein Spiegel seiner selbst. Der SD-Ausland in Italien, in: Michael Wildt, Nachrichtendienst, politische Elite und Mordeinheit. Der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS, Hamburg 2003, S. 241-266, hier: S. 247
  51. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 11.
  52. Peter-Ferdinand Koch: Die feindlichen Brüder - DDR contra BRD. 1. Auflage. Scherz Verlag, Bern/München/Wien 1994, ISBN 3-502-16389-8, S. 328.
  53. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 66 u. 73 (u. 73#v=onepage eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  54. Records of the Central Intelligence Agency (Record Group 263)
  55. 55,00 55,01 55,02 55,03 55,04 55,05 55,06 55,07 55,08 55,09 55,10 55,11 55,12 55,13 55,14 55,15 55,16 55,17 55,18 55,19 55,20 55,21 55,22 55,23 55,24 55,25 55,26 55,27 55,28 55,29 55,30 55,31 Research Aid: Cryptonyms and Terms in Declassified CIA Files. (PDF; 412 kB) In: National Archives and Records Administration: Files released in response to the Nazi War Crimes Disclosure Act and the Japanese Imperial Government Disclosure Act. Central Intelligence Agency, Juni 2007, abgerufen am 5. Januar 2014 (englisch).
  56. Andreas Förster, Vom SS-Wachmann zum BND-Spion, in: Frankfurter Rundschau, 12. JUki 2010
  57. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 18.
  58. 58,00 58,01 58,02 58,03 58,04 58,05 58,06 58,07 58,08 58,09 58,10 58,11 58,12 58,13 58,14 58,15 BND: „Ein besonderer Personenkreis“. In: FAZ.net. 7. März 2010, abgerufen am 31. März 2017.
  59. 59,0 59,1 Paul B. Brown: The Senior Leadership Cadre of the Geheime Feldpolizei, 1939–1945. In: Holocaust and Genocide Studies. Volume 17, Nr. 2. Oxford University Press, 2003, ISSN 1476-7937, S. 278–304, doi:10.1093/hgs/dcg002 (englisch).
  60. NS-Funktionen von Emil Augsburg
  61. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 127–128 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  62. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 287, 382, 394, 410 u. 413 (englisch, 382, 394, 410 u. 413#v=onepage eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  63. SS-Lazarettabteilung Nürnberg
  64. The CIA's Gehlen Organization as a refuge for Hitler's secret police
  65. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 130 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  66. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 132 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  67. "Schlächter von Lyon": Nazi-Verbrecher Barbie war BND-Agent. In: Spiegel Online. 15. Januar 2011, abgerufen am 8. Juni 2014.
  68. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 28.
  69. The CIA's Gehlen Organization as a refuge for Hitler's secret police
  70. Joachim Lilla, Statisten in Uniform - Die Mitglieder des Reichstags 1933-1945, Düsseldorf 2004, S.26
  71. Records of the Central Intelligence Agency (Record Group 263)
  72. Hinweise auf Helmut Baumert
  73. SS-Nummer von Helmut Baumert
  74. Helmut Wagner: Der Krieg deutscher Geheimdienste gegen den Osten seit 1917. Edition Ost, Berlin 2011, ISBN 978-3-360-01829-8, S. 125.
  75. Rene Bayer bei der OG und beim BND
  76. 76,0 76,1 76,2 76,3 76,4 76,5 Stephen Tyas: Smoke and Mirrors: The German Foreign Intelligence Service's Release of Names of Former Nazi Employees. In: Holocaust and Genocide Studies. Volume 25, Nr. 2. Oxford University Press, 2011, ISSN 1476-7937, S. 290–299, doi:10.1093/hgs/dcr037.
  77. Hans Becher in Records of the Army Staff (Record Group 319)
  78. Klaus Michael Mallmann, Martin Cüppers, Halbmond und Hakenkreuz, Darmstadt 2006, S, 141
  79. biographische Daten von Wilhelm Beisner
  80. Hinweis auf BND-Informant Wilhelm Beisner
  81. Robert Winter, Täter im Geheimen, Leipzig 2010, S. 132
  82. Hans Günter Bernau als Angehöriger der 5. SS-Panzer-Division Wiking
  83. Berbau als Angehöriger einer SS-Nachrichtenabteilung
  84. Hans Günter Bernau in der Organisation Gehlen und im BND
  85. Biographische Daten von Ernst Biberstein
  86. Kontakt zur Organisation Gehlen bzw. zum BND durch Ernst Biberstein
  87. Dominique Venner, Histoire de la Collaboration, Paris 2000, S. 435
  88. Dieter Wolf, Die Doriot-Bwegung - in Beitrag zur Geschichte des Französischen Faschismus, Stuttgart 1967, S. 275
  89. Biographische Daten von Hermann Bickler
  90. Seit 1958 gab es eine Hauptstelle für Befragungswesen (auch: Zentralstelle für Befragungswesen) in München/Pullach als Einrichtung des BND für Flüchtlinge und Asylbewerber zur Erlangung von Informationen. Im gesamten Bundesgebiet wurden hauptsächlich in der Nähe von Flüchtlingslagern Zweig- und Nebenstellen eingerichtet, so in Berlin, Hannover, Hamburg, Stuttgart, Nürnberg, Mainz, Wiesbaden und Gießen. siehe u.a. Bundestagsdrucksache 12/3238 vom 29. September 992. Die Zentrale der HBW befand sich im Jahre 2013 in Berlin-Wilmersdorf, Hohenzollerndamm 150, in: Süddeutsche Zeitung vom 20. November 2013, C. Fuchs et al, Hauptstelle Horch, Bild des Hogenzollerndamms 150-152: Hohenzeollerndamm 150-152 in Berlin Wilmersdorf
  91. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 48.
  92. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 13 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  93. Michael Wildt, Generation des Unbedingten - Das Führerkorps des Reichssicherheisthauptamtes, Hamburg 2003, S. 371, 517, 523, 776 u. S. 842
  94. Lutz Hachmeister, Die Rolle des SD-Personals in der Nachkriegszeit. Zur nationalsoialistischen Durchdringung der Bundesrepublik, in: Micheal Wildt (Hrsg.), Nachrichtendienst, politische Elite und Mordeinheit. Der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS, Hamburg 2003, S. 347-369, hier: S. 366-367
  95. Alain Guerin, Le general gris, Paris 1968, S. 209
  96. Eugene Martres, Les Archives parlent - Auverge - Bourbonnais (1940 - 1945), Romagnat 2004, S. 86-90
  97. Simon Kitson, The Hunt for Nazis Spies - Fighting Espionage in Vichy France, Chicago 2008, S. 20
  98. Vilem Precan, Die nationalsozialistische Slowakeipolitik und das Tiso-Regime nach dem Ausbruch des Augustaufstandes 1944, in: Ernst Schulin (Hrsg.), Gedenkschrift Martin Göhring - Studien zur Europäischen Geschichte, Wiesbaden 1968, S. 369-386, hier: S. 372 FN 13
  99. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 410 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  100. Emil Hruska, Sudetendeutsche Kapitel : Studie zu Ursprung und Entwicklung der sudetendeutschen Anschlußbewegung, Hamburg 2003 Online als PDF-Datei
  101. Biographische Daten zu Ludwig Böhne
  102. Ludwig Böhne (Boehme) bei der OG
  103. Jefferson Adams, Historical Dictionary of German Intelligence, Lanham (Maryland) 2009, S. 45-47
  104. Heinz Felfe berichtete über die Tätigkeit von der langjährigen Sekretärin Hannelore Krüger von Reinhard Gehlen, dass sie von Gehlen den besonderen Auftrag hatte, Akten und Informationen bezüglich der Roten Kapelle zu bearbeiten. Gehlen sei der Ansicht gewesen, dass immer noch nicht erkannte Angehörige der Roten Kapelle in hohen Positionen nach 1945 arbeiten würden. Felfe gab dann einen kuriosen Hinweis auf den stellvertreten Leiter der Auslandssektion des KGB, Alexander Michailowitsch Korotkow (1909-1961), mit dem er sich mehrfach während seiner Zeit in der OG/BND getroffen hatte. Korotkow wäre während des zweiten Weltkriegs zur Zeit der Roten Kapelle mit deren Tätigkeiten auf sowjetischer Seite befasst gewesen, in:Heinz Felfe: Im Dienst des Gegners. 1. Auflage. Verlag der Nation, Berlin 1988, ISBN 3-373-00273-7, S. 281 und 404.
  105. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 130 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  106. Heinz Hähne: ptx ruft moskau: Die Geschichte des Spionageringes "Rote Kapelle" - Die Verhaftungsaktion der Gestapo 6. Fortsetzung. In: Der Spiegel. Nr. 27, 1968 (online1. Juli 1968).
  107. Gertrud Breiter als Sekretärin im BND
  108. Nigel West, VENONA - The Greatest Secret of The Cold War, London 1999, S. 10
  109. Jorma Lindfors, Jukka Rislaki, CIA, Helsinki 1978, S. 353 und 366
  110. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 130 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  111. Joachim Beckh, Blitz & Anker, Band 1: Informationstechnik - Geschichte und Hintergründe, 2005, S. 439-440
  112. LCPROWL Projekt (1950-1953)
  113. Klaus Eichner, Andreas Dobbert, Headquarters Germany - Die USA-Geheimdienste in Deutschland, Berlin1997, S. 148-150
  114. Martin A. Lee, The beast reawakens - Fascism's Resurgence from Hitler's Spymasters to Today's Neo-Nazi Groups and Right-Wing Extremists, Routledge (KY), 1997, S. 55-56 und S. 448
  115. Alain Guerin, le general gris, Paris 1968, S. 210
  116. Helmut Wagner: Schöne Grüße aus Pullach. Operationen des BND gegen die DDR. 4. Auflage. Verlag Das Neue Berlin, Berlin 2006, ISBN 3-360-01020-5, S. 48.
  117. Bodo Hechelhammer (Hrsg), Mitteilungen der Forschungs- und Arbeitsgruppe Geschichte des BND, 22. Dezember 2011, S. 18
  118. Biographishce Daten von Friedrich Busch
  119. Wilfried Bimrohr, Die Gestapo in Tirol und Vorarlberg, in: Tiroler Heimat, Jahrbuch für Geschichte und Volkskunde, 64. Band 2000, S. 183-236, hier: S. 200
  120. Ahlrich Meyer, Täter im Verhör: : Die "Endlösung der Judenfrage" in Frankreich 1940-1944: Die "Endlösung der Judenfrage" in Frankreich 1940-1944, Darmstadt 2005, S. 169
  121. siehe (dort mit Vornamen Friederich): Research Aid: Cryptonyms and Terms in Declassified CIA Files
  122. Hermann Zolling, Heinz Höhne: Pullach intern. General Gehlen und die Geschichte des Bundesnachrichtendienstes. Hoffmann und Campe, Hamburg 1971, ISBN 3-455-08760-4, S. 217.
  123. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 95.
  124. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 105.
  125. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 106.
  126. Klaus Eichner, Gotthold Schramm (Hrsg.): Angriff und Abwehr: die deutschen Geheimdienste nach 1945. Edition Ost, Berlin 2007, ISBN 978-3-360-01082-7, S. 184 (639 S.).
  127. SS-Brigadeführer Christoph Diehm
  128. Diehm als Mitarbeiter bei der OG
  129. Bodo Hechelhammer (Hrsg), Mitteilungen der Forschungs- und Arbeitsgruppe Geschichte des BND, 22. Dezember 2011, S. 18
  130. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 132–133 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  131. Isabel Heinemann, Rasse, Siedlung und deutsches Blut - Das Rasse- & Siedlungshauptamt der SS und die rassenpolitische Neuordnung Europas, Göttingten 2003, S. 358
  132. Markus Leniger, Um-Siedlung - Anspruch und Scheitern der SS-Siedlungspolitik, in: Jan Erik Schulte (Hrsg.), Die SS, Himmler und die Wewelsburg, Paderborn 2009, S. 273-295, hier: S. 285 FN 67
  133. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 383 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  134. Rudolf Pencz, For the homeland : the 31st Waffen-SS Volunteer Grenadier Division in World War II, Mechanicsburg, PA (USA), p. 20
  135. Johannes Glasneck, Inge Kircheisen, Türkei und Afghanistan - Brennpunkte der Orientpolitik im Zweiten Weltkrieg, Berlin 1968, S. 142
  136. Gert Sudholt (Hrsg.), Wanted - Die Fahndungsliste der US-Amrikaner 1945, Stegen am Ammersee, o.J., S. 193
  137. Peter-Ferdinand Koch: Die feindlichen Brüder - DDR contra BRD. 1. Auflage. Scherz Verlag, Bern/München/Wien 1994, ISBN 3-502-16389-8, S. 328.
  138. Klaus-Michael Mallmann, Jochen Böhler, Jürgen Matthäus, Einsatzgruppen in Polen: Darstellung und Dokumentation, Darmstadt 2008, S. 107
  139. Personendaten von Adolf Ehrt
  140. Heinz Felfe: Im Dienst des Gegners. 1. Auflage. Verlag der Nation, Berlin 1988, ISBN 3-373-00273-7.
  141. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 383 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  142. Stefanie Waske: Mehr Liaison als Kontrolle. Die Kontrolle des BND durch Parlament und Regierung 1955-1978. 1. Auflage. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-16347-5, S. 91.
  143. Dienstaltersliste der Schutzstaffel der NSDAP 1. Dezember 1938 und 1. Oktober 1944
  144. Gert Sudholt (Hrsg.), Wanted - Die Fahndungsliste der US-Amrikaner 1945, Stegen am Ammersee, o.J., S. 238
  145. Lucjan Wolanowski, Geheime Front, Berlin 1956,S. 23
  146. E.H. Cookridge, Gehlen - Spy of the Century, London 1974, S. 256
  147. Erich Schmidt-Eenboom: Undercover: Der BND und die deutschen Journalisten. 1. Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1998, ISBN 3-462-02715-8, S. 327.
  148. Personendaten von Friedrich Frank
  149. Klaus Eichner, Gotthold Schramm (Hrsg.): Angriff und Abwehr: die deutschen Geheimdienste nach 1945. Edition Ost, Berlin 2007, ISBN 978-3-360-01082-7, S. 83 (639 S.).
  150. Julius Mader: Die graue Hand. Eine Abrechnung mit dem Bonner Geheimdienst. Kongress-Verlag, Berlin 1960, S. 109.
  151. Leslie B. Rout, John F. Bratzel: The Shadow War. German espionage and United States counterespionage in Latin America during World War II. Greenwood Pub Group, Frederick (Maryland) 1986, ISBN 0-313-27005-8, S. 11–14.
  152. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 133 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  153. Bodo Hechelhammer (Hrsg), Mitteilungen der Forschungs- und Arbeitsgruppe Geschichte des BND, 22. Dezember 2011, S. 19
  154. Michael Wildt, Generation des Unbedingten - Das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes, Hamburg 2003, S. 778
  155. Biographische Daten von Franz Göring
  156. Julius Mader: Die graue Hand. Eine Abrechnung mit dem Bonner Geheimdienst. Kongress-Verlag, Berlin 1960, S. 128–129.
  157. Hinweise auf Franz Göring
  158. Gert Sudholt (Hrsg.), Wanted - Die Fahndungsliste der US-Amerikaner 1945, Stegen am Ammersee, o.J., S. 314
  159. Robert Winter, Täter im Geheimen - Wilhelm Krichbaum zwischen NS-Feldpolizei und Organisation Gehlen, Leipzig 2010, S. 100
  160. Peter F. Müller, ebenda, S. 144
  161. Michael Mueller, Erich Schmidt-Eenboom, Histoire des Services Secrets Allemands, Paris 2009, S. 108
  162. Klaus Eichner, Gotthold Schramm (Hrsg.): Angriff und Abwehr: die deutschen Geheimdienste nach 1945. Edition Ost, Berlin 2007, ISBN 978-3-360-01082-7, S. 83 (639 S.).
  163. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 383 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  164. Sabrina Nowack: Sicherheitsrisiko NS-Belastung: Personalüberprüfungen im Bundesnachrichtendienst in den 1960er Jahren (= Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945-1968. Band 4). Ch. Links Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-86153-923-0, S. 453.
  165. Michael Stolle: Die Geheime Staatspolizei in Baden: Personal, Organisation, Wirkung und Nachwirken einer regionalen Verfolgungsbehörde im Dritten Reich (= Forschungsstelle Widerstand gegen den Nationalsozialismus im deutschen Südwesten der Universität Karlsruhe [Hrsg.]: Karlsruher Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus. Nr. 6). UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz 2001, ISBN 978-3-89669-820-9, S. 355.
  166. Sabrina Nowack: Sicherheitsrisiko NS-Belastung: Personalüberprüfungen im Bundesnachrichtendienst in den 1960er Jahren (= Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945-1968. Band 4). Ch. Links Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-86153-923-0, S. 453 f.
  167. Michael Wildt, Generation der Unbedingten, Das Führungskorps des Reichssischerheitshauptamtes, Hamburg, 2003, S. 347, FN 188
  168. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 119–120 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  169. Jürgen von Hehn, Deutschbaltische Geschichtsschreibung 1918-1939/45 in Lettland, in: Georg von Hehn (Hrsg.), Gschichte der deutschbaltischen Geschichtsschreibung, Wien 1986, S. 381
  170. Bodo Hechelhammer (Hrsg), Mitteilungen der Forschungs- und Arbeitsgruppe Geschichte des BND, 22. Dezember 2011, S. 19
  171. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 228.
  172. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 421 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  173. Biographisches Profil von Wilhelm Harster
  174. Peter-Ferdinand Koch: Die feindlichen Brüder - DDR contra BRD. 1. Auflage. Scherz Verlag, Bern/München/Wien 1994, ISBN 3-502-16389-8, S. 329.
  175. Peter F. , Michael Mueller, Gegen Freund und Feind - Der BND: Geheime Politik und schmutzige Geschäfte, Hamburg 2002, S. 197-201, 203, 206, 208, 210, 220
  176. Cornelisus Hausleiter beim BND-Referat 16A
  177. Klaus Eichner, Gotthold Schramm (Hrsg.): Angriff und Abwehr: die deutschen Geheimdienste nach 1945. Edition Ost, Berlin 2007, ISBN 978-3-360-01082-7, S. 84 (639 S.).
  178. Hausleiter als Referatsleiter der BND-Dienststelle 16A
  179. Peter F. , Michael Mueller, ebenda, S. 602
  180. Helmut Lorscheid, Der BND in Lybien, 7. April 2008
  181. Peter Bommer, Zur Tätigkeit der Gestapo Trier in den Jahren 1944/45, in: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte, Bd. 18, 1992, S. 325-330, hier: S. 328 FN 26
  182. Horst Kißmehl, Kriegswichtige Zielobjekte - Akten, Archive, Bibliotheken - Zur Bedeutung, Organistaion und Praxis faschischtischer Kriegsbeute-Raubaktionen im Zweiten Weltkrieg, in: Burchard Brentjes (Hrsg.), Wissenschaft unter dem NS-Regime, Berlin 1992, S. 132-155, hier: S. 136
  183. 183,0 183,1 Michael Kloth: "Organisationseinheit 85": Wie der BND seine eigenen Nazis jagte. In: Spiegel Online. 18. März 2010, abgerufen am 8. Juni 2014.
  184. Peter-Ferdinand Koch: Die feindlichen Brüder - DDR contra BRD. 1. Auflage. Scherz Verlag, Bern/München/Wien 1994, ISBN 3-502-16389-8, S. 329.
  185. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 242.
  186. Christina Ullrich, "Ich fühl' mich nicht als Mörder" - Die Integration von NS-Tätern in der Nachkriegsgesellschaft, Darmstadt 2011, S. 254-256 u. S. 327 FN 16
  187. bei Simpson SS-Hauptsturmführer, in: Christopher Simpson: Der amerikanische Bumerang: NS-Kriegsverbrecher im Sold der USA. Verlag Carl Ueberreuter, Wien 1988, ISBN 3-8000-3277-5, S. 70 (456 S., amerikanisches Englisch: Blowback. Übersetzt von Hilde Linner).
  188. siehe Christopher Simpson: Der amerikanische Bumerang: NS-Kriegsverbrecher im Sold der USA. Verlag Carl Ueberreuter, Wien 1988, ISBN 3-8000-3277-5, S. 70 (456 S., amerikanisches Englisch: Blowback. Übersetzt von Hilde Linner).
  189. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 217–218 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  190. Merkt euch den Namen Hirschfeld. In: Der Spiegel. Nr. 53, 1949 (online29. Dezember 1949).
  191. Bodo Hechelhammer (Hrsg), Mitteilungen der Forschungs- und Arbeitsgruppe Geschichte des BND, 22. Dezember 2011, S. 20
  192. Jefferson Adams, Historical Dictionary of German Intelligence, Lanham (Maryland) 2009, S. 201-202
  193. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 412 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  194. nach 1945 hatte Höttl zu folgenden Referatsleitern bzw. Experten im RSHA engen Kontakt: seinem Chef-Assistenten Paul Neunteufel, Kurt Auner (Amt VI E), Rupert Mandl (Jugoslawien), Josef Deworzky (Ungarn), Bruno Klaus (Bulgarien) u.a., siehe: Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 287 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  195. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 410 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  196. Hoßbach als Angehöriger des EK 14
  197. Im Schatten der Fackeln. In: Der Spiegel. Nr. 42, 1962 (online17. Oktober 1962).
  198. Klaus Eichner, Gotthold Schramm (Hrsg.): Angriff und Abwehr: die deutschen Geheimdienste nach 1945. Edition Ost, Berlin 2007, ISBN 978-3-360-01082-7, S. 126 (639 S.).
  199. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 272.
  200. French L. MacLean, The Field Men - The SS Officers Who Led the Einsatzkommandos - the Nazi Mobile Killing Units, Atgln (PA), 1999, S. 73
  201. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 130 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  202. Records of the Central Intelligence Agency (Record Group 263)
  203. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 290.
  204. Andre Brissaud, Die SD-Story - Hitlers Geheimarmee: Mord auf Bestellung, Zürich 1975, S. 191-192 und S. 313 FN 195
  205. Lutz Hachmeister, Die Rolle des SD-Personals in der Nachkriegszeit. Zur nationalsozialistischen Durchdringung der Bundesrepublik, in: Micheal Wildt (Hrsg.), Nachrichtendienst, politische Elite und Mordeinheit. Der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS, Hamburg 2003, S. 347-369, hier: S. 361
  206. andere Quellen: bis 1954 bei der OG, ab 1956 im Bundeskriminalamt als Referatsleiter
  207. [:de:Geschäftsverteilungspläne des Geheimen Staatspolizeiamtes|Geschäftsverteilungspläne des RSHA im Jahre 1934]]
  208. Robert Winter, Täter im Geheimen, Leipzig 2010, S. 133
  209. Dieter Schenk, Auf dem rechten Auge blind - Die braunen Wurzeln des BKA, Köln 2001, S. 169, 186 und 192
  210. Bodo Hechelhammer (Hrsg), Mitteilungen der Forschungs- und Arbeitsgruppe Geschichte des BND, 22. Dezember 2011, S. 21
  211. Peter-Ferdinand Koch: Die feindlichen Brüder - DDR contra BRD. 1. Auflage. Scherz Verlag, Bern/München/Wien 1994, ISBN 3-502-16389-8, S. 329.
  212. Eduard Niznansky et al., Holokaust na Slovensku: obdobie autonómie (6.10.1938-14.3.1939) : dokumenty, Band 1, Bratislava, 2001, S. 206
  213. Julius Mader: Die graue Hand. Eine Abrechnung mit dem Bonner Geheimdienst. Kongress-Verlag, Berlin 1960, S. 227.
  214. bei Bodo Hechelhammer ab 1. Oktober 1952 bei der OG, siehe: Mitteilungen der Forschungs- und Arbeitsgruppe Geschichte des BND, 22. Dezember 2011, S. 20
  215. Heinz Höhne, Der Krieg im Dunkeln, Augsburg 1998, S. 505 und 515
  216. Peter F. , Michael Mueller, Gegen Freund und Feind - Der BND: Geheime Politik und schmutzige Geschäfte, Hamburg 2002, S. 67 und 226
  217. Klaus Eichner, Andreas Dobbert, Headquarters Germany, Berlin 1997, S. 257 und 170
  218. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 13 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  219. Alexander Hesse, Die Professoren und Dozenten der preußischen Pädagogischen Akademien (1926-1933) und Hochschulen für Lehrerbildung (1933-1941), Weinheim 1995, S. 411-412
  220. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 384 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  221. Reinhard R Doerries et al., Hitler's intelligence chief : Walter Schellenberg, New York 2009, S. 135
  222. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 130 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  223. Matthias Ritzi, Erich Schmidt-Eenboom: Im Schatten des Dritten Reiches. Der BND und sein Agent Richard Christmann. 1. Auflage. Ch. Links Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-86153-643-7, S. 219 FN 57.
  224. Robert Bohn, Reichskommissariat Norwegen, München 2000, S. 381 FN 124
  225. Peter-Ferdinand Koch: Die feindlichen Brüder - DDR contra BRD. 1. Auflage. Scherz Verlag, Bern/München/Wien 1994, ISBN 3-502-16389-8, S. 329.
  226. Reinhard Grimmer et al., Die Sicherheit - Zur Abwehrarbeit des MfS, Band 2, Berlin 2002, S. 465
  227. United States. Foreign Broadcast Information Service, Daily report: Foreign radio broadcasts, Ausgaben 61-65, 1959, S. 42
  228. Julius Mader: Die graue Hand. Eine Abrechnung mit dem Bonner Geheimdienst. Kongress-Verlag, Berlin 1960, S. 116.
  229. Kopkow traf sich im Juni 1957 mit Reinhard Gehlen. Da Kopkow die Angehörigen der Roten Kapelle verfolgt hatte, griff Gehlen in der Unterredung das Thema der Roten Kapelle wieder auf. Gehlen vertrat die Ansicht, dass in der Bundesrepublik noch Personen der Roten Kapelle aktiv sein und die Bundesrepublik aushöhlen würden. in: Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 119 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  230. Jefferson Adams, Historical Dictionary of German Intelligence, Lanham (Maryland) 2009, S. 242
  231. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 118–120 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  232. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 334.
  233. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 130 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  234. Wilfried Krallert
  235. Michael Fahlbusch, Im Dienste des Deutschtums in Südosteuropa: Ethnographische Berater als Tathelfer für Verbrechen gegen die Menschlichkeit, in: Mathias Beer, Gerhard Seewann (Hrsg.), Südostforschung im Schatten des Dritten Reiches, Institutionen - Inhalte - Personen, München 2004, S. 175-214, hier: S. 194-203
  236. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 383 und 410 als FN 38 (englisch, und 410 als FN 38#v=onepage eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).; dort auch unter dem Namen "Napoleon Krasnowski"
  237. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 334.
  238. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 130 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  239. Wilfried Krallert
  240. Michael Fahlbusch, Im Dienste des Deutschtums in Südosteuropa: Ethnographische Berater als Tathelfer für Verbrechen gegen die Menschlichkeit, in: Mathias Beer, Gerhard Seewann (Hrsg.), Südostforschung im Schatten des Dritten Reiches, Institutionen - Inhalte - Personen, München 2004, S. 175-214, hier: S. 194-203
  241. Robrt Winter, Täter im Geheimen, ebenda, S. 106
  242. Klaus Eichner, Gotthold Schramm (Hrsg.): Angriff und Abwehr: die deutschen Geheimdienste nach 1945. Edition Ost, Berlin 2007, ISBN 978-3-360-01082-7, S. 85 (639 S.).
  243. Erich Schmidt-Eenboom, Anmerkungen zu einer Sonderveröffentlichung des Bundesnachrichtendienstes
  244. Bodo Hechelhammer (Hrsg), Mitteilungen der Forschungs- und Arbeitsgruppe Geschichte des BND, 22. Dezember 2011, S. 15
  245. Klaus-Michael Mallmann, Der Krieg im Dunkeln. Das Unternehmen "Zeppelin" 1942-1945, in: Michael Wildt (Hrsg.), Nachrichtendienst, poltische Elite und Mordeinheit - Der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS, Hamburg 2003, S. 324-346, hier: S. 342 und 346
  246. Michael Wildt, Generationn des Unbedingten - Das Führerkorps des Reichssicherheitshauptamtes, Hamburg 2003, S. 674
  247. Peter Brommer, Zur Tätigkeit der Gestapo in Trier in den Jahren 1944/45, ebenda, S. 328
  248. klw, Nazi beim BND, in: SPIEGEL Nr. 51/2014 vom 15.12.2014 S.18
  249. Peter F. , Michael Mueller, Gegen Freund und Feind - Der BND: Geheime Politik und schmutzige Geschäfte, Hamburg 2002, S. 294
  250. Joachim Lilla, Statisten in Uniform - Die Mitglieder des Reichstages 1833-1945, Düsseldorf 2004, S. 365-366
  251. Richard Christmann (1905-1989) war Agent des Amtes Abwehr im Zweiten Weltkrieg, ab 1954 Mitarbeiter der OG, geführt von seinem ehemaligen Vorgesetzten bei der Abwehr Oberstleutnant Hermann Josef Giskes (V-Nr. 18140, Leiter der Untervertretung XVII der OG in Hamburg 21. Christmann führte in Tunesien den früheren SD-Mitarbeiter Hans Merz als Informant, der vor 1945 als Agent des RSHA die Aufgabe hatte, eine polnische Widerstandsorganisation 1943 zu unterwandern, um sie in den Kampf gegen die Sowjetunion zu beeinflussen (siehe: Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 144 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).) siehe: Matthias Ritzki, Erich Schmidt-Eenboom, Im Schatten des Dritten Reiches - Der BND und sein Agent Richard Christmann, Berlin 2011
  252. Matthias Ritzi, Erich Schmidt-Eenboom: Im Schatten des Dritten Reiches. Der BND und sein Agent Richard Christmann. 1. Auflage. Ch. Links Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-86153-643-7, S. 145.
  253. Stefanie Waske: Mehr Liaison als Kontrolle. Die Kontrolle des BND durch Parlament und Regierung 1955-1978. 1. Auflage. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-16347-5, S. 113–114.
  254. Bodo Hechelhammer (Hrsg), Mitteilungen der Forschungs- und Arbeitsgruppe Geschichte des BND, 22. Dezember 2011, S. 20
  255. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 132–133 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  256. Christian Ingrao, Hitlers Elite - Die Wegbereiter des nationalsozialistischen Massenmords, Bonn 2012, S. 340 u. S. 411 FN 23
  257. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 226 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  258. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 227 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  259. Lutz Hachmeister, Der Gegnerforscher - Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six, München 1998, S. 105-108 und 323
  260. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 383 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  261. Klaus Eichner, Gotthold Schramm (Hrsg.): Angriff und Abwehr: die deutschen Geheimdienste nach 1945. Edition Ost, Berlin 2007, ISBN 978-3-360-01082-7, S. 85 (639 S.).
  262. Julius Mader: Die graue Hand. Eine Abrechnung mit dem Bonner Geheimdienst. Kongress-Verlag, Berlin 1960, S. 112.
  263. Heinz Felfe gibt Mannel im Amt VI des RSHA an. Bis Dezember 1941 war ein Herbert Mannel (SS-Nr. 311745) Mitarbeiter im Amt IV B 4a bei Adolf Eichmann im RSHA tätig, siehe auch: Heinz Felfe: Im Dienst des Gegners. 1. Auflage. Verlag der Nation, Berlin 1988, ISBN 3-373-00273-7, S. 357.
  264. Heinz Felfe: Im Dienst des Gegners. 1. Auflage. Verlag der Nation, Berlin 1988, ISBN 3-373-00273-7, S. 272.
  265. Bodo Hechelhammer (Hrsg), Mitteilungen der Forschungs- und Arbeitsgruppe Geschichte des BND, 22. Dezember 2011, S. 20
  266. Hinweis auf Arthur Moritz
  267. Peter F. Müller et al., ebenda, S. 144
  268. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 410 FN 34 (englisch, FN 34#v=onepage eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  269. Sabrina Nowack: Sicherheitsrisiko NS-Belastung: Personalüberprüfungen im Bundesnachrichtendienst in den 1960er Jahren (= Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945-1968. Band 4). Ch. Links Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-86153-923-0, S. 467.
  270. Ludwig Neubourg im Gestapa 1934
  271. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 407–412 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  272. E.H. Cookridge, Gehlen - Spy of the Century, London 1974, S. 219-220
  273. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 279 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  274. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 418 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  275. Ein weiterer Nachrichtenmann als politischer Führungsoffizier bei der Wlassow-Armee war Hans Herwarth von Bittenfeld (1904-1999), der durch Gehlens Fürsprache 1944 zu einer georgischen Einheit versetzt wurde. Nach 1945 nahm dann Hans Herwarth von Bittenfeld bei der OG eine Tätigkeit bis 1949 auf. siehe: J. Mader, Baron Herwarth - Botschafter der 5. Kolonne, in: Berliner Zeitung vom 14. Februar 1960, S. 2 und Erich Schmidt-Eenboom: Undercover: Der BND und die deutschen Journalisten. 1. Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1998, ISBN 3-462-02715-8, S. 105.
  276. Dienstaltersliste der Schutzstaffel der NSDAP vom 1. Oktober 1944, Berlin 1944, S.84
  277. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 410 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  278. Klaus Eichner, Gotthold Schramm (Hrsg.): Angriff und Abwehr: die deutschen Geheimdienste nach 1945. Edition Ost, Berlin 2007, ISBN 978-3-360-01082-7, S. 85 (639 S.).
  279. Diethelm Blecking, Die slawische Sokolbewegung : Beiträge zur Geschichte von Sport und Nationalismus in Osteuropa, Dortmund 1991, S. 73
  280. Michael Wildt, Die Judenpolitik des SD 1935 bis 1938: eine Dokumentation, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 1995, S. 455
  281. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 308 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  282. James Gannon, Stealing Secrets, Telling Lies - How Spies and Codebreakers helped Shape the Twentieth Century, Dulles Virginia 2001, S. 166
  283. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 131–134 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  284. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 449.
  285. Heinz Felfe: Im Dienst des Gegners. 1. Auflage. Verlag der Nation, Berlin 1988, ISBN 3-373-00273-7, S. 321–324.
  286. Bodo Hechelhammer (Hrsg), Mitteilungen der Forschungs- und Arbeitsgruppe Geschichte des BND, 22. Dezember 2011, S. 21
  287. Erich Schmidt-Eenboom, "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing" - Anmerkungen zu einer Sonderveröffentlichung des Bundesnachrichtendienste
  288. Oswald Poche tätig für die OG
  289. Norbert Podewin, Braunbuch - Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik und in Berlin (West), Berlin 2002
  290. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 19 und 133 (und 133#v=onepage eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  291. Franz Rademacher
  292. Richard Breitman, Norman J.W. Goda, Hitler's Shadow - Nazi War Ciminals, U.S. Intelligence, and the Cold War, 2012, S. 29
  293. Peter Longerich, Dieter Pohl, Die Ermordung der europäischen Juden, München 1989, S. 270
  294. Reinhard Otto, Wehrmacht, Gestapo und sowjetische Kriegsgefangene im deutschen Reichsgebiet 1941/42, München 1998, S. 125 FN 189
  295. Roman P. Smolorz, Zwangsarbeit im "Dritten Reich" am Beispiel Regensburg, Regensburg 2003, S. 131
  296. Albert Pütz, Angehörige der ehemaligen Lager-SS, Gestapo und NS-Justiz vor Gericht - Das SS-Sonderlager KZ Hinzert 1940-1945, Frankfurt am Main, 2001, S.67
  297. Alwin Ramme, Der Sicherheitsdienst der SS, Berlin 1970, S. 196 u. 269
  298. Michael Wildt, Generation des Unbedingten,ebenda, S.699
  299. The CIA's Gehlen Organization as a refuge for Hitler's secret police
  300. Jost Dülfer, Im Einsatz für den BND, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. September 2011
  301. Bodo Hechelhammer (Hrsg), Mitteilungen der Forschungs- und Arbeitsgruppe Geschichte des BND, 22. Dezember 2011, S. 17
  302. Liste von SS-Angehörigen mit Stammdaten
  303. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 306 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  304. Michael Stolle: Die Geheime Staatspolizei in Baden: Personal, Organisation, Wirkung und Nachwirken einer regionalen Verfolgungsbehörde im Dritten Reich (= Forschungsstelle Widerstand gegen den Nationalsozialismus im deutschen Südwesten der Universität Karlsruhe [Hrsg.]: Karlsruher Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus. Nr. 6). UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz 2001, ISBN 978-3-89669-820-9, S. 361.
  305. Donal O'Sullivan, Dealing with the devil Anglo-Soviet intelligence cooperation in the Second World War, New York 2010, S. 275
  306. Zu einigen Schwerpunktaufgaben des MfS bei der Sicherung der Volkswirtschaft der DDR nach den Maßnahmen vom 13. August 1961 bis zur Auflösung des MfS/AfNS 1989/90 (Hellmuth C. Riepka)
  307. E.H. Cookridge, Gehlen - Spy of the Century, London 1974, S. 219-220
  308. Helmut Wagner, Der Krieg deutscher Geheimdienste gegen den Osten seit 1917, Berlin 2011, S. 497
  309. Julius Mader, Hitlers Spionagegenerale sagen aus, 11. Auflage, Berlin 1983, S. 405
  310. Stefanie Waske: Mehr Liaison als Kontrolle. Die Kontrolle des BND durch Parlament und Regierung 1955-1978. 1. Auflage. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-16347-5, S. 112–113.
  311. Eine kurze Übersicht über die Organisation der NS-Sicherheitskräfte im Protektorat Böhmen und Mähren (Hinweis auf Kilian Ruprecht)
  312. Kilian Ruprecht als Person im Gruppenfoto der Gestapo-Dienststelle Klattau (1. Reihe links mit Nummer 3 gekennzeichnet)
  313. Jiri Basta, Deutsche Kriegsverbrecher als Auslandsspione für den tschechoslowakischen Geheimdienst, in: Pavel Zacek, Bernd Faulenbach, Ulrich Mählert (Hrsg.), Die Tschechoslowakei 1945/48 bis 1989, Leipzig 2008, S. 171-200, hier: S. 196
  314. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 370 und 394 (englisch, und 394#v=onepage eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  315. Peter Brommer, Zur Tätigkeit der Gestapo in Trier in den Jahren 1944/45, ebenda, S. 328
  316. Albert Pütz, Angehörige der ehemaligen Lager-SS, der Gestapo und NS-Justiz vor Gericht, ebenda, S. 65, 70 und 72
  317. Hermann Zolling, Heinz Höhne, ebenda, S. 217
  318. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 133 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  319. Christian Plöger, Von Ribbentrop zu Springer - Zu Leben und Wirken von Paul Karl Schmidt alias Paul Carell, Marburg 2009, S. 139-140
  320. Um das Ausland über die Judenvernichtung in Ungarn zu täuschen, sandte Paul Karl Schmidt an den Staatssekretär Gustav Stengracht von Moyland im Auswärigen Amt mit dem Datum vom 27. Mai 1944 folgenden Vorschlag: "Aus einer recht guten Übersicht über die laufenden und geplanten Judenaktionen in Ungarn entnehme ich, daß im Juni eine Großacktion auf die Budapester Juden geplant ist. Die geplante Aktion wird in ihrem Ausmaß im Auslande große Beachtung finden und sicher Anlaß zu einer heftigen Reaktion bilden. Die Gegner werden schreien und von Menschenjagd usw. sprechen und unter Verwendung von Greuelberichten die eigene Stimmung und auch die Stimmung bei den Neutralen aufzupeitschen versuchen. Ich möchte deshalb anregen, ob man diesen Dingen nicht vorbeugen sollte dadurch, daß man äußere Anlässe und Begründungen für die Aktion schafft, z.B. Spregstoffunde in jüdischen Vereinshäusern und Synagogen, Sabotageorganisationen, Umsturzpläne, Überfälle auf Polizisten, Devisenschiebungen großen Stils mit dem Ziele der Untergrabung des ungarischen Währungsgefüges. Der Schlußstein unter eine solche Aktion müßte ein besonders krasser Fall sein, an dem man dann die Großrazzia aufhängt", in: Christian Plöger, Von Ribbentrop zu Springer, Marburg 2009, S. 15. Nach dem Kriege behauptete Scmidt, diesen Plan nur aus taktischen Gründen vorgebracht zu haben ohne die Absicht einer konkreten Umsetzung. Dagegen zitiert Otto Köhler eine Meldung der Belgrader Donauzeitung vom 3. Juli 1943, in der Schmidt aussagte: Die Judenfrage ist keine Frage der Humanität und auch keine Frage der Religion; sie ist einzig und allein eine Frage der politischen Hygiene, in: Otto Köhler, Wir Schreibmaschinentäter - Journalisten unter Hitler und danach, Köln 1989, S. 104. Im gleichen Artikel vom 3. Juli 1943 in der Donauzeitung erkärte Schmidt, was in diesem Zusammenhang für ihn die politische Hygenie bedeutete: Das Judentum muß bekämpft werden, wo immer es auftritt, weil es ein politischer Krankheitserreger ist, der Gärstoff für die Zersetzung und den Tod eines jeden nationalen Organismus..., in: Otto Köhler, Unheimliche Publizisten - Die verdrängte Vergangenheit der Medienmacher, München 1995, S. 184
  321. Erich Schmidt-Eenboom: Undercover: Der BND und die deutschen Journalisten. 1. Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1998, ISBN 3-462-02715-8, S. 787–790.
  322. Geschäftsverteilungsplan für die Staatspolizeistelle Düsseldorf ab dem 1. Januar 1938, in: Thomas Gebauer, Das KPD-Dezernat der Gestapo Düsseldorf, Hamburg 2011, S. 38-42
  323. Records of the Central Intelligence Agency (Record Group 263) - CIA Name Files - 2nd Release
  324. Gert Sudholt (Hrsg.), Wanted - Die Fahndungsliste der US-Amerikaner 1945, Stegen am Ammersee, o.J., S. 275
  325. Dienstaltersliste der höheren Kriminalbeamten der staatlichen Verwaltungen und der Geheimen Staatspolizei Preußens, des Saarlandes und des Freistaates Danzig - Nach dem Stande vom 1. Juni 1935, Hsrg. Br. Freiberg, E. Eichler, Th. Mommsen, Berlin 1935
  326. Klaus Geßner, Geheime Feldpolizei - Die Gestapo der Wehrmacht, Berlin 2010, S. 26
  327. The CIA's Gehlen Organization as a refuge for Hitler's secret police
  328. Klaus Eichner, Gotthold Schramm (Hrsg.): Angriff und Abwehr: die deutschen Geheimdienste nach 1945. Edition Ost, Berlin 2007, ISBN 978-3-360-01082-7, S. 471 (639 S.).
  329. Heinz Felfe: Im Dienst des Gegners. 1. Auflage. Verlag der Nation, Berlin 1988, ISBN 3-373-00273-7, S. 138.
  330. Matthias Ritzi, Erich Schmidt-Eenboom: Im Schatten des Dritten Reiches. Der BND und sein Agent Richard Christmann. 1. Auflage. Ch. Links Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-86153-643-7, S. 78.
  331. Biographische Übrsicht von Carl-Theodor Schütz
  332. Malte Herweig, Der Unersetzliche, in; Süddeutsche Zeitung, 27. Oktober 2012
  333. Henry Leide, NS-Verbrecher und Staatssicherheit, Göttingen 2006, S. 293
  334. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 133 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  335. Hans Schumacher: biographische Daten
  336. Henry Leide, NS-Verbrecher und Staatssischerheit, 2. Auflage, Göttingen 2006, S. 293
  337. Julius Mader: Die graue Hand. Eine Abrechnung mit dem Bonner Geheimdienst. Kongress-Verlag, Berlin 1960, S. 139.
  338. E.H. Cookridge, Gehlen - Spy of the Century, London 1974, S. 211
  339. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 420–421 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  340. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 394 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  341. Franz W. Seidler, Die Rolle der Kollaboration 1939-1945, München 1995, S. 498-502
  342. Perry Biddiscombe, Prodding the Russian Bear: Pro-German Resistance in Romania 1944-5, in: European History, Volume 23, Number 2, April 1993, S. 193-232, hier: 201-203
  343. Klaus Eichner gibt an, dass Six bereits 1946 für die OG gearbeitet hat, siehe: Holocaust-Täter im Dienste von BND und CIA vom 14. Februar 2011, [1]
  344. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 585.
  345. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 136–137 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  346. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 367 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  347. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 585.
  348. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 404 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  349. Skorzeny setzte in Ägypten für die OG eine ganze Gruppe von ehemaligen NS-Rängen zu Beratern ein: SS-Hauptsturmführer Hans Eisele, KZ-Arzt in Buchenwald; SS-Standartenführer Leopold Gleim, Chef der Leibgarde von Adolf Hitler und Leitender der Gestapo in Polen; SS-Sturmbannführer Bernard Bender mit einschlägigen Erfahrungen bei SS-Einsäten in der Ukraine und Polen; SS-Hauptsturmführer Buble bei der Gestapo Minsk; SA-Offizier Heinrich Sellmann als Chef der Gestapo in UIm (Deckname in Ägypten: Hamide Souleman). Nach Angaben von Glenn B. Infield stellte Skorzeny bei Bilbeis in Nordägyten eine Spezialeinheit von 400 Mann auf, wobei die meisten von der Gestapo kamen.
  350. Klaus Eichner, Gotthold Schramm (Hrsg.): Angriff und Abwehr: die deutschen Geheimdienste nach 1945. Edition Ost, Berlin 2007, ISBN 978-3-360-01082-7, S. 184 (639 S.).
  351. Ernst Klee vertauschte die SS-Nummer mit der Nummer in der NSDAP, siehe: Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 586.
  352. siehe: Research Aid: Cryptonyms and Terms in Declassified CIA Files, dort als Hans Somann gelistet
  353. Henry Leide, NS-Verbrecher und Staatssicherheit, Göttingen 2006, S. 294, 302 und 307
  354. Peter F. , Michael , Gegen Freund und Feind - Der BND : Geheime Poltik und schmutzige Geschäfte, Hamburg 2002, S. 67
  355. Robert Siegel, Im Interesse der Gerechtigkeit - Die Dachauer Kriegsverbrecherprozesse 1945 - 1948, Frankfurt/Main 1992, S. 118
  356. Biographische Daten von Walter Specht
  357. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 590.
  358. Suchten und fanden. In: Der Spiegel. Nr. 26, 1961, S. 156 (online21. Juni 1961).
  359. Walter Specht in CIA-Liste
  360. Forum der Wehrmacht - Gliederung und Kommandeure Polizei-Freiwilligen Regiment Serbien 1-3
  361. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 13 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  362. Hermann Zolling, Heinz Höhne, ebenda, S. 217
  363. Lucjan Wolanowski, Geheime Front, Berlin 1956, S. 23
  364. Eugen Steimle bei der Organisation Gehlen
  365. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 599.
  366. Glen Yeadon, John Hawkins: The Nazi Hydra in America: Suppressed History of a Century. Progressive Press, Joshua Tree (Kalifornien) 2008, ISBN 978-0-930852-43-6, S. 525 (englisch).
  367. Ortwin Buchbender, Julius Mrosik, Die Vierte Waffe - Deutsche Kampfpropaganda gegen das Anders-Korps 1944/45, in: Deutsche Studien, 23. Jahrgang 1985, S. 191-210, hier: 198-207
  368. Erich Schmidt-Eenboom, Geheimdienst, Politik und Medien: Meinungsmache Undercover, Berlin 2004, S. 104 und S. 106
  369. siehe dort: Wolfgang Steinbichl
  370. Gert Sudholt (Hrsg.), Wanted - Die Fahndungsliste der US-Amerikaner 1945, Stegen am Ammersee, o.J., S. 366
  371. E.H. Cookridge, ebnda, S. 186
  372. Henry Leide, NS-Verbrecher und Staatssicherheit. Die geheime Vergangenheitspolitik der DDR, Göttingen 2005, S.32
  373. Persönliche Daten von Erwin Tiebel
  374. Hermann Zolling, Heinz Höhne, ebenda, S. 217
  375. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 394 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  376. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 399 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  377. List of SS personnel (Wikipedia)
  378. Dienstaltersliste der Schutzstaffel der NSDAP (SS) 1938, Osnabrück 1996, S. 134
  379. Richard Breitman, Robert Wolfe: U.S. Intelligence and the Nazis. Cambridge University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-61794-9, S. 169 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  380. Heinz Felfe: Im Dienst des Gegners. 1. Auflage. Verlag der Nation, Berlin 1988, ISBN 3-373-00273-7, S. 304.
  381. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 646.
  382. Erich Schmidt-Eenboom: Undercover: Der BND und die deutschen Journalisten. 1. Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1998, ISBN 3-462-02715-8, S. 251–252., Schmidt-Eenboom verwechselt aber bei seinen Angaben über Wilhelm Voss diese ab 1969 mit dem am 1. Februar 1931 geborenen Friedrich Voss, siehe: Munziger Archiv 18/98
  383. Klaus-Michael Mallmann, Martin Cüppers, Halbmond und Hakenkreuz, Darmstadt 2006, S. 141 u. S. 144
  384. Helmut Roewer, et al., Lexikon der Geheimdienste im 20. Jahrhundert, München 2003, S. 492
  385. Helmut Wagner: Schöne Grüße aus Pullach. Operationen des BND gegen die DDR. 4. Auflage. Verlag Das Neue Berlin, Berlin 2006, ISBN 3-360-01020-5, S. 37.
  386. Biographische Daten von Ernst Weimann (norwegisch)
  387. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 662.
  388. August Walzl, Gegen den Nationalsozialismus - Widerstand gegen die NS-Herrschaft in Kärnten Slowenien und Friaul, Klagenfurt 1994, S.171
  389. Michael Wedekind, Nationalsozislistische Besatzungs- und Annexionspolitik in Norditalien 1943 bis 1945, München 2003, S. 318 und S. 447
  390. August Walzl, "Als erster Gau..." - Entwicklungen und Strukturen des Nationalsozialismus in Kärnten, Klagenfurt 1992, S.147
  391. Robert Bohn Schuld und Sühne - Die norwegische Abrechnung mit den deutschen Besatzern, in: Robert Bohn (Hrsg.), Deutschland, Europa und der Norden - Ausgewählte Problme der nord-europäischen Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert, Stuttgart 1993, S. 107-143, hier: S. 136
  392. The CIA's Gehlen Organization as a refuge for Hitler's secret police
  393. Gerhard Paul Landunter - Schleswig Holstein und das Hakenkreuz, Münster 2001, S. 184 u. 448
  394. Wolfgang Curilla, Die deutsche Ordnungspolizei und der Holocaust im Baltikum und Weißrußland 1941 - 1944, Paderborn 2006, S. 411
  395. The CIA's Gehlen Organization as a refuge for Hitler's secret police
  396. C.F. Rüter et al., Justiz und NS-Verbrechen, Band XXIII., Amsterdam 1998, Lfd. Nr. 630, S. 505-531
  397. Im unten stehenden online-Artikel über Georg W. wird der spätere SS-Obersturmbannführer Helmut Bischoff als Kommandeur des Einsatzkommandos 2 der Einsaztzgruppe IV in Polen angeführt. In der Gliederung der Einsatzgruppen in Polen bei Wikipedia wird Bischoff als Kommandeur des Einsatzkommandos 1 angegeben
  398. Hinweis auf Georg W.
  399. Gliederung der Einsatzgruppen in Polen
  400. Franz Wimmer-Lamquet, Balkenkreuz und Halbmond, Graz 2005, S. 11
  401. Erich Schmidt-Enboom, Es gab nicht nur die Stasi - Personelle und operative Kontinuitäten deutscher Nachrichtendienste, in: Eckart Spoo (Hrsg.), Tabus bundesdeutscher Geschichte, S. 88-96, hier: S. 95
  402. Alain Guerin, Le General gris, Paris 1968, S. 224
  403. Norbert Frei, Johannes Schmitz, Journalismus im Dritten Reich, 3. Ausgabe, München 1999, S. 173
  404. Giselher Wirsing, Engländer, Juden, Araber in Palästina, Jena 1938 - hier beschreibt er seine Ankunft auf dem Flughafen Lydda im Herbst 1937. Ob er mit Adolf Eichmann gereist ist - der im Herbst 1937 ebenfalls in Palästina weilte -, konnte Otto Köhler nicht zeigen, siehe: Otto Köhler, Unheimliche Publizisten, München 1995, S. 290-327. Eichmann war mit dem späteren SS-Sturmbannführer Herbert Martin Hagen (1913-1999) gereist. Der Doppelagent Hans Sommer vermutete, dass Herbert Hagen später beim BND tätig war. Deshalb erhielt er etwa 1958/1959 den Auftrag vom MfS, Hagen aufzuklären. siehe: Lutz Hachmeister, Weiße Flecken in der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes, FAZ vom 13. Mai 2008
  405. Dienstaltersliste der Schutzstaffel der NSDAP (SS), Stand vom 1. Dezember 1938, Osnabrück 1996, S. 154-155
  406. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 680.
  407. Erich Schmidt-Eenboom: Undercover: Der BND und die deutschen Journalisten. 1. Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1998, ISBN 3-462-02715-8, S. 97.
  408. Josef Henke et al., Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung, Band 18, Boppard am Rhein 2008, S. 530
  409. Hans-Christian Petersen, Bevölkerungsökonomie - Ostforschung - Politik - Eine biographische Studie zu Peter-Heinz Seraphim (1902-1979), Osnabrück, 2007, S. 241-242
  410. Lucjan Wolanowski, Geheime Front, Berlin 1956, S. 95
  411. Biographische Daten von Fritz Zietlow
  412. Thomas Walde, ND-Report - Die Rolle der Geheimen Nachrichtendienste im Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland, München 1971, S. 315 FN 113, Thomas Walde bewarb sich sich im Zuge dieser Arbeit beim BND, wurde dann aber 1970 als Pressesonderverbindung (Deckname: Wurzel) beim BND geführt, siehe: Erich Schmidt-Eenboom: Undercover: Der BND und die deutschen Journalisten. 1. Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1998, ISBN 3-462-02715-8, S. 198–199.
  413. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 162–163 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  414. Erich Schmidt-Eenboom, Der Schattenkrieger - Klaus Kinkel und der BND, Düsseldorf 1995, S. 43
  415. Hermann Zolling, Heinz Höhne, ebenda, S. 292
  416. Erich Schmidt-Eenboom, Schnüffler ohne Maske - Der BND - Die unheimliche Macht im Staate, Düsseldorf 1995, S. 125
  417. Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt. Doppelagenten: Namen, Fakten, Beweise. 1. Auflage. Ecowin Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-7110-0008-8, S. 130–131 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  418. Erich Schmidt-Eenboom, The rise and fall of West German intelligence operations against East Germany, in: Thomas Wegener Friis et al., East German Foreign Intelligence, London 2010, S. 34-47, hier: S. 40-41
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