Okkupationswirtschaft

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Okkupationswirtschaft ist eine archaische Wirtschaftsweise, die nach allen kulturhistorischen Entwicklungstheorien am Anfang der Menschheitsgeschichte steht. Sie beruht hauptsächlich auf der Erkundung und Nutzung herrenloser Naturressourcen und war in ihrer ursprünglichen historischen Form die ökonomische Grundlage für die Ausbreitung des Menschen über die Erde.

Anthropologische Bedeutung[Bearbeiten]

Lebend-Rekonstruktion des Fundes von Djebel Irhoud (Marokko) im Neanderthal Museum (Mettmann)

In der Urgesellschaft (en:Ancient Society) durchlief der archaische Homo sapiens nach der von Lewis H. Morgan begründeten Theorie mehrere „Entwicklungsstufen der Wildheit“.[1] Im Verlauf dieser frühen Entwicklungsstufen, deren Anfänge in der Hominisation über 300.000 Jahre zurückliegen, bestritten die als Wildbeuter in Horden lebenden Menschen ihren Lebensunterhalt in der naturgegebenen Wildnis. Dabei war die sehr enge, hordensolidarische Zusammenarbeit für die Menschen überlebensnotwendig. In äußerst langwierigen Prozessen der „evolutionären Anpassung“ und „Aneignung der Natur“ begann im Zeitraum von mehr als 200.000 Jahren der ontogenetische Übergang des archaischen Menschen zum abstrakten Denken in Wechselwirkung mit der sich gleichzeitig herausbildenden Sprache.[2]

„Arbeit zuerst, nach und dann mit ihr die Sprache – das sind die beiden wesentlichen Antriebe, unter deren Einfluß das Gehirn eines Affen in das bei aller Ähnlichkeit weit größere und vollkommnere eines Menschen allmählich übergegangen ist. Mit der Fortbildung des Gehirns ging Hand in Hand die Fortbildung seiner nächsten Werkzeuge, der Sinnesorgane …“

Friedrich Engels (1876): Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen[3]

Menschen auf „Entwicklungsstufen der Wildheit“ sind unter Berücksichtigung heute noch vorkommender Reproduktionsweisen bei Naturvölkern auf „okkupierende Tätigkeiten“ angewiesen, d. h. auf die stetige Aneignung und Nutzung frei zugänglicher Naturerzeugnisse. Auf Beutezügen nach Lebensmitteln und nützlichen Gegenständen erkunden sie ihre Reviere und suchen mit Erfindungsgabe nach Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer kollektiven Überlebenschancen. Im Rückblick auf mögliche Formen der Arbeit und des Wirtschaftens während der urgesellschaftlichen Entwicklung schrieb 1925 der Wirtschaftshistoriker Werner Sombart:

„Die Wirtschaft der urwüchsigen Geschlechtsverbände können wir nur unvollkommen aus Überbleibseln bei Naturvölkern im Geiste wieder aufbauen. Wir dürfen annehmen, daß sie − bei nomadisierender Lebensweise und vorwiegender Okkupationswirtschaft – einen stark kommunistischen Zug getragen hat. Jedenfalls bestand an den wichtigsten ‚Produktionsmitteln‘ Gemeineigentum und auch die Konsumtion wird im wesentlichen eine ‚kommunistische’ gewesen sein.“[4]

Diese Auffassung wird durch jüngere anthropologische und ethnologische Erkenntnisse bestätigt. Nach heutigem Kenntnisstand gewannen Menschen in der Steinzeit ihre Nahrungsmittel, Handwerkzeuge und Arbeitsmaterialien ausschließlich oder überwiegend durch gemeinschaftliche Aneignung und Verteilung der Naturreichtümer. Die im Paläolithikum als Jäger und Sammler umherstreifenden Menschen hatten in ihren Streifgebieten nur zeitweise feste Lagerplätze und Siedlungen. Der Agrarwissenschaftler Bernd Andreae schrieb dazu:

„Am Anfang der Entwicklung steht nach allen kulturhistorischen Entwicklungstheorien eine reine Okkupationswirtschaft, die fast immer mit einer nomadischen oder halbnomadischen Lebensweise gekoppelt ist. Je nach den von der Natur gebotenen Nahrungsquellen handelt es sich um eine Sammelwirtschaft wie in allen drei Entwicklungsverlaufsformen Eduard Hahns oder um Jagd und Fischfang wie in der Dreistufentheorie Richard Krzymowskis oder aber um Kombinationsformen. Von einer planmäßigen Landbewirtschaftung kann noch keine Rede sein.“[5][6]

Auf diese Weise erkundeten und okkupierten Menschen seit den Anfängen ihrer Geschichte neue Territorien und Vorkommen lebensnotwendiger natürlicher Ressourcen. Waren die Jagd- und Fischgründe erschöpft und die Wildfrüchte[7] abgeerntet, zogen die Wildbeuter auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen weiter und ließen sich in regelmäßig wechselnden oder auch neu entdeckten Gebieten nieder. Nach und nach besiedelten die nomadisierenden Menschen mit Ausnahme der Antarktis alle Kontinente, passten sich immer wieder den Umweltbedingungen in unterschiedlichen Klimazonen an und mussten vielfach neuartige Methoden zur Aneignung und Verwertung natürlicher Ressourcen entwickeln.

Arbeitsteilung in der Steinzeit (Gemälde von Wiktor Wasnezow, 19. Jahrhundert)

Dies betraf nicht nur die arbeitsteilige Vorbereitung und Durchführung gemeinschaftlicher Unternehmungen, sondern auch die Verwendung des Feuers, Verfahren der Nahrungszubereitung, die Erfindung, Herstellung und Nutzung neuartiger oder verbesserter Kleidung, Werkzeuge, Jagd- und Kampfwaffen, Vorrats- und Transportbehältnisse oder die Errichtung befestigter Lagerplätze und Behausungen. Über „Jahrhunderttausende“[8] „okkupierten“ Menschen auf der Suche nach Nahrungsmitteln, Werkstoffen und sonstigen natürlichen Reichtümern neue Lebensräume.

Übergang von der Okkupations- zur Produktionswirtschaft[Bearbeiten]

Der Übergang von der „Okkupations- zur Produktionswirtschaft“[9] war ein viele Jahrtausende andauernder Prozess fortschreitender kultureller und ökonomischer Entwicklungen. Die Aneignung der in der Natur vorhandenen Lebensmittel und nützlichen Materialien in nur geringfügig zu bearbeitenden, konsumerablen Formen erweiterte und veränderte sich während der Steinzeit im Rahmen der vorherrschenden Okkupationswirtschaft nur sehr allmählich durch praktische Erfindungen und deren verbreitete handwerkliche Anwendung. Das führte etwa zwanzig- bis zehntaused Jahre v. u. Z. vermehrt zum Austausch neu erschaffener Dinge, wie Werkzeuge, Kleider, Schmuck etc., und zur Entwicklung damit verbundener Besitzansprüche. Mit den ökonomischen Vorteilen der sich entwickelnden Arbeitsteilung und handwerklichen Spezialisierungen entstanden in den urgeschichtlichen Handlungsgemeinschaften nach und nach auch hordenübergreifend weiträumigere Austauschbeziehungen und damit allmählich der auf Produktion, Autorität und Besitz beruhende private Nutzungs- und Eigentumsgedanke. „Natürlich wissen wir so gut wie nichts [...] über die Menschen im Jungpaläolithikum [...]. Aber wir wissen, dass sie von den Schweizer Alpen bis zur Mongolei oft bemerkenswert ähnliche Werkzeuge benutzten, bemerkenswert ähnliche Musikinstrumente spielten, ähnliche Figuren schnitzten, ähnlichen Schmuck trugen und ähnliche Bestattungsriten hatten. Mehr noch, es besteht Grund zu der Annahme, einzelne Männer und Frauen reisten in bestimmten Lebensabschnitten sehr weit. [...] Die damalige »Gesellschaft« erstreckte sich über Kontinente.“[10] Im Verlauf der neolithischen Revolution ab etwa dem 9. Jahrtausend v. u. Z. begannen sich die Menschen durch Domestizierung nützlicher Tiere und Pflanzen und Herden begleitende Viehwirtschaft von der ursprünglichen „Okkupationswirtschaft“ auf agrikulturelle Produktionsmethoden umzustellen.

„Diese Revolution, meint Toynbee, bedeutete, […] Menschen hingen nicht länger von den Unwägbarkeiten der Wanderungen der Tiere und der zufälligen Verteilung der Pflanzen ab, sondern begannen die Nahrung zu produzieren, anstatt sie einfach zu sammeln. Produzieren bedeutet Planung […] weit in die Zukunft hinein und den Abschied vom impulsiven Von-Tag-zu Tag-Leben.“

Baden Eunson: Betriebspsychologie. 1990[11]

Die Wirtschaft der Menschen beruhte solange auf „aneignenden Produktionszweigen“,[12] bis es ihnen gelang, die sie umgebende Wildnis nach ihren Lebensbedürfnissen zunächst gärtnerisch, im Anschluss daran auch landbewirtschaftend umzugestalten und die notwendigen Lebensmittel in festen Siedlungen ausreichend selbst zu erzeugen. Mit dem Sesshaftwerden entwickelte und vertiefte sich in der frühen Agrargesellschaft wahrscheinlich die Idee des privaten Grundeigentums und persönlichen Besitzes an den darauf produzierten Nutztieren und -pflanzen.

„Das neue Eigentumskonzept zu etablieren […] bedurfte eines enormen intellektuellen Aufwandes, der Idee, dass es nun Dinge geben sollte, die Einzelnen gehörten, in einer Gemeinschaft Geltung zu verschaffen. […] Mit dem Sesshaftwerden wurde eines der fundamentalen Gesetze menschlichen Zusammenlebens ausgehebelt, eines, das eine halbe Ewigkeit lang ein alltägliches Gebot gewesen war: Nahrung muss geteilt werden! Die Idee des Eigentums unterläuft die urmenschliche Solidarität. Plötzlich wird ein Allgemeingut – das Nahrungsangebot der Natur – monopolisiert. […] Hier wird eine alltägliche, lebensnotwendige Handlung – das Sammeln von Früchten – nicht nur untersagt; sie wird kriminalisiert. […] Das Sesshaftwerden setzte Prozesse in Gang, die das Wesen menschlicher Gesellschaft radikal veränderten. Weil es den Jägern und Sammlern nicht möglich gewesen war, Vorräte anzulegen, hatten sie in soziale Beziehungen investieren müssen, damit sie Notsituationen mit Hilfe gegenseitiger Unterstützung überleben konnten. Kooperation war alles gewesen, Solidarität eine Lebensversicherung. Das kehrte sich jetzt um: Die Privatisierung der Ressourcen machte die Bauern von den Nachbarn unabhängig.““[13]

Privatwirtschaftliche Eigentumskonzepte waren auf „Entwicklungsstufen der Wildheit“ in der hordensolidarischen „Okkupationswirtschaft“ noch unbekannt gewesen. Historiker und Sozialpsychologen, wie z. B. Walter Markov oder Klaus Holzkamp, gehen davon aus, dass Eigentumsideen, die für die gesellschaftliche Reproduktionsform bestimmend sind, sich spätestens im Verlauf des Neolithikums im Übergang von der „Okkupations- zur Produktionswirtschaft“ entwickelten und seither aus der gesamtgesellschaftlichen Kombination von okkupierender und produzierender Arbeit hervorgehen. Mit der Landbewirtschaftung und Agrarproduktion begann in der Menschheitsgeschichte nach Lewis H. Morgan eine macht- und eigentumsbetonte Entwicklungsphase. Morgan fasst sie unter dem Begriff „Barbarei“ zusammen, während der sich im Verlauf mehrerer Jahrtausende die unterschiedlichen Herrschafts- und Ausbeutungsformen der Sklaverei und des Feudalismus herausbildeten.

Begriffsverwendung in der Gegenwart[Bearbeiten]

Wirtschaftliche Bedeutung[Bearbeiten]

Der Begriff Okkupationswirtschaft wird von Wirtschaftshistorikern, Volkswirten und Agrarwissenschaftlern als Terminus technicus verwendet. Sie bezeichnen damit bestimmte Formen traditionellen Wirtschaftens, die insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern bei der Aufsuchung und Gewinnung von Naturprodukten und Bodenschätzen auch gegenwärtig noch vorkommen. Außerdem gibt es okkupierende Aneignungsformen im Rahmen des „neuzeitlichen Extraktivismus“, der wegen seiner vielschichtig unsozialen und marktradikalen Verflechtungen umstrittenen ist.

Zerstörung des Regenwaldes im Bundesstaat Rio de Janeiro

Im Gegensatz zur „ursprünglichen Okkupationswirtschaft“ indigener Ethnien, die „San sind hier nur eines von vielen Beispielen“,[14] ist Extraktivismus „in seiner einfachsten Definition die Organisation und Produktion von Rohstoffen sowie eine Art der Aneignung und Ausbeutung von Land. Extraktivismus umfasst auch die Verarbeitung, den Transport und den Handel mit Rohstoffen, meint also ein ganzes System der Aneignung. Dies treibt nicht nur die Erderwärmung an, sondern reproduziert auch kapitalistische, imperiale und koloniale Machtstrukturen.“[15] Unter der Regierung Jair Bolsonaros litt beispielsweise das Amazonasgebiet politisch verstärkt unter [...] zunehmender „Aneignung von Land, vermehrter Okkupationswirtschaft und einer Lockerung der Umweltschutzgesetze“.[16]
Im konfliktreichen Gegensatz zur Produktion in der eigentumsbasierten Agrar- und Industriegesellschaft erfordern okkupierende Tätigkeiten in einer frei zugänglichen, vermeintlich herrenlosen Umwelt[17] keine staatlichen oder ökonomischen Institutionen, die die Planung und Organisation gemeinschaftlicher Arbeit vorschreiben und kontrollieren. Anders als die Produktionswirtschaft in neuzeitlichen Agrar- und Industriestaaten benötigen Formen der Okkupationswirtschaft im ursprünglichen Sinne sehr wenig, meistens keine hierarchisierte „vertikale Arbeitsteilung“[18]. Formen der „ursprünglichen Okkupationswirtschaft“ werden nicht nur von Naturvölkern traditionell ausgeübt. Auch in besitzfreien Nischen entwickelter – nach Morgans Geschichtsauffassung letztlich staatsverfassten – Zivilisationen gibt es okkupierende Tätigkeiten, z. B. zur naturrechtlich begründbaren Selbstversorgung oder im anarchischen Nebenerwerb. Vor allem in Entwicklungsländern gibt es noch volkswirtschaftlich relevante, okkupationswirtschaftliche Aneignungsformen. Diese spielen, teils mit staatlichen Konzessionen, eine Rolle bei der Nutzung der „Wälder[19], der „Gewässer[20], des Bodens für Aussaaten und Pflanzungen im „Wanderfeldbau“[21] oder für Grabungen zur Gewinnung von Bodenschätzen in Form des „Wanderbergbaus“.

Übertragung des Begriffs[Bearbeiten]

Der Begriff Okkupationswirtschaft wird heute oft auch mit Bezug auf militärische Eroberungs- und Raubzüge der jüngeren Geschichte verwendet, beispielsweise für die vom deutschen Nationalsozialismus betriebene Okkupation[22][23] wirtschaftlicher Ressourcen in Verbindung mit der „Eroberung neuen Lebensraums im Osten". In diesem Kontext steht Okkupationswirtschaft nicht für eine kulturhistorische Wirtschaftsweise im Sinne der Wirtschaftsgeschichte, sondern wurde Mitte des 20. Jahrhunderts zusätzlich als Begriff in die Politik übertragen. In dieser ideologisch verengten, politischen Auslegung steht der Begriff seither auch für den völkerrechtswidrigen Raub und die Plünderung okkupierter Ressourcen, Unternehmen und Produkte, die in den 1930er und 1940er Jahren Kriegsziele des deutschen, italienischen und japanischen Faschismus waren.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Irmgard Sellnow: Grundprinzipien einer Periodisierung der Urgeschichte. Ein Beitrag auf Grundlage ethnographischen Materials (= Völkerkundliche Forschungen. Band 4). Akademie-Verlag Berlin, Berlin 1961.
  • Karl Hermann Tjaden: Soziales System und sozialer Wandel. Untersuchungen zur Geschichte und Bedeutung zweier Begriffe, Stuttgart: Enke, 1969 (Habilitationsschrift Universität Marburg), auch als gekürzte Taschenbuchausgabe, München: Deutscher Taschenbuch-Verlag, 1972, ISBN 3-423-04127-7
  • Arnold J. Toynbee: A Study of History. Oxford University Press, Oxford 1972.

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Lewis H. Morgan: Die Urgesellschaft (Übersetzung aus dem Englischen von W. Eichhoff unter Mitwirkung von Karl Kautsky); J. H. W. Dietz, Stuttgart 1891; S. 3 ff
  2. August Schleicher: Die Darwinsche Theorie und die Sprachwissenschaft. Offenes Sendschreiben an Herrn Dr. Ernst Haeckel. H. Böhlau, Weimar 1863.
  3. MEW, Dialektik der Natur. Dietz Verlag, Berlin 1962 Bd.20, S. 444-455. (zuletzt abgerufen am 26. April 2024)
  4. Werner Sombart: Die Ordnung des Wirtschaftslebens. Springer, Berlin/Heidelberg/News York 2007, ISBN 978-3-540-72253-3, S. 21 ff.
  5. Bernd Andreae: Die epochale Abfolge landwirtschaftlicher Betriebsformen in Steppen und Trockensavannen. (=Schriften der Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaues e.V., Band 14), Landwirtschaftsverlag, Münster-Hiltrup 1977, S.  349–352
  6. Bernd Andreae: Agrargeographie. Strukturzonen und Betriebsformen in der Weltlandwirtschaft. De Gruyter, Berlin/New York 1977, ISBN 9783110085594, S. 69 ff und 295 f.
  7. Bernd Andreae: Weltwirtschaftspflanzen im Wettbewerb: Ökonomischer Spielraum in ökologischen Grenzen. Eine produktbezogene Nutzpflanzengeographie. De Gruyter, Berlin 2016, ISBN 978-3-11-083977-7, S. 67.
  8. Walter Markov, Alfred Anderle (Hrsg.): Kleine Enzyklopädie Weltgeschichte. (2. durchgesehene Auflage) Band 1, VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1981, S. 16.
  9. Klaus Holzkamp: Grundlegung der Psychologie. Neuauflage. Campus, Frankfurt 2003, ISBN 3-593-33572-7, S. 181–184: Kapitel 5.3.5 Von der Okkupations- zur Produktionswirtschaft: Dominanz „innergesellschaftlicher“ Entwicklungsgesetze, hier S. 182 (Erstveröffentlichung 1983).
  10. David Graeber, David Wengrow: Anfänge. Eine neue Geschichte der Menschheit.Klett-Cotta, Stuttgart 2022, S. 142 f, ISBN 978-3-608-98508-5
  11. Baden Eunson: Betriebspsychologie. McGraw-Hill, Hamburg u. a. 1990, ISBN 3-89028-227-X, S. 5 (englisch 1987: Behaving – Managing Yourself and Others).
  12. Walter Markov, Alfred Anderle (Hrsg.): Kleine Enzyklopädie Weltgeschichte. (2. durchgesehene Auflage) Band 1, VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1981, S. 21.
  13. Carel van Schaik, Kai Michel: Das Tagebuch der Menschheit. Was die Bibel über unsere Evolution verrät. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2016, S. 64 ff, ISBN 978-3-498-06216-3.
  14. Gerd Spittler: Anthropologie der Arbeit. Ein ethnographischer Vergleich. Springer VS, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-10433-7, S. 161; ff.
  15. Pauline Vogel: Die Kolonisierung der Natur – Extraktivismus und seine Folgen. Herausgegeben von der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt, Themenheft 2/2022 unter „Landnutzungen in der Sackgasse.“ (PDF-Dokument, zuletzt abgerufen am 17. Juli 2023).
  16. Vgl. Die ernste Bedrohung des Amazonas wird durch Agrarplünderungen und Missionierung verschärft., ÖRK-News vom 27. August 2020 (zuletzt abgerufen am 24. März 2021).
  17. Herrenlos steht hier für Ressourcen, die kein Privateigentum sind und die ohne Beachtung besonderer privater Besitzrechte genutzt werden.
  18. Rudolf Bahro: Die Alternative. Zur Kritik des real existierenden Sozialismus. Europäische Verlagsanstalt, Köln/Frankfurt am Main 1977, ISBN 3-434-00353-3, S. 176 ff.
  19. Siehe z. B. Franz Schmithüsen: Untersuchung über forstliche Konzessionen. Ein Beitrag zur Förderung der Forstwirtschaft in Entwicklungsländern. Dissertation ETH Zürich 1969
  20. Vgl. Diana Altner: Die Verkleinerung der Yakhautboote. Fischerkulturen in Zentral- und Südtibet im sozioökonomischen Wandel des modernen China. Harrassowitz, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-447-05903-9, S. 124.
  21. Friedrich Aerebo: Allgemeine landwirtschaftliche Betriebslehre. Verlag Paul Parey, Berlin 1920, S. 485
  22. Dietrich Eichholtz: Geschichte der deutschen Kriegswirtschaft 1939-1945. Verlag De Gruyter Saur, München 2013, ISBN 978-3-11-096489-9, S. 409 f.
  23. Hans-Erich Volkmann: Bericht aus der Forschung: Zur nationalsozialistischen Aufrüstung und Kriegswirtschaft, Militärgeschichtliche Zeitschrift, Bd. 47, Heft 1, 1990, DOI:10.1524/mgzs.1990.47.1.133 (öffentlich zugänglich im Oldenbourg Wissenschaftsverlag 2014, abgerufen am 21. Oktober 2022), S. 165–167.
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