Peter Mersch

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Peter Mersch (* 20. Mai 1949 in Köln) ist ein deutscher Systemanalytiker. Er ist der Bruder von Dieter Mersch.

Leben[Bearbeiten]

Mersch studierte Mathematik und Informatik an der RWTH Aachen.

Heute leitet er die Mersch Online AG, die von ihm verfasste Bücher verkauft.

Seine wissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkte liegen auf den Gebieten Evolutionstheorie, soziokulturelle Evolution, Demografie, Familiensoziologie und Soziologie. Von ihm stammen die Systemische Evolutionstheorie[1][2] und das Familienmanager-Konzept[3].

Daneben beschäftigt er sich mit den Ursachen und der Behandlung der Migräne[4].

Publikationen[Bearbeiten]

  • 2010: Kulturelle Vererbung. Erziehung und Bildung in evolutionstheoretischer Sicht. Books on Demand. ISBN 3-8391-4415-9. (zusammen mit Klaus Gilgenmann und Alfred K. Treml als Hrsg.)
  • 2009: Die Familie und die Gleichberechtigung der Geschlechter. GRIN Verlag. ISBN 3-6403-8754-6.
  • 2008: Evolution, Zivilisation und Verschwendung. Über den Ursprung von Allem. Books on Demand. ISBN 3-8370-5792-5.
  • 2008: Familie als Beruf. Books on Demand. ISBN 3-8370-0619-0.
  • 2007: Die Emanzipation - ein Irrtum! Warum die Angleichung der Geschlechter unsere Gesellschaft restlos ruinieren wird. Books on Demand. ISBN 3-8370-0088-5.
  • 2007: Irrweg Bürgergeld. Books on Demand. ISBN 3-8334-9805-6.
  • 2007: Hurra, wir werden Unterschicht! Zur Theorie der gesellschaftlichen Reproduktion. Books on Demand. ISBN 3-8334-9634-7[5].
  • 2006: Die Familienmanagerin. Kindererziehung und Bevölkerungspolitik in Wissensgesellschaften. Books on Demand. ISBN 3-8334-5481-4[6].
  • 2006: Land ohne Kinder. Wege aus der demographischen Krise. Books on Demand. ISBN 3-8334-4922-5.
  • 2006: Migräne. Heilung ist möglich. Books on Demand. ISBN 3-8334-4638-2.

Stimmen[Bearbeiten]

  • Franz-Xaver Kaufmann über Die Familienmanagerin: "Das Plädoyer für eine Professionalisierung von Familientätigkeiten hat vieles für sich. Manche werden einwenden, das Familienmanager-Konzept leiste einer Deinstitutionalisierung von Familie weiter Vorschub. Auf jeden Fall spricht der konsequente Vorschlag aber eine bisher kaum bedachte Dimension in der Diskussion um die prekäre Nachwuchssicherung an."[7]
  • Klaus Rohde über die Systemische Evolutionstheorie: "Abgesehen von diesen Punkten scheint mir die Systemische Evolutionstheorie tatsächlich wichtig zu sein. Sie gibt eine elegante umfassende Erklärung der Evolution vieler Systeme, biologischer und gesellschaftlicher (im weitesten Sinne). Der Darwinismus lässt sich als Sonderfall aus dieser Theorie ableiten. Sie verdient, in weiteren Kreisen bekannt zu werden. Die Annahme von die Evolution vorantreibenden eigendynamischen Evolutionsakteuren im Gegensatz zu rein passiv selektierten Einheiten steht im Einklang mit neueren theoretischen Erkenntnissen, die die Selbstorganisation komplexer Systeme für einen wesentlichen Evolutionsfaktor halten."[8]
  • Matthias Horx über Evolution, Zivilisation und Verschwendung: "Mersch ist ein klassischer Universal-Denker, der durch alle Raster rutscht. In diesem anspruchsvollen Werk schafft er die Synthese aus Systemtheorie und Evolutionstheorie - ganz vorne dran!"[9]
  • Michael Blume[10] über die Systemische Evolutionstheorie: "Peter Mersch präsentiert gleich einen Komplettansatz für neue Begrifflichkeiten der Evolutionstheorie als 'Systemische Evolutionstheorie'. Obgleich ich an einigen Stellen Nachfragen hätte, finde ich Vorschläge wie z.B. die Ersetzung des zu engen Begriffes der 'sexuellen Selektion' durch 'Gefallen-wollen-Kommunikation' kreativ und bedenkenswert und werde sie gerne einmal im Rahmen eigener Arbeiten ausprobieren."[11]
  • Stefan Sasse[12] über Evolution, Zivilisation und Verschwendung und andere Bücher: "Die Gedankenwelt eines echten Querdenkers regt zum selbstständigen Denken an."[13]
  • Armin Fischer[14] über Die Emanzipation - ein Irrtum!: "Sein Buch heißt zwar 'Die Emanzipation - ein Irrtum', aber damit meint er nicht, dass die Emanzipation an sich ein Fehler war, sondern, dass sie bis heute nicht richtig verstanden wurde und nicht richtig umgesetzt wird. Soziologisch betrachtet ist sie nichts anderes als ein gewaltiger weiblicher Idividualisierungsprozess, 'möglicherweise die größte soziale Umwälzung seit zwei Millionen Jahren' (Mersch). Um das gesellschaftlich richtig zu steuern, reichen 'ein paar zusätzliche Krippenplätze nicht aus', sondern es ist eine riesige politische Aufgabe, die aber noch gar nicht erkannt wurde. Und das meine ich auch."[15]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. P. Mersch: Systemische Evolutionstheorie und Gefallen-wollen-Kommunikation, In: Gilgenmann/Mersch/Treml: Kulturelle Vererbung: Erziehung und Bildung in evolutionstheoretischer Sicht, Norderstedt 2010, S. 47-90
  2. P. Mersch: Evolution, Zivilisation und Verschendung. Über den Ursprung von Allem, Norderstedt 2008
  3. P. Mersch: Die Familienmanagerin. Kindererziehung und Bevölkerungspolitik in Wissensgesellschaften, Norderstedt 2006
  4. P. Mersch: Migräne. Heilung ist möglich, Norderstedt 2006
  5. Rezension von Hurra, wir werden Unterschicht! auf webcritics.de
  6. Rezension von Die Familienmanagerin im Deutschlandfunk
  7. vgl. Klappentext von Die Familienmanagerin. Kindererziehung und Bevölkerungspolitik in Wissensgesellschaften
  8. Klaus Rohde: Systemische Evolutionstheorie, Kritische Darstellung
  9. Matthias Horx: Schlüsselbücher zur Trend- und Zukunftsforschung
  10. Homepage des Religionswissenschaftlers Dr. Michael Blume
  11. Michael Blume: Rezension zu Kulturelle Vererbung. Erziehung und Bildung in evolutionstheoretischer Sicht
  12. Stefan Sasses Blog
  13. Stefan Sasse: Peter Mersch, die Evolution und der ganze Rest
  14. Homepage des Journalisten und Autors Armin Fischer
  15. Armin Fischer: Hat uns die Emanzipation ins Elend geführt? Verblöden wir und sterben aus? Lesen und staunen.
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