Flaksturmregiment 2
Das Flaksturmregiment 2 war ein Kampfverband der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.
Geschichte[Bearbeiten]
Hervorgegangen durch Umbenennung des ehemaligen Flakregiment 36 am 18. Juni 1944, unterstand das Flaksturmregiment 2 bis 18. Juni 1944 Oberst Moser, der anschließend ab 3. Oktober 1944 durch Oberstleutnant Mätje ersetzt wurde. Mätje führte das Regiment dann bis zum Kriegsende.
Nach der Landung der Alliierten in der Normandie wurde das Flaksturmregiment 2 in schwere Abwehrkämpfe verwickelt und geriet im Zuge dessen Mitte August 1944 in den Kessel von Falaise. Der Ausbruchsversuch gelang nur kleinen Teilen und unter erheblichen Verlusten. In schwere Rückzugskämpfe verwickelt, unterstanden dem Regiment im September 1944 19 Batterien, die sich wie folgt gliederten:
- gemischte Flaksturmabteilung I./20,
- gemischte Flaksturmabteilung II./52,
- leichte Flaksturmabteilung 80 und die
- schwere Flakabteilung 122
Bereits zwei Monate später bestand das Regiment jedoch nur noch aus der I./20 und der neuen leichten Flakabteilung 95 und war der 2. Flak-Division unterstellt. Mit dieser nahm das Flagsturmregiment 2 an der Ardennenoffensive im Dezember 1944 teil. Nach dessen Scheitern wurde das Flaksturmregiment 2 zusammen mit dem Flaksturmregiment 1 im Eiltransport gen Osten geworfen, um die dortigen Einbruchsversuche der Roten Armee im Raum Cottbus – Ratibor zu unterbinden, was zu Teilen auch erreicht wurde. Es unterstand dort dem Kommando der 11. Flak-Division und verfügte über sechs schwere sowie sieben mittlere/leichte Batterien, die sich wie folgt im Februar 1945 gliederten:
- gemischte Flaksturmabteilung I./20,
- gemischte Flaksturmabteilung II./52 und die
- leichte Flaksturmabteilung 80.
Mit der letzten Inventaraufnahme, die vom 4. April 1945 stammt, war die Gliederung des Flaksturmregiments 2 folgende:
- gemischte Flaksturmabteilung I./20,
- gemischte Flaksturmabteilung II./52,
- leichte Flaksturmabteilung 80 und die
- bespannte leichte Flakabteilung 982.
Danach sind vom Flaksturmregiment 2 bis zum Kriegsende keine weiteren Unterlagen mehr vorhanden.[1]
Siehe auch[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- Hochspringen ↑ Die deutsche Flakartillerie 1935–1945 – Ihre Großverbände und Regimenter von Karl-Heinz Hummel, VDM-Verlag Seite 441 und 442