Wedding
Datei:167-Wedding stop on the S-B.JPG
S-Bahnhof Wedding
Der Wedding
Inhaltsverzeichnis
[Verbergen]Geschichte[Bearbeiten]
- wurde als "Weddinge" um 1200 von dem Adligen Rudolphus de Weddinge gegründet, etwa beim heutigen Nettelbeckplatz.
- im 15. Jh. vermutlich Wüstung
- 1601 wird ein neuer Gutshof gegründet: Hieronymus Graf Schlick von Passau und Weiskirchen, kurfürstlicher Oberhofkämmerer, erwirbt etwa 50 Ackerstücke und Wiesen zur Einrichtung einer „böhmischen Meierei“
- trug im frühen 20. Jahrhundert auch das Attribut "rot"
- wurde dann Westberliner Bezirk
- ist heute ein Stadtteil im Bezirk Mitte.
- das ehemalige Vorwerksgehöft mit Garten- und Gutsland umfasste etwa das Gebiet zwischen Gerichts-, Reinickendorfer und Pankstraße
- die Gärten rechts der Panke erstreckten sich zur Wedding- und Kösliner Straße
- Nördlich der Wiesenstraße folgte die Gutsgrenze dem alten Pankelauf
- der Verlauf der Panke trennte bei der Gründung der Kolonie am Wedding 1782 das Kolonistenland vom Vorwerksland
- vom Südrand des großen Gesundbrunnen-Gartens, heute etwa Thurneysserstraße, lief die Grenzlinie auf die Pankstraße zu
- 1766: Bau des Luisenbads (Artillerie-Exerzierplatz), Verpachtungen, Grenzveränderungen, Wohnbebauung
- in Folge dessen: zunehmende Verkleinerung des Vorwerkes in der Fläche, Bedeutungsverlust als landwirtschaftlicher Betrieb
- Verschmelzung von Vorwerk Wedding und Gesundbrunnen zu einem Siedlungsgebiet
- seit 1861 gehören die Ortsteile Wedding und Gesundbrunnen zu Berlin
Statistik[Bearbeiten]
- Einwohner/-innen: 73453
- Provinzialitätsindex (Ditschenanteil): 69,7%
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Datei:Humboldthain-2598.jpg
Der Humboldthain
- Volkspark Rehberge - 115 ha groß, eine der größten Grünanlagen Berlins
- Osram-Höfe Industrie-Denkmal
- Pankemühle Badstr. 40a
- Kolonie Wedding ([1] - alternative Kunstszene)
- Anti-Kriegs-Museum ([2])
- Humboldthain
Der Stadtteil gehört zu den wenigen Ortsnamen, die im Deutschen mit Artikel benutzt werden, der Wedding (erinnert an den Ursprung als Gutshof und Vorwerk) und folglich sagt man in Berlin: "er wohnt auf dem Wedding" (im Stadtdialekt "er wohnt uff´m Wedding") bzw. "am Wedding".
Quartiere / Kieze[Bearbeiten]
Wichtige Straßen[Bearbeiten]
- Amrumer Straße
- Müllerstraße - [4]
- Osloer Straße
- Prinzenallee
- Kösliner Straße
- Weddingstraße
- Kleinere Quartiersstraßen siehe z.B. Sprengelkiez
Plätze[Bearbeiten]
Nachbarn[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
- Wikiepdia: Wedding
- Berlinstreet.de: Wedding
- panke.info - Informationen rund um die Panke und Wedding
- Route65-Wedding.de von kulturbewegt e.V.
- Markus Reitzig, M.A.: Berlin-Wedding in der Zeit der Hochindustrialisierung (1885-1914) -Eine gegenwartsbezogene Stadtteilanalyse (Dissertation)
- Kultur im Wedding
- Zeichnungen aus dem Wedding
- Stadtteilseiten
- Bezirk-Wedding.de - Ein interaktives Magazin
- Koloniewedding.de - Weddinger Nightlife
