CAAA
Les Collégiens Akadiens et leurs Amis Africains (CAAA) | |
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Zweck: | Entwicklungshilfe in Afrika |
Vorsitz: | Nicolas Sarraj |
Gründungsdatum: | 2006 |
Sitz: | Zürich |
Website: | www.caaa.ch |
CAAA (Les Collégiens Akadiens et leurs Amis Africains) ist ein Verein, dessen Gründung von Studenten, Dozenten und ehemaligen Absolventen von AKAD College 2006 beschlossen wurde. Nicolas Sarraj war Initiant und ist seit Gründung Präsident des Vereins. Der Verein unterstützt und begleitet primär Projekte für die Ausbildung von Menschen in Afrika durch den Bau von Schulen und Lehrwerkstätten. Daneben wird auch der Befriedigung von Grundbedürfnissen und gesundheitlichen Aspekten als Voraussetzung für gute Ausbildung Beachtung geschenkt. Alle Mitglieder und Unterstützer arbeiten ausschließlich ehrenamtlich. Der Verein ist nach Schweizerischem Recht organisiert und kontrolliert.
Seit August 2009 ist CAAA von der ZEWO (Zentralstelle für Wohlfahrtsunternehmen) als gemeinnützige Organisation anerkannt. AKAD College hat ein Patronat für CAAA übernommen. Die private Maturitätsschule unterstützt den Verein finanziell und stellt ihm ein Büro in ihrem Zürcher Hauptsitz zur Verfügung.
Projekt Zanzibar (Swiss School for Education and Professional Training)[Bearbeiten]
2006 Bei einer seiner Afrika-Reisen bemerkte Nicolas Sarraj, dass auf der wunderschönen Insel Zanzibar außerhalb der Hauptstadt Stonetown ein eklatanter Mangel an zivilisatorischer Infrastruktur herrschte. Insbesondere die kaum vorhandene medizinische (Lebenserwartung 45 Jahre) und das völlige Fehlen schulischer Infrastruktur ließen ihm keine Ruhe. Kurz entschlossen gründete er den CAAA, um diesen Mängeln abzuhelfen. Im Jahr 2006 traf man sich mit den Bewohnern des Dorfes Ndijani (7000 Einwohner) um das weitere Vorgehen zu besprechen.
2007
Die Sicherung der Ernährung ist auf Zanzibar glücklicherweise kein Problem. Die Bewohner können sich aufgrund der günstigen klimatischen Bedingungen mit agrikultureller Subsistenzwirtschaft selbst versorgen. Anders sah es hingegen bei der Versorgung mit sauberem Wasser bzw. der medizinischen Betreuung aus. Daher stand zu Beginn der Aufbau eines Ambulatoriums, eines Brunnens, Wasserspeicher und Leitungen sowie öffentliche Duschen und Toiletten im Vordergrund.
2008/2009
An die 500 Kinder der im Dschungel lebenden Bevölkerung hatten bisher keinerlei schulische Ausbildung erfahren. Ihre Perspektive war somit darauf beschränkt, wie ihre Eltern, in einfachsten Hütten ihr Dasein durch Selbstversorgung zu fristen. Ende 2007 wurde mit dem Bau der eigentlichen Schule begonnen, denn nur durch Bildung können die Bewohner in die Lage versetzt werden ihre Zukunft mit qualifizierter Arbeit eigenverantwortlich zu gestalten. Die Bewohner stellten hierfür ihr Land zur Verfügung und wirken mit einem Komitee aktiv an den Arbeiten mit. Auch die Regierung von Zanzibar war auf das Projekt aufmerksam geworden und unterstützt es durch die Bereitstellung und Bezahlung der Lehrkräfte. Sie betrachtet das Projekt als vorbildlich und möchte anhand seiner Vorgaben weitere Schulen ins Leben rufen.
2010 „Education and Professional Training“ steht nicht umsonst im Namen der Schule. Es geht nicht nur um elementare Grundbildung, wie Lesen, Schreiben, Rechnen und zumindest eine Fremdsprache, sondern auch um die berufliche Ausbildung. Bisher greift auch die lokale Wirtschaft auf „Gastarbeiter“ vom Festland zurück, da die einheimischen „Dschungelleute“ als ungebildet und dumm gelten. Daher legen wir Wert auf eine Berufsausbildung, z. B. als Koch, Zimmermann, Kraftfahrer, aber auch als Musiker oder für Bürotätigkeiten, durch Vermittlung EDV-technischer Grundkenntnisse. Hierfür arbeitet der Verein z. B. mit den Schweizer Jugendherbergen zusammen, die das Projekt auch finanziell unterstützen. Ein Grundstück für eine geplante Jugendherberge ist bereits erworben worden und in deren unmittelbarer Nähe wird auch ein Landwirtschaftsprojekt mit integrierter Berufsausbildung entstehen.
Aktuell
Neben dem Fertigbau der Kantine für die Schulkinder steht die Errichtung der Ausbildungsstätten zur beruflichen Qualifizierung an. Außerdem fallen natürlich laufende Kosten für den Betrieb der Schule an.