Rudolf Naumann
Rudolf Naumann (auch: Rudi Naumann) (* Januar 1901; † 1978) war ein deutscher Jurist, der als Staatsanwalt von 1934 bis nach 1945 an verschiedenen Gerichten wirkte.
Laufbahn[Bearbeiten]
Ab dem 1. Juni 1934 war er als promovierter Staatsanwalt am Landgericht Chemnitz tätig.[1] Nach der deutschen Besetzung Polens ab dem 1. September 1939 wurde er von 1941 bis 1942 an das Sondergericht Warschau versetzt.[2]
Von März 1942 bis Juni 1944 wirkte er als Staatsanwalt in Reichshof[3]. Im Zeitraum von 1943 wurde er auch als Oberstaatsanwalt im Generalgouvernement eingesetzt.
Nach Kriegsende war er in Duisburg als Oberstaatsanwalt tätig.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- Hochspringen ↑ Kalender für Reichsjustizbeamte für das Jahr 1937, 2. Teil, Berlin 1937, S. 410
- Hochspringen ↑ Klaus-Peter Friedrich, Susanne Heim (Hrsg.): Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 - 1945. Polen: Generalgouvernement August 1941 - 1945. Band 9. Oldenbourg Verlag, München 2014, ISBN 978-3-486-71530-9, S. 150 FN 6.
- Hochspringen ↑ Reichshof im Generalgouvernement
Personendaten | |
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NAME | Naumann,Rudolf |
ALTERNATIVNAMEN | Naumann, Rudi |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Staatsanwalt |
GEBURTSDATUM | Januar 1901 |
STERBEDATUM | 1978 |