Intentionale Erziehung

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Der Begriff Intentionale Erziehung wurde von dem nationalsozialistischen Erziehungswissenschaftler Ernst Krieck geprägt. Darunter werden beabsichtigte Erziehungseinflüsse zusammengefasst.

Inhaltsverzeichnis

Definition[Bearbeiten]

Planvoll herbeigeführte Erziehungsmaßnahmen können in unterschiedlicher Form an den zu Erziehenden herangeführt werden. Erziehung ist der Name für Handlungen, mit denen Menschen - geleitet von Wertvorstellungen - versuchen, planvoll und subsidiär auf andere Menschen einzuwirken, in der Absicht, deren Persönlichkeit zu fördern.

Handelt es sich um eine staatliche und/oder ideologische Zwangserziehung, so wird von einer 'Erziehungsdiktatur' gesprochen. Die Grundfunktionen der Erziehung sind.

Anleitung[Bearbeiten]

Mit Hilfe dieser erzieherischen Grundfunktionen soll der Edukand in die Lebenszusammenhänge eingeführt werden. Das geschieht zum Teil durch verbale Kommunikation und durch die Vermittlung bestimmter Kenntnisse. Anleitung geschieht aber auch im persönlichen Vorleben. Ziel der Anleitung (Führung) ist die Bildung oder Formung der Persönlichkeit, des Willens, des Gemütes und des Gewissens unter besondere Berücksichtigung der Hinführung zu Autonomie bzw. Empowerment.

Unterrichtung[Bearbeiten]

Meint die Vermittlung von Werten und Fertigkeiten, den Aufbau eines Weltbildes und der Lebensbewältigung dienen.

Bildung[Bearbeiten]

Der moderne und ganzheitliche Bildungsbegriff steht für den lebensbegleitenden Entwicklungsprozess des Menschen, bei dem er seine geistigen, kulturellen und lebenspraktischen Fähigkeiten und seine personalen und sozialen Kompetenzen erweitert. Individuelle Anlagen sowie zeitliche, räumliche und soziale Bedingungen setzen der Verwirklichung eines wie auch immer definierten Bildungs-Ideals Grenzen.

Siehe auch[Bearbeiten]