Colin Carlson

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Colin J. Carlson (* 31. Juli 1997[1]) ist ein US-amerikanischer höchstbegabter Biologe.

Leben[Bearbeiten]

Carlson ist ein Einzelkind aus Coventry in Connecticut. Sein Vater Cory beging Selbstmord als Colin zwei war, seine Mutter Jessica ist Doktor der Psychologie.[2] Er begann "mit 2 oder 3" zu lesen, sein IQ ist laut "Boston Globe" in den oberen 0,01 Prozent.

Er schrieb sich als Kind an der "Stanford University Online High School" ein, ob er je an einer Präsenzschule war, ist nicht ganz klar, es ist zu lesen, dass er "zwei Klassen übersprang", aber das würde seinen Schulabschluss im Alter von 11 Jahren noch nicht erklären, möglicherweise ist das Überspringen auf die Grundschule bezogen und er ist zu einer Web-Schule gewechselt, als die Präsenzschule zu unflexibel war. Schon während der Schule nahm er mit 9 Jahren Kurse in Psychologie, Geschichte und anderem an der UConn (Universität von Connecticut). Bei einem "National Geographic" Wettbewerb gewann er ebenfalls mit 9 eine Reise zu den Galápagos-Inseln, dazu den "Nestlé Very Best in Youth award" und machte den ersten Platz in der "International Young Eco-Hero competition".

Anschließend wurde er ein UConn-Vollzeitstudent. An der Uni studierte er die beiden Hauptfächer Umweltwissenschaften und "Ökologie und evolutionäre Biologie", er war "honor student" mit sehr guten "3.9 GPA" Noten. Viermal hintereinander erhielt er das "Pearson Prize"-Stipendium. Er war Mitglied der Studentenclubs "EcoHouse" und "ECOalition".

2010 musste er die Uni und das U.S. Department of Education verklagen, weil er angeblich aus Altersgründen nicht an Forschungen in Südafrika teilnehmen durfte, obwohl seine Mutter angeboten hatte, die Uni von allen Sicherheitsverpflichtungen zu entbinden und ihn zu begleiten. Sein Kommentar dazu: “If it’s too risky for me to go to South Africa, then it’s too risky for anyone to go to South Africa." Er hätte ein Jahr länger studieren müssen, wenn es nicht geändert worden wäre.

2011 bekam er unter anderem ein seltenes Truman Scholarship über 30.000 US-$ und ein 7.500 US-$ Barry M. Goldwater Scholarship. 2012 machte er in beiden Hauptfächern den Bachelor, 2013 den Master in Ökologie.

Für seine Doktorarbeit wechselte er nach Berkeley.

Er spielt gern Klavier und Schach.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cindy Weiss: Honors Student Wins Fourth Major National Scholarship. University of Connecticut, 21. Juli 2011, abgerufen am 29. März 2014 (englisch).
  2. On an Amazing Journey, and He’s Only 12. In: New York Times. 31. Oktober 2008, abgerufen am 29. März 2014 (englisch).
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