Christopher Hirata

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Christopher Michael Hirata (* 30. November 1982), kurz auch nur Chris Hirata, war in seiner Jugend eines der berühmtesten Wunderkinder der Welt. Der höchstbegabte US-Amerikaner ist jetzt preisgekrönter Professor der Astrophysik.

Hirata stammt aus Michigan und ging in Deerfield, einer Vorstadt von Chicago zur Schule, er hat einen japanischstämmigen Vater, der Mathematiker ist. Chris brachte sich noch vor der Einschulung selbst bei, dritte Wurzeln zu ziehen. Auf der Schule übersprang er vier Klassen, sein IQ liegt jenseits des Messbaren, das sind auf einer in den USA üblichen "Old Binet"-Skala 190 (Maximalwert), der Spiegel beruft sich auf eine Unizeitung, die ihn mit 225 angibt, das ist aber keine herkömmliche Skala. 1996 gewann er mit 13 Jahren als jüngster Amerikaner aller Zeiten die Internationale Physikolympiade. Schon während der Schulzeit nahm er Fernkurse in Stanford teil.[1]

Nach der High School ging er mit 14 Jahren an die CalTech, das California Institute of Technology, und machte mit 18 Jahren seinen Physikabschluss "mit einer Traumnote, die eigentlich nur theoretisch erreichbar sein sollte." (SPIEGEL), 4.2 GPA, danach machte er 2005 in Princeton mit 22 Jahren seinen Doktor mit einer Dissertation über “Weak Gravitational Lensing Theory and Data Analysis”[2] und heiratete seine Kommilitonin Annika Peter.

  • 2012 gewann er den wichtigsten Nachwuchspreis der USA, den PECASE (Presidential Early Career Awards for Scientists and Engineers) und einen Förderpreis der Simons Foundation
  • 2013 wechselte an die Ohio State, ans CCAPP (Center of Cosmology and Astro Particle Physics)
  • 2014 erhielt er den Helen B. Warner Prize for observational or theoretical research der American Astronomical Society[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Margaret Van Duch: Move over, Einstein: "If I were to say Chris Hirata is one…" In: Chicago Tribune. 23. Februar 1997, abgerufen am 28. März 2014 (englisch).
  2. Christopher Michael Hirata: Weak Gravitational Lensing Theory and Data Analysis. 2005, OCLC 62317389 (PDF-Datei; 2,7 MB [abgerufen am 28. März 2014] Dissertation).
  3. Ohio State Researcher Wins Top Prize for Young Astronomers. Ohio State University, College of Arts and Sciences, 31. Januar 2014, abgerufen am 28. März 2014 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten]

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