Angriffswelle

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Die Angriffswelle ist eine militärische Taktik. Dabei greifen mehrere Gruppierungen in schneller Folge an.

Grundlage hierfür ist das Zurückhalten eines Teiles der Streitkräfte, die erst dann angreifen, wenn die erste Welle von den Verteidigern niedergekämpft wurde, bzw. ihre Angriffskraft durch Erschöpfung, Verschleiß, Verluste und dgl. verloren hat. Voraussetzung ist, dass es genügend Einheiten gibt, die den Angriff mit Aussicht auf Erfolg vortragen können.

Diese Taktik wurde bereits in der Antike von den Römischen Legionen verwendet und kommt bis heute zum Einsatz.

Den Verteidigern wird durch diese Taktik die Zeit genommen, sich neu zu formieren und dem Angreifer werden Schwachstellen aufgezeigt, die der nächsten Welle die Möglichkeit geben, weiter in die gegnerische Verteidigung einzudringen.

Im Zweiten Weltkrieg wurden Angriffswellen zum Beispiel von den alliierten Luftstreitkräften zur Koordination ihrer Angriffe auf deutsche Städte benutzt. Die Staffel-Doktrin der Sowjetischen Streitkräfte blieb bis zur Selbstauflösung der Sowjetunion Grundlage der taktischen, operativen und strategischen Konzeption der Streitkräfte des Warschauer Pakts.

Siehe auch: Angriff

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