Wilhelm Rudolf von Salisch

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Wilhelm Rudolf von Salisch (* 5. November 1913 in Chorinchen; † 18. März 1945 bei Balga) war ein deutscher Wehrmachtsoffizier, zuletzt Regimentskommandeur im Zweiten Weltkrieg. Er wurde Postum zum Oberst befördert.

Leben[Bearbeiten]

Salisch hatte sich an der Georg-August-Universität Göttingen für Rechtswissenschaft immatrikuliert. Von Michaelis 1933 bis Herbst 1935 war er im Corps Saxonia Göttingen aktiv.[1] Er ging am 1. Oktober 1935 zum Heer (Wehrmacht) und er trat in das Infanterie-Regiment 9 ein. Ende 1936 kam er zum Infanterie-Regiment 49. 1938 wurde er zum Leutnant befördert. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er im Polenfeldzug, im Westfeldzug und im Deutsch-Sowjetischen Krieg. Am 1. April 1943 wurde er zum Major, am 27. Juli 1944 zum Oberstleutnant befördert. In der Schlacht um Ostpreußen erlitt er als Regimentskommandeur des Jäger-Regiments 49 am 17. März 1945 die 9. Verwundung. Er starb am nächsten Tag im Feldlazarett und wurde auf dem Friedhof der Ordensburg Balga begraben. Die Verleihung der Schwerter zum Eichenlaub erlebte er nicht mehr.[2]

Er ist Onkel von Christian-Erdmann Schott.[2]


Namensnennung im Wehrmachtbericht[Bearbeiten]

Am 22. September 1944 kam es zur Namensnennung im Wehrmachtbericht. Der Wehrmachtbericht meldete dass sich das Jäger-Regiments 49 unter Führung von Salisch "in Angriff und Abwehr hervorragend geschlagen" habe.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Die Berichte des Oberkommandos der Wehrmacht. (5 Bände), Köln 2004. ISBN 3-89340-063-X.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kösener Corpslisten 1960, 45, 842.
  2. 2,0 2,1 Wolfgang von der Groeben: Verzeichnis der Mitglieder des Corps Saxonia zu Göttingen 1844 bis 2006. Düsseldorf 2006.
  3. Die Berichte des Oberkommandos der Wehrmacht. Band V, Köln 2004, S. 311.
  4. 4,0 4,1 Veit Scherzer: Die Ritterkreuzträger 1939–1945, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 648.
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