Wellenkinematik

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Die Wellenkinematik ist die Wellentheorie des deutschen Physikers Karl Uller, die sich mathematisch mit dem physikalischen und vor-physikalischen Wesen der Welle beschäftigt. Es wurden für die entsprechenden Wellengattungen (Elastik, Thermik, Fluidik, Elektromagnetik) Wellengleichungen entwickelt.

Ein neuer Typ von Welle - die geführte Oberflächenwelle - wurde vorhergesagt.[1]

Es wurde erkannt, dass Feldgleichungen die mathematische Wiedergabe empirischer hypothetischer Kausal-Verknüpfungen der Volumenelemente eines Mittels (Mediums) sind. Dabei handelt es sich um ein System von partiellen Differentialgleichungen, welche die Zustandsgrößen (Feldgrößen) mit ihren räumlichen und zeitlichen Ableitungen enthalten.

Von Wellen, die durch solch ein Mittel laufen können, ist in ihnen noch keine Rede. Es kommt der mit dem Wellenbegriff verknüpfte Quellenbegriff nicht vor. Ebenso ist die den Wellenverlauf charakterisierende Größe einer wandernden Fläche nicht vorhanden. Es muss an einer Stelle des Mittels - spontan oder erzwungen - eine Abhängigkeit einer Feldgröße von der Zeit auftreten.

In den Wellengleichungen der Wellenkinematik gibt es diese Einschränkungen nicht.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Muhammad Faryad and Akhlesh Lakhtakia: Grating-coupled Excitation of the Uller–Zenneck Surface Wave in the Optical Regime. Journal of the Optical Society of America B Vol. 31, Issue 7, S. 1706–1711 (2014)
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