Villa Wiener Straße 32
Die Villa Wiener Straße 32 (frühere Nr. 31) in Dresden wurde 1872 bis 1874 nach den Plänen des bekannten Architekten Emil Rösler als Eckhaus erbaut und galt als „streng renaissancistisch empfundene[r]“ Bau.[1] Die Villa zeichnete sich durch eine reiche Dekoration aus, die selten war, denn „[h]äufig waren derartig überladene Villen in den siebziger Jahren nicht“.[2] Bei den Luftangriffen auf Dresden 1945 wurde das Gebäude zerstört.
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[Verbergen]Beschreibung[Bearbeiten]
Die Villa war zwei Geschosse hoch. Während die Schaufassade eine Frontlänge von fünf Achsen hatte, war die Seitenfassade nur drei Achsen breit. Als oberen Abschluss diente ein abgeflachtes Walmdach. Die Mittelrisalite zeigten sowohl einen polygonalen Vorbau, als auch einen gerade geschlossenen Vorbau. Der Polygonalvorbau zeigte Rundbogenfenster mit Palladiomotiv. Auf Erdgeschosshöhe waren Pilasterordnungen vorherrschend. Die Geschosse waren durch Gesimse voneinander getrennt. Bemerkenswert waren die überaus üppig gestalteten Fenstereinfassungen. So wurden die Erkerfenster im Obergeschoss von Koren flankiert. Karyatiden flankierten die Fenster in den Rücklagen im Obergeschoss.
Literatur[Bearbeiten]
- Volker Helas: Architektur in Dresden 1800-1900. Verlag der Kunst Dresden GmbH, Dresden 1991, ISBN 3-364-00261-4.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- Hochspringen ↑ Helas, S. 51
- Hochspringen ↑ Helas, S. 169 (Wiener Straße 31 [neue Nr. 32]. 1872/74 von Rössler.)
51.03357777777813.755802777778Koordinaten: 51° 2′ 0,9″ N, 13° 45′ 20,9″ O (Karte)
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