Viktor-von-Scheffel-Schule Bad Staffelstein

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Viktor-von-Scheffel-Schule Bad Staffelstein
Haupteingang-Viktor-von-Scheffel-Realschule.JPG
Schulform Realschule
Gründung 1957
Adresse

St.-Veit-Str. 10

Ort Bad Staffelstein
Land Bayern
Staat Deutschland
Koordinaten 50° 6′ 2″ N, 10° 59′ 27″ O50.10055555555610.990833333333Koordinaten: 50° 6′ 2″ N, 10° 59′ 27″ O
Schüler 722 (Stand: 2009)
Lehrkräfte 47 Lehrer (Stand: 2009)

19 Referendare (Stand:2009)

Website www.rsstaff.by.to

Viktor-von-Scheffel-Schule Bad Staffelstein ist eine Realschule in Bad Staffelstein.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Viktor von Scheffel Realschule wurde 1957 gegründet und ist seit dem Jahr 1996 Seminarschule in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Physik, Geschichte, Informationstechnologie und Katholische Religionslehre. 2009 gingen 722 Schüler auf die Schule. Seit dem Jahr 2005 kann sich die Viktor von Scheffel Realschule als Comeniusschule bezeichnen. Dieses Comenius-Projekt beinhaltet die Konfliktlösungen an Schulen

Schulgeschichte[Bearbeiten]

Geschichte der Schule
Jahreszahl Ereignis
September 1957 Beginn des Unterrichts in der Landwirtschaftsschule
November 1958 Einzug von vier Klassen und der Verwaltung in den heutigen Altbau
Winter 1964 Der erste Skikurs findet in Warmensteinach statt
September 1965 Baubeschluss durch den Stadtrat für die "Staatliche Mittelschule Staffelstein"
September 1965 Aus der "Staatlichen Mittelschule" wird die "Staatliche Realschule für Knaben und Mädchen Staffelstein“
1969-1972 Erstellung des heutigen Mittelbaus
September 1969 Konrad Kundler wird Nachfolger von Dr. Rogler
August 1972 Die Realschule erhält den Namen "Viktor-von-Scheffel-Schule"
1974-1980 Ausbildung von Referendaren und Referendarinnen in der Fächerverbindung Englisch/Erdkunde
August 1977 Lorenz Schmidt wird Nachfolger von Konrad Kundler
Dezember 1984 Die Schülerzeitung "Der Springende Punkt" wird erstmals Landessieger
Februar 1989 Einrichtung des ersten Computerraumes
1990 Lichtenstein als erste Partnerschule
August 1991 Werner Risser wird Nachfolger von Lorenz Schmidt
1992-1995 Sanierung und Erweiterung der Realschule Erstellung des heutigen Neubaus
1994 Plasy wird die zweite Partnerschule
Mai 1995 Ausrichtung des Musikfestesder oberfränkischen Schulen
Februar 1996 Staffelstein wird Seminarschule für Mathematik, Deutsch, Geschichte, kath. Religion und Informatik
1997/1998 Die Realschule wird sechsstufig
Mai 2004 Riga als Partnerschule
2005/2006 Comeniusschule
August 2005 Gerhard Allert wird Nachfolger von Werner Risser
2006 Ehrung als sportlichste Realschule in Bayern
September 2006 Auszeichnung für herausragende Leistungen im musikalischen Bereich


Namensgeber[Bearbeiten]

Am 16. Februar 1826 wurde Joseph Viktor von Scheffel in Karlsruhe geboren. In seiner Schule, ein Gymnasium, war er oftmals der Klassenbeste. 1843 verlässt er die Schule als Jahrgangsbester. Danach studierte er, aber er verfolgte es nicht mit großem Ehrgeiz, weil ihn mehr das reiche künstlerische Leben der bayrischen Metropole interessierte. 1848 wollte er sein Staatsexam ablegen, dies wurde aber durch die Revolution verhindert. Er wird Sekretär des Bundestagsgesandten Karl Theodor Welcker und kommt nach Frankfurt. Am 31. Juli absolviert Scheffel sein Staatsexamen. Am 11. Januar 1849 besteht Scheffel seine Prüfung zum Dr. utr. Jur. mit "Auszeichnung". Er wird Praktikant am Heidelberger Oberamtsgericht. Den Mai-Aufstand erlebt Scheffel als Bürgerwehrmann. Er wird Dienstrevisor in Säckingen. In dieser Zeit entstehen viele seiner Reisegeschichten. Das Dichten vieler Werke, die vielen Reisen und die schwierige Arbeit in den Verlagshäusern wirkte sich auf seinen Gesundheitszustand aus. Die Coburger Zeitung berichtet im September 1862 über die Genesung in einer Heilanstalt für Geisteskranke. Am 22. August 1864 findet die Trauung mit Karoline von Malzen statt. Nur wenige Jahre hielt diese Ehe. Ein Sohn, Viktor, geht aus dieser Ehe hervor. Im Herbst 1869 entsteht das berühmte Staffelberglied "Wohl auf die Luft geht frisch und rein". Zum 50. Geburtstag erhält der Dichter einen erblichen Adelstitel. Zu Scheffels 60. Geburtstag wird ihm die Ehrenbürgerschaft von Heidelberg zuteil. Aufgrund seiner fortgeschrittenen Gehirnkrankheit stirbt er am 9. April in Karlsruhe.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Sechsmaliger Landessieger seit 1995 im Sportabzeichenwettbewerb

Die Viktor-von-Scheffel-Schule wurde im Jahr 2006 bereits zum 6. Mal Landessieger im Schulsportabzeichenwettbewerb.

Landesfinalteilnahme in sechs verschiedenen Sportarten

Um ins Landesfinale in den Schulsportwettbewerben zu gelangen, müssen eine Vielzahl von Qualifikationswettbewerben gewonnen werden. Seit 1989 ist dies, unseren Schülern schon 19-mal gelungen. Neben einem 3. und vier 2. Plätzen wurde unsere Mädchenmannschaft im Rodeln im Jahr 2004 Bayerischer Landessieger.

Geschichte der Schule
Schüljahr Platzierungen Disziplin
1989/1990 5. Landessieger Leichtathletik MII
1992/1993 3. Landessieger Tischtennis MII
1993/1994 2. Landessieger Leichtathletik JIII
1995/1996 2. Landessieger Leichtathletik JII
1995/1996 7. Landessieger Rodeln JIII
1996/1997 5. Landessieger Geräteturnen JII
1997/1998 6. Landessieger Geräteturnen JIII
1998/1999 4. Landessieger Geräteturnen JIII
1999/2000 4. Landessieger Geräteturnen JII
1999/2000 4. Landessieger Leichtathletik MIV
1999/2000 6. Landessieger Geräteturnen JIII
1999/2000 7. Landessieger Ringen JII
2000/2001 4. Landessieger Geräteturnen JII
2001/2002 7. Landessieger Rodeln MIII
2003/2004 1. Landessieger Rodeln MIII
2003/2004 7. Landessieger Leichtathletik MIV
2004/2005 2. Landessieger Rodeln MIV
2004/2005 2. Landessieger Leichtathletik JIII
2005/2006 7. Landessieger Leichtathletik MIII
J=Jungen M=Mädchen

Wahlpflichtfächer[Bearbeiten]

I Technischer Zweig
mathematisch naturwissenschaftlich. Verstärkter Unterricht Mathematik, Physik, Chemie und Informationstechnologie. Die Gruppe dient vor allem der Vorbereitung auf einen Technischen Beruf.
II Kaufmännischer Zweig
Wirthschafftskundlich. Verstärkter Unterricht in Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen und Informationstechnologie. Diese Gruppe bereitet vor allem auf Berufe in der Wirtschaft oder Verwaltung vor.
III a Sprachlicher Zweig
sprachlich. Verstärkter Unterricht in Französisch mit Informationstechnologie und Betriebswirtschaftslehre/Rechungswesen.
III b Musisch-gestalterischer Zweig
verstärkter Unterricht im Fach Werken mit Informationstechnologie.

Angebote für Schüler[Bearbeiten]

  • Seit dem 2. Halbjahr 1999 findet jährlich der „Be Smart Don’t Start“ Nichtraucherwettbewerb statt, wo Schulklassen die Möglichkeit haben Geldpreise zu gewinnen.
  • Ein Bewerbungsseminar findet seit 1995 statt
  • Für Biologie-interessierte gibt es seit 2005 das Wahlfach „Biologische Übungen“
  • Das Wahlfach „Chor“ findet seit 1991 statt.
  • Das „Comenius“ –Schüleraustausch Projekt mit unseren Partnerschulen kann seit 2005 genutzt werden.
  • Klassenfahrt zur KZ-Gedenkstätte in Dachau gibt es seit dem 2. Halbjahr 1981.
  • Für den 3. Zweig (neusprachlicher Zweig) wird jährlich eine Frankreichfahrt angeboten.
  • Ein freiwilliges Betriebspraktikum von der Schule aus kann seit 1977 genutzt werden.
  • Das Wahlfach „Gospelchor“ ist seit 1999 vorhanden.
  • Das Wahlfach „Homepage“ was zur Gestaltung der Schulhomepage genutzt wird, wird seit 2001 angeboten.
  • Das Fach „IT“ (Informationstechnologie) gibt es seit 2001.
  • Die Klassenleiterstunde am Donnerstag zum besprechen von Problemen innerhalb der Klasse findet seit Anfang 2005 statt.
  • Für Sport findet seit 2003 das Wahlfach Leichtathletik/ Talentiade statt.
  • Eine Nürnbergfahrt zum Reichsparteitagsgelände findet seit Halbjahr 2001 statt
  • Das Projekt Schulband wird seid 1991 angeboten
  • Seit 1997 besitzt die Schule eine neue Schülerbücherei
  • Eine Schülerzeitung wird seit 1973 geführt
  • Ein Skikurs für die 8. Klasse findet seit 1963 statt
  • Ein Tanzkurs für die 10. Klassen findet seit 1981 statt Seit 1993 findet auch jährlich ein Weihnachtskonzert statt.

Partnerschulen[Bearbeiten]

  • Türkei: Buca Betontas Lisesi
  • Lettland: Rigas 62 Vidusskola
  • Norwegen: Vassmyra ungdomsskole
  • Holland: s.g. Tabor, locatie Oscar Romero
  • Tschechien: Plasy

Weblinks[Bearbeiten]

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