Utv Frankfurt

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UTV Frankfurt (Unabhängiges Studierendenfernsehen an der Goethe-Universität) ist das studentisch geführte unabhängige Fernsehprojekt an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Gründung[Bearbeiten]

Als erstes regelmäßig publizierendes studentisches Unifernsehen wird UTV 1993 von Studierenden gegründet. Gründungsmitglied ist der spätere Regisseur Boris Kreuter. Die ersten Sendungen werden auf Premierenfeiern der Öffentlichkeit präsentiert und laufen danach eine Woche lang auf Fernsehmonitoren vor den Mensen auf dem Campus Bockenheim. Trotz der technischen Schwierigkeiten meistern die Studierenden ab dem November 1993 jedes Semester drei halbstündige Sendungen. Zu sehen waren unter anderem auch Eva Demski und Daniel Cohn-Bendit[1]. Die Sendung hieß "univativ -Magazin über die Uni und Frankfurt". Einige ehemalige UTV-Mitglieder arbeiten später auch beim HR-Fernsehen oder beim ZDF. [2]

Neustart des Sendebetriebs[Bearbeiten]

Der "Sendebetrieb" wird ab 1999 nach und nach eingestellt. Viele Altmitglieder verlassen die Universität, daher sind nur noch wenige Mitglieder verblieben. UTV macht fortan kleine Filmprojekte und verleiht sein Equipment an Studierende für eigene Projekte.

Das Projekt wird erst ab 2012 von Studierenden wiederbelebt[3] und zeigt nun, neben aktuellen Berichten und Reportagen, drei Mal im Semester die halbstündige Sendung "Goethes Glotze". Zu sehen ist UTV seit dem auf Youtube[4]. Die Themen drehen sich größtenteils um die Goethe-Universität, dabei werden hochschulpolitische Themen[5] beleuchtet, der Uni-Sport und talentierte Musiker an der Goethe-Universität werden vorgestellt. Darüber hinaus zeigt UTV häufig satirische Inhalte, die Entwicklungen und Geschehnisse an der Goethe-Universität persiflieren.

Trivia[Bearbeiten]

Wie die univativ Sendungen in den 1990er-Jahren, wird das Magazin "Goethes Glotze" auch heute im Offenen Kanal Offenbach ausgestrahlt.[6]

Bundesweit bekannter wurde UTV über ein viralverbreitetes Video, das zeigt, wie Studierende sich durch die Eingangstür des ehemaligen AfE-Turmes zu Schulpraktischen Studien anmelden mussten. Die Geschichte wurde daraufhin auch auf Spiegel Online veröffentlicht.[7]

In der Reportage "Eine Uni namens Goethe - Streifzug durch 100 wilde Jahre", welche anlässlich des 100. Jubiläums der Goethe-Universität vom Hessischen Rundfunk produziert wurde. Sind Mitglieder von UTV als Protagonisten und Interviewpartner zu sehen.[8]

Links[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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