Trinitatis (Band)

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Trinitatis
Allgemeine Informationen
Genre(s) Rock, Pop
Gründung 1974
Website www.trinitatis-online.de
Gründungsmitglieder
Andreas Schädlich
Christian Stenz
Matthias Neubert
Aktuelle Besetzung
Annekathrin Pürthner (seit 2006)
Oliver Spangenberg (seit 2001)
Martin Richter (seit 1994)
Fred Pürthner (seit 1989)
Stefan Otto (seit 1994)
Ehemalige Mitglieder
Markus Kaphegyi (2006–2009)[1]
Michael Laudeley (1987–2005)

Trinitatis ist eine christliche Rockband aus Döbeln in Sachsen.

Geschichte[Bearbeiten]

Gegründet 1974 in der Stadt Frankenberg, war die Gruppe lange Zeit in der evangelisch-lutherischen Trinitatis-Kirchgemeinde Hainichen ansässig, womit sich auch der für rockmusikalische Verhältnisse ungewöhnliche, noch dazu lateinische, Name erklärt. In der Zeit ihres Bestehens hat die Band häufige Besetzungswechsel erlebt und auch ihre musikalische Stilrichtung stark verändert. Verschiedene veröffentlichte Tonträger dokumentieren diesen Wandel eindrücklich. In der aktuellen Besetzung besteht Trinitatis seit 2006. Im Sommer 2008 wurde schließlich das aktuelle Album mit dem Titel Dich finden veröffentlicht.

Einordnung[Bearbeiten]

Die Band ist einzuordnen in das Spektrum der christlichen Bands in Sachsen, die Mitte der 1970er-Jahre begannen, eine eigene christliche Jugendkultur, die vom Rock, Blues und Pop inspiriert war und die Interessen der Jugend auch in den Raum der Kirchen tragen wollte, zu begründen.

Konzept-Programme[Bearbeiten]

Wie die musikalische Stilrichtung hat Trinitatis über die Jahre auch ihr Konzept grundlegend gewandelt. Spielte die Band in den Anfangsjahren als klassische „Kirchen-Band“ vor allem im Rahmen von Gottesdiensten (1982 wurde ein musikalischer Friedensgottesdienst entwickelt) bzw. in den 1980er-Jahren zeitweise auch als Begleitband des Jugendchores Hainichen (später „Ten Sing“), begann spätestens mit der Loslösung von der Hainichner Kirchgemeinde unter der musikalischen Federführung des langjährigen Frontmannes Michael Laudeley (Gesang, Gitarre ab 1987) die Entwicklung von konzeptgebundenen Konzertprogrammen. Es entstanden Konzepte wie das Umwelt-Programm „Einer ist keiner zu wenig“ oder „Dein Traum“, orientiert am biblischen Gleichnis vom verlorenen Sohn. Diese Ausrichtung verfolgte Trinitatis auch nach dem großen personellen Umbruch 1994, als die Band im Kern zu ihrer heutigen Besetzung fand (mit Ausnahme des Ausscheidens Laudeleys Ende 2005). So folgten ab 1994 die Konzept-Programme „Der kleine Mönch oder die heiligen Abenteuer des Alltags“ (ein literarisches Programm), „Zeitgeist und andere Gespenster“ (1995), „Und Du...?“ (1998) und „Der Lack ist ab“ (2000, orientiert am biblischen Gleichnis vom Großen Festmahl). Seit 2008 tourt Trinitatis mit dem Programm „Dich finden“. Auch darin greift die Band Themen des Zeitgeschehens in ihren Liedern ebenso auf wie individuelle Glaubens- und Lebenserfahrungen. Typisch ist dabei bei aller Ernsthaftigkeit die augenzwinkernde Ironie, die manch bitterer Thematik mit Humor begegnet und zeigt, dass die Band sich nicht zu wichtig nimmt, nicht den pädagogischen Zeigefinger präsentieren will. Neben witzigen Textideen geschieht dies vor allem auch mittels origineller schauspielerischer, slapstickhafter Einlagen und Ansagen, was Trinitatis auch Vergleiche mit Acts wie Die Prinzen oder Erste Allgemeine Verunsicherung einbrachte.

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1994: Hey, kleiner Mönch
  • 1995: Zeitgeist und andere Gespenster
  • 1998: Und Du …?
  • 2000: Keine Zeit
  • 2008: Dich finden

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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