TSV Westheim

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TSV Westheim e.V.
Wappen des TSV Westheim
Zweck: Sportverein
Vorsitz: Hermann Ruder
Gründungsdatum: 1946
Mitgliederzahl: 650
Sitz: Knetzgau-Westheim

Der TSV Westheim ist ein eingetragener Sportverein, der im Jahr 1946 gegründet wurde.

Mit seinen ca. 650 Mitgliedern ist er einer der größten Sportvereine des Landkreises Haßberge.

Abteilungen[Bearbeiten]

Das Angebot des TSV Westheim umfasst folgende Sportarten:

SPOM-Das Magazin[Bearbeiten]

Das SPOM-Magazin ist die Stadionzeitung des TSV Westheim

Ein aktuelle SPOM-Magazin wird bei jedem Heimspiel der 1. Mannschaft des TSV Westheim veröffentlicht und ist kostenlos bei fast allen Gaschäften in Westheim, sowie auf dem Sportgelände selbst zu erwerben.

Vorstände des TSV seit 1946[Bearbeiten]

1946 Franz Rether (+)
1964 Reinhold Scholl
1970 Hermann Schnös
1972 Ewald Bauer (+)
1977 Franz Kreckel
1981 Ewald Bauer (+)
1986 Josef Goldmann (+)
1986 Alois Jilke (+)
ca. 1988 Reinhold Becker
1991 Wolfgang Benzinger
1992 Walter Pörner
ca. 1998 Hermann Ruder

Geschichte[Bearbeiten]

1888: Schon im Jahre 1888 wurde in Westheim ein Turnverein gegründet, der eine Faustball- und eine Leichtathletikabteilung einschloss.

1895: Der Turnverein Westheim war Mitbegründer des Turngauverbandes Haßfurt.

1902: Gauturnfest des Turngaues Haßfurt in Westheim.

1912: Der Turnverein Westheim richtet das Bergturnfest auf dem Großen Knetzberg aus.

1922: Fußballbegeisterte gründen den Verein ,,Sportgemeinde Germania 22‘‘

1929: Gründung der DJK Westheim nach Auflösung der ,,Germania 22‘‘.

1946: Aus der DJK Westheim entsteht der TSV Westheim unter der Führung des 1. Vorstandes Franz Rether.

1948: Aufstieg in die B-Klasse.

1953/54: Abstieg in die C-Klasse.

1954/55: Meister der C.Klasse.

1956: 10-jähriges Vereinsjubiläum mit Fahnenweihe.

1963/64: Aufstieg in die A.Klasse.

1964: Die Vereinsleitung unter dem Vorstand Reinhold Scholl fasste den Entschluss, eine eigene Turnhalle zu bauen. Dank der Einsicht der Gemeindeverwaltung und einiger Grundstücksbesitzer konnte genügend Grund und Boden für den Turnhallenbau und ein neues Spielfeld, sowie für den Schulbau, von der Gemeinde erworben werden. Die Gemeinde übereignete dem TSV Westheim 17.290 qm Grundfläche und gewährte einen Zuschuss unter der Bedingung, dass auf besagtem Grund eine Turnhalle errichtet, ein Sportplatz angelegt wird und die Turnhalle als Schulturnhalle genutzt werden darf.

1966: 20-jähriges Jubiläum des TSV Westheim. Den krönenden Abschluss dieses vorzüglich organisierten Festes bildete der 1. Spatenstich zum Turnhallenbau am 1.8.1966. Die Vereinsführung hatte zu einer Spendenaktion aufgerufen. Der Erfolg war eine ansehnliche Geldsumme und die spontane Bereitschaft zur unentgeltlichen Arbeitsleistung. Mit die ersten freiwilligen Arbeitsstunden brachte Michael Aigner mit dem Umpflügen des gesamten Feldes ein. Herr Aigner verunglückte leider 1968 tödlich. Am 3.9.1966 wurde die Baugrube ausgehoben. Die Fundamente konnten erst nach Sprengungen erstellt werden und wurden am 27.9. betoniert. Am 15.10.1966 konnte die Kellerdecke aufgebracht werden.

1967: Beginn der Bauarbeiten an der Turnhalle selbst.

1968: Am 21.4.1968 war der Rohbau fertiggestellt; das Richtfest konnte gefeiert werden. Zwischenzeitlich wurde der neue Sportplatz planiert. Diese Arbeiten wurden von der US-Army durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt hatten 157 Dorfbewohner 11.000 Arbeitsstunden unentgeltlich geleistet. Auch Sportler aus Haßfurt, Hainert, Eschenau, Oberschwappach und Wonfurt trugen sich in die Liste der freiwilligen Helfer ein.

1970: Übernahme der Vereinsführung durch Hermann Schnös.

1972: Einweihung des neuen, vereinseigenen Sportgeländes des TSV Westheim mit einer Festwoche vom 26.6. bis 2.7.1972. Am 25.6. richtete der Verein das Gaukinderturnfest aus. Bereits 1973 und 1976 war erneut der TSV Westheim Ausrichter des Gaukinderturnfestes. Mit berechtigtem Stolz konnte der Verein nun auf ein neues Sportgelände mit Turnhalle blicken. Eine entschlossene Vorstandschaft unter der Führung von Reinhold Scholl und die uneigennützige, tatkräftige Mithilfe vieler freiwilliger Helfer haben dem Verein dazu verholfen.

1972-77: Vereinsvorstand Ewald Bauer. Er hatte sich besonders um das ,,Bundestreffen der Westheimer‘‘ verdient gemacht,das dann erstmals unter dem neuen Vorsitzenden, Franz Kreckel, der ab 1977 die Vereinsleitung hatte, abgehalten wurde.

1976: 30-jähriges Vereinsjubiläum.

1979: Erneut wird Ewald Bauer 1. Vorsitzender, der 1981 zum zweiten Mal das ,,Bundestreffen der Westheimer‘‘ organisierte.

1986: 1. Vorstand Josef Goldmann. Unter seiner Regie wurde das Sportgelände weiter Regie wurde das Sportgelände weiter ausgebaut. Ein Allwetterplatz und zwei Tennisplätze wurden errichtet und die Außenanlagen verbessert.

1986: 1. Vorstand Alois Jilke. Durchführung des 40-jährigen Vereinsjubiläums. Im sportlichen Bereich, hier vor allem im Fußball, wechselte sich gute und weniger gute Jahre, Erfolg und Misserfolg ab. Die Früchte guter Schüler- und Jugendarbeit begannen sich 1988 im Erfolg der 1. Und 2. Mannschaft abzuzeichnen.

1988/89: A-Klassen-Meisterschaft und Aufstieg in die Bezirksliga. Verbleib in dieser Klasse bis zum Spieljahr 1991/92. Danach zwei Saisons A-Klasse.

1991: Wolfgang Benzinger übernahm von Reinhold Becker das Amt des 1. Vorstandes. Dringend erforderliche Sanierungsarbeiten stehen an. Eine neue Heizungsanlage wird installiert.

1992: 1. Vorstand Walter Pörner. Die Eigenbewirtschaftung durch Gründung einer Turnhallenbetriebsgesellschaft der Sportheimgaststätte. Zug um Zug können Anschaffungen für den Sportbetrieb und die Bewirtschaftung vorbenommen werden. Sanierungsarbeiten an WC-Anlagen, Dusch- und Umkleideräumen, Dach und Sporthalle werden geplant und durchgeführt.

1993/94: Aufstiegsspiele als Zweiter der A-Klasse um den erneuten Bezirksligaaufstieg. Wer erinnert sich nicht an den grandiosen Sieg im ,,Elfmeterschießen von Friesenhausen (17:16 n. E.)‘‘ und den Wiederaufstieg? Auch die Damenfußballmannschaft wurde im gleichen Spieljahr Meister der A-Klasse und konnte den Aufstieg in die Bezirksliga feiern. Leider musste man nach einem Jahr wieder absteigen.

1994/95: Viele Verletzungen und eine äußerst dünne Spielerdecke führten zum Abstieg der Fußballer in die A-Klasse. Im sportlichen Bereich macht nicht nur der Fußball von sich reden. Erfolge stellen sich vor allem in der Leichtathletik ein. Herausragende Leistungen einzelner jungen Sportler auf regionaler und überregionaler Ebene können stolz verzeichnet werden. Mit der Schule in Knetzgau wurde eine Sportarbeitsgemeinschaft gegründet. Hallen-Leichtathletiksportfeste in der Sporthalle Knetzgau ausgerichtet vom TSV Westheim sind bereits ein fester Begriff. Im Jahre 1996 veranstaltete der Verein die Kreiscrosslaufmeisterschaften mit den Gemeindemeisterschaften. Im Tennis errangen die Damen und Herren jeweils eine Meisterschaft. 1996 entschließt sich die Abteilung zum Bau eines 3. Tennisplatzes.

1995: Die Westheimer Countryfreunde wurden als Abteilung gegründet. Die alljährlich stattfindende ,,Westheimer Country-Night‘‘ ist bereits eine feste Größe in Westernfankreisen.

1996: Die jüngste Abteilung ,,Turnen Eltern und Kind‘‘ wird gegründet.

2004: Das neu angelegte Rasenspielfeld wurde mit einer Festwoche vom 1. Bis 5. Juli feierlich eingeweiht. 50 Jahre Arbeit und Geschehen im Verein verkürzt wiederzugeben ist ein schwieriges Unterfangen und muss auf das Wesentliche begrenzt werden. Sicherlich gäbe es noch vieles andere mehr, was erwähnenswert wäre. Erwähnenswert deshalb, weil hinter allem die Arbeit und Initiative vieler Vorstände, Abteilungsleiter, aller anderen Funktionäre im Verein und der vielen freiwilligen Helfer steckt – zum Wohle der sportlichen wie geselligen Gemeinsamkeit.

2006: Duchführung des 60-jährigen Vereinsjubiläums.

Weblinks[Bearbeiten]

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