Sparkassenmuseum Dresden

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Elbcenter, Gebäude, in dem sich die vier Räume des Sparkassenmuseums einst befanden

Das Sparkassenmuseum Dresden war das Museum der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.

Das Museum befand sich im Dresdner Stadtteil Pieschen beziehungsweise in Pieschen-Süd. Es nutzte vier Räume im zweiten Obergeschoss des Elbcenters, eines Bürokomplexes an der Leipziger Straße in unmittelbarer Nachbarschaft zum Dorfkern Altpieschen.

Das Museum existiert in dieser Form an diesem Ort seit Ende 2015 nicht mehr. Die Ausstellungsstücke wurden komplett ausgelagert; die Räumlichkeiten werden anderweitig genutzt. Ein Teil der Exponate wird themenbezogen temporär in der Hauptfiliale der Ostsächsischen Sparkasse Dresden am Güntzplatz in Sonderausstellungen gezeigt.

Ausstellung[Bearbeiten]

In dem in der Regel nur nach Voranmeldung der Öffentlichkeit zugänglichen Museum war eine umfangreiche Sammlung historischer Dokumente und Sachzeugen aus der Geschichte der sächsischen Sparkassen ausgestellt, die 1819 in Königsbrück ihren Anfang nahm. Zu den Exponaten zählen zum Beispiel etwa 500 Sparbücher aus ganz Deutschland, die ältesten unter ihnen von 1863 und 1873 wurden teils noch in Talern geführt. Auch alte Kundenverzeichnisse der Kreditinstitute und Adressbücher sind zu sehen. Zu den ausgestellten Zahlungsmitteln gehören alte Banknoten, Inflationsgeld, historische Münzen und auch frühe DDR-Kreditkarten. Daneben präsentiert die Dauerschau Sparmarken von 1945, alte Plakate und Fotos. Videos zeigen Sparkassenwerbung aus den 1930er Jahren.

Außerdem beinhaltet die Ausstellung einige alte Apparaturen, zum Beispiel Buchungs- und Rechenmaschinen sowie mechanische Geldautomaten. Weitere Exponate sind die abschließbaren Heimspardosen, darunter ein Exemplar aus den 1920er Jahren, und ein historischer Schließfachschrank von 1911. Zu den besonderen Stücken zählt auch ein Kontrollkasten der Dresdner Wach- und Schließgesellschaft, in dem der Nachtwächter nach seiner Runde eine Markierung machte. Die letzte Markierung stammt vom 13. Februar 1945 um 3 Uhr morgens, in der darauf folgenden Nacht geschahen die Luftangriffe auf Dresden. Abgerundet wird die Ausstellung durch einen originalen Sparkassenschalter aus den frühen 1980er Jahren, in dem noch ohne Computertechnik, dafür aber mit umfangreichem Karteisystem gearbeitet wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Sparkassenmuseum wurde am 3. Februar 1999 eröffnet und befindet sich seit 2000 am heutigen Standort. Der Hobby-Kustos Dieter Lorenz war 43 Jahre lang Angestellter der Stadtsparkasse Dresden. Er leitete das Museum, das der Ostsächsischen Sparkasse Dresden gehört und in ihren Büroräumen untergebracht ist, seit der Eröffnung ehrenamtlich bis 2011. Die Sammlung des Museums wächst ständig, da ihm Besucher und Sparkassenkunden häufig historische Sachzeugen als Schenkung überlassen. Bis Ende 2008 waren mehr als 2.850 Besucher gekommen, im August 2010 begrüßte es seinen 3.500. Besucher.

Weblinks[Bearbeiten]

  Dieser Wikipedia-Artikel wurde, gemäß GFDL, CC-by-sa mit der kompletten History importiert.

51.07777777777813.7175Koordinaten: 51° 4′ 40″ N, 13° 43′ 3″ O