Smovey

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smovey

smovey (smuːvi) ist ein Kunstwort und besteht aus swing, move and smiley. Der smovey ist ein Gesundheits-/Fitness und Therapiegerät mit österreichischer Identität.

Vorgänger des heutigen smoveys

Inhaltsverzeichnis

smovey[Bearbeiten]

smovey Vibroswing ist ein Schwingringsystem und besteht aus einem Spiralschlauch, 4 Stahlkugeln und einem Griffsystem mit Dämpfungs-Elementen. Durch eine Vorwärtsbewegung mit einer anschließenden Gegenbewegung beginnen die vier frei-beweglichen Stahlkugeln sich als freie Masse zu bewegen und stoßen dabei in pulsierender Art auf die Rillen und Spiralstege. Diese Bewegung bewirkt beim Anwender eine spürbare Vibration in der Handfläche. Um diese Vibration bestmöglich in die Handfläche zu übertragen, wird ein sehr hartes Kunststoffrohr mit Moosgummigriff als Griffelement verwendet. An beiden Enden des Rohres ist ein Dämpfungselement mit sehr geringem Memory-Effekt angebracht. Die Masse beträgt ohne Schwungbewegung 500 Gramm und erhöht sich durch die Fliehkräfte beim Schwingen auf bis zu 5 Kilogramm.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Erfinder von smovey und dem Vibroswing-System ist Johann „Salzhans“ Sazwimmer. Salzwimmer war damals in Kanada Heliskiing, als er dort zum ersten mal bemerkte, dass mit seinem Körper etwas nicht stimmte. Zuhause bekam er dann die Diagnose Morbus Parkinson. Sein Zustand verschlechterte sich zwischen 1996 und 2004 soweit, dass er nicht einmal mehr alltägliche Tätigkeiten - wie mit Messer und Gabel essen, duschen, waschen, auf die Toilette gehen oder sich anziehen – nachgehen konnte und wurde zum Pflegefall. Salzwimmer versuchte trotz seiner Krankheit in Bewegung zu bleiben und spielte regelmäßig Tennis. Er bemerkte, dass während und nach dem Tenisspielen seine Symptome geringer waren als zu Beginn. Irgendwann wurde ihm bewusst, dass die körperliche Verbesserung, die er durch das Schwingen erfahren hatte dem Service sowie der Vor- und Rückhand beim Tennis zuzuschreiben sind. Salzhans versuchte diesen Effekt auch ohne Tennis spielen zu erzeugen und ging anfangs mit den Tenisschlägern in den Händen spazieren – der gewünschte Effekt blieb jedoch aus. Deswegen befestigte er einen Gartenschlauch am Kopf der Schläger mit Kugeln darin. Doch auch diese Konstruktion entsprach nicht seinen Vorstellungen. Schließlich schaffte er mithilfe eines Freundes, das geschlossenen Schwungsystem aus einem strukturierten Schlauch und Stahlkugeln, zu basteln. Als Nebeneffekt kam die Vibration dazu, die heute eine bedeutende Rolle spielt.

2005 zeigte Johann Salzwimmer seine Erfindung dem damaligen Unternehmer und späteren Gründer und CEO der smovey GmbH, Ing. Willi Enzlberger. Im Dezember 2006 fand das Kick-Off Meeting in Wien statt und von diesem Augenblick an entwickelte sich das Familienunternehmen smovey GmbH mit Firmensitz in Steyr zu einem internationalen Unternehmen.

Enzlberger verstarb im Jänner 2012 unerwartet.

Produktion[Bearbeiten]

Die smoveys werden in einer sogenannten “Integrations-Werkstatt“, unter anderem von Leuten mit leichten körperlichen bzw. geistigen Beeinträchtigungen, im oberösterreichischen Weyer produziert.

Vertrieb[Bearbeiten]

Die smoveys werden seit 2012 über das Network-Marketing vertrieben.

Weblinks[Bearbeiten]

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