Skilift Gohrersberg
Der Skilift Gohrersberg ist ein 1969[1] in Dienst gestellter Schlepplift bei Kreuzthal, einem Ortsteil der Gemeinde Buchenberg im Landkreis Oberallgäu in Bayern.
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[Verbergen]Geographische Lage[Bearbeiten]
Der Skilift befindet sich am Westrand des Buchenberger Waldes im Gebiet der Gebirgslandschaft Adelegg beim im Kreuzbach- und Eschachtal gelegenen Kreuzthal. Westlich des Bachs liegt der Weiler Eisenbach als Ortsteil von Isny (Landkreis Ravensburg, Baden-Württemberg). Er wurde am Westhang des Gohrersbergs, einem Westausläufer der Kreuzleshöhe (1.115 m ü. NN)[2], errichtet. Der Zugang zum Lift (Talstation) befindet sich an der Kreisstraße 8045, etwa 500 m nördlich der Nachbarorte Kreuzthal und Eisenbach.
Beschreibung[Bearbeiten]
Die Talstation des Skilifts liegt unweit östlich der Eschach auf etwa 820 m ü. NN[1], die Bergstation auf dem Gohrersberg auf 964 m ü. NN[1]. Der Schlepplift, ein Fabrikat der Firma Doppelmayr, überwindet 144 m[1] Höhenunterschied bei 640 m[1] Schlepplänge.
Der Liftbetrieb findet durchschnittlich an zirka 80 Schneetagen im Jahr statt. Dann tummeln sich auf den drei Pisten des Skigebiets zwischen 800 und 1000 Skifahrer, meist Familien mit Kindern. Der Lift wird von den verschiedenen Schulen der Region frequentiert.
Geschichte[Bearbeiten]
Der Schlepplift wurde in den Jahren 1968 und 1969 von der Stuttgarter Familie Rath errichtet und zur Skiliftsaison 1969/1970 fertiggestellt. Ein zusätzlicher Übungsskilift fiel 1990 dem Orkan Wiebke zum Opfer.
2005 erwarben zur Skisaison 2005/2006 Rudi Holzberger[3][4] und eine namentlich ungenannte Kapitalgeberin die Liftanlage.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Hochspringen nach: 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Infos u. a. zu Liftdaten auf gohrersberg.de
- Hochspringen ↑ Parameterfehler
- Hochspringen ↑ Berliner Morgenpost: Im Allgäu trotzt ein Liftbetreiber dem Klimawandel vom 28. Februar 2010, auf morgenpost.de
- Hochspringen ↑ laut einst einsehbarem Artikel Der Wald ist tot, aber nach wie vor: „Es lebe der Wald!“ vom 18. Mai 2005, abgerufen am 26. März 2010, auf 3sat.de
Literatur[Bearbeiten]
- Rudi Holzberger, Manfred Thierer: Die Adelegg, Das dunkle Herz des Allgäus, Wanderungen und Streifzüge 2009, ISBN 978-3-933614-50-6
Weblinks[Bearbeiten]
47.72045833333310.116666666667Koordinaten: 47° 43′ 13,6″ N, 10° 7′ 0″ O (Karte)
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