Second Screen

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Als Second Screen (engl. für zweiter Bildschirm) wird die Parallelnutzung von Fernsehen und Internet mit Bezug auf einen aktuell ausgestrahlten Sendungsinhalt bezeichnet. Als zweiter Bildschirm können zum Beispiel Notebook, Smartphone oder Tabletcomputer zum Einsatz kommen.

Anwendung[Bearbeiten]

Der zweite Bildschirm ermöglicht den Zuschauern, konkrete Informationen zum Sendungsinhalt abzurufen, wie etwa die Biografie eines Schauspielers, aber auch, sich mit anderen Zuschauern zu vernetzen und auszutauschen.

Dem Nutzer ist dabei selbst überlassen, welche Inhalte er auf seinem Second Screen abruft. Die Fernseh- und Internetwirtschaft arbeitet derzeit aber bereits an Angeboten für das sogenannte soziale Fernsehen, bei denen Online-Angebote gezielt auf das Fernsehprogramm abgestimmt werden und Sender und Empfänger miteinander agieren können.

Verbreitung[Bearbeiten]

Im Mai/Juni 2012 untersuchte die Anywab GmbH das Second Screen-Phänomen in einer deutschlandweiten Studie, bei der 2000 Internetnutzer zwischen 14 und 49 Jahren befragt wurden. Sie ergab, dass 84 Prozent gelegentlich während des Fernsehens im Internet surfen. Etwa 49 Prozent nutzen den zweiten Bildschirm, um Informationen zum Sendungsinhalt abzurufen.[1]

Literatur[Bearbeiten]

  • Katrin Busemann, Florian Tippelt: Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2014: Second Screen: Parallelnutzung von Fernsehen und Internet. In: Media Perspektiven. Juli 2014, ISSN 0170-1754, S. 408–416 (PDF-Datei; 85 kB [abgerufen am 24. April 2016]).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 49 Prozent der Onliner nutzen Second Screen. INFOSAT Verlag & Werbe GmbH. Abgerufen am 24. Juli 2012.
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