Schulschachzentrum Oberhausen

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Das Schulschachzentrum Oberhausen ist eine Schachschule in der nordrhein-westfälischen Stadt Oberhausen.

Gründung[Bearbeiten]

Der heutige Ehrenpräsident und ehemaliger Präsident des deutschen Schachbundes Alfred Schlya, sowie der heutige Leiter des Schulschachzentrum Oberhausen Rudolf Ohmstede suchten im Jahre 2001 nach Möglichkeiten, Nachwuchsspieler in Oberhausen zu gewinnen. Der einzig mögliche Weg war und ist Schach in den Schulen und Kindergärten anzubieten. Um die Gemeinnützigkeit zu bekommen, schloß sich das gegründete Schulschachzentrum Oberhausen dem Oberhausener Schachverein 1887 an. Der Ursprung des Schulschachs geht übrigens auf das Wilhelm-Gymnasium in Hamburg zurück.

Ziel[Bearbeiten]

Zur Zeit betreut das Schulschachzentrum Oberhausen laufend 20-30 Schachgruppen in Oberhausener Schulen und Kindergärten. Es hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche in ihrer Wahrnehmungs- Urteils- und Konzentrationsfähigkeit zu verbessern und sie in ihrer emotionalen Einstellung und ihrem sozialen Verhalten zu fördern. Letzteres z.B. durch das Heraufsetzen ihrer natürlichen Aggressionsschwelle.

Studien[Bearbeiten]

In einer Reihe nationaler und internationaler Studien wird das Förderpotenzial des Schachspiels zum Aufbau der kognitiven, emotionalen und sozialen Intelligenz bestätigt. Dies gilt vor allem für Schüler mit Lernschwierigkeiten im Elementarbereich. Somit steht die Förderung des Spitzenschachs nicht im Fokus des Schulschachzentrums Oberhausen.

Arbeit[Bearbeiten]

Unter dem Dach des Qualifizierungszentrums des Stadtsportbundes Oberhausen erhalten Lehrer und Erzieher eine Ausbildung in die Grundzüge des Schachs und Hilfestellungen bei der Auswahl und Benutzung von Lehrmaterial. Vereinsspieler erhalten eine pädagogische Zusatzausbildung. Mit dem Erwerb des Schulschachdiploms werden sie in die Lage versetzt, eigenständig Schachunterricht in Schulen und Kindergärten durchzuführen. Das Schulschachzentrum bietet hierzu laufende Hilfestellungen an und führt Nachqualifizierungen durch, in denen auch durch gegenseitigen Austausch und dem Vernetzungsaufbau der Schachlehrer die Unterrichtsqualität weiter gesteigert wird. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der AWO Oberhausen bei der Ausbildung von Schachlehrern und beim Aufbau von Gruppen im Offenen Ganztag und im Vormittagsbereich. Das Schulschachzentrum finanziert sich durch öffentliche Fördermittel und durch eine Vielzahl privater Spenden. In der nahen Zukunft ist die eigenständige Konzipierung und Durchführung einer wissenschaftlichen Langzeitstudie an Oberhausener Grundschulen in Planung, in welcher der Beitrag des Schachs zur Persönlichkeitsentwicklung der Schüler untersucht wird.

Weblinks[Bearbeiten]

Homepage des Schulschachzentrum Oberhausen

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