SV Grün/Weiß Union Bestensee

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Union Bestensee
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Basisdaten
Name SV Grün/Weiß Union Bestensee
Sitz Bestensee, Brandenburg
Gründung 1919
Farben Grün-Weiß
Präsident Danny Pająk
Website union-bestensee.de
Erste Mannschaft
Cheftrainer Thomas Niesler
Spielstätte Sportplatz am Todnitzsee
Plätze nur Stehplätze
Liga Landesklasse Brandenburg - Staffel Ost

Der SV Grün/Weiß Union Bestensee ist ein deutscher Fußballverein aus Bestensee im Landkreis Dahme-Spreewald. Heimstätte des 260 Mitglieder starken Vereins ist der Sportplatz am Todnitzsee.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Fußballverein wurde am 16.03.1919 als Ortsabteilung Groß Besten des Dachvereins SC Union 06 Oberschöneweide gegründet. In den 20er- und 30er-Jahren nahm der Verein als SC Groß Besten am Wettkampfbetrieb des Deutschen Fußballbundes teil. Infolge der am 01.07.1938 vorgenommenen Vereinigung von Groß Besten und Klein Besten zu einem Gemeindebezirk mit dem Namen Bestensee, wurde der Verein in SV Union Bestensee umbenannt. In den Nachkriegsjahren fungierte der Verein zunächst als Sportvereinigung Union 1919 Bestensee, bevor sich Anfang der 50er-Jahre mehrere Vereine in Bestensee zu einer Sportgemeinschaft zusammenschlossen. Mit der Eingliederung der SG Union Bestensee in die Armeesportgemeinschaft Vorwärts Königs Wusterhausen und der Bildung der Sektion Fußball ASG Vorwärts Bestensee begann eine neue Etappe des Bestenseeer Fußballsport. Mit der politischen Wende 1989/1990 wurde die Armeesportvereinigung Vorwärts aufgelöst. Am 25.10.1990 fand schließlich die Gründungsversammlung des SV Grün/Weiß Union Bestensee statt, der fortan die Rechtsnachfolge des 1919 gegründeten Fußballvereins antrat[1].

1969 bis 1989[Bearbeiten]

Als Armeesportgemeinschaft Vorwärts Bestensee gehörte der Verein acht Jahre lang der dritthöchsten Spielklasse der damaligen DDR an. Als Staffelsieger der Bezirksklasse Potsdam (Staffel D) wechselte die noch junge Sportgemeinschaft nach der Saison 1969/70 in den Spielbetrieb des Bezirksfachausschuss (BFA) Fußball Berlin (Ost). Nach drei Jahren in der Bezirksklasse, gelang in der Saison 1972/73 unter Leitung von Heinz Klemm als Staffelsieger der Bezirksklasse B schließlich der Aufstieg in die Bezirksliga Berlin. Nach nur einem Jahr in der Bezirksliga Berlin (4. Platz)[2] wurde der Verein in die Bezirksliga Potsdam eingegliedert, in der man bis zum Abstieg in der Saison 1980/81 spielte. Während dieser Epoche spielten auch Spielerpersönlichkeiten wie Jürgen Czieschowitz, Peter Halupczok, Joachim Schenke, Klaus-Dieter Helbig und Gerhard Koßmann zur Ausübung ihres Wehrdienstes in Bestensee.

Bilanz[3][4]

Saison Liga Platz S U N Tore Diff. Punkte
1972/73 Bezirksklasse B Berlin 1. 58:21 +37 45:11
1973/74 Bezirksliga Berlin 4. 14 8 8 61:40 +21 36:24
1974/75 Bezirksliga Potsdam Süd 6. 12 7 11 43:51 -8 31:29
1975/76 Bezirksliga Potsdam Süd 7. 13 2 13 48:50 -2 28:28
1976/77 Bezirksliga Potsdam Süd 8. 11 5 10 43:44 -1 27:25
1977/78 Bezirksliga Potsdam Süd 7. 7 11 8 37:35 +2 25:27
1978/79 Bezirksliga Potsdam Süd 11. 8 6 12 23:37 -14 22:30
1979/80 Bezirksliga Potsdam Süd 8. 8 8 10 40:43 -3 24:28
1980/81 Bezirksliga Potsdam Süd 14. 3 5 18 35:77 -42 11:41
Anmerkung: Grün unterlegte Spielzeiten kennzeichnen einen Aufstieg, rot unterlegte Spielzeiten einen Abstieg.

1990 bis heute[Bearbeiten]

Im Zuge der Neustrukturierung der Kreisfußballverbände nach der Wendezeit und die damit verbundenen neuen Klasseneinteilungen qualifizierte man sich zunächst für die Kreisliga. Seit der Saison 2010/11 spielt die Mannschaft in der Landklasse des Fußballverbandes Brandenburg.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vereinschronik Union Bestensee. Abgerufen am 3. August 2020.
  2. DSFS AG Nordost (Hrsg.): DDR-Chronik 1949–1991 DDR-Fußball in Daten, Fakten und Zahlen. Band 4 1969/70-1973/74. Berlin 2009.
  3. DSFS AG Nordost (Hrsg.): DDR-Chronik 1949–1991 DDR-Fußball in Daten, Fakten und Zahlen. Band 5 1974/75-1978/79. Berlin 2009.
  4. DSFS AG Nordost (Hrsg.): DDR-Chronik 1949–1991 DDR-Fußball in Daten, Fakten und Zahlen. Band 6 1979/80-1983/84. Berlin 2009.
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