Robin Meyer

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Robin Meyer (*1998 in Bahlingen am Kaiserstuhl[1]) ist ein deutscher Student, Journalist und Autor und jüngster Buchautor Baden-Württembergs.[2] Aktuell lebt und studiert er in Hamburg.[1]

Biografie[Bearbeiten]

Bereits in seinen ersten Jahren an der Schule fiel Meyer sein Schreibtalent auf. Er hatte Spaß am Erfinden kurzer, episodenhafter Geschichten, die ihn meist selbst als Hauptfigur darstellten.[3]

Einige Jahre später wagte er sich an ein größeres Projekt, welches er parallel zur Schule in rund vier Monaten im Alter von 13 Jahren fertigstellte.[3] Nach langer Suche nach einem geeigneten Verlag stieß er auf den Verlag epubli, einen sogenannten Self-Publishing-Verlag. Am 3. Juli 2013 veröffentlichte Meyer seinen ersten Jugendkrimi "Falsche Familie", was ihn mit 14 Jahren und 199 Tagen zum zu diesem Zeitpunkt jüngsten Buchautoren seines Bundeslandes Baden-Württemberg machte.[2]

Nach rund zwei Jahren begann er, an einem zweiten Buch zu schreiben. Im Gegensatz zu seiner ersten Veröffentlichung sollte dieses allerdings kein Jugendkrimi, sondern ein Kriminalroman mit biografischen Elementen werden.[4] Im Selbstverlag Books On Demand (kurz: BoD) erschien das Werk unter dem Titel "Fatalitäten" am 12. Februar 2016.

Im Sommer 2016 widmete sich Meyer einem besonderen Projekt: Für den fünftklassigen Fußballverein Bahlinger SC stellte er eine Chronik zusammen, die die erfolgreichste Saison des Klubs in dessen Vereinsgeschichte minutiös anhand von Bildern und Texten dokumentierte.[5] "Die beste Saison aller Zeiten" wurde von dem auf Sport- und besonders Fußballdrucke spezialisierten Verlag Die Werkstatt verlegt.

Für sein Essay mit dem Titel "Die Macht der Sprache" wurde Meyer im Sommer 2017 mit dem Scheffelpreis der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe ausgezeichnet.[1]

Aus Studiengründen verließ er im September 2017 seine Heimat in Richtung Hamburg, um dort Sportjournalismus an einer privaten Hochschule zu studieren. Gegen zahlreiche Bewerber überzeugte Meyer vor einer Fachjury und bekam vom Verband deutscher Sportjournalisten als einziger Studierender ein Vollstipendium.[6]

Am 21. November 2017, also nur zwei Monate später, erschien mit dem 132-seitigen Roman "Zwischen zwei Zeilen" bereits Meyers vierte Veröffentlichung.

Seit Ende 2017 arbeitet Meyer als Journalist für die Hamburger Morgenpost.[7]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 BoD-Autorenprofil. Books On Demand. Abgerufen am 12. Dezember 2017.
  2. 2,0 2,1 Friederike Marx-Kohlstädt: Auf der Suche nach Kunst im Buch. In: Badische Zeitung, 18. September 2013, abgerufen am 9. April 2014.
  3. 3,0 3,1 Elena Fellner: Der Autor, der keiner sein wollte. In: Badische Zeitung, 17. September 2013, abgerufen am 9. April 2014.
  4. Lena Kaltenbach: Krimi-Autor aus Spaß am Schreiben – und Wiederholungstäter. In: Badische Zeitung, 1. Juli 2016, abgerufen am 26. August 2016.
  5. Christian Ringwald: Die beste Saison aller Zeiten. In: Badische Zeitung, 4. August 2016, abgerufen am 26. August 2016.
  6. Robin Meyer neuer VDS/Macromedia-Stipendiat. Verband Deutscher Sportjournalisten. Abgerufen am 13. April 2018.
  7. Artikel bei der Hamburger Morgenpost. mopo.de. Abgerufen am 25. August 2018.
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