Roberto Yáñez

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Roberto Yáñez Betancourt y Honecker (* 1974 in Berlin/DDR) ist ein deutsch-chilenischer Poet und Liedermacher. Er ist der Sohn der Honecker-Tochter Sonja Honecker mit dem chilenischen Kommunisten Leo Yáñez Betancourt. Margot und Erich Honecker sind somit seine Großeltern.

Leben[Bearbeiten]

Roberto Yanez neigt zur Melancholie und in den 1990er-Jahren auch zum Drogenmissbrauch (was er bestreitet). Seit einer erfolgreichen Entziehungskur in Kuba achtet seine Großmutter auf ihn. Er wohnt seit Jahren bei ihr in Santiago de Chile.

Roberto Yanez wird von der Superillu als meist arbeitslos beschrieben, andererseits soll er im Internet auch Therapiesitzungen in »Parapsychologie« anbieten. Der Berliner Kurier berichtete, dass er auch als Straßenmusikant tätig sei.

In einem großen Interview mit Die Zeit 2011 beschrieb er sich selbst so: Ich schreibe, male, spiele Gitarre, aber ich führe kein schlimmes Leben als Straßenmusikant, wie neulich der Berliner Kurier behauptet hat. Ich war auch nie drogenabhängig, wie es mal hieß. Ich habe hier in Chile drei Bücher mit Gedichten herausgegeben, ich bin Mitglied einer Surrealisten-Gruppe namens Derrame, die auch international bekannt ist, und ich arbeite gerade an einem Roman, der etwa zur Hälfte fertig ist. Darin geht es um einen Dichter, der in einem Büro arbeitet, der fliehen muss und auf der Flucht verfolgt wird von diesem Traum vom See, den ich nach unserer Ankunft immer hatte.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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