Rheinmetall-Borsig Waffenträger
Der Rheinmetall-Borsig 38D (Waffenträger) gehört zu den Waffenträgern, die dazu konzipiert waren, schwere Waffen zu transportieren und von ihnen abfeuern zu können. Diese Waffenträger waren im Allgemeinen leicht gepanzerte Kettenfahrzeuge.
Geschichte und Entwicklung[Bearbeiten]
Der Rheinmetall-Borsig Waffenträger wurde in der Zeit Ende 1942 bis Mitte 1944 als einer von vielen Waffenträgerkonzepten entwickelt, von denen letztendlich nur der Ardelt-Waffenträger übernommen wurde. Grund waren das zu komplizierte Design des Rhm.-Borsig Waffenträgers, zu hohe Produktionskosten und ein zu hohes Gewicht.
Aufbau und Einsatz[Bearbeiten]
Der Rheinmetall-Borsig Waffenträger nutzte die Kettenaufhängung des Jagdpanzers Hetzer Jagdpanzer 38(t). Als Waffen waren die 12,8-cm-PaK 44 oder eine 15-cm-PaK L/29,5 vorgesehen. Die Waffe war um 360° dreh- und nutzbar. Die Mannschaft war lediglich durch einen schwachen Schutzschild an der Kanonenfront und den Seiten geschützt.
Technische Daten[Bearbeiten]
- Besatzung: Kommandant, Fahrer, Richtschütze, Ladeschütze
- Gewicht: 20.625 kg
- Motorisierung: Praga Ausf. IV mit 180 PS oder Tatra Typ TD 103 P mit 207 PS
- Bewaffnung: 12,8-cm-K44 L/55 oder 15-cm-Pak L/29,5
- Panzerung: 20 mm bis 8 mm Wanne, Schild unbekannt