Reinhold Rösiger

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Friedrich Reinhold Rösiger (* 12. April 1851 in Neidschütz, Kreis Saalfeld/Herzogtum Sachsen-Meiningen; † 20. Juni 1929 in Wasungen, Kreis Meiningen) war ein deutscher Jurist und Bürgermeister.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Reinhold Rösiger war Sohn eines Müllers. Er besuchte von Neidschütz aus das nahe gelegene Domgymnasium Naumburg und legte dort das Abitur ab. Im Sommersemester 1872 studierte er Jura, zunächst in Jena, wo er sich der Burschenschaft Germania Jena anschloss. Zum Wintersemester 1875/75 wechselte er an die Universität Göttingen und trat hier in die Burschenschaft Hannovera[1] ein. Nach Studienabschluss war er in der Abteilung Justiz des Staatsministeriums des Herzogtums Sachsen-Meiningen tätig. Sodann wurde er Gerichtsschreiber am Amtsgericht Wasungen und gehörte ab 1896 dem dortigen Gemeinderat an. 1901 erfolgte seine Wahl zum Ersten (hauptamtlichen) Bürgermeister der Stadt Wasungen. Die Wiederwahl für weitere 12 Jahre fand 1912 statt, doch trat Reinhold Rösiger 1921 mit siebzig Jahren in den Ruhestand und lebte bis zu seinem Tod in Wasungen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Henning Tegtmeyer: Mitgliederverzeichnis der Burschenschaft Hannovera Göttingen 1848–1998, Düsseldorf 1998
  • Helge Dvorak: Biographischen Lexikon der Deutschen Burschenschaft, Band I: Politiker, Teilband 5: R-S, Heidelberg: Universitätsverlag C. Winter, 2005, S. 98

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hochspringen Tegtmeyer, Henning, Mitgliederverzeichnis der Burschenschaft Hannovera Göttingen, 1848-1998, Düsseldorf 1998, Seite 47
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