Rühlstiftung

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Die Lydia und Heinz Rühl Stiftung wurde von Heinz Rühl in seinem notariellen Testament vom 15. Februar 1993 errichtet und mit einem Stiftungskapital von 200.000 DM ausgestattet. Außerdem übertrug er der Stiftung seine Kunstgegenstände und seine Bibliothek. Die Stiftung führt den Namen "Lydia und Heinz Rühl Stiftung" und hat ihren Sitz in Voerde (Niederrhein). Sie ist eine allgemeine selbständige Stiftung des privaten Rechts und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Lydia und Heinz Rühl Stiftung
Rechtsform: allgemeine selbständige Stiftung des privaten Rechts
Zweck: Förderung der Heimatpflege, die Förderung der juristischen, historischen und theologischen Wissenschaft sowie der Kunst und Kultur
Vorsitz: Vorstand: Walter Jansen, Gisela Marzin
Bestehen: seit 1994
Stifter: Heinz Rühl
Stiftungskapital: 200.000 DM
Sitz: Voerde (Niederrhein)
Website: www.ruehlstiftung.de

Stiftungszweck[Bearbeiten]

Zweck der Stiftung ist die Förderung der Heimatpflege, die Förderung der juristischen, historischen und theologischen Wissenschaft sowie der Kunst und Kultur.

Die Stiftungszwecke werden insbesondere verwirklicht durch:

  • die Veröffentlichung von Chroniken und sonstiger heimatbezogener Literatur
  • die Beschaffung von Mitteln zur Förderung von Forschungsvorhaben durch andere steuerbegünstigte Körperschaften (z.B. Forschungseinrichtungen) oder durch Körperschaften des öffentlichen Rechts (z.B. Forschungsinstitute der Universitäten und Hochschulen)
  • die Vergabe von Forschungsstipendien
  • die Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen, Tagungen und Symposien
  • die Pflege und Erhaltung der vom Stifter überlassenen Bibliothek und Kunstgegenstände.

Kuratoren der Stiftung[Bearbeiten]

Der Vorstand der Stiftung besteht aus zwei Kuratoren. Diese vertreten die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich. Der Vorstand hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters und handelt gemeinschaftlich.

Zu ersten Kuratoren wurden Landeskirchenrat i.R. Friedrich Blum und Richter am Amtsgericht Walter Jansen berufen. Am 17. September 1998 verstarb Friedich Blum. Am 16. Juni 1999 wurde Frau Stadtarchivarin Gisela Marzin als seine Nachfolgerin zur Kuratorin berufen.

Buchförderungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • in der Reihe „Voerder Beiträge“ erschienene Buch "Wenn Straßen erzählen ...“
  • "Die Dorfgeschichte von Löhnen" von Walter Neuse bearbeitet
  • Herausgabe des Buches "Der andere Blick. FrauenLeben in Dinslaken"[1]
  • Herausgabe des Buches "Döt on dat op Hönxe Platt"
  • Publikation "Schulchronik der Volksschule zu Holthausen" von Heinz te Heesen
  • Dissertation zu dem Thema "Englische Ltd. und deutsche GmbH - Haftungsprivileg und Haftungsdurchgriff im Vergleich" von Dr. Christian Hilpert

Projektföderung[Bearbeiten]

  • Restaurierung des zum Nachlass des Stifters gehörenden Hofbücher des Rühl- und Schürmannhofes
  • Schriftenreihe der Lydia-und-Heinz-Rühl-Stiftung:
    • Herausgabe des Buches "Voerde überlebt" von Josef Haubelt[2]
    • Herausgabe des Buches "Voerder Alltagsgeschichte(n)" von Michael Dahlmanns[3]
  • Verleihung des Förderpreises für junge begabte und engagierte Menschen in Zusammenarbeit mit der jugendstiftung des rotary clubs wesel Dinslaken an Julia Graebe
  • Übergabe der Bronzeplastik "Voerder Vogel" an die Stadt Voerde als Dauerleihgabe
  • Verleihung des Förderpreises für junge begabte und engagierte Menschen in Zusammenarbeit mit der Jugendstiftung des Rotary Clubs Wesel-Dinslaken an Christine Bertel

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Frauengeschichtskreis Dinslaken (Hrsg.): Der andere Blick: FrauenLeben in Dinslaken. Klartext Verlag, Essen 2001, ISBN 3-89861-020-9.
  2. Josef Haubelt: Voerde überlebt (= Schriftenreihe der Lydia und Heinz Rühl-Stiftung. Band 1). Voerde 2002, ISBN 978-3-926832-27-6.
  3. Michael Dahlmanns: Voerde überlebt (= Schriftenreihe der Lydia und Heinz Rühl-Stiftung. Band 2). Voerde 2002, ISBN 978-3-00-043605-5 (Inhaltsverzeichnis als PDF-Datei).
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