Prophets of the Rising Dead

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Prophets of the Rising Dead
Offizieller Schriftzug des Bandlogos

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Allgemeine Informationen
Herkunft Gräfenhainichen, Sachsen-Anhalt, Deutschland
Genre(s) Modern Melodic Death Metal
Gründung 2006
Aktuelle Besetzung
Lucas Klück
Pascal Bischoff
Phillip Hillich (seit 2020)
Sven Eltner
Sascha Winkler (2011-2016, seit 2020)
Ehemalige Mitglieder
Lukas Hillebrand (2006-2011)
Robert Gellert (2017-2020)

Prophets of the Rising Dead ist eine deutsche Modern Melodic Death Metal-Band aus Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt. Die Band wurde im Jahr 2006 gegründet und hat 2019 ihr Debutalbum herausgebracht, nachdem 2011 ihre erste EP erschienen ist.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde 2006 gegründet und war im Folgejahr mit Lucas Klück, Pascal Bischoff, Sven Eltner und Lukas Hillebrand vollständig besetzt. Zu dieser Zeit befanden sich die vier Gründungsmitglieder noch im Teenageralter. Weitere vier Jahre später veröffentlichten sie ihre Debüt-EP Welcome to the Wasteland, die sie in Eigenregie aufnahmen.

Mitte 2011 verließ Hillebrand die Band und wurde durch Sascha Winkler am Schlagzeug ersetzt. In den darauffolgenden zwei Jahren spielten die Musiker auf mehr als 30 Konzerten, darunter auf dem Metalfest Festival 2012 als Newcomer und auf dem In Flammen Open Air-Festival 2012 und 2013. [1] Außerdem traten die Jungs unter anderem als Support von Bands wie Brujeria und Dark Age auf.

Ende 2016 kam es zu einem weiteren Wechsel am Schlagzeug, als Winkler durch Robert Gellert abgelöst wurde. Die Band spielte daraufhin 2017 ihr Debutalbum ein. Das erste Album der Band, Discordia, wurde erneut in Eigenregie produziert und 2019 veröffentlicht. Es ist benannt nach der römischen Göttin der Zwietracht und des Streits. Das Artwork des Albums ist handgezeichnet und entstammt der Federführung des Künstlers Hannes Starke. Für Discordia wurde die Band von der Zeitschrift Metal Hammer in der Ausgabe Dezember 2019 mit dem Titel Helden von Morgen ausgezeichnet. [2]

Anfang 2020 kehrte Sascha Winkler zu der Band zurück und ersetzte Gellert am Schlagzeug. Zudem unterstützt nun auch ein fünftes Mitglied die Band: Durch Phillip Hillich bekam diese einen weiteren Gitarristen. Somit besteht das Line-up aktuell aus Lucas Klück als Sänger, Pascal Bischoff und Phillip Hillich als Gitarristen, Sven Eltner als Sänger und Bassist und Sascha Winkler als Schlagzeuger.

Stil[Bearbeiten]

Musik[Bearbeiten]

Die Musiker beschreiben ihren Stil als modernen Melodic Death Metal, kombiniert mit Einflüssen der klassischen Göteburger Schule, die geprägt ist durch Bands wie At the Gates oder In Flames. Dabei lassen sie sich jedoch auch von anderen Musikgenres inspirieren und verschiedenste musikalische Einflüsse in ihre Musik miteinfließen. So wird der Stil der Band unter anderen mit früheren Werken von Opeth verglichen.

Texte[Bearbeiten]

In ihren Liedern befassen sich die Musiker mit verschiedenen Themen, von gesellschaftlichen und persönlichen Problemen bis hin zu fantasievollen Strophen. Die Texte sind zum Großteil in englischer Sprache verfasst. Hierbei stellt insbesondere der Opener Out of Reach vom Debutalbum eine Besonderheit dar, der gekonnt zwischen englischem und deutschem Text wechselt, während der Song Discordia vom namensgebenden Album vollständig in deutscher Sprache daherkommt.

Produktion[Bearbeiten]

Das Debutalbum Discordia wurde Ende 2017 bei Sawdust Recordings in Halle (Saale) produziert. Das Plattenlabel ist unter anderem für Bands wie Annisokay, Emil Bulls, Tenside und Walking Dead on Broadway bekannt.

Produziert wurde das Album von Christoph Wieczorek, dem Sänger und Gitarristen der Band Annisokay, der auch als Musikproduzent tätig ist. Auf Grund der Eigenregie, unter welcher das Debutalbum aufgenommen und von den Bandmitgliedern finanziert wurde, dauerte es beinahe ganze zwei weitere Jahre bis das Album schließlich 2019 veröffentlicht werden konnte.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 2019: Discordia (Eigenproduktion)

EPs[Bearbeiten]

  • 2011: Welcome to the Wasteland (Eigenproduktion)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. maddin.org: In Flammen open Air 2013 - Samstag. Abgerufen am 10. November 2020.
  2. Backstagepro.de: Helden von Morgen: Prophets of the Rising Dead. Abgerufen am 18. März 2020.
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