Projektgruppe „Zwangsarbeit”
Die Projektgruppe „Zwangsarbeit” ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein mit der Zielstellung, Ausstellungsprojekte zur Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus im ländlichen Raum zu entwickeln und umzusetzen. Sie will informieren und die Leute dort erreichen, wo bisher wenig getan wurde: in den ländlichen Regionen, wo zeitweise die Hälfte aller Zwangsarbeiter eingesetzt waren. Die Projektgruppe hat sich im Sommer 2009 aus Journalisten, Historikern, Lehrern, Künstlern und engagierten Bürgern in Berlin und der Oberpfalz gegründet.
Pilotausstellung: Die Pilotausstellung mit dem Titel „Städtedreieck unterm Hakenkreuz – NS-Zwangsarbeit im ländlichen Raum” wurde Ende Februar 2010 in Maxhütte-Haidhof (Oberpfalz) präsentiert.
Wanderausstellung: Die Wanderausstellung unter dem Titel „NS-Zwangsarbeit im ländlichen Raum“ (AT) soll in kleineren Städten und Gemeinden in ganz Deutschland zu sehen sein. Durch individuelle, auf den Ausstellungsort bezogene Details soll sie Unmittelbarkeit und Tiefe erreichen.