Projekt GENINCA

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Das Forschungsprojekt GENINCA (GENomic INstability and genomic alterations in precancerous lesions and/or CAncer) hat die Erforschung neuer Diagnose- und Behandlungsmethoden für Leber- und Darmkrebs zum Ziel. Unter der Koordination der Medizinischen Universität Graz untersuchen Forscher aus 8 akademischen Instituten sowie 3 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien und Großbritannien Zell- und Genomschäden im Frühstadium von Darm- und Leberkrebs. Die EU unterstützt GENINCA mit knapp 3 Millionen Euro.[1]

GENINCA verwendet Methoden, um bestimmte Gewebeproben zu untersuchen, die sich gerade in den ersten Schritten der Umwandlungsphase von gesunden zu bösartigen Zellen befinden. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Tumorstammzellen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden zu einem besseren Verständnis ihrer Entstehung und Eigenschaften führen. Dies wiederum soll die Entwicklung neuer Therapien ermöglichen, die Krebs bereits im Frühstadium entdecken und bekämpfen können.

Projektpartner[Bearbeiten]

IFOM Foundation | Istituto Superiore di Sanità | Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf | INSERM U872 | Oridis-Biomed | Mosaiques diagnostics | biolution | Universität Ulm | University of Oxford | Universität Erlangen-Nürnberg

Fakten[Bearbeiten]

  • Koordination: Medizinische Universität Graz
  • Projektnummer: HEALTH-F2-2008-202230
  • Projektstart: Jänner 2008
  • Projektende: Juni 2011
  • Budget: 3,9 Millionen Euro
  • EU-Förderung: 3 Millionen Euro

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hochspringen [1] Projektseite auf CORDIS Online: 22. Juli 2011
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