Printmedienverlag

Aus MARJORIE-WIKI
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ein Printmedienverlag setzt sich aus den Verlagssparten Buchverlag, Zeitschriftenverlag und/oder Zeitungsverlag zusammen.

Zeitschriftenverlag[Bearbeiten]

Ein Zeitschriftenverlag editiert und vertreibt normale Zeitschriften, aber auch Fachzeitschriften und stellt aus Letzteren außerdem Sonderdrucke zur Verfügung. Ein kostenloses Probeexemplar liegt in der Regel den Zeitschriftenabonnnenten der Printversionen bei. Auf Anfrage und entgeltlich können dann größere Mengen aus dem Probedruck, aber auch Auszüge aus der Zeitschrift (Abstracts) bestellt werden. Die Zeitschriftenverlage gehen tendenziell dazu über, ihre Produkte online zu stellen und die Printversionen durch reine Onlineversionen langfristig zu ersetzen. Das hat den Hintergrund, dass teure Druckkosten und Vertriebsgebühren (Porto, Versandtaschen) wegfallen und das für den Verlag erschwinglicher wird. Für den Kunden bietet das den Nachteil, dass nicht jedermann auf die elektronische Datenverarbeitung jederzeit und überall zugreifen kann.

Zeitungsverlag[Bearbeiten]

Ein Zeitungsverlag ist ein Unternehmen, das mehrere Zeitungen in einem Hause editiert und vertreibt. Ein Beispiel hierfür ist die Frankfurter Neue Presse, die mehrere Regionalzeitungen bündelt. Sie finanziert sich grö0tenteils aus Firmenanzeigen und Zuschüssen durch Gemeinden, in denen die Zeitschrift ihren Unternehmenssitz hat bzw. Filialen unterhält.

Auch Zeitungen stellen mehr und mehr auf Onlinevertrieb um, was einerseits mit Kostenersparnissen im Vertriebsbereich verbunden ist, andererseits die Einnahmen aus der Anzeigenwerbung wegbrechen lässt.

Info Sign.svg Dieser Wikipedia-Artikel wurde, gemäß GFDL, CC-by-sa mit der kompletten History importiert.