Pliny Wood

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Pliny Wood

Pliny Wood (*4. März 1820 in de:Littleborough (Greater Manchester); † 25. Juni 1873 in München) war ein Mitglied der de:Bischöfliche Methodistenkirche, Betreuer des Abgeordnetenhauses und Abgeordner von Sprinfield im de:Massachusetts House of Representatives.


Er war mit Roxana H. Wood (* 11. Dezember 1820 in de:Montpelier (Vermont); † 6. September 1901 in en:Southbridge, Massachusetts) verheiratet.[1]

Ab 1866 vertrat er de:Springfield (Massachusetts) im de:Repräsentantenhaus von Massachusetts. [2]

Wood wurde gewählt, um Springfield in der in der Gesetzgebendenversammlung des Bundesstaates Massachusetts zu vertreten, und danach wurde er zum de:Kaplan in das Repräsentantenhaus gewählt.[3] 1873 war er Commissioner to the de:Weltausstellung 1873 in Wien und logierte im Hotel Donau. Im Hotel Donau, Wien erwarb er die de:Cholera und brachte sie in das Hotel Rheinischer Hof in der de:Bayerstraße 17, wurde in das Allgemeine Krankenhaus (de:Joseph von Lindwurm) eingeliefert verstarb dort und auf dem de:Alter Südfriedhof (München) beigesetzt. [4]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Am 23. Juni 1873 war der Handlungsagent Angelo Ceruti aus Treviso in Wien angelangt und hatte sich im Hotel Donau einlogiert. Am folgenden Tag beschied der Fremde den Dr. Zewi zu sich und am nächsten Tag starb er, wie der von Dr. Zewi damals ausgestellte Totenschein besagte, am Brechdurchfall. Der Hotelbesitzer Carl Traut ermaß die Nachteile der Verlautbarung deses Vorfalles und bat den Doktor, auf den Todtenschein eine andere Todesursache anzugeben . Der Zewi willfahrte dem Ansuchen, das von dem Badearzt des de:Römisches Bad (Wien) Dr. Johann Nepomuk von Heinrich unterstützt wurde, indem er auf einen neuen Totenschein als Todesursache Bluteintritt in das Gehirn angab. Die Leiche des an der Cholera verstorbenen Italieners wurde in die allgemeine Leichenkammer gebracht und hier der Beschau des Dr. Ignaz Erman unterzogen, der gestützt auf den vorliegenden Todtenschein, und da sich keine auffälligen Merkmale für Brechdurchfall an der Leiche zeigten dieselbe Todesursache konstatierte. Die diesfalls auftauchenden Gerüchte nahmen eine immer bestimmtere Gestalt an und führten endlich zur Untersuchung des Vorfalles. Sowohl Dr. Zewi als Herr Traut nahmen keinen Anstand, die Wahrheit einzubeleumen und da es nach der Statthalterei-Verordnung von 3. November 1872 unter den gegebenen Umständen ihre Pflicht gewesen wäre, diese Erkrankung sofort zur Kenntnis der Behörde zu bringen, je erscheinen Dr. Zewi und Herr Traut heute des Vergehens gegen die Gesundheit nach § 393 St. G angeklagt. Die Angeklagten wiederholten ihr umfassendes Geständnis und entschuldigten ihr Vorgehen mit dem Hinweise darauf, dass vereinzelte Auftreten der Cholera nicht notwendig die Bedingung für deren spätere epidemisches Auftreten sein müsse, dass diese Ansicht auch von Dr. Heinrich geteilt worden sei und dass es sich nicht blos um die Vermeidung der aus den aufzuschreckenden Beänstigungen reduzierenden Nachteile für das Hotel handelte, als vielmehr um das allgemeine Interesse. Dem Antrage des Staatsanwalt-Substituten Graf gemäß wurd den die Angeklagten wegen des gebachten Vergehens zur geringsten, gesetzlichen je zu einer Geldstrafe von 5 Florinth verurteilt. vgl.: Volksblatt für Stadt und Land, S. 12

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ROXANNA H. WOOD . Mrs. Roxanna H. Wood , widow of Rev. Pliny Wood , was born in Montpelier , Vt . , Dec. 11 , 1820 , and died at the home of her daughter in Southbridge , Mass . , Sept. 6 , 1900 . She was the daughter of Official Minutes, Methodist Episcopal Church. Conferences. New England, Secretary of the Conference, 1901, [1]
  2. Massachusetts State Representative Pliny Wood (1820-1873), [2]
  3. Brother wood was elected to represent Springfield in the Legislature, and afterward ws chosen Chaplain to the House of Representatives, where he received many tokens of respect form his fellow-members. vgl.: Methodist Episcopal Church. Conferences, Minutes of the Annual Conferences of the Methodist Episcopal Church for the, S. 59
  4. G. Henry Horstmann, Consular Reminiscences, S. 375