Pehr Hallsten

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Pehr Hallsten (geboren als Per Ulric Hallstensson;[1] * 4. Juli 1897 in Hammerdal, Schweden; † 15. Dezember 1965 in Basel) war ein schwedisch-amerikanischer Maler und Übersetzer, der unter dem Namen Pehr bekannt wurde.[2][3]

Leben[Bearbeiten]

Pehr Hallsten emigrierte 1920 in die Vereinigten Staaten und ließ sich in den 1930er-Jahren in Seattle nieder. Er beherrschte sieben Sprachen und arbeitete unter anderem als Sprachlehrer für das Works Progress Administration (WPA)-Programm. 1953 schloss er sein Studium an der University of Washington ab; seine Magisterarbeit war eine Übersetzung von Strindbergs Stora Landsvagen ins Englische.[4] Hallsten war seit ca. 1940 der Lebensgefährte des Künstlers Mark Tobey und lebte mit ihm in Seattle, Washington, und Basel.[2] Beide waren auch mit Wesley Wehr befreundet.[5]

Im Alter von 56 Jahren beschloss Hallsten zu malen,[6] nachdem er seinen Künstlerfreund Helmi Juvonen beobachtet hatte. Juvonens Atelier und Hallsten Lesesaal befanden sich im selben Gebäude. Marc Tobey ermutigte Pehr, Motive aus seiner Kindheit zu malen, darunter Wikinger-Mythen und skandinavische Folklore.[2] Pehr Hallsten stellte seine Werke in der Otto Seligman Gallery in Seattle, Washington, aus.[7][8]

In den späten 1950er-Jahren ermöglichte es Pehrs Erfolg ihm, zum ersten Mal in seinem Leben zu reisen. 1965 erkrankte Hallsten auf einer Reise, kehrte nach Basel zurück. Er starb am 15. Dezember 1965 an den Folgen seiner Zuckerkrankheit.[2][4]

Nachlass[Bearbeiten]

Der Nachlass von Pehr Hallsten, der unter anderem Finanzunterlagen, Briefwechsel mit Galerien und andere Korrespondenz enthält, wird in den Special Collections der University of Washington Libraries aufbewahrt.[9]

Zwei seiner Werke befinden sich in der Sammlung des Seattle Art Museum.

Literatur[Bearbeiten]

  • Wesley Wehr: The Eighth Lively Art. Conversations with Painters, Poets, Musicians, and the Wicked Witch of the West. University of Washington Press, 2001.
  • Wesley Wehr: The Accidental Collector. Art, Fossils, and Friendships. University of Washington Press, 2004.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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