Packing (Fußball)

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Packing rate ist ein Fachbegriff der Fußballstatistik.

In konventionellen Statistiken von Fußballspielen werden Werte wie Ballbesitzquoten, Torschüsse, angekommene Pässe und Chancen analyisert. Hierbei kann es jedoch vorkommen, dass die Statistik das Geschehen unzulänglich widerspiegelt. So lag beim WM-Halbfinal-Spiel bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien gegen Deutschland Brasilien bei den oben genannten Parameter meist vorn, obwohl Deutschland mit 7:1 gewann.

Die Packing rate versucht qualitative Aspekte in den Vordergrund zu stellen. Kriterium sind die überspielten Gegenspieler und besonders die überspielten Abwehrspieler, weil hierbei im Gegensatz zu reinen Ballbesitz-Statistiken irrelevanter Ballbesitz und "Sicherheitspässe" nicht beachtet werden, sondern gebündelt die Spielzüge untersucht werden, die Chancen einleiten.

Das Konzept wurde von der Firma Impect, die von den ehemaligen Fußballprofis Stefan Reinartz und Jens Hegeler betrieben wird, entwickelt.[1] Die Packing rate wurde erstmalig kurz vor und bei der EM 2016 öffentlich vorgestellt, besonders propagiert vom Kommentator Mehmet Scholl.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hochspringen Impect: Boateng und Özil gegen Ungarn stark. 5. Juni 2016, abgerufen am 13. Juni 2016.
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