Oad Siebensee

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Oad Siebensee

Oad Siebensee (* 19. August 1960 in Judenburg) ist ein in Österreich und Ungarn wirkender Künstler.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Siebensee erschien 1992 in der Edition "Künstler und Meister des 20. Jahrhunderts"[1], ebenso in "Who is Who in International Art"[2] sowie in der Ausgabe "Prestige de la peinture"[3] in Paris. Nach nationalen wie internationalen Personalausstellungen und der Teilnahme am Salon des indépendants im Grand Palais an der Champs Elysees in Paris[4] erhielt Siebensee in den 1990er Jahren zwei internationale Kunstpreise und ein Diplom für Malerei[5] in Frankreich.

 
Die zweite Wohn- u. Wirkstätte des Künstlers in Spitz/Wachau
 
Das Oad Siebensee Museum in Torony (Vas - Ungarn)

Der in einem deutschen Topmagazin als "Siebensassa und Allgeist" titulierte Spiritualist malt seit Kindestagen als Autodidakt figurativ, in ganz eigener Manier. Das Motiv der gläsernen Menschenseelen wird immer mehr zum Markenzeichen seiner Malerei.

 
Bildnis des Oad Siebensee eines Künstlerkollegen

Anfängliche Einflüsse von Zeitgenossen wie Salvador Dali oder Vertreter des phantastischen Realismus und deren Galionsfigur "Ernst Fuchs" in Wien sind dort und da erkennbar und zeigen die ästhetische Ausrichtung des Künstlers. Der von ihm als Spiritualismus bezeichnete philosophische Ansatz unterscheidet sich von der zuvor erwähnten Kunstrichtung dadurch, dass die Motive nicht einer Traumwelt, also dem Unbewusstsein entspringen, sondern nüchtern und objektiv mit dem so genannten dritten Auge gesehen und detailgetreu auf der Leinwand wiedergegeben werden.

Als Autodidakt sieht sich Monseigneur Oad Siebensee wie erwähnt auch zum Komponisten berufen. Er kreiert synthetische, teils rhythmische, jedoch immer sphärische Werke auf elektronischen Musikinstrumenten. 1992 erscheint ein Artikel in einem bekannten deutschen Kunstmagazin zu seinem Werk "Tryptichon"[6]

Von 1994 bis 1997 lebte und arbeitete Oad Siebensee in Kairo/Ägypten und verwirklichte dort den Gemäldezyklus "Steine sprechen hören" und die CD-Produktion "Seelentanz Opus 1", die im Zuge einer großen Personalausstellung im "Hotel Marriott" dargeboten wurde. Seit 1999 entsteht im Westen Ungarns das "Oad Siebensee Monastére Musee Hatshed Maije". Das vom Künstler persönlich zu seinem Museum umgestaltete ehemalige Esterhazy- Jagdschloss, das in Form einer Stiftung unsere Zeit überdauern soll, beherbergt einen großen Teil seines Lebenswerkes und ist als touristischer Anziehungspunkt für Kunst- Kultur- und geschichtsinteressierte Personen öffentlich zugänglich.

Spiritualismus ist nach Oad Siebensee´s Verständnis die Erkenntnis des alles umspannenden und durchdringenden, umfassenden und ewiglichen Einen.

Chronologie[Bearbeiten]

  • 1980 – 1982 Entstehung der ersten Großgemälde in Öl auf Leinwand
    • Privates Studium des dalinischen Mystizismus
  • 1982 Ausstellung im Künstlerhaus Wien
    • Kulissengestaltung für Theatergruppe
    • Zahlreiche Ausstellungen in Österreich
  • 1984 Große Personalausstellung, erster internationaler Kunstpreis in Nantes (Frankreich)
  • 1986 Studienreise nach Kanada,
    • Singleausstellung in Toronto
    • Produktion der ersten Schallplatte (Maxisingle)“Prophet Heysel Massacre“ bei Teldek in Hamburg (DE)
  • 1988 Ausstellung im Grand Palais Paris
    • Zweiter internationaler Kunstpreis in Nantes (Frankreich)
    • Zweite Schallplattenproduktion LP „Sacred Sounds“ in Deutschland
  • 1991 Entstehung von weiteren musikalischen Werken
    • Zahlreiche Ausstellungen und Konzerte in Tamsweg (Land Salzburg)
    • Gemälde und Buch „Das Universum des Individuums“
  • 1992 TV-Video Produktion „Der ich bin“
    • Oad Siebensee erscheint in „Who´s Who in international Art“ und in „Prestige de la painture“ in Paris
  • 1993 Ausstellung und Videopräsentation in Mauterndorf (Salzburg)
    • Aufnahme in die Kunstedition in Paris „Les Artistes et Maitres de 20.eme siecle“ (Die Meister des 20. Jahrhunderts)
  • 1994 Auftragswerk „Ode dem Lichte“ (Wandgemälde Krankenhaus Tamsweg)
  • 1994 - 1997 Studienaufenthalt in Cairo (Ägypten)
    • Beginn des Edelsteinzyklus (16 Gemälde Öl auf Leinwand)
    • Personalausstellung und CD Präsentation „Seelentanz“ im Hotel Marriott in Cairo
  • 2000 Entstehung des Museums in Torony (Ungarn)
    • „Monastère Musee Oad Siebensee Hatshed Maije“
  • 2001 Vollendung des Edelsteinzyklus
    • Realisierung des geistlichen Musikwerkes „Triptychon“ auf drei CD´s
  • 2012 – 2015 Komposition und Produktion von Musikwerken für die Videoshow „Analogy“
  • 2015 Inszenierung der Videoshow „Analogy“ (Bild und Ton Dokumentation)
  • 2017 Publikation des Buches „Das Universum des Individuums“ in München
    • Fertigstellung des Museums in Ungarn

Werke[Bearbeiten]

 
Werk des Autors Oad Siebensee "Das Universum des Individuums - Spiegel eines Entstehungsprozesses ISBN 978-3-8316-2018-0"

Musik[Bearbeiten]

 
Das "Electronic-music-studio" von Oad Siebensee
  • Deseleves (1982 - 1985)
  • Prophet - Heysel Massacre (1986, produziert in Gandalf's "Electric Mind Studio")
  • Secred Sounds (1988)
  • Tiefenwelt (1988)
  • Masala (1989)
  • Eletronica (1990, Elektronisches Musikstudio Ludwig Rehberg - Sounddesign, Symphonische Version - Partitur: Franz Cibulka)
  • Indigo (1991)
  • Carrara (1992, Elektronisches Musikstudio EMS Team Ludwig Rehberg - Sounddesign)
  • Seelentanz (1995)
  • Ming I (2013)
  • Analogy: (2015, Bildeffekte mit Videosizer) Alpha, Beta, Gamma, Delta, Action, Makeup, Photofinish Kernkraftwerk Zwentendorf (Drehort "Analogy" Videoshow)
 
Musikvideoshow "Analogy" auf You Tube

Öffentliche Aufträge[Bearbeiten]

  • Diverse Portraits
  • „Ode dem Lichte“ (Groß-Wandgemälde für Landesklinik Tamsweg)
  • Kulissengestaltung (Theater Schöder, Steiermark)

Konzerte[Bearbeiten]

  • Präsentation „Seelentanz“ (Hotel Marriott, Kairo)
  • Orgelwerk „Carrara“ (Tamsweg, Salzburg)
  • Synthetisches Chorwerk „Indigo“ (Tamsweg, Salzburg)
  • Synthesizer Life-Konzert (Schöder, Steiermark)

Filmproduktionen[Bearbeiten]

  • „Der ich bin“ (TV-Videoportrait)

Burg Mauterndorf (Videopräsentation "Der ich bin" Drehort und Gemäldeausstellung)

Illustrationen[Bearbeiten]

  • Literaturzeitschrift Randstein
  • Aufgespürt in unserer Zeit – Josef Perchtaler
  • Friedenstage Gleisdorf

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Bild Titel Größe, Material
Surprise en noir (Werk des Herrn Siebensee, alle Rechte bei Herrn Siebensee 57x80 Öl auf Leinwand
 
Der seelige Schlaf
Der selige Schlaf 115x160 Öl auf Leinwand
 
Das Antlitz
Das Antlitz 135x110 Öl auf Leinwand
 
Seelenfeste
Seelenfeste 100x150 Öl auf Leinwand
 
Proprinzip
Proprinzip 125x140 Öl auf Leinwand
 
Regung und Bewahrung
Regung und Bewahrung 185x258 Öl auf Leinwand
 
Zwei Liebende im Delirium der Masse
Zwei Liebende im Delirium der Masse 140x91 Öl auf Leinwand

Ausstellungen[Bearbeiten]

Gemeinschaftsausstellungen[Bearbeiten]

Personal- Gemäldeausstellungen[Bearbeiten]

  • Kulturhaus Szombathely (Ungarn)
  • Hotel Marriott (Kairo)
  • Schloss Mauterndorf (Mauterndorf, Salzburg)
  • Office Pölzl (Toronto, Kanada)
  • Galerie Nemetz (Judenburg, Steiermark)
  • Atelier Hirthaus (Scheifling, Steiermark)
  • Repro-Rögner-Galerie (Graz)
  • Hotel Lercher (Murau, Steiermark)
  • Sparkasse Neumarkt (Steiermark)
  • Raiffeisenkasse St. Georgen ob Murau (Steiermark)
  • Galerie Bernier (Nantes, Frankreich)
  • Sparkasse Murau (Steiermark)
  • Retzhof Leibnitz (Steiermark)
  • Contact Musical (Raiffeisenhof Graz, Alois Hochstrasser, orchestraler Beitrag, Markus Jaroschka - literarischer Beitrag)

Preise[Bearbeiten]

 
Diplome D'Honneur Grand Prix Jules Verne, Nantes
 
a la rencontre des createurs de notre temps
  • 4e Prix au Salon Jules Verne (Nantes, Frankreich, 1984)
  • 2e Prix au Salon Jules Verne (Nantes, Frankreich, 1989)
  • Steirischer Förderungspreis (Graz, 1990)

Literatur[Bearbeiten]

"Prestige de la Peinture et de la Sculpture dÁujord'hui dans le Monde" - Paris, Frankreich, 1990.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Edition "Künstler und Meister des 20. Jahrhunderts" 1992
  2. "Who is Who in International Art" International Biographical Art Dictionary, Published and distributed in Switzerland, Edition 91/92, S305, S427, S575
  3. "Prestige de la peinture et de la Sculpture dÁujord'hui dans le Monde" Coffret - Musée - Tome2, France
  4. A la rencontre des createurs de notre temps, Anne Vanoli, Critique de Art (Director)
  5. Diplome D'Honneur, Grand Prix Jules Verne, Nantes (Galerie Bernier - Directeur de Galerie)
  6. Artikel "Universum des Individuums" im "Top Magazin Stuttgart", 1992
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