Nationales Bernstein Netzwerk Computational Neuroscience
Das Nationale Netzwerk Computational Neuroscience (NNCN) ist ein 2004 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung ins Leben gerufene Förderinitiative, die das Forschungsfeld der Computational Neuroscience in Deutschland etablieren soll. Insbesondere soll die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in dieser Disziplin verstärkt werden und die Forschungsergebnisse sollen der Anwendung zugeführt werden.[1] Namensgeber ist der deutsche Physiologe Julius Bernstein, der mit seiner „Membrantheorie“ die erste physikalisch-chemische Erklärung für elektrische Ereignisse in der Biologie und die erste quantitative Theorie der Elektrophysiologie lieferte.[2]
Aufbau[Bearbeiten]
Das Netzwerk besteht vier Bernstein-Zentren in Berlin, Freiburg, Göttingen und München. Ein weiteres Zentrum in Mannheim ist am Entstehen.[3] Das Netzwerk wurde durch die sogenannten „Bernstein-Partner“ ergänzt, welche sich aus fünf Bernstein-Gruppen und elf Bernstein-Kooperationen zusammensetzen. Bernstein-Gruppen (in Bochum, Bremen, Heidelberg, Jena und Magdeburg) sollen das Spektrum der Forschungsansätze erweitern und zur nachhaltigen Etablierung des Forschungsfeldes in Regionen beitragen, in denen keine Bernstein-Zentren angesiedelt sind. Die Bernstein-Kooperationen sollen zwischen Arbeitsgruppen innerhalb und außerhalb der Bernstein-Zentren einen intensiven Austausch ermöglichen und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von theoretischen und experimentellen Disziplinen sichern.[4]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- Hochspringen ↑ Richtlinien zur Förderinitiative "Nationales Netzwerk Computational Neuroscience - Bernstein Zentren" auf den Seiten des BMBF
- Hochspringen ↑ NNCN-Broschüre (Juni 2008)
- Hochspringen ↑ Pressemitteilung des ZI vom 18. Juni 2010
- Hochspringen ↑ Das Bernstein-Netzwerk auf der Homepage des NNCN