Monteverro
Monteverro ist eine Rotwein-Cuvée des gleichnamigen Weinguts in der südlichen Toskana (Maremma) am Fuß von Capalbio, Italien. Besitzer des Weingutes ist Carl Weber dem auch die Dehner Gartencenter-Kette gehört. Der Unternehmer kaufte 2003 die 50 Hektar große Fläche in der Toskana.[1]
Inhaltsverzeichnis
[Verbergen]Geschichte[Bearbeiten]
Der Name Monteverro - zu Deutsch so viel wie „Der Berg des Ebers“ - hat seinen Ursprung in einer Legende. Demnach zog ein kleines mutiges Mädchen an Heiligabend mit einer Flinte bewaffnet los, um ihr karges Weihnachtsessen mit Fleisch aufzubessern und erschoss einen großen, furchterregenden Eber. Die Jagd fand genau in der Macchia statt, die sich hinter dem Weingut ins Landesinnere erstreckt und seitdem Monteverro heißt.
Anbaugebiet und Lage[Bearbeiten]
Die Weinberge befinden sich auf den letzten Ausläufern der typischen toskanischen Hügellandschaft nahe des Tyrrhenischen Meers. Anders als in der südlichen Toskana weht hier eine konstante Meeresbrise. Die tonhaltige Erde des 50 Hektar großen Weingutes ist mit Eisen und Gestein angereichert, welches wie eine natürliche Wasserdrainage in regenreichen Wintermonaten wirkt. In den trockenen Sommermonaten speichert die Tonerde die Feuchtigkeit. Die Weinberge von Monteverro beherbergen die Rebsorten Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot, Syrah, Grenache und Petit Verdot. Das milde Klima und die besonderen Eigenschaften des Bodens spiegeln sich im Charakter der Weine wider.
Lese und Vinifizierung[Bearbeiten]
Anfang September startet die Traubenlese in der Regel mit Merlot, gefolgt von Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc sowie Petit Verdot. Die Trauben werden ausschließlich per Hand und überwiegend in den Morgenstunden geerntet. Der anschließende Ausbau des Weins in französischen Barriques im Weinkeller dauert 24 Monate.
Authentifizierung[Bearbeiten]
Seit 2010 sind die Monteverro-Flaschen mit einem Authentifizierungssiegel versehen, das die Echtheit des Weines garantiert. Dieses ist zur einen Hälfte auf dem Flaschenhals und zur anderen Hälfte auf der Kapsel aufgeklebt und besteht aus einer zufälligen Anordnung von Luftbläschen, die vergleichbar mit einem Fingerabdruck ist.
Wahrnehmung in der Öffentlichkeit[Bearbeiten]
Bereits der erste Jahrgang 2008 fand in der Fachwelt großen Anklang. Das renommierte Weinmagazin Falstaff vergab für den Monteverro von 2008 95 von 100 Punkten und lobte die „fulminante Premiere“ . Das Magazin Weinwelt attestierte dem Jahrgang 2008: „Es gibt nicht viele toskanische Rotweine dieses Formats!" . Der Monteverro von 2010 erhielt von Weinkritiker und Autor Robert M. Parker in „The Wine Advocate“ 96 Punkte und das Urteil „absolutely stunning … Monteverro is a relatively new estate that shows enormous promise” .
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- Hochspringen ↑ Mit preußischer Tugend zum Winzer in Italien in Handelsblatt, abgerufen 14. November 2013
- http://www.fineartofliving.de/bubble-tag-monteverro-aus-der-toskana-prasentiert-eine-neue-technologie-gegen-betrugsfalschungen
- http://www.falstaff.de/weinliste.html?tx_faldb_pi1%5Bpublikationid%5D=190&cHash=8e42f650b76373562fd70741b7e83f66
- http://www.yoopress.com/de/weinnews/weinevents/aktionen/8725.MONTEVERRO_Von_der_toskanischen_Kueste_in_die_Dolomiten.html
- https://www.erobertparker.com/newSearch/th.aspx?th=185349&id=1&___z=wZFIRK%2FuY6GyvY%2FfyIOlQfm%2Bh8Y%3D
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