Messerbajonett G98/K98 Demag

Aus MARJORIE-WIKI
Wechseln zu: Navigation, Suche
Messerbajonett G98/K98 Demag
Messerbajonet G98,K98 Demag.jpg
Angaben
Waffenart: Bajonett, Kampfmesser, Kombinationswaffe
Bezeichnungen: Messerbajonett G98/K98 Demag
Verwendung: Waffe
Entstehungszeit: 1916
Einsatzzeit: 1916 bis 1918
Ursprungsregion/
Urheber:
Deutsches Reich, Armeeoberkommando
Verbreitung: Europa
Gesamtlänge: 28 cm
Klingenlänge: 15 cm
Griffstück: Stahlblech

Das Messerbajonett G98/K98 Demag ist eine Kombinationswaffe von Bajonett und Kampfmesser aus dem deutschen Reich.

Beschreibung[Bearbeiten]

Das Messerbajonett G98/K98 Demag (auch Grabendolch M16) ist in Ganzmetallbauweise hergestellt. Das Heft besteht aus in Form gepresstem Stahlblech und ist mit der Angel vernietet. Im Griffstück ist eine Führung vorhanden, die zur Befestigung an der Bajonetthalterung vorgesehen ist. Durch einen Druckknopf, der quer zum Knauf liegt, kann das Bajonett vom Bajonetthalter gelöst werden.

Das Heft ist in der Mitte abgeknickt, um dem Putzstock am Gewehr Raum zu bieten, damit sich Gewehr und Bajonett an dieser Stelle nicht berühren und genug Raum zum Befestigen und zum Lösen vorhanden ist. Das Heft wurde olivgrün lackiert. Die Parierstange besteht ebenfalls aus Stahl und ist an einer Seite leicht zur Klinge hin abgebogen. Die Schneide ist zweischneidig und hat einen starken Mittelgrat. Die Scheide besteht ebenfalls aus gepresstem Stahlblech, ist schwarz lackiert und mit einer Lederschlaufe zur Gürtelbefestigung versehen. Auf der Fehlschärfe ist auf der Vorderseite der Hersteller „Demag, Duisburg“ und auf der Rückseite „Gesetzlich Geschützt“ eingeschlagen.

Das Messerbajonett G98/K98 Demag wurde von der Firma Demag (Deutsche Maschinenfabrik) in Duisburg entwickelt und produziert. Es sind zwei Modellvarianten und deren Übergangsmodelle bekannt die sich an der Form des Drückers erkennen lassen. Es wird heute wieder für Sammler und Liebhaber hergestellt.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Verschiedene Ansichten des Messerbajonetts bei Wehrmacht-Awards [1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Frederick J. Stephens: Kampfmesser: Ein illustrierter Führer zu den Kampfmessern und militärischen Survival-Waffen der Welt. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-87943-812-9, S. 65 (englisch: Fighting knives. 1980. Übersetzt von Heinz Werner).
Info Sign.svg Dieser Artikel wurde gemäß CC-BY-SA mit der kompletten Versionsgeschichte aus dem ehemaligen Waffentechnik-Wiki importiert.