Meditationszentrum Beatenberg

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Das Meditationszentrum Beatenberg lehrt Meditationsformen aus verschiedenen buddhistischen Traditionen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte und Ort[Bearbeiten]

Das Meditationszentrum Beatenberg wurde im Jahr 2000 von der Vorgänger-Organisation 'Dhamma Gruppe Schweiz' gegründet. Diese hat während mehr als 20 Jahren buddhistische Meditationskurse in der Schweiz organisiert. Als die Teilnehmerzahlen bei diesen Kursen stetig stiegen, entschloss man sich, ein Zentrum aufzubauen, in welchem während des ganzen Jahres Meditationskurse angeboten werden können. Zu diesem Zweck wurde die "Stiftung Zentrum für Buddhistische Meditation Beatenberg“ gegründet. Das Zentrum befindet sich in am Südhang des Niederhorns über Interlaken auf 1250 m, mit Blick auf Thunersee und Berner Alpen. Die mitbegründenden Meditationslehrer und -lehrerinnen waren Fred von Allmen und Ursula Flückiger

Kurse[Bearbeiten]

Die buddhistisch ausgerichteten Meditationskurse – sogenannte Retreats – befassen sich mit einer Praxis, die auf die Erkenntnis der 'wahren Natur' allen Seins abzielt sowie auf die daraus entspringende innere Freiheit und eine Haltung der Liebe und des Mitgefühls. Dabei wird eine 2500-jährige Tradition fortgesetzt und versucht, diese mit Methoden und Formen umzusetzen, die vom heutigen Menschen als lebendig und hilfreich erkannt werden. Zur Teilnahme an Kursen dieses Zentrums ist es aber keineswegs notwendig, sich in seiner religiösen Zugehörigkeit zu definieren oder sich irgendwie mit buddhistischen Ideen oder Grundsätzen zu identifizieren. Allerdings braucht es bei einer Kursteilnahme beträchtliches Interesse und Hingabe, da Retreats in vieler Hinsicht sehr anspruchsvoll sind. Entsprechend alter Tradition wird der Tag von früh morgens bis nachts mit formaler Meditation im Sitzen und Gehen verbracht, unterbrochen nur von den Mahlzeiten, einem Lehrvortrag und individuellen oder Gruppen-Gesprächen. Zusammen mit dem vollständigen Schweigen, das vom Kursanfang bis zum Morgen des letzten Tages eingehalten und nur für die regelmäßigen Gespräche mit den Lehrenden gebrochen wird, prägen Einfachheit und Unmittelbarkeit den Tagesablauf.

Inhaltliche Grundlagen[Bearbeiten]

Verhaltensrichtlinien die auf gegenseitiger Achtung und auf Respekt vor allen Lebewesen beruhen, bilden die Grundlage der Praxis. Das Hauptgewicht liegt auf Kursen der Vipassana- (Erkenntnis-) Meditation und den Meditationen des Herzens (Metta, Karuna, etc.). Was besonders an den Vipassana-Meditationskursen geübt wird, ist Achtsamkeit, Gegenwärtigsein und direktes Wahrnehmen aller Prozesse und Erfahrungen des Körpers, der Sinne und des Geistes. Durch eine fortwährende Auseinandersetzung mit innerem Annehmen und Loslassen wird das geistige und psychische Gleichgewicht gestärkt und tiefere Sammlung und Stille ermöglicht. Dadurch kann die wahre Natur des eigenen Wesens und allen Seins sichtbar werden und Herz und Geist können sich öffnen für die ihnen innewohnende Freiheit. So werden Mitgefühl und Tatkraft frei, die sich wiederum positiv nach in der Aussenwelt manifestieren können.

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