Markus Anhalt

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Markus Anhalt (* 9. Februar 1965 in Altenburg) ist ein deutscher katholischer Theologe, Kirchenhistoriker und Mitarbeiter des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Leipzig.

Leben[Bearbeiten]

Markus Anhalt absolvierte ein altsprachliches Abitur am Norbertinum in Magdeburg und studierte von 1986 bis 1990 Philosophie und katholische Theologie am ehemaligen Philosophisch-Theologischen Studium Erfurt und Frankfurt am Main. Es folgten Pastoralpraktika in Freiberg und Plauen. 2000 erhielt er das Lizenziat der Theologie. 2002 promovierte er im Auftrag der Päpstlichen Universität Gregoriana, Rom, an der Theologischen Fakultät der Universität Erfurt im Fach Kirchengeschichte mit seiner Dissertation über „Das Kollegiatstift St. Georgen in Altenburg auf dem Schloss 1413–1537. Ein Beitrag zur Stiftskirchenforschung“,[1] begleitet durch den Kirchenhistoriker Josef Pilvousek.[2][3]

Seit 1992 ist er Mitarbeiter in der Außenstelle Leipzig des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU).

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Das Kollegiatstift St. Georgen in Altenburg auf dem Schloss 1413–1537: ein Beitrag zur Stiftsforschung (= Erfurter theologische Schriften. Band 32). Benno-Verlag, Leipzig 2004, ISBN 978-3-7462-1699-7 (194 S., Zugl. Dissertation an der Universität Erfurt, 2002).
  • Die Macht der Kirchen brechen: Die Mitwirkung der Staatssicherheit bei der Durchsetzung der Jugendweihe in der DDR (= Analysen und Dokumente: wissenschaftliche Reihe der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der Ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. Band 45). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2016, ISBN 978-3-525-35121-5 (221 S.).[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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