Mark Richartz
Mark M.W. Richartz (* 7. September 1936 in Schoorl; † 31. Mai 2013 in Maastricht) war ein deutsch-niederländischer Psychiater und von 1977 bis 2003 Professor an der Universität Maastricht.
Leben[Bearbeiten]
Mark Richartz wurde als ältester von vier Brüdern in den Niederlanden geboren. Die Familie lebte in Berlin, wo der Vater als Jurist arbeitete. Nach der nationalistischen Machtergreifung ging die Familie zurück in die Niederlande, wo Mark Richartz aufwuchs. Nach dem Krieg schickten seine Eltern ihn auf ein Internat in Hessen. Nach dem Abitur studierte er Medizin in Frankfurt und Heidelberg. Nach dem Studium arbeitete er als Assistenzarzt am Klinikum der Medizinischen Hochschule Hannover.[1] 1976 ging Richartz an die Universität Maastricht, wo er von 1977 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2003 als Professor für Klinische Psychiatrie und Rehabilitation tätig war.[2]
Schriften[Bearbeiten]
- Mark Richartz: Pablo Picasso: a latency-timeless? Psycho-biographical notes and psychodynamic reflections on (his) creativity. De Gids (1994). Archived on August 30, 2023. Accessed on August 30, 2023 – via DBNL.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Christian Reumschüssel-Wienert: Psychiatriereform in der Bundesrepublik Deutschland. Transcript Verlag, 2021, ISBN 978-3-8394-5813-6, S. 31, doi:10.1515/9783839458136-005 (458 S., transcript-open.de [abgerufen am 23. März 2025]).
- ↑ Manfred Bauer: Zum Tode von Mark Richartz. In: Psychiatrische Praxis. Nr. 40, 2013, ISSN 0303-4259, DNB 1167886283, S. 354–355, doi:10.1055/s-0033-1349451, urn:nbn:de:101:1-2018092613123426795190.
Personendaten | |
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NAME | Richartz, Mark |
ALTERNATIVNAMEN | Richartz, Mark M.W. |
KURZBESCHREIBUNG | deutsch-niederländischer Psychiater, Arzt und Professor |
GEBURTSDATUM | 7. September 1936 |
GEBURTSORT | Schoorl |
STERBEDATUM | 31. Mai 2013 |
STERBEORT | Maastricht |