Marion Weike

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Marion Weike (* 8. Januar 1959 in Bielefeld-Brackwede) ist seit 1999 hauptamtliche Bürgermeisterin der Stadt Werther (Westf.). Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.[1]

Inhaltsverzeichnis

Vita[Bearbeiten]

Nach dem Abitur im Jahr 1978 am Öffentlich-stiftischen Gymnasium der von Bodelschwinghschen Anstalten studierte sie im Rahmen der einphasigen Juristenausbildung an der rechtwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bielefeld. Im Januar 1985 legte sie ihr zweites juristisches Staatsexamen mit der Befähigung zum Richteramt ab.[1]

Anschließend absolvierte sie die Fortbildung „Kaufmännische Praxisqualifizierung für Juristen und Wirtschaftswissenschaftler“ der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP).

Von 1985 bis 1995 war sie als Juristin im Rechtsamt der Stadt Bielefeld tätig. Schwerpunkte waren Baurecht, Ordnungsrecht und Personalrecht. Danach arbeitete sie bis 1997 als Referentin der hauptamtlichen Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld. Von 1997 bis 1999 leitete sie das Projektbüro „Verwaltungsmodernisierung“ der Stadt Bielefeld (Konzern Stadt). Von 1992 bis 1995 war Marion Weike Mitglied der Einigungsstelle und der Bewertungskommission ihres Dienstherrn. Im Jahr 1988 wurde sie zur Stadtverwaltungsrätin ernannt, 1989 zur Stadtoberverwaltungsrätin und anschließend 1993 zur Stadtverwaltungsdirektorin.[1] Seit 1999 ist sie hauptamtliche Bürgermeisterin der Stadt Werther (Westf.)

Nebenamtliche Tätigkeiten[Bearbeiten]

Von 1987 bis 1991 leitete Marion Weike mit Lehraufträgen der Universität Bielefeld im Rahmen der einphasigen Juristenausbildung Arbeitsgemeinschaften für Rechtspraktikanten und von 1989 bis 1991 Arbeitsgemeinschaften für juristische Referendare (Ordnungsrecht/Beamtenrecht). Zudem war sie bis zum Jahr 2000 nebenamtliche Dozentin am Studieninstitut Ostwestfalen-Lippe (zeitweise auch am Studieninstitut in Vorpommern) und unterrichtete in Lehrgängen des mittleren Dienstes, des gehobenen bautechnischen Dienstes sowie in Angestelltenlehrgängen I und II (Ordnungsrecht, BGB, Baurecht). Mehrere Jahre leitete sie eine Prüfungskommission für den gehoben allgemeinen Verwaltungsdienst. 1993 veröffentlichte sie in der Kommentierung Praxis der Gemeindeverwaltung zum Thema Sperrzeit in Nordrhein-Westfalen.[2]

Politik[Bearbeiten]

1982 trat Marion Weike in die SPD ein. Sie engagierte sich zunächst bis 1985 in der Juso-AG Brackwede, danach in der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in Bielefeld. Bis zu einem Umzug im Jahr 1989 war sie Mitglied im Vorstand des Ortsvereins Friedrichsdorfer Straße. In der Zeit von 1988 bis 1999 war sie stellvertretende Vorsitzender des AfA-Bezirksvorstandes OWL und von 1990 bis 1999 Mitglied des AfA-Landesvorstandes NRW.[1]

Marion Weike ist seit der Kommunalwahl 1999 Bürgermeisterin der ostwestfälischen Stadt Werther (Westf.) Sie wurde bei der Kommunalwahl am 26. September 2004 mit 67,9 %, am 30. August 2009 mit 61,58 % und am 25. Mai 2014 mit 63,15 % der Stimmen wiedergewählt.

Seit dem Jahr 2000 ist Marion Weike stellvertretende Vorsitzende der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik in NRW e.V (SGK NRW).[3] Zudem ist sie seit dem seit 2003 Mitglied des SGK-Bundesvorstandes. Das Amt der Bundesschatzmeisterin der der SGK nimmt sie seit 2016 wahr.[4] Seit 2018 amtiert sie als stellvertretende Vorsitzende im SPD-Kreisverbandes Gütersloh mit.[1]

Weiteres Engagement[Bearbeiten]

Marion Weike ist seit 1999 Vorsitzende des Aufsichtsrates der Elektrizitätsversorgung Werther GmbH (EWG)[5] und seit 2000 Mitglied im Aufsichtsrat des KreisWohnstättenGenossenschaft Halle (Westf.)[6]

Darüber hinaus ist sie auch Mitglied im Kuratorium der Peter-August-Böckstiegel-Stiftung in Werther.[7]

Seit 2014 ist sie Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für den Regierungsbezirk Detmold im Städte- und Gemeindebund NRW. [8] 2016 wurde sie Vizepräsidentin des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen.[9] Zudem ist sie Mitglied im Hauptausschuss des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.[10]

Am 25. Juni 2019 ist sie vom Landeskabinett zum Verwaltungsratsmitglied der d-NRW Anstalt öffentlichen Rechts bestellt worden.[11]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Bürgermeisterin › SPD Werther. Abgerufen am 11. November 2019 (de-DE).
  2. Kommunal- und Schul-Verlag. Abgerufen am 12. November 2019.
  3. Über uns. Abgerufen am 12. November 2019.
  4. Vorstand der Bundes-SGK. 29. Januar 2016, abgerufen am 12. November 2019.
  5. Elektrizitätsversorgung Werther GmbH, Werther - Stromversorgungsunternehmen. Abgerufen am 16. November 2019.
  6. Organe - KWG Halle. Abgerufen am 11. November 2019 (de-DE).
  7. Kuratorium und Vorstand der Peter-August-Böckstiegel-Stiftung. Abgerufen am 12. November 2019.
  8. AG Detmold – Kommunen in NRW. Abgerufen am 12. November 2019.
  9. Präsidium - Kommunen in NRW. Abgerufen am 11. November 2019 (de-DE).
  10. DStGB - Hauptausschuss. Abgerufen am 12. November 2019.
  11. Verwaltungsrat - d-NRW. Abgerufen am 12. November 2019.
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