Marine-Flak
Die Marine-Flak war die landseitige Flakartillerie der Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg. Im Deutschen Reich und in den von der Wehrmacht besetzten Gebieten dienten sie dem Schutz von Häfen, Werften und Rüstungsbetrieben. In den Niederlanden sollten sie den Überflug von Bombern der Royal Air Force und der United States Army Air Forces verhindern. So monströs das ganze Flaksystem war, so notwendig war es aus militärischer Sicht; denn Flugabwehrraketen gab es noch nicht und Jagdflugzeuge reichten bei den gewaltigen Bomberflotten der Alliierten bei weitem nicht.
Inhaltsverzeichnis
[Verbergen]- 1 Geschichte
- 2 Seetransporte
- 3 Deutsche Bucht
- 4 Seekommandant Elbe–Weser
- 5 Deutsche Ostseeküste
- 6 Dänemark
- 7 Norwegen
- 8 Baltikum
- 9 Niederlande
- 10 Französische Atlantikküste
- 11 Griechenland
- 12 Italien
- 13 Marine-Flak-Brigaden
- 14 Siehe auch
- 15 Literatur
- 16 Weblinks
- 17 Anmerkungen
- 18 Einzelnachweise
Geschichte[Bearbeiten]

Die Reichsmarine hatte 1932 sechs Marine-Artillerie-Abteilungen in Kiel, Wilhelmshaven, Swinemünde, Cuxhaven, Pillau und Emden–Borkum. Die Marine-Flak-Schule hatte ihren Standort in Swinemünde. Die Horch- und Scheinwerferausbildung befand sich in Cuxhaven.[1]
Aufstellung und Nummerierung[Bearbeiten]
Die Marine-Flak ging aus der Marine-Artillerie hervor. Die im Frieden bestehenden Marine-Artillerie-Abteilungen I–VII stellten bei Kriegsbeginn die im Heimatgebiet eingesetzten Marine-Flak-Abteilungen auf. Anders als die mit 1 beginnenden Nummern der Heeresartillerie führten sie als erste Ziffer der dreistelligen Nummer eine 2.[1] Für die Regimenter galt die Tradition der Kaiserlichen Marine, dass die Einheiten in der Ostsee ungerade und in der Nordsee gerade Nummern hatten.
Einsatzgebiete und aufstellende Marine-Artillerie-Abteilungen oder Ersatz-Marine-Artillerie-Abteilungen waren durch die letzte Ziffer gekennzeichnet.[A 1] Die Marine-Fla-Abteilungen wurden im Winter 1939/40 in Marine-Flak-Abteilungen umbenannt. Wie die Marine-Artillerie waren sie in Kompanien gegliedert. Die Bezeichnung Batterie wurde erst im Winter 1941/42 eingeführt.[1]
Um die Festungen der Kriegsmarine in Norwegen, den Niederlanden und Frankreich zu schützen, wurden im Laufe des Krieges weitere Marine-Flak-Abteilungen gebildet.
Gliederung und Ausrüstung[Bearbeiten]
Die Abteilungen entsprachen Bataillonen. Mit ihren Batterien und Zügen unterstanden sie Regimentern. Die Abteilungen hatten eine Stabsbatterie, schwere Flak- und Sperrbatterien, mittlere, leichte und gemischte Flak-Batterien, Leuchtgruppen und Scheinwerferbatterien. Ihre Anzahl war zeitlich und örtlich sehr verschieden; sie hing von der Art der zu schützenden Objekte ab.[1] Das Kaliber reichte von 2–4 cm bei den leichten zu 8,8–12,5 cm bei den schweren Batterien. Zur Ausrüstung gehörten (manchmal) Geräte zur Entfernungsmessung und Schallortung. Die neue Dezimeter-Telegraphie kam nur vereinzelt zum Einsatz.
Das Personal bestand aus Soldaten der Kriegsmarine. Wie die Masse der Wehrmacht waren die meisten reaktivierte Reservisten. Hinzu kamen HJ-Marinehelfer. Zu einer Abteilung gehörten etwa 1.000 Mann. Bei (mindestens) 90 Marine-Flak-Abteilungen waren das insgesamt 90.000 Mann.
Die meisten Kommandeure waren Korvettenkapitän (KK); die Mehrzahl kam aus der Marine-Artillerie (M.A.). Nicht wenige waren Diplom-Ingenieur. Manche waren Kapitänleutnant (KL) oder Fregattenkapitän (FK), nur zwei Kapitän zur See (KzS).
Seetransporte[Bearbeiten]
Die MFlA 200 wurde aufgestellt am 15. April 1940 in Kiel-Holtenau mit Stützpunkten in Hamburg, Stettin, Oslo und Aalborg. Sie wurde am 4. September 1940 umbenannt zur Marine-Bordflak-Abteilung 200. Ihre Aufgabe war der Schutz von Seetransporten der Handelsmarine. Kommandeur war ab April 1940 KL Fölsch.
Deutsche Bucht[Bearbeiten]
2. Marine-Flak-Regiment (Wilhelmshaven)[Bearbeiten]
Bei seiner strategischen Bedeutung war Wilhelmshaven von einem inneren und einem äußeren Luftverteidigungsring umgeben.[2] Zum äußeren gehörten drei schwimmende (verankerte) Flakbatterien, sog. Flakkreuzer: Medusa, Niobe und Arkona.[3] Das 2. Marine-Flak-Regiment wurde im Januar 1940 aufgestellt und am 5. Januar 1942 zur II. Marine-Flak-Brigade umgewandelt. Unterstellt dem Küstenbefehlshaber Ostfriesland, ab Februar 1941 Küstenbefehlshaber Deutsche Bucht, ab November 1944 Seekommandant Ostfriesland.
Marine-Flak-Abteilung 212[Bearbeiten]
Aufgestellt im Oktober 1939, gleichzeitig Flakuntergruppenkommandeur Wilhelmshaven-Mitte. 1941 vier, 1942 sechs schwere Flakbatterien: „Daressalam“[4], Kirchreihe, Tirpitzhafen, Rüstersiel, Schaar, III. Einfahrt und Geniusbank. Von der aufgelösten MFlA 262 übernahm die Abteilung am 1. November 1943 alle leichten und mittleren Waffen in der Stadt. Diese wurden mit den entsprechenden Zügen der Abteilung zu den Flakzügen Stadt, Schaar, Ebkeriege, Friedenstraße, Spülgelände, Rüstringer Straße, Strandhalle, Rüstersiel, Voslapp und Fedderwarden zusammengestellt. Kommandeure waren KK Dr. M.A. Ernst-August Hartmann, KK Dr. Bickelhaupt, KK Oelmann und KK M.A. Dr. Krampe.
Marine-Flak-Abteilung 222[Bearbeiten]
Aufgestellt im August 1939 mit vier schweren Flak-Batterie (Blauhand, Dangast, Schweiburg, Varelerhafen). Der Flakkreuzer Medusa lag auf Schilligreede. Die Abteilung bildete das Flak-Untergruppen-Kommando Süd. Kommandeure waren Kapitänleutnant Fritz-Henning Brandes, KL Helmuth Klett, KK Dr. Bickelhaupt, KK M.A. Oelmann und wieder KK Klett.
Marine-Flak-Abteilung 232[Bearbeiten]
Aufgestellt am 26. August 1939 in Wangerooge. Sie hatte schon 1939 vier schwere Flak- und Sperrbatterien. Als Flakkommandeur Wangerooge war sie bis zu ihrer Auflösung am 30. September 1943 dem Kommandanten im Abschnitt Wangerooge unterstellt. Im Oktober 1943 wurde sie durch die Umbenennung der Marine-Flak-Abteilung 262 beim 2. Marine-Flak-Regiment neu aufgestellt. Als Flak-Untergruppenkommando Hafen diente sie zur Sicherung der Häfen und Schiffsschleusen. Am 1. März 1944 belief sich der Personalbestand der Abteilung auf 19 Offiziere, 39 Portepée-Unteroffiziere, 99 Unteroffiziere, 498 Mannschaften, 118 Marinehelferinnen, 182 Marinehelfer und 55 hilfswillige kriegsgefangene Russen. Kommandeure waren KK Ernst v. Voigt, KK M.A. Albert Schulze, KK M.A. Dinkelacker, KK M.A. Kissing und KL M.A. Bollenhagen.
Marine-Flak-Abteilung 252[Bearbeiten]
Aufgestellt im August 1939 in Heidmühle mit fünf schweren Flak-Batterien in Schortens, Sande (Friesland), Hohemey, Siebetshaus und Sillenstede als Flak-Untergruppen-Kommando West.[A 2] Kommandeure waren KL M.A. Hans Merker, KK Schultz-Reuter, KK M.A. Junghenn, KK Dr. Hans Luck, KK M.A. Gustav Heuser und KK M.A. Lothar Köhler.
Marine-Flak-Abteilung 262[Bearbeiten]
Aufgestellt im September 1939. Zu Kriegsbeginn gliederte sich die Abteilung in die zwei Batterien, die den Fla.M.W.-Schutz Kriegsmarinewerft bildeten.[A 3][A 4] Durch die Aufstellung vieler neuer mittlerer und leichter Waffen der 2. Batterie im Bereich der Schleusen und der Stadt wurde am 23. September 1939 eine 3. Batterie aufgestellt.[A 5] Dabei entfiel die Bezeichnung Fla.M.W.-Schutz Kriegsmarinewerft. Zwischen 1940 und 1942 wuchs der Personalbestand von 862 auf 1.912 Mann. Kommandeure waren KL M.A. Paul Kühn, KK Charles Roediger, KL M.A. Krallmann und KL M.A. Kissing. Im Oktober 1943 wurde sie zur MFlA 232 umbenannt.
Marine-Flak-Abteilung 272[Bearbeiten]
Aufgestellt im September 1939 in Tossens als Marine-Untergruppen-Kommando Ost. Neben drei schweren Flak-Batterien in Tossens, Eckwarderhörne und Langwarden hatte sie ab 1943 eine leichte Flakausbildungskompanie in Niens. Kommandeure waren KK M.A. Haueisen, KL M.A. Hans Merker, KK Bär, KK M.A. Franz Petersen, KK M.A. Adolf Hofmann und KK M.A. Damm.[5]
Marine-Flak-Abteilung 282[Bearbeiten]
Aufgestellt im Februar 1940 in Schillig. Die Abteilung bildete das Flak-Untergruppen-Kommando Hooksiel. Vier schwere Flak-Batterie lagen in Hooksiel, Horumersiel, Schillig und Mellum. Hinzu kam der Flakkreuzer Arkona mit zwei schweren Flak-Batterien.[6][A 6] Kommandeure waren KL Dr. M.A. Ernst-August Hartmann, KL M.A. Krolikowsky, KK Dr. Goebel und FK M.A. Werner Engel.
Marine-Flak-Abteilung 264[Bearbeiten]
MFlA 264 – am 26. August 1939 in Hörnum (Sylt) aufgestellt und unterstand als Flakuntergruppenkommandeur Sylt-Süd, später als Flakuntergruppen-Kommandeur Hörnum dem 8. Marine-Flak-Regiment. Schon 1939 hatte sie drei schwere Flak- und Sperrbatterien in Wittdün auf Amrum, Puan Klent und Rantum. Sie wurde am 23. April 1943 auf Sylt aufgelöst. Der Abteilungsstab verlegte nach Wesermünde und stellte dort die neue MFlA 264 auf. Sie unterstand dem Marine-Abschnitts-Kommandanten Wesermünde-Bremerhaven. Kommandeure waren KL Flachsenberg, KK M.A. Ruthenberg, KL Dr. Hubert Lamprecht, KK M.A. Georg Meyer und KK M.A. Louis Kuhlmann.
Marine-Flak-Abteilung 284[Bearbeiten]
Aufgestellt im Oktober 1939 in Westerland und noch im selben Monat in Marine-Flak-Abteilung 204 umbenannt. Kommandeur war KL Flachsenberg.
4. Marine-Flak-Regiment (Emden)[Bearbeiten]
Unterstellt dem Küstenbefehlshaber Deutsche Bucht, an November 1944 Seekommandant Ostfriesland.
Marine-Flak-Abteilung 216[Bearbeiten]
Aufgestellt am 26. August 1939 in Borkum. Sie unterstand dem Kommandanten im Abschnitt Borkum und fungierte dort als Flak-Kommandeur Borkum.[7] E-Mess-Verfügungskompanie auf Borkum. 1941 kam zusätzlich eine Flak- und Sperrbatterie nach Schiermonnikoog. Kommandeure waren KK Dr. Grotewahl, KK M.A. Haueisen, KK Dr. Gustav Pfeiffer (i.V.), KK M.A. Birkendahl und KK M.A. Krolikowsky.
Marine-Flak-Abteilung 226[Bearbeiten]
Aufgestellt im Oktober 1939 in Norderney und dem Marine-Abschnitt Norderney zugeteilt.[8][9] Kommandeure waren KK M.A. Treichel, KK Graf Schlitz, KK M.A. Dr. Duwe und KL M.A. Stender.
Marine-Flak-Abteilung 236[Bearbeiten]
Mit acht Kompanien am 26. August 1939 aufgestellt. Dem Kommandanten im Abschnitt Emden unterstellt, fungierte sie auch als Flakgruppenkommandeur Emden.[10] 1941 wurde sie auf zehn Kompanien verstärkt. Im März 1942 wurde sie dem Marine-Flak-Regiment 6 unterstellt. Kommandeure waren KL Gellert, KL Gade, KK Schultz-Reuter, KK M.A. Dr. Titzck, KK M.A. Stübe, KK M.A. Dr. Maser und KK M.A. Handel.
Marine-Flak-Abteilung 246[Bearbeiten]
MFlA 246 – am 1. November 1940 in Harlingen aufgestellt und als Flak-Kommandeur Harlingen dem Kommandanten im Abschnitt Emden unterstellt. Ab 1942 unterstand sie dem Kommandanten der Seeverteidigung von Nordholland. Die sieben schweren Batterien lagen in Vlieland, Terschelling und Ameland. Drei leichte Flakzüge waren in Harlingen, Lemmer und Groningen. Kommandeure waren KK M.A. Albert Schulze, KK M.A. Klett und KK M.A. Oelmann.
Marine-Flak-Abteilung 256[Bearbeiten]
Aufgestellt im März 1942 in Delfzijl beim Marine-Flak-Regiment 6 aufgestellt. Kommandeure waren KK Hans Erdmann, KK M.A. Meyer, KK M.A. Birkendahl und KK M.A. Dr. Werner Wolter.
Marine-Flak-Abteilung 266[Bearbeiten]
Aufgestellt im März 1942 in Westerhusen für das Marine-Flak-Regiment 6. Kommandeure waren KK Dipl.-Ing. Heinrich Ulrich, KK M.A. Handel und KK M.A. Dr. Maser.
Marine-Flak-Abteilung 276[Bearbeiten]
Im Dezember 1943 in Emden beim Marine-Flak-Regiment 6 aufgestellt.[11] Kommandeure waren KK M.A. Heitsch und KL M.A. Fritzke.
8. Marine-Flak-Regiment (Brunsbüttel)[Bearbeiten]
Aufgestellt im März 1940 in Brunsbüttel, unterstellt dem Küstenbefehlshaber Nordfriesland, ab Februar 1941 Küstenbefehlshaber Deutsche Bucht. Im Februar 1941 tauschten das 8. und das 14. Marine-Flak-Regiment die Bezeichnung. Das neue 8. lag in Westerland und bestand aus MFlA 234 in Westerland und MFlA 264 in Hörnum (Sylt). Es wurde im April 1943 aufgelöst.
Marine-Flak-Abteilung 204[Bearbeiten]
MFlA 204 – im Oktober 1939 durch die Umbenennung der MFlA 284 aufgestellt. Sie unterstand dem 8. Marine-Flak-Regiment und fungierte als Flakuntergruppenkommandeur Esbjerg. Im April 1940 nach Esbjerg verlegt, unterstand sie dem Kommandanten im Abschnitt dänische Westküste. Der Stab fungierte gleichzeitig als Flakkommandeur Dänische Westküste und unterstand flaktaktisch dem Luftgau XI. Ab 1943 dem Kommandanten im Abschnitt Südjütland unterstellt, hatte sie fünf schwere, eine mittlere und zwei leichte Flak-Batterien in Esbjerg, Femhoeje, Fanö und Gammelby. Kommandeure waren KL Fachsenberg, KL Wilde (i.V.), KL Rupert Freymadl, KK M.A. Schmalzhaf und KK M.A. Buttmann
Marine-Flak-Abteilung 224[Bearbeiten]
Aufgestellt am 26. August 1939 in Wilhelmsburg–Hademarschen. Drei schwere Flakbatterien in Grünental bei Beldorf, Hohenhörn und Wacken. Sie war dem 14. Marine-Flak-Regiment unterstellt und fungierte gleichzeitig als Flakuntergruppenkommandeur Wilhelmsburg. Im Mai 1943 nach Frankreich verlegt, wurde sie im Oktober 1944 in Wilhelmsburg-Hademarschen neu aufgestellt und dem Marine-Flak-Regiment 14 unterstellt. Kommandeure waren KK Dr. Goebell, KK M.A. Trippen, KK M.A. Pape (m.W.d.G.b.) und KK M.A. Wick.[12]
Marine-Flak-Abteilung 234[Bearbeiten]
Sie wurde am 26. August 1939 in Blidsel aufgestellt und fungierte als Flakuntergruppenkommandeur Sylt-Nord; später als Flakuntergruppenkommandeur Blidsel nach Westerland verlegt. Die Abteilung unterstand dem Marine-Abschnitts-Kommandanten Sylt. Kommandeure waren KK Rupert Freymadl, KK M.A. Handel und KK M.A. Trippen.
Marine-Flak-Abteilung 254[Bearbeiten]
Aufgestellt am 26. August 1939 in Friedrichshof aufgestellt und unterstand als Flak-Untergruppenkommandeur Friedrichshof dem Marine-Flak-Regiment 14. Die vier Batterien lagen in Großenrade (4 x 8,8 cm), Kuden (3 x 10,5 cm), Ramhusen (3 x 8,8 cm) und Blangenmoor (3 x 10,5 cm). Kommandeure waren KK Pfülf, KK M.A. Struck, KK M.A. Monterbaur und KK M.A. Dr. Maurer.[13]
Marine-Flak-Abteilung 274[Bearbeiten]
Am 26. August 1939 in Brunsbüttel aufgestellt und ein Jahr später nach Brunsbüttelkoog verlegt. Schließlich in Zweidorf, unterstand sie als Flakuntergruppenkommandeur Zweidorf dem 14. Marine-Flak-Regiment. Ihre vier schweren Batterien lagen in Zweidorf, Sösmenhusen (Mole IV), Altenkoog, Kaiser-Wilhelm-Koog und Neufelderkoog. Kommandeure waren KL M.A. Ernst Reinhardt, KL M.A. Rupert Freymadl (m.W.d.G.b.), KL Prinz von Hohenzollern-Emden, KL Erich-Günther Köhler und KK Dr. Gebhardt.[14]
Marine-Flak-Abteilung 294[Bearbeiten]
Am 26. August 1939 in Balje aufgestellt. Sie unterstand dem Marine-Flak-Regiment 14 und fungierte gleichzeitig als Marineflakuntergruppenkommandeur Balje.[15] Die anfangs drei Batterien lagen an der Oste, in Krummendeich und in Altenwisch. Kommandeure waren KK M.A. Dipl.-Ing. Geveke, KK M.A. Ogrisseck und KK M.A. Wilhelm Nicolai.
14. Marine-Flak-Regiment[Bearbeiten]
Aufgestellt im März 1940 in Westerland aus dem Flakgruppenkommando Westerland.
- Marine-Flak-Abteilung 204 (Westerland)
- Marine-Flak-Abteilung 234 (Blidsel)
- Marine-Flak-Abteilung 264 (Hörnum)
Seekommandant Elbe–Weser[Bearbeiten]
Der Kommandant Seeverteidigung Elbe–Weser – zuletzt Konteradmiral Rolf Johannesson – war dem Marineoberkommando Nordsee unterstellt und befehligte vier Abschnitte:
Helgoland[Bearbeiten]
Die Marine-Flak-Abteilung 242 wurde im August 1939 auf Helgoland beim Marine-Abschnitt Helgoland aufgestellt.[16][17] Kommandeure waren KL Troll, KK M.A. Hermann Weber, KK M.A. Dr. Titzck und FK M.A. Erwin Schneider.
Wesermünde / Wesermünde–Bremerhaven[Bearbeiten]
Der Abschnitt Wesermünde war dem Küstenbefehlshaber Ostfriesland, jener dem Marineoberkommando Nordsee unterstellt. Am 1. Juli 1943 zum Abschnitt Wesermünde–Bremerhaven umbenannt, umfasste der Abschnitt die Marine-Flak-Abteilungen 244 und 264, das Marine-Festungsbataillon Nordenham und das Marine-Alarmbataillon 21. Die Kommandeure des Abschnitts Wesermünde waren die Kapitäne zur See Helmuth Kienast, Oehler und v. Gerlach. Die Kommandeure des Abschnitts Wesermünde-Bremerhaven waren die Kapitäne zur See v. Gerlach, Leissner und Andreas Wagner.
Marine-Flak-Abteilung 244[Bearbeiten]
Am 26. August 1939 in Weddewarden (Brinkamahof) aufgestellt, unterstand allein diese Abteilung dem Kommandanten im Abschnitt Wesermünde.[18][19] Die Abteilung hatte 1939 schwere Batterien in Weddewarden, Langlütjen, Langen (bei Bremerhaven) und die Flakbatterie Tabar. 1941 kamen Grebswarden, Spaden und Schiffdorf hinzu.[5] Kommandeure waren KK M.A. Dr. Duwe, FK Rautenberg und KL M.A. Tolkmitt.[20][21]
Marine-Flak-Abteilung 264[Bearbeiten]
1943 von Hörnum verlegt. Die Batterien lagen in Langlütjen, Stotel, Grebswarden und Ellwürden. Der Gefechtsstand war in Einswarden.[5] Kommandeure waren KL Dr. Hubert Lambrecht, KK M.A. Georg Meyer und KK M.A. Louis Kuhlmann.
Brunsbüttel[Bearbeiten]
Siehe Marine-Flak-Abteilung 274.
Cuxhaven[Bearbeiten]
Die Marine-Flak-Abteilung 214 wurde am 26. August 1939 in Cuxhaven mit sieben Kompanien aufgestellt. Unterstellt dem Kommandanten im Abschnitt Cuxhaven, fungierte sie als Flak-Kommandeur Cuxhaven.[22] Ihre zuletzt fünf schweren Batterien lagen in Kugelbake, Neufeld, Drangst, Altenbruch und den Cuxhavener Küstenheiden.[23] 1941 wurde die Abteilung auf acht Kompanien verstärkt.
- Kommandeure
- KL Boldemann
- KK Franz Joseph Prinz von Hohenzollern-Emden[24]
- KK Fritz Brune (i.V.)
- KK M.A. Hermann Weber
- KK M.A. Fritz Brune
- KK M.A. Steinrücke
Deutsche Ostseeküste[Bearbeiten]
1. Marine-Flak-Regiment (Kiel)[Bearbeiten]
Aufgestellt im Januar 1940 in Kiel aus Flakgruppenkommando Kiel; ab 5. Januar 1942 I. Marine-Flak-Brigade.[25] Unterstellt dem Küstenbefehlshaber westliche Ostsee, ab November 1944 Seekommandant Schleswig-Holstein und Mecklenburg.
Marine-Flak-Abteilung 211[Bearbeiten]
Aufgestellt im August 1939 in Eckernförde, fungierte als Flakuntergruppenkommandeur Eckernförde[26] Sie hatte 1939 drei, 1942 sechs schwere Flakbatterien in Eckernförde, Marienthal, Hemmelmark, Barkelsby, Bokniseck, Osterby und Altenhof.[27][28][29][30][31] Kommandeure waren KK Hultzsch, FK Mecke, Kapitän zur See Ferber, KzS Graf Beissel von Gymnich und KK M.A. Wilhelm Müller.
Marine-Flak-Abteilung 221[Bearbeiten]
Aufgestellt als Flakuntergruppenkommandeur Kiel-Nordwest im August 1939 in Kiel-Friedrichsort.[32][33]
Gliederung
- Stab in Dreilinden[34][35]
- Flakbatterie Tüttendorf[36]
- Flakbatterie Holtenau („Maerker“)[37]
- Flakbatterie Pries („Maaß“)
- Flak- und Sperrbatterie Schilksee[38]
- Flak- und Sperrbatterie Krusendorf[39]
- Flak- und Sperrbatterie Marienfelde („Bremse“)[40]
- 16 Flakleuchtgruppen (1941)
- schwere Flak-Lehrgangsbatterie im Lager Stohl, Schwedeneck (1942)
- schwere Flakbatterie Warleberg (1942)[41]
- leichte Flakbatterie (1942)
- zwei Scheinwerfer-Batterien (1942)
Kommandeure[42]
- August 1939: FK Eugen Richter
- Februar 1941: FK Ferber
- Oktober 1941: KK M.A. Kroog
- März 1944: KK M.A. Richard Behn
- Mai 1944: KK M.A. Hoffmeister
Marine-Flak-Abteilung 231[Bearbeiten]
Im August 1939 in Rendsburg aufgestellt. Dem Flakuntergruppenkommandeur Rendsburg waren fünf schwere Flakbatterien in Schwabe, Schülldorf, Sehestedt, Büdelsdorf und Lohklint unterstellt. Hinzu kamen 1941 eine leichte Flakbatterie, 12 Flak-Leuchtgruppen und eine Rekrutenbatterie. Im Juni 1944 wurde die Abteilung nach Brest (Finistère) verlegt. Dort unterstand sie der Marine-Flak-Brigade III. Kommandeure waren KK Eiffe, KK M.A. Wilhelm Müller, KK M.A. Albert Damm, KK M.A. Adolf Hofmann und KL M.A. Schubode.[43]
Marine-Flak-Abteilung 241[Bearbeiten]
Aufgestellt als Flakuntergruppenkommandeur Kiel-Südost im August 1939 in Elmschenhagen. Sie hatte zunächst drei schwere Flakbatterien in Lilienthal, Elmschenhagen und Meimersdorf sowie drei 2-cm Flak und sechs Flak-Leuchtgruppen. 1941/42 kamen Flakbatterien in Pohnsdorf und Havighorst sowie zwei Scheinwerferbatterien hinzu. Kommandeure waren KL M.A. Kurt Schulz, KK M.A. Heinrich Petersen, KL M.A. Bloebe (i.V.), KK Heinrich M. Petersen, KK M.A. Kloebe und KK M.A. Hermann Weber.[44]
Marine-Flak-Abteilung 243[Bearbeiten]
Im August 1939 in Kolberg beim Marine-Abschnitt Kolberg aufgestellt und noch im Polenfeldzug aufgelöst. Neu aufgestellt in Rendsburg im Mai 1944 bei der I. Marine-Flak-Brigade. Kommandeure waren KL M.A. Haueisen und (in Rendsburg) KK M.A. Richard Behn.[43]
Marine-Flak-Abteilung 251[Bearbeiten]
Aufgestellt im August 1939 in Schönwohld als Flakuntergruppenkommandeur Kiel-Südwest.
- Gliederung
- Stab in Sehberg[45]
- Flakbatterie Voorde[46][47]
- Flakbatterie Hasseldieksdamm[48]
- Flakbatterie Ottendorf (bei Kiel)[49]
- Flakbatterie Schwartenbek[50]
- Flakbatterie Warleberg
- 6 Flakleuchtgruppen
- Flakbatterie Hohenschulen (1942)
- 2 leichte Flakbatterien (1942)
- 2 Scheinwerferbatterien (1942)
- Kommandeure
- August 1939: KL Richard Zapp
- April 1940: KL Dr. Curt Hortschansky
- November 1940: KK Dr. Stahl
- August 1941: KK M.A. Hillenbrand
- Oktober 1941: KK M.A. Hans Krüger
- Oktober 1942: KK M.A. Basedow
Marine-Flak-Abteilung 261[Bearbeiten]
Aufgestellt in Röbsdorf im September 1939. Der Flakuntergruppenkommandeur Kiel-Nordost führte vier Flak- und Sperrbatterien in Heikendorf, Laboe, Heidkate und Passade sowie zwei Flakbatterien in Schönhorst und Mönkeberg (1941). Hinzu kamen fünf 2-cm Flak, acht Flak-Leuchtgruppen und zwei Scheinwerferbatterien (1942). Kommandeure waren KK Axel Loewe, FK Ferber und KK M.A. Schmielau.[51]
Marine-Flak-Abteilung 271[Bearbeiten]
Aufgestellt im August 1939 als Flakuntergruppenkommandeur Kiel-Mitte in Jägersberg.[52] Kommandeure waren KK M.A. Frhr. v. Lupin, KL M.A. Kurt Schulz und KK K.A.Pegelow.
- Dislozierung
- Stab in Kiel
- leichter Flak-Schutz Kiel
- leichter Flak-Schutz Mürwik
- leichter Flak-Schutz Neustadt in Holstein
- insgesamt 4 x 3,7-cm, 12 x 3,7-cm, 110 x 2-cm, 1 Flak-Leuchtgruppe
- Lehrgangsbatterie Dänisch-Nienhof (1941)
- 1.–7. leichte Flak-Batterie (1942)
Marine-Flak-Abteilung 281[Bearbeiten]
Aufgestellt im März 1942 als Flakuntergruppenkommando Werften in Kiel. Die schweren Flakbatterien lagen in Kiel-Wik, Dietrichsdorf, Wellingdorf, Wellsee und Vieburg. Kommandeure waren KK M.A. Dr. Miethke, KK Albert Mantell und KK Schramm.[53]
3. Marine-Flak-Regiment (Swinemünde)[Bearbeiten]
Aufgestellt im März 1945 in Swinemünde, unterstellt dem Seekommandant Pommern.
Marine-Flak-Abteilung 233[Bearbeiten]
Aufgestellt im August 1939 in Swinemünde beim Küstenbefehlshaber Swinemünde. Für das Unternehmen Weserübung wurde der größte Teil der Abteilung abgezogen und die Abteilung im Dezember 1940 beim Marine-Flak-Regiment 3 neu aufgestellt. Kommandeure waren KL M.A. Dr. Gennerich, KzS Axel Loewe und KK Dipl.-Ing. Kufner. Die MFlA 233 umfasste:
- Flak- und Sperrbatterie Ahlbeck (bei Ueckermünde)
- Flak- und Sperrbatterie Osternothafen
- Flakbatterie Klaminka [54]
- Flakbatterie Pritter
- 15 Flakleuchtgruppen
Marine-Flak-Abteilung 711[Bearbeiten]
Nach Aufstellung in Swinemünde im Dezember 1941 nach Reval verlegt und dort dem Kommandant der Seeverteidigung unterstellt. Einzelne Batterien wurden im Raum Leningrad eingesetzt. Mit der Räumung Revals im Herbst 1944 wurde die Abteilung nach Libau verlegt und dort z.T. in der Kurlandfront eingesetzt. Am 1. Oktober in Marine-Artillerie-Abteilung 534 umbenannt. Neu aufgestellt im März 1945 beim Marine-Flak-Regiment 3.
Marine-Flak-Abteilung 713[Bearbeiten]
Aufgestellt im März 1945. Kommandeur war KK M.A. Laade.
9. Marine-Flak-Regiment (Gotenhafen)[Bearbeiten]
Gotenhafen spielte im U-Bootbau eine große Rolle. Die Stadt war der Heimathafen der 22., 24. und 25. U-Bootflottille und der 27. Schulflottille.[55] Das 9. Marine-Flak-Regiment wurde im September 1942 aufgestellt.[1] Unterstellt war das 9. Marine-Flak-Regiment dem Küstenbefehlshaber östliche Ostsee, ab September 1943 Küstenbefehlshaber mittlere Ostsee, ab Dezember 1944 Seekommandant Ost- und Westpreußen, ab Januar 1945 Seekommandant Westpreußen.
Marine-Flak-Abteilung 219[Bearbeiten]
Aufgestellt im Februar 1940 in Gotenhafen, am 25. Januar 1941 in 25. Marine-Artillerie-Abteilung umbenannt. Neu aufgestellt am 1. Februar 1941 in Swinemünde und im März 1941 nach Gotenhafen verlegt. Sie unterstand dort dem Kommandanten im Abschnitt Gotenhafen und fungierte als Flakkommandeur Gotenhafen. Die acht schweren und die drei leichten Flakbatterien lagen in Johanniskrug, Grabau (Kreis Löbau), Pogorsch, Oxhöft, Koliebken, Lensitz, Amalienfelde und Eichenberg.Kommandeure waren KK Wildtraut und KK M.A. Dr. Dr. Hähnsen.
Marine-Flak-Abteilung 229[Bearbeiten]
Aufgestellt im April 1941 in Gotenhafen und verlegt nach Danzig. Sie unterstand dem Kommandanten im Abschnitt Gotenhafen und fungierte als Flakkommandeur Danzig. Die mittleren und leichten Flakbatterien lagen in Brösen, Zollhafen, Heubude und Zigankenberg. Die Abteilung wurde im Juli 1942 nach Hansted in Dänemark verlegt und in Marine-Flak-Abteilung 814 umbenannt. Kommandeur war ab März 1941 KK M.A. Albert Schulze
Marine-Flak-Abteilung 249[Bearbeiten]
Aufgestellt im August 1942 in Gotenhafen. Kommandeure waren KK M.A. Albert Schulze und KK Gustav Heuser.
Marine-Flak-Abteilung 259[Bearbeiten]
Aufgestellt im Dezember 1942 in Gotenhafen. Die Offiziere und Mannschaften wurden in Marineschützen-Bataillonen zusammengefaßt. Im März 1945 wurde die Abteilung aufgelöst. Kommandeur war KK Piltz.
Marine-Flak-Abteilung 818[Bearbeiten]
Aufgestellt im März 1943 in Lorient für das Marine-Flak-Regiment 20. Im November 1943 nach Gotenhafen verlegt und auf der Halbinsel Hela stationiert. Kommandeure waren KK M.A. Eugen Hildebrand und KK Dr. Gustav Pfeiffer.
Marine-Flak-Abteilung 1001[Bearbeiten]
Als „letztes Aufgebot“ von Karl Dönitz wurde „1001 Nacht“ im März 1945 aufgestellt. Die MFlA sollte mit 50 leichten Flak Marienburg mit dem Weichselübergang halten.[56]
Pommern[Bearbeiten]
Marine-Flak-Abteilung 227[Bearbeiten]
Aufgestellt im Januar 1945 auf Rügen beim Kommandanten der Seeverteidigung Pommern. Kommandeure waren KK Kloebe und KL Slex.
Marine-Flak-Abteilung 213[Bearbeiten]
Aufgestellt im August 1939 auf Rügen beim Marine-Abschnitt Rügen–Hiddensee; im Dezember 1939 aufgelöst. Kommandeur war KL Hoch.
Ostpreußen[Bearbeiten]
Seit 1920 hatte die Reichsmarine die V. Marine-Artillerie-Abteilung in Pillau und die VII. Marine-Artillerie-Abteilung in Memel.
Marine-Flak-Abteilung 215[Bearbeiten]
Aufgestellt im September 1939 in Pillau und im Januar 1940 aufgelöst. Neu aufgestellt am 1. Februar 1941 in Pillau mit zwei Batterien. Im Sommer 1941 auf sieben Batterien verstärkt. Im März 1945 aufgelöst. Die Offiziere und Mannschaften wurden in Marineschützen-Bataillonen zusammengefasst.
- Kommandeure
- September 1939: KL Otto v. Bülow
- Februar 1941: KK Dr.-Ing. Bruno Meister
- Januar 1942: KK Dipl.-Ing. Kufner
- Januar 1945: FK Werner Neumann
- Februar 1945: KK M.A. Ruthenberg
Marine-Flak-Abteilung 225[Bearbeiten]
Aufgestellt im September 1939 in Pillau und im Januar 1940 aufgelöst. Neu aufgestellt im Juni 1941 und bereits im September 1941 wieder aufgelöst. Zum dritten Mal aufgestellt im August 1944. Im März 1945 aufgelöst. Die Offiziere und Mannschaften wurden in Marineschützen-Bataillonen zusammengefasst.
- Kommandeure
- KL M.A. Paul Zimmermann
- Juni 1941: KL M.A. Feldkamp
- August 1944: KK Dipl.-Ing. Kufner
- Dezember 1944: KL M.A. Slex
- März 1945: KK M.A. Ruthenberg
- März 1945: KK M.A. Hans-Harald Kloebe
Marine-Flak-Abteilung 217[Bearbeiten]
Aufgestellt im September 1939 in Memel und schon im Oktober 1939 wieder aufgelöst. Neu aufgestellt im März 1941 in Brockzetel (Aurich) und nach Memel verlegt. Im Dezember 1941 erneut aufgelöst. Zum dritten Mal aufgestellt im August 1942 in Zeven nach Memel verlegt. In den letzten Kriegswochen von Pillau aus eingesetzt.
- Kommandeure
- August 1939: KL Pochhammer
- März 1941: KK M.A. Kosack
- Oktober 1941: KK Dipl.-Ing. Kufner (i.V.)
- August 1942: KK M.A. Ruthenberg[A 7]
Dänemark[Bearbeiten]
Marine-Flak-Abteilung 716[Bearbeiten]
Aufgestellt im November 1944 in Frederikshavn beim Kommandant der Seeverteidigung Nordjütland. Kommandeur war KL M.A. Häußler.
Marine-Flak-Abteilung 717[Bearbeiten]
Aufgestellt am 15. Oktober 1944 in Aarhus und dem Kommandant der Seeverteidigung Südjütland unterstellt. Kommandeur war FK Ernsting.
Marine-Flak-Abteilung 814[Bearbeiten]
Aufgestellt im Oktober 1943 in Hansted beim Kommandant der Seeverteidigung Nordjütland. Hier fungierte der Abteilungsstab auch als Flakuntergruppenkommando Hansted. Die Abteilung hatte vier schwere, eine mittlere und eine leichte Flakbatterie. Kommandeur war ab Oktober 1943 KK Dr. Werner Förste.
Norwegen[Bearbeiten]
30. Marine-Flak-Regiment (Narvik)[Bearbeiten]
Aufgestellt im Juli 1941 in Narvik, unterstand das Flak-Regiment dem Kommandanten der Seeverteidigung von Narvik. Der Flakgruppenkommandeur Narvik führte drei Flakuntergruppenkommandos.
Marine-Flak-Abteilung 706[Bearbeiten]
Flak-Batterien u. a. in Lødingen, ab 1943 dem 30. Marine-Flak-Regiment unterstellt. Kommandeure waren KK M.A. Stellmann (Juli 1941), KK Werner Schulz (Oktober 1942), KK M.A. Hermann Weber (Dezember 1943), KK M.A Herold (September 1944, i.V.) und KK M.A. Wilhelm Meister (Januar 1945).
Marine-Flak-Abteilung 709[Bearbeiten]
In Harstad: Flak-Batterien (2–7,5 cm) u.a. in Svolvær. Kommandeure waren KK M.A. Trennert und KK M.A. Messtroff.
Marine-Flak-Abteilung 710[Bearbeiten]
In Bergviknes: schwere Flak-Batterien (4 x 8,8) u.a. in Laksaa und Bogenbucht. Kommandeure waren KL Werner Schulz, KK Dr.-Ing. Bruno Meister, KK M.A. Lohde (m.W.d.G.b.) und KK Schmilinsky.
31. Marine-Flak-Regiment (Bergen)[Bearbeiten]
Marine-Flak-Abteilung 301[Bearbeiten]
Aufgestellt im Juni 1940 in Bergen und noch im selben Monat in Marine-Flak-Regiment 801 umbenannt. Kommandeur war KK M.A. Bräuer.
Marine-Flak-Abteilung 802[Bearbeiten]
Aufgestellt im Juni 1940 mit neun Batterien (4 x 8,8 cm) in Krokaas, Fagerdal, Blaaman, Olsvik, Fantoft, Lövaas, Storrind und Lonö. Hinzu kamen eine Flakübungsbatterie und eine Dezimeter-Telegraphie in Fedje. Als Flakgruppenkommando Bergen unterstand sie 1942 dem Kommandanten der Seeverteidigung von Bergen. Ab 1943 fungierte der Abteilungsstab als Flakuntergruppenkommando Bergen. Ihm unterstanden die Flakuntergruppenkommandos Nord (MFlA 802) und Süd (MFlA 801), die im Januar 1944 zu MFlA 802 zusammengelegt wurden. Die Kommandeure waren KL Fritz-Henning Brandes, KK Wilde, KK Dr. Bickelhaupt und KK Bräuer.
Marine-Flak-Abteilung 822[Bearbeiten]
Aufgestellt im November 1944. Die Kommandeure waren KK M.A. Fritz Brune und KK Herold.
32. Marine-Flak-Regiment (Trondheim)[Bearbeiten]
Marine-Flak-Abteilung 701[Bearbeiten]
Aufgestellt im Juni 1940 in Trondheim beim Kommandanten der Seeverteidigung von Trondheim. 1943 bildete der Stab der Abteilung das Flakgruppenkommando Trondheim. Dem Flakuntergruppenkommando Trondheim-West unterstanden die Stabsbatterie, eine leichte Flak- und Scheinwerfer-Batterie und vier schwere Flak-Batterien (10,5 cm), darunter zwei auf Munkholmen. Gebildet durch die Marine-Flak-Abteilung 702, führte das Flakuntergruppenkommando Trondheim-Ost fünf schwere Flak-Batterien (8,8 cm), zwei leichte Flak- und Scheinwerfer-Batterien und eine schwere Scheinwerfer-Batterie.[57] Im Oktober 1944 wurde die Abteilung dem Marine-Flak-Regiment 32 unterstellt.
Marine-Flak-Abteilung 702[Bearbeiten]
Aufgestellt im Juni 1940 in Trondheim beim Admiral der norwegischen Nordküste. 1942 fungierte die Abteilung auch als Flakgruppen-Kommandeur Trondheim unter dem Kommandanten der Seeverteidigung von Trondheim. Flaktechnisch unterstand die Abteilung dem Kommandeur des Luftverteidigungsgebietes Trondheim. Kommandeure waren KK Dr. M.A. Gennerich und FK M.A. Trennert.
Marine-Flak-Abteilung 715[Bearbeiten]
Aufgestellt im Februar 1945 in Trondheim beim Marine-Flak-Regiment 32. Kommandeur war KK Heinz Schramm.
Kilbotn[Bearbeiten]
Die Marine-Flak-Abteilung 823 wurde im Januar 1945 in Kilbotn aufgestellt und dem Kommandanten der Seeverteidigung Harstad unterstellt. Die Aufstellung war bis Kriegsende nicht beendet.
Kristiansund[Bearbeiten]
Marine-Flak-Abteilung 714 wurde im November 1944 in Kristiansund-Süd beim Kommandanten der Seeverteidigung Stavanger aufgestellt. Kommandeur war KK M.A. Kroog.
Baltikum[Bearbeiten]
MFlA 239 – aufgestellt im April 1941 in Brockzetel (Aurich) und im Mai 1941 nach Gotenhafen verlegt. Nach der deutschen Besetzung Lettlands wurde sie im Juli 1941 nach Libau und im Oktober 1941 nach Reval verlegt. Seit April 1942 an der Luga-Mündung, wurde sie dem Seekommandanten „R“ unterstellt. Mit Auflösung dieser Dienststelle im Februar 1943 kam die Abteilung wieder zum Seekommandanten Estland. Zu diesem Zeitpunkt lag die Abteilung auf der Insel Tütarsaar. Sie zog im September 1944 ab, verlegte nach Ösel und wurde im November 1944 aufgelöst. Kommandeure waren KK Fürst zu Leiningen und KK M.A. Kurt Schulz.
Niederlande[Bearbeiten]

Die allermeisten Bomberverbände der Alliierten überflogen die Niederlande. Entsprechend zahlreich und stark waren die Flakstellungen der Luftwaffe und der Marine.[58]
Marine-Flak-Abteilung 808[Bearbeiten]
Aufgestellt im Januar 1941 in Den Helder beim Kommandanten der Seeverteidigung von Nordholland mit Stabsbatterie und 10 Batterien. 1942 verfügte sie über eine leichte und acht schwere Flak-Batterien. Kommandeure waren KK M.A. Albert Schulze, KK Klages und KK M.A. Oelmann.[59]
Marine-Flak-Abteilung 703[Bearbeiten]
Aufgestellt im Juni 1940 in Vlissingen beim Kommandanten der Seeverteidigung Südholland. Im Oktober 1941 wurde sie nach St. Nazaire zum Marine-Flak-Regiment 22 verlegt und durch die Marine-Flak-Abteilung 810 ersetzt. Kommandeure waren KK M.A. Frhr. v. Lupin und KK M.A. Junghenn.
Marine-Flak-Abteilung 810[Bearbeiten]
Aufgestellt im Juli 1941 beim Kommandanten der Seeverteidigung von Südholland. 1942 bestand sie aus vier schweren und drei leichten Flak-Batterien. Hinzu kam die leichte Reserve-Flak-Abteilung 847. Kommandeure waren KK M.A. Dr. Ernst-August Hartmann und KK M.A. Köll.
Marine-Flak-Abteilung 813[Bearbeiten]
Aufgestellt im Februar 1942 mit einer Stabsbatterie, zwei leichten und vier schweren Batterien, davon eine in Brielle. Sie wurde beim Kommandeur der Seeverteidigung von Südholland und ab November 1944 beim Seekommandanten von Mittelholland eingesetzt. Kommandeure waren KK M.A. Buttmann, KK M.A. Schmalzhaf, KK M.A. Köhnsen und KK Hans Erdmann.
Marine-Flak-Abteilung 816[Bearbeiten]
Aufgestellt im April 1942 in IJmuiden beim Kommandant der Seeverteidigung Nordholland, im November 1944 nach Mittelholland verlegt. Kommandeure waren KL M.A. Dr. Werner Wolter, KK Hans Erdmann und KK M.A. Köhnsen.
Französische Atlantikküste[Bearbeiten]
20. Marine-Flak-Regiment (Lorient)[Bearbeiten]
In Lorient aufgestellt im August 1941, ab April 1943 IV. Marine-Flak-Brigade; unterstellt dem Seekommandant Bretagne.
Marine-Flak-Abteilung 704[Bearbeiten]
Aufgestellt im November 1940, 1944 auf acht Batterien erweitert. Kommandeure waren FK Dr. Curt Hortschansky und FK M.A. Imholz.
Marine-Flak-Abteilung 708[Bearbeiten]
Aufgestellt im April 1942 in Kiel und im Mai 1942 nach Frankreich verlegt. Der Abteilungsstab und der größte Teil der Abteilung wurden auf Belle-Île stationiert. Teile der Abteilung lagen auf der Île de Groix. Hiervon wurde eine geschlossene Batterie im Herbst 1944 auf das Festland im Abschnitt Lorient verlegt. Die 4. Batterie wurde schon 1942 an den Abschnitt Granville (Manche) abgegeben, blieb aber truppendienstlich der Abteilung unterstellt. Kommandeure waren KK Dr. Werner Förste und KK M.A. May.
Marine-Flak-Abteilung 806[Bearbeiten]
Aufgestellt im November 1940. Kommandeure waren FK Bär und KK M.A. Garbe.
Marine-Flak-Abteilung 807[Bearbeiten]
Aufgestellt im Februar 1941 in Altenwalde und anschließend nach Lorient verlegt. Kommandeure waren KK Pfülf, KK M.A. Prof. Dr. Otto Pratje und KK M.A. Albert Schulze.
Marine-Flak-Abteilung 817[Bearbeiten]
Aufgestellt im April 1943. Kommandeure waren KK M.A. Garbe und KK M.A. Dr. Karl Wilhelm Scheer.
22. Marine-Flak-Regiment (St. Nazaire)[Bearbeiten]
Aufgestellt im November 1941, ab April 1943 IV. Marine-Flak-Brigade, unterstellt dem Seekommandant Loire–Gironde.
Marine-Flak-Abteilung 703[Bearbeiten]
Im Oktober 1941 mit schs Kompanien verlegt von Vlissingen. Ab August 1944 Festung St. Nazaire.
Marine-Flak-Abteilung 705[Bearbeiten]
Aufgestellt im Mai 1941 als Marine-Flak-Abteilung Koch in Montoir-de-Bretagne. Im August 1941 in Marine-Flak-Abteilung 705 umbenannt, unterstand sie dem Marine-Flak-Regiment 22. Kommandeur war KK Dr. Curt Koch.
Marine-Flak-Abteilung 809[Bearbeiten]
Aufgestellt im August 1941 in Nantes und im Oktober 1943 nach St. Nazaire verlegt. Kommandeure waren KK Dr. Burhenne und KK M.A. Dr. Schmidt-Wulffen.
Marine-Flak-Abteilung 819[Bearbeiten]
Aufgestellt im März 1943 in Saint-Nazaire beim Marine-Flak-Regiment 22 und im Dezember 1943 nach Toulon verlegt. Dort unterstand sie dem Kommandant der Seeverteidigung Languedoc. Im Oktober 1943 wieder nach Westfrankreich verlegt. Kommandeure waren KK Dr.-Ing. Karl Koch und KK M.A. Schmitz.
Marine-Flak-Abteilung 820[Bearbeiten]
Aufgestellt im Mai 1943 in Saint-Nazaire beim Marine-Flak-Regiment 22. Kommandeure waren KK Hellmut Miessner und KK Hirsekorn.
24. Marine-Flak-Regiment (Brest)[Bearbeiten]
Aufgestellt im Dezember 1941, ab April 1943 III. Marine-Flak-Brigade; unterstellt dem Seekommandant Bretagne.
Marine-Flak-Abteilung 803[Bearbeiten]
Aufgestellt im Juni 1940 in Brest (Finistère) beim Kommandant der Seeverteidigung Brest. Die Abteilung war teilmotorisiert und lag zunächst in Wilhelmshaven, dann in Breda und ab September 1940 in Brest. Dort entmotorisiert. Kommandeure waren KK M.A. Dr. Grotewahl, KK Pfülf, KK M.A. Haueisen, KL Dr. Nebelsieck (m.W.d.G.b.) und KK M.A. Adolf Hofmann.
Marine-Flak-Abteilung 804[Bearbeiten]
Aufgestellt in Breda als teilmotorisierte Einheit. Ab November 1940 in Brest, dort entmotorisiert. Kommandeure waren KK M.A. Grabenhorst und KL Dr. Alfred Wind.
Marine-Flak-Abteilung 805[Bearbeiten]
Aufgestellt im September 1940 in Südholland, im Dezember 1940 nach Brest verlegt. Dort entmotorisiert und dem Seekommandanten Bretagne unterstellt.
- Kommandeure
- November 1940: KK Bahr
- September 1941: KK M.A. Hans Merker
- Dezember 1942: KK M.A. Dipl.-Ing. Geveke
- Januar 1944: KK Dr. Luck
Marine-Flak-Abteilung 811[Bearbeiten]
Aufgestellt im Januar 1942 in Emden und anschließend nach Brest verlegt. Die Abteilung wurde auf der Île de Noirmoutier eingesetzt. Sie gliederte sich in eine Stabsbatterie und sechs Flak-Batterien. Sie wurde nach Brest verlegt und der III. Marine-Flak-Brigade unterstellt. Kommandeur war ab Januar 1942 KK Dr. M.A. Arnold Rehm.
Marine-Flak-Abteilung 812[Bearbeiten]
Aufgestellt im März 1942 auf der Île de Ré und der Île d’Oléron, unterstellt dem Kommandanten der Seeverteidigung Loire. Kommandeur war ab März 1942 KK M.A. Dr. Karl Hillenbrand.
Griechenland[Bearbeiten]
Die Marine-Flak-Abteilung 720 wurde im September 1941 in Salamis beim Kommandanten der Seeverteidigung Attika aufgestellt. 1943 hatte sie eine Stabsbatterie, vier schwere, eine mittlere und eine leichte Flak-Batterie sowie eine Flakscheinwerfer-Batterie (9 x 150 cm) und die Wachkompanie Salamis. Kommandeur war KK Feldkamp. Im November 1944 wurde die Abteilung aufgelöst.
Italien[Bearbeiten]
Monfalcone[Bearbeiten]
Aufgestellt wurde die Marine-Flak-Abteilung 730 im Mai 1944 in Monfalcone beim Kommandanten der Seeverteidigung Adria und Kommandanten der Seeverteidigung Istrien. Kommandeur war KL Vier.
Triest[Bearbeiten]
Aufgestellt wurde die Marine-Flak-Abteilung 821 im Juni 1944 in Triest beim Kommandanten der Seeverteidigung Adria, später dem Kommandanten der Seeverteidigung Istrien. Kommandeur war KL M.A. Ploppa.
Marine-Flak-Brigaden[Bearbeiten]
1942/43 wurden einige Regimenter zu Brigaden umstrukturiert.
I. Marine-Flak-Brigade (Kiel)[Bearbeiten]
Aufgestellt am 1. Mai 1942 aus dem 1. Marine-Flak-Regiment in Kiel-Dreilinden. Die Stabsabteilung war in Dänisch-Nienhof untergebracht. Die Brigade – auch Luftverteidigungskommando (L.V.K.) Kiel – unterstand dem Küstenbefehlshaber westliche Ostsee, ab November 1944 dem Kommandanten der Seeverteidigung Schleswig-Holstein.[60]
- Kommandeure
- KA Wilhelm Matthies (Mai 1942)
- KA Werner Stichling (November 1943)
II. Marine-Flak-Brigade (Wilhelmshaven)[Bearbeiten]
Aufgestellt am 1. Mai 1942 durch die Umbenennung des 2. Marine-Flak-Regiments. Hier fungierte sie auch als Luftverteidigungskommando (L.V.K.) Wilhelmshaven. Sie unterstand dem Kommandant im Abschnitt Wilhelmshaven beim Küstenbefehlshaber Deutsche Bucht, ab November 1944 dem Kommandant der Seeverteidigung Ostfriesland. Die Dienstgeschäfte des Brigade-Kommandeurs wurden vom Marine-Abschnitts-Kommandanten Wilhelmshaven wahrgenommen. Das waren ab Mai 1942 KA Walther Oehler und ab Januar 1944 KzS Herbert Sorge.
III. Marine-Flak-Brigade (Brest)[Bearbeiten]
Aufgestellt im April 1943 durch die Umbenennung des 24. Marine-Flak-Regiments. Die Brigade unterstand dem Kommandant der Seeverteidigung Bretagne und führte auch die Bezeichnung Flakgruppenkommando Brest. Kommandeur war KzS Eugen Richter (ab April 1943).
IV. Marine-Flak-Brigade (Lorient)[Bearbeiten]
Kommandeur war ab April 1943 KzS Eugen Richter.
V. Marine-Flak-Brigade (St. Nazaire)[Bearbeiten]
Aufgestellt im April 1943 durch die Umbenennung des 22. Marine-Flak-Regiments, unterstellt dem Kommandant der Seeverteidigung Loire.
Siehe auch[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Friedrich August Greve: Die Luftverteidigung im Abschnitt Wilhelmshaven 1939–1945. Jever 1999. ISBN 978-3980688505.
- Hans H. Hildebrand: Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis 1945, 3 Bände. Osnabrück 2000. ISBN 978-3764825416.
- Reinhold Thiel: Die bremische Flugabwehr im II. Weltkrieg (8. Flakdivision). H.M. Hauschild, Bremen 1995. ISBN 978-3929902341.
- Hans-Jürgen Jürgens: Zeugnisse aus unheilvoller Zeit. Ein Kriegstagebuch über die Ereignisse 1939–1945 im Bereich Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog sowie die Lage im Reich und an den Fronten. Verlag C.L. Mettcker & Söhne, Jever 1991. ISBN 978-3875420081.
- Steven J. Zaloga: Defense of the Third Reich 1941–1945. Osprey Publishing 2012. ISBN 978-1849085939. GoogleBooks
Weblinks[Bearbeiten]
Anmerkungen[Bearbeiten]
- Hochspringen ↑ Die Marine-Flak erhielt auch im Krieg keine eigenen Ersatz-Abteilungen.
- Hochspringen ↑ Hohemey und Siebetshaus waren Infanteriewerke.
- Hochspringen ↑ Aufgabe der 1. Batterie war der Schutz des westlichen Hafengebietes mit Scheer- und Tirpitzhafen, dem 40.000 t-Schwimmdock, dem U-Boot-Hafen, der Westwerft bis zum Flugplatz Mariensiel und das zwischenliegende Marine-Artillerie-Arsenal mit dem Marine-Artilleriezeugamt.
- Hochspringen ↑ Aufgabe der 2. Batterie war der Schutz des Stadtgebietes.
- Hochspringen ↑ Aufgabe der 3. Batterie war der Schutz der Schleusenanlagen vom Seefliegerhorst am Südstrand in östlicher Richtung längs des Südstrandes über die Einfahrten 1, 2 und 3 bis zur im Bau befindlichen Seeschleuse Wilhelmshaven.
- Hochspringen ↑ Arkona lag auf Höhe Nordostende Krügerdamm, Schweinsrücken.
- Hochspringen ↑ Ruthenberg war auch mit der Aufstellung der MFlA 218 beauftragt. Sie wurde in die MFlA 217 eingegliedert.
- Hochspringen ↑ Mecke war Ritterkreuzträger.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Hochspringen nach: 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Marine-Flak (zweiter-weltkrieg-lexikon.de)
- Hochspringen ↑ Friedrich August Greve: Die Luftverteidigung im Abschnitt Wilhelmshaven 1939–1945. Jever 1999. ISBN 978-3980688505.
- Hochspringen ↑ Hans-Jürgen Jürgens: Zeugnisse aus unheilvoller Zeit. Ein Kriegstagebuch über die Ereignisse 1939–1945 im Bereich Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog sowie die Lage im Reich und an den Fronten. Verlag C.L. Mettcker & Söhne, Jever 1991. ISBN 978-3875420081.
- Hochspringen ↑ Daressalam (bunker-whv.de)
- ↑ Hochspringen nach: 5,0 5,1 5,2 Reinhold Thiel: Die bremische Flugabwehr im II. Weltkrieg (8. Flakdivision). H.M. Hauschild, Bremen 1995. ISBN 978-3929902341.
- Hochspringen ↑ Flakstellungen im Bereich Wilhelmshaven (bunker-whv.de)
- Hochspringen ↑ Nederlanders in het bezette gebied
- Hochspringen ↑ Festung Norderney (bunker-whv.de)
- Hochspringen ↑ Norderney im II. Weltkrieg
- Hochspringen ↑ Dietrich Janßen: Emden im Bombenkrieg 1939 bis 1945. Kriegstagebuch des Emders Alfred Lehmann.
- Hochspringen ↑ Dietrich Janßen: Flakstellungen um die Stadt Emden (bunkermuseum.de)
- Hochspringen ↑ Hademarschen (bunker-kiel.com)
- Hochspringen ↑ Friedrichshof (bunker-kiel.com)
- Hochspringen ↑ Zweidorf (bunker-kiel.com)
- Hochspringen ↑ Flakschutz für die Elbmündung auf niedersächsischem Gebiet (relikte.com)
- Hochspringen ↑ Festung Helgoland (festungsbauten.de)
- Hochspringen ↑ Festung Helgoland (bunker-whv.de)
- Hochspringen ↑ Flakschutz im Großraum Bremerhaven (relikte.com)
- Hochspringen ↑ Bild des Flak-Leitstands Weddewarden
- Hochspringen ↑ Chronik Grebswarden 2.September 1940 – 14. April 1943.
- Hochspringen ↑ Burchard Scheper: Die Flakhelfer 1944/45 (Flakhelfer in der Batterie Spaden)
- Hochspringen ↑ Der Flakschutz im Großraum Cuxhaven (relikte.com)
- Hochspringen ↑ Westerwisch (Drangst)
- Hochspringen ↑ Prinz von Hohenzollern-Emden (engl. WP)
- Hochspringen ↑ 1. Marineflakregiment (ndl. WP)
- Hochspringen ↑ Flakuntergruppenkommandeur Eckernförde
- Hochspringen ↑ 1./MFlA 211 Eckernförde (bunker-kiel.com)
- Hochspringen ↑ 3./MFlA 211 Hemmelmark (bunker-kiel.com)
- Hochspringen ↑ 2./MFlA 211 Barkelsby (bunker-kiel.com)
- Hochspringen ↑ 5./MFlA 211 Bokniseck (bunker-kiel.com)
- Hochspringen ↑ 10./MFlA 211 Altenhof (bunker-kiel.com)
- Hochspringen ↑ Flak-Untergruppenkommando 221 (bunker-kiel.com)
- Hochspringen ↑ Marine-Flak-Brigade I (deutsches-marinearchiv.de)
- Hochspringen ↑ 3./MFlA 211 Pries-Dreilinden (bunker-kiel.com)
- Hochspringen ↑ 3./MFlA 211 Pries-Dreilinden (Luftfahrt-Archäologie in Schleswig-Holstein)
- Hochspringen ↑ 7./MFlA 211 Tüttendorf (bunker-kiel.com)
- Hochspringen ↑ 4./MFlA 211 Holtenau (bunker-kiel.com)
- Hochspringen ↑ 3./MFlA 211 Schilksee (bunker-kiel.com)
- Hochspringen ↑ 6./MFlA 211 Krusendorf (bunker-kiel.com)
- Hochspringen ↑ 1./MFlA 211 Marienfelde (bunker-kiel.com)
- Hochspringen ↑ 9./MFlA 211 Warleberg
- Hochspringen ↑ Kommandeure Untergruppenkommando 221
- ↑ Hochspringen nach: 43,0 43,1 Rendsburg (bunker-kiel.com)
- Hochspringen ↑ Kommandeure Untergruppenkommando 241
- Hochspringen ↑ Sehberg
- Hochspringen ↑ Flakbatterie Voorde (Luftfahrt-Archäologie in Schleswig-Holstein)
- Hochspringen ↑ 5./MFlA 251 Voorde
- Hochspringen ↑ 4./MFlA 251 Hasseldieksdamm
- Hochspringen ↑ Flakbatterie Ottendorf (Luftfahrt-Archäologie in Schleswig-Holstein)
- Hochspringen ↑ Flakbatterie Schwartenbek (Luftfahrt-Archäologie in Schleswig-Holstein)
- Hochspringen ↑ Röbsdorf
- Hochspringen ↑ Gebäude der Marine-Flak-Abteilung 271
- Hochspringen ↑ Kommandeure Untergruppenkommando 281
- Hochspringen ↑ Flakbatterie Klaminka (poln.)
- Hochspringen ↑ Deutsche Unterseeboote 1933–1945
- Hochspringen ↑ Bernd Bölscher: Die 1.Marine-Infanterie-Division und das letzte Aufgebot des Großadmirals Dönitz am Ende des Zweiten Weltkriegs (2014, GoogleBooks)
- Hochspringen ↑ Ladehammeren (engl. WP)
- Hochspringen ↑ S.J. Zaloga: The Atlantic Wall (2). Osprey Publishing 2009 (GoogleBooks)
- Hochspringen ↑ Bilder vom Hauptquartier der MFlA 808
- Hochspringen ↑ Marine-Flak-Brigade I (Deutsches Marinearchiv)
- Hochspringen ↑ Karl-Conrad Mecke (engl.WP)