Marian Offman

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Marian Offman (* 1948 in München) ist ein Münchener Kommunalpolitiker (CSU).

Offman wurde erstmals am 03. März 2002 in den Münchner Stadtrat gewählt, dem er seit dem 1. Mai 2002 ununterbrochen angehört.[1] Offman ist auch Mitglied im Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde für München und Oberbayern (IKG), zeitweise war er Vizepräsident der IKG.[2]

Offman ist Diplomkaufmann. Er betreibt eine Hausverwaltung in München. Zeitweise war er Pressesprecher der CSU München. Er war immer wieder in Auseinandersetzungen mit der Partei Die Freiheit verwickelt, deren Vorsitzender das frühere CSU-Mitglied Michael Stürzenberger ist. Offman betreibt die Webseite Stadtwerke-Beschwerden und engagiert sich gegen die seiner Meinung nach zu hohen Gas- und Energiepreise in München. Dadurch war er 2004 und 2006 auch in Karikaturen zu diesem Thema in der Süddeutschen Zeitung und im Münchener Merkur abgebildet.[3]

Offman ist "Vorsitzender des Politischen Beirats" des NS-Dokumentationszentrums (München).[4]

Offman ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Weh dem, der schweigt : Wie Deutsche und Juden zueinander finden können, in: Süddeutsche Zeitung, 3. November 1999, Ausgabe Deutschland, S. 17 (Essay in einer Reihe von Essays zur Frage "ob ein Jude zugleich auch Deutscher sein könne" (Zitat aus dem Zwischentext der SZ))

Literatur[Bearbeiten]

  • Frank Müller: Christsozialer, Jude, Münchner : Wie es Marian Offman schafft, CSU-Pressesprecher und gleichzeitig im Vorstand der Jüdischen Gemeinde zu sein, in: Süddeutsche Zeitung, 15. April 2000, Ausgabe Deutschland, S. 59.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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