Madbid

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MadBid.com MadBid ist eine im August 2008 in Großbritannien gegründete Centauktionsseite, auf der registrierte Internetnutzer auf neue Produkte bieten können, wenn sie zuvor Gebote gekauft haben. MadBid beschreibt seine Dienstleistung als "die Zukunft des Online-Shopping".

Inhaltsverzeichnis

Funktionsweise[Bearbeiten]

MadBid.de ist eine Pay-to-bid-Plattform, wo Nutzer mit dem Kauf von "MadBids" nichts anderes als Kredite erwerben, um auf Produkte bieten zu können. Der Nutzer kann die Gebote nur in Paketen erwerben, die sich durch ihre Anzahl der darin enthaltenden Gebote unterscheiden.

Auktionen auf MadBid werden als „Centauktionen“ bezeichnet. In dieser Art von Auktionen bezahlen Teilnehmer eine nicht wiedererstattbare Gebüh um ein schrittweise wachsendes Gebot abzugeben. Der Höchstbietende zahlt den endgültigen Gebotspreis, der in der Regel erheblich niedriger ist als die unverbindliche Kaufempfehlung des Produkts. Da die meisten Bieter im Gegenzug nichts für ihre bezahlten Gebote erhalten, behaupten einige Betrachter, dass die Gebühr, die für das Gebot anfällt, einer Wette gleicht. Jede Auktion hat einen Countdown, der in der Regel zwischen 15 und 90 Sekunden beträgt. Wenn eine Auktion startet, beginnt auch der Countdown, der rückwärts zur Null hin zählt. Sobald ein Nutzer ein Gebot setzt wird der Countdown auf seine ursprüngliche Zeit zurückgesetzt und startet erneut. Dieser Vorgang wird so lange fortgesetzt, bis kein Nutzer mehr ein Gebot innerhalb der Zeit setzt. Hat kein Nutzer mehr ein Gebot gesetzt, gewinnt nach Ablauf der Zeit der Bieter mit dem letzten Gebot. MadBid bietet bei den meisten Auktionen auch eine Sofortkauf-Funktion an, mit dem jeder Nutzer das Produkt, jederzeit während der Auktion, kaufen kann. Man kann sich dann, die vorher gesetzten Gebote auf den UVP anrechnen lassen.

Konflikt[Bearbeiten]

Pay-to-Bid-Auktions-Seiten werden häufig untersucht und oft in die Kategorie des Glücksspiels geschoben. Nach einem Bericht von einem Glücksspielexperten, hat die BBC im Dezember 2008 die Frage – Sind Centauktionsseiten mit Onlinelotterien gleichzusetzen? - untersucht. Professor Mark Griffiths von der Nottingham Trent University kommentierte, dass die Gewinnspiel Kommission "das genauer unter die Lupe nehmen sollte“. Er fuhr fort und erklärte, dass eine Centauktionsseite eine glücksspielähnliche Erfahrung ist. Er fuhr fort: "Wenn die Leute wieder und wieder bieten und das Produkt am Ende nicht gewinnen, ist es natürlich dem Glücksspiel sehr ähnlich." Als Stellungnahme nach diesen Äußerungen, kommentierte MadBid Geschäftsführer Juha Koski, dass „es immer wieder bewiesen wurde, dass ein erfolgreicher Bieter, eine Kombination aus Geschicklichkeit, Wissen und Urteilsvermögen, aufweist. Einige unserer Nutzer sind durch ihre Gebotsstrategien erfolgreich und gewinnen dadurch mehr Produkte als andere Nutzer. "

Die Kommission für Gewinnspiele erklärte, sie könne nicht von einzelnen Seiten Behauptungen aufstellen. Zudem war sie nicht davon überzeugt, dass Centauktionen letztendlich Glücksspiele sind. Allerdings werden sie die Entwicklungen in diesem Bereich weiterhin wachsam verfolgen.


Belege[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]