MATsynCELL

Aus MARJORIE-WIKI
Wechseln zu: Navigation, Suche

MATsynCELL ist eine schwedisch-deutsche Zusammenarbeit im Röntgen-Ångström-Cluster (RÅC) mit Unterstützung des schwedischen Forschungsrats und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Das Ziel des MATsynCELL Projekts ist, die Bildung verschiedenster Arten von porösen Materialien und ihre Wechselwirkungen mit Gastmolekülen unter Reaktionsbedingungen durch Beugungs- und Spektroskopietechniken zu untersuchen.

Organisation[Bearbeiten]

Die MATsynCELL besteht innerhalb des Röntgen-Ångström-Clusters durch die Unterstützung des schwedischen Forschungsrats und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter Zusammenarbeit mit dem Konsortium für Kristallchemie (Consortium for Crystal Chemistry (C3)).

Mitglieder[Bearbeiten]

Projektleiter und Wissenschaftler:[1]

  • Xiaodong Zou, Professorin (MMK, SU, schwedische Hauptverantwortliche)
  • Norbert Stock, Professor (CAU Kiel, Deutscher Hauptverantwortlicher)
  • Wolgang Bensch, Professor (CAU Kiel)
  • Jan-Erling Bäckvall, Professor (OC, SU)
  • Hermann Gies, Professor (RU Bochum)
  • Ingmar Persson, Professor (SLU)
  • Seth M. Cohen, Professor (UCSD)
  • Niklas Hedin, Associate Professor (MMK, SU)
  • Belén Martin-Matuté, Associate Professor (OC, SU)
  • Junliang Sun, Associate Professor (MMK, SU)
  • Andrew Kentaro Inge, Ph.D. (MMK, SU)
  • Huayna Terraschke, Ph.D. (CAU Kiel)
  • Niclas Heidenreich, M.Sc. (CAU Kiel)

Beamline Wissenschaftler:[1]

  • Wolfgang A. Caliebe, P64, XAS, PETRA III, DESY
  • Uta Rütt, P07, SAXS/WAXS/PDF, PETRA III, DESY
  • Edmund Welter, P65, XAS, PETRA III, DESY
  • Martin v. Zimmermann, P21, WAXS/PDF, PETRA III, DESY
  • Stefan Carlsson, I811 MAX II, XAS, MAX IV Laboratory
  • Katarina Norén, new in-situ hard XAS beamline, MAX IV Laboratory

Ziele und Entwicklungen[Bearbeiten]

Das Ziel des MATsynCELL Projekts ist, die Bildung verschiedenster Arten von porösen Materialien und ihre Wechselwirkungen mit Gastmolekülen unter Reaktionsbedingungen durch Beugungs- und Spektroskopietechniken zu untersuchen. Dafür werden vielseitige, Mehrzweck Reaktionszellen für ''in-situ'' Untersuchungen von Flüssigkeiten und Gasen bei unterschiedlichen Temperaturen und Drücken entworfen. Die Zellen werden in Zusammenarbeit mit den im Petra III und MAX IV zuständigen Wissenschaftlern entwickelt. Die Abläufe in den Reaktionszellen werden mit verschiedenen Techniken, wie beispielsweise Weitwinkelröntgenstreuung (WAXS), kleine Winkelröntgenstreuung (SAXS) und Röntgenabsorptionsspektroskopie (XAS) untersucht.[2]

Das so gewonnene Wissen ist wichtig um neue poröse Materialien für unterschiedliche Anwendungen zu entwickeln. Die möglichen Anwendungen reichen dabei von der Stofftrennung und Katalyse bis hin zu Möglichkeiten neuer Medikamentenabgaben.[2]

Das Konsortium für Kristallchemie (C3) stellt dafür ein Forschungsumfeld in einer Allianz zwischen der Universität Uppsala, Universität Stockholm und PETRA III zur Verfügung.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 MATsynCELL members MATsynCELL Website - Auflistung der Mitglieder (englisch). Abgerufen am 10. Oktober 2016.
  2. 2,0 2,1 MATsynCELL Website. Abgerufen am 10. Oktober 2016 (englisch).
  3. Consortium for Crystal Chemistry, C3 Website. Abgerufen am 10. Oktober 2016 (englisch).
  Dieser Wikipedia-Artikel wurde, gemäß GFDL, CC-by-sa mit der kompletten History importiert.