M. Westermann & Co.
M. Westermann & Co. GmbH | |
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Rechtsform | GmbH |
Gründung | 1867 |
Sitz | Arnsberg, Deutschland |
Leitung | Egbert Neuhaus, Marcus Westermann |
Branche | Konsumgüter |
Website | www.wesco.de |
M. Westermann & Co. GmbH (Wesco) ist ein deutsches Unternehmen des metallverarbeitenden Gewerbes in der Konsumgüterbranche mit Sitz in Arnsberg. Kernprodukte sind Haushaltswaren für Küchen und Wohnräume, wie beispielsweise Abfallsammler, Brotkästen und Küchenaccessoires. Wesco ist weltweit eingetragene und geschützte Marke. Das Unternehmen gehört zu den Vorreitern in der Branche für Küchenhaushaltswaren.[1] [2]
Inhaltsverzeichnis
[Verbergen]Geschichte[Bearbeiten]
Das Unternehmen wurde 1867 von Martin Westermann in Arnsberg-Hüsten gegründet. Tätigkeitsfelder waren die handwerksmäßige Fertigung von Haushaltsgegenständen und Bauklempnerei. Zunächst wurden Lampen und andere Haushaltswaren aus Weißblech gefertigt. Dazu gehörten Kaffeeflaschen für Bergleute. Der Bereich Bauklempnerei wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts aufgegeben, während die Fertigung von Haushaltsgegenständen wuchs. Im Jahre 1907 wurde der Betrieb in eine GmbH überführt. Seit 1910 erzeugt Wesco lackierte Blechwaren für Küchen, wozu zunächst Brot- und Gebäckkästen, sowie Vorratsdosen zählten. [3]
Die Firma zog 1938 an den heutigen Standort in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Neheim-Hüsten. Während des zweiten Weltkrieges wurden die Fabrikgebäude durch Bomben beschädigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Betrieb von Demontagen betroffen. Erst im Jahr 1946 konnte die Produktion wieder aufgenommen werden.
Im Jahr 1947 produzierte Wesco erstmals Speiseschränke, Brotkästen und Springformen. Seit 1955/56 wurden Radiatoren hergestellt. Im Jahr 1978 konzentrierte sich das Unternehmen wieder auf die Herstellung von Haushaltswaren. Die Radiatorenfertigung wurde eingestellt. Bekannt geworden ist die Firma insbesondere durch die Herstellung von Abfallbehältern. Als ersten Unternehmen wurde 1985 ein Öko-Doppelsammler auf den Markt gebracht. In den Jahren 1989/90 wurde die Design-Serie "Boys and Masters" eingeführt. Verschiedene Produkte der Reihe wurden mit Designpreisen ausgezeichnet. [4]
Die Firmenleitung übernahm 1990 Egbert Neuhaus als Geschäftsführer. Im Jahr 1992 wurde in Schwarzenberg in Sachsen das Tochterunternehmen H. Dedores& Co. zusammen mit dem einheimischen Teilhaber Hermann Dedores gegründet. In den sächsischen Standort wurden in den folgenden Jahren 20 Millionen Mark investiert. Dort sind etwa 100 Beschäftigte tätig. Im Jahr 2000 wurde am Standort Hüsten ein neues Logistikzentrum erbaut.[5] Die denkmalgeschütze Direktorenvilla wurde unter dem Namen Villa Wesco vor einigen Jahren zu einem Outletcenter umgebaut.
Geschäftsbereiche[Bearbeiten]
- Wesco: Haushaltswaren für Küchen & Wohnräume
- Wesco Küchentechnik: Einbauabfallsammler, Drahtküchenausstattungen und Modulmöbel
- Wesco Aluments: Handgefertigte Aluminiummöbel für Küchen, Wohnräume und Büros
- Villa Wesco: Markenerlebniszentrum & Outlet
Produkte[Bearbeiten]
Charakteristisch für die Produkte von Wesco sind die Nutzung von Farben, sowie ein industrielles Design. Zu den Kernprodukten dieser Marke zählen Abfallsammler (bspw. Pushboy, Kickboy, Kickmaster) und Brotkästen (Grandy, Breadboy), sowie Küchenaccessoires (Superball, Spacy Ball, Peppy Can) und Waren für den gedeckten Tisch.
Zu den Produkten von Wesco Küchentechnik zählen Einbauabfallsammler, Drahtküchenausstattungen und Modulmöbel. Die Einbauabfallsammler dienen dem Trennen von Haushaltsmüll.
Unter der Marke Wesco Aluments produziert und vertreibt das Unternehmen Aluminiummöbel für Küchen, Wohnräume und Büros. Die Möbel werden in einer öffentlich zugänglichen Manufaktur, welche zur Villa Wesco gehört, handgefertigt.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- Hochspringen ↑ Mit knalligen Farben ist Wesco in der Erfolgsspur. Berichterstattung Messe Ambiente, WAZ. Abgerufen am 30. April 2013.
- Hochspringen ↑ Das "Plopp" macht den Unterschied. Zeitungsartikel Westfalenpost, 22.12.2012. Abgerufen am 1. Mai 2013.
- Hochspringen ↑ Unternehmensphilosophie. Website der Firma Wesco. Abgerufen am 26.April 2013.
- Hochspringen ↑ Design 2011 Selected. Wesco Singlemaster. Abgerufen am 1.Mai 2013.
- Hochspringen ↑ Tanja Bessler-Worbs/Klaus Pradler: Entdeckungen. Dokumente aus firmengeschichtlichen Sammlungen im südöstlichen Westfalen. Arnsberg, 2001 52f.
51.4385947.971557Koordinaten: 51° 26′ 18,9″ N, 7° 58′ 17,6″ O (Karte)