Ludwig Schumacher (Bildhauer)

Aus MARJORIE-WIKI
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ludwig Schumacher (* 1944 in Jugoslawien) ist ein deutscher Bildhauer.

Leben[Bearbeiten]

Schumacher wurde 1944 als Donauschwabe im ehemaligen Jugoslawien geboren und wuchs später in Süddeutschland auf. Er hat Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert. Er hat die Idee eines „Weltumspannenden Friedenszyklus“ und will auf allen Kontinenten dementsprechend Skulpturen schaffen. Er wohnt bei jeder Witterung in einem Zelt, hat kein festes Einkommen und meidet jede Art von Konsum. Arizona, New York, Alaska, Argentinien und Russland waren bisher Stationen auf seinem Lebensweg. Er kam in den 1990er-Jahren aus Afrika nach Deutschland zurück, lebte in Bremen, ab 2002 in Coesfeld und ab 2010 in Raesfeld. Auch hier schuf er neue Werke. Seine umfangreichen Tagebuchaufzeichnungen überließ er dem Stadtarchiv in Coesfeld. Im Jahr 2014 machte er sich auf den Weg nach Senegal.[1]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Marienskulpturen in Raesfeld (Kleine Maria)[2] und Japan[3][4]
  • Baum des Lebens in Coesfeld[5][6]
  • Vertreibung aus dem Paradies in Stapel[7]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Viola ter Horst: Ludwig geht nach Afrika. Allgemeine Zeitung, 1. Februar 2010
  2. Heimatreport: Marien-Skulptur.
  3. www.holzindustrie.de: Pressemitteilung.
  4. Bildhauer Ludwig Schumacher - eine Marienstatur aus westfälischer Eiche für Japan. heimatreport.de, 7. November 2011
  5. Freiherr-vom-Stein-Realschule Coesfeld: Skulptur 2013.
  6. „Baum des Lebens“ enthüllt. Allgemeine Zeitung, 26. April 2010.
  7. Kunst in Stapel: "Vertreibung aus dem Paradies". In: www.uplengen-stapel.de. Abgerufen am 5. März 2018.
Info Sign.svg Dieser Wikipedia-Artikel wurde, gemäß GFDL, CC-by-sa mit der kompletten History importiert.